VARum nur?

Von am 13. Juni 2019 – 13.20 Uhr 57 Kommentare

Im März 2018 genehmigte der International Football Association Board (IFAB) die Einführung des Videobeweises. Doch was zu größerer Fairness im Sport führen soll, verkommt bei der Frauenfußball-WM in Frankreich zu einem ärgerlichen Akt der Willkür.

Kontrovers und willkürlich: VAR bei der WM in Frankreich war bisher keine Erfolgsgeschichte © imago / PanoramiC

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Als „historischen Schritt für größere Fairness im Fußball“ bezeichnete der IFAB die Einführung des Videoschiedsrichter-Assistenten (VAR) im vergangenen Jahr.

Ziel des Videobeweises soll sein, irreguläre Tore zu identifizieren, die Verwechslung von Spielerinnen zu vermeiden, rotwürdige Tätlichkeiten zu entlarven und korrekte Elfmeterentscheidungen zu ermöglichen. Doch Problem des VAR ist in den bisherigen WM-Tagen von Frankreich vor allem seine willkürliche Anwendung.

Beim Spiel Frankreich gegen Norwegen traf die Norwegerin Ingrid Syrstad Engen, nachdem sie den Ball geklärt hatte, die Französin Marion Torrent unabsichtlich am rechten Knie. Nach Einschätzung von Videoschiedsrichter Felix Zwayer im Videoraum ein Fall für VAR, Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus zeigte auf den Elfmeterpunkt, nachdem sie zuvor die Situation nicht als elfmeterwürdig eingestuft hatte. Und sorgte damit maßgeblich für den Erfolg der Französinnen.

Das Handspiel der Nigerianerin Desire Oparanozie wurde nicht geahndet © Screenshot ZDF

Handspiel nicht geahndet

Nur wenige Stunden zuvor war Nigerias Führungstreffer gegen Südkorea trotz VAR-Checks anerkannt worden, obwohl Nigerias Spielerin Desire Oparanozie beim Eigentor der Südkoreanerin Kim Doyeon dem Ball zweifelsfrei mit der Hand den letzten Touch gegeben hatte.

Statt der einzig korrekten Entscheidung, den Treffer abzuerkennen und Operanozie mit der Gelben Karte zu verwarnen, zeigte Schiedsrichterin Anastasia Pustovoytova zur Überraschung aller auf den Anstoßkreis. „Dieses Tor dürfte nicht gegeben werden. Wer diesen Treffer gibt, hat im Videoraum nichts verloren“, meinte ZDF-Kommentator Béla Réthy süffisant.

Fragwürdige Szenen bleiben oft ungeprüft

Der Videobeweis soll laut IFAB die durch „klare und offensichtliche Fehler“ oder durch „ernsthafte verpasste Zwischenfälle“ verursachte Unfairness reduzieren, doch genau das will ihm in diesen Tagen bisher nicht so recht gelingen. Stattdessen wird VAR zum Emotionskiller, der den rasanten Spielen Frankreich gegen Norwegen und Spanien gegen Südafrika jeweils beim Stand von 1:1 den emotionalen Stecker zog. Das in Bezug auf Handspiel und Elfmeter absurde und wohl am Reißbrett entstandene praxisferne Regelwerk erhält durch VAR eine neue Dimension der Lächerlichkeit und führt zu nicht weniger kontroversen Diskussionen als in der Vergangenheit. Zahlreiche andere, oft fragwürdigere Spielszenen werden gar nicht erst überprüft.

Die Abseitsstellung der Italienerin Barbara Bonansea war nur mit Hilfe von Kalibrierungslinien zu erkennen © Screenshot ZDF

Millimeterentscheidung

Als „klarer und offensichtlicher Fehler“ wurde so auch eine Abseitsstellung der Italienerin Barbara Bonansea in der Anfangsphase des Spiels Italien gegen Australien eingestuft, die allerdings erst nach mehrminütiger Überprüfung und Einblendung von Kalibrierungslinien auf dem Spielfeld „offensichtlich“ wurde, sprich mit freiem Auge kaum zu erkennen war. Dem italienischen Treffer wurde die Anerkennung verweigert. Formell mag das eine richtige Entscheidung gewesen sein, dem Fußball erweist man mit derartigen Entscheidungen eher einen Bärendienst und solche Spielszenen dürfte auch der IFAB bei der Genehmigung des Videobeweises kaum gemeint haben.

VAR in jetziger Form unbrauchbar

Die Regelhüter des IFAB sollten sich für die Zukunft Gedanken über eine Modifizierung des VAR-Einsatzes machen: Nur auf Intervention der beteiligten Teams selbst und nicht auf Basis von Willkür und Gutdünken sollte er zum Einsatz kommen. Pro Spiel und Team sollte die Anzahl möglicher VAR-Interventionen beschränkt sein, um eine inflationäre Verwendung zu unterbinden und nur wirklich bei „klaren und offensichtlichen Fehlern“ oder bei „ernsthaften verpassten Zwischenfällen“ zum Einsatz zu kommen. Das funktioniert in anderen Sportarten, wie etwa Eishockey und Tennis, wesentlich besser, als im Fußball.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

57 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:
    Frage zum Thema: Wer trifft in einer durch Videobeweis kontrollierten Szene die endgültige Entscheidung ? Die Schiedsrichterin oder der Videoassistent ? Kann eine Schiedsrichterin durch den Videoassistenten überstimmt werden ? Oder trifft sie die endgültige Entscheidung ?

    Im Spiel Frankreich-Norwegen war der Elfmeter meiner Meinung nach irregulär, da die Norwegerin klar den Ball gespielt und erst danach die französische Spielerin getroffen hatte.

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  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Die Schiedsrichterin trifft die finale Entscheidung.

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  • benetwit84 sagt:

    Stimme in der generellen Kritik am VAR absolut zu. Bei den hier dargestellten Situation muss ich aber widersprechen.
    Mit Einführung der kalibrierten Abseitslinie gibt es hier, und das wurde auch so kommuniziert, nur Schwarz und Weiß. Es kommt nicht darauf an, ob die Fehlentscheidung klar und offensichtlich war. Muss man nicht gut finden, tue ich auch nicht, ist aber so.
    Beim Handspiel der Nigerianerin: Durch die Bilder war auch für mich durch die jeweiligen Winkel nicht ganz klar ersichtlich, ob sie den Ball berührt hat. Habe daher der Wirkung einer Berührung gesucht und keine gefunden. Der Ball ändert weder Flugbahn noch Drall oder Geschwindigkeit.
    Beim Elfmeter gegen Norwegen hat hat Frau Engen zwar den Ball nicht wirklich geklärt, dennoch ein streitbarer Elfmeter. Krasser und deutlich offensichtlicher ist hier jedoch der zweite Elfer für Spanien gegen Südafrika.
    Die Probleme sind insgesamt, wie Sie korrekt schreiben, die Regelungen (bspw. beim Handspiel) und die unterschiedliche Anwendung. Der VAR gehört in dieser Art abgeschafft, denn eines steht für mich fest: Mehr Fairness bringt er eindeutig nicht.

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  • pinkpanther sagt:

    An dieser Stelle möchte ich gerne ein Statement pro VAR abgeben, auch auf die Gefahr hin, dass es vor Daumen runter hier nachher nur so hagelt …
    Auch wenn ich in einzelnen Punkten hier nicht überein stimme, finde ich diesen Artikel dennoch gelungen: Z.B. dem Fazit „VAR in jetziger Form unbrauchbar“ und den Verbesserungsvorschlägen möchte ich unbedingt zustimmen, nicht jedoch einer generellen Ablehnung des VAR. Trotz mannigfaltiger Probleme mit dem VAR waren sowohl in der abgelaufenen BL-Saison (der Männer) als auch bei der letzjährigen Herren-WM die deutliche Mehrzahl der Entscheidungen nach Einsatz des VAR korrekte Entscheidungen! (sei es Bestätigung der ursprünglichen Schiedsrichter-Entscheidung oder aber Korrektur nach VAR)
    Meiner Meinung nach ist der VAR sehr wohl geeignet, für mehr Gerechtigkeit auf dem Fußballplatz zu sorgen, dass er in der momentan praktizierten Form allerdings (noch) nicht optimal ist, finde ich allerdings bedauernswert. Es kann nur besser werden.
    Zu den angesprochenen Beispielen:
    1. Der Einsatz des VAR beim nicht gegebenen Treffer der Italienerinnen hat sich letztlich als korrekt erwiesen und so häufig kommen solch extrem knappe Entscheidungen in entscheidenden Spielsituationen auch wieder nicht vor (trotzdem habe auch ich mich über die Entscheidung aufgeregt).
    2. Das vermeintliche Foul der Norwegerin sehe ich von den aufgeführten Beispielen auch am kritischsten. Aber auch hier bin ich der Meinung, dass in der deutlichen Mehrzahl der Fälle von Schiedsrichter*innen, die auf dem Spielfeld eine solche Szene deutlich wahrnehmen, ein Elfmeter verhängt würde. Ich weiß nicht wieviele Elfmeter ich in jahrzehntelangem Fußball-schauen und auch selber spielen schon erlebt habe, bei denen (meist die Torhüter*innen) einen Elfmeter gegen sich bekommen haben nach einem Ballkontakt mit anschließendem Foulspiel – egal ob absichtlich oder unabsichtlich.
    3. Am kritischsten sehe ich jedoch die Szene aus dem KOR-NGA-Spiel! Ich habe mir die Szene x-mal auf dem TV-Bildschirm und im Internet angeschaut. Aus der vorhandenen Perspektive lässt sich eben NICHT eindeutig feststellen, dass die Spielerin den Ball noch mit den Händen berührt. Ebenso gab es auch keine sichtbare Veränderung der Flugbahn des Balles, die selbst bei leichter Berührung zumindest minimal zu erkennen sein müsste. Auch bei entsprechenden Standbildern wie dem auf dieser Seite als auch denen, die im Internet kursieren bzw. nach entsprechender Vergrößerung des Videobildes lässt es sich nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, dass der Ball noch berührt wurde. Selbst wenn nur ein oder zwei Millimeter Luft zwischen den Fingern der Spielerin und dem Ball waren liegt keine Berührung vor und somit wäre das Tor regulär. Allein die Tatsache, dass die Hand Richtung Ball geht, ist noch kein Vergehen. Deshalb muss meiner Ansicht nach die Schiedsrichterin nach Ansicht der Szene bei ihrer Entscheidung bleiben, da es sich nicht um eine eindeutige Fehlentscheidung handelt, sondern um einen Fall, der selbst mit den vorhandenen technischen Mitteln nicht mit 100%iger Sicherheit geklärt werden kann.
    Was mich hier unterm Strich am meisten ärgert, ist die mediale Darstellung dieser Szene! In vielen Medien (allen voran das ZDF bei seiner Live-Berichterstattung und anschließenden Kommentaren) ist hier von einer klaren Fehlentscheidung gesprochen worden, was bei Ansicht der Bilder/Videoausschnitte mitnichten der Fall ist. Journalistisch würde ich es an der Stelle für geboten halten, die entsprechende Szene zu bewerten wie es z.B. der „kicker“ tat, der von einer „vermutlichen Fehlentscheidung“ schrieb und nicht von einer sicheren Fehlentscheidung … das musste ich jetzt doch mal loswerden zu dem Thema, sorry.

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  • ajki sagt:

    Aus den „Vorschlägen“: „..Nur auf Intervention der beteiligten Teams selbst und nicht auf Basis von Willkür und Gutdünken sollte er zum Einsatz kommen. ..“

    Das kann doch nur scherzhaft gemeint sein. Wo sich doch schon seit ewigen Zeiten die Bänke mit operettenhaften Verzweiflungsszenen über jede vermeintliche Benachteiligung aufregen, sollen ausgerechnet diesen Schauspielern die Entscheidungen über den Einsatz des VAR zugebilligt werden???? Es ist doch wohl vollkommen klar, dass damit nur den „taktischen“ Spielchen der Bänke Vorschub geleistet und weiterer Auftrieb ermöglicht würde.

    Auf gar keinen Fall gehören schiedsrichterliche Aktionen in die Hände der beteiligten Parteien.

    (Und ja, ich weiß, dass in anderen Sportarten so etwas üblich ist. Keine Ahnung, wie genau da die Regelungsgrundlagen sind und wie das funktioniert/nicht funktioniert – aber bei dem Riesen-Event Fußball mit Millionen-Euro-Folgen selbst im Einzelfall, s.z.B. die widerlichen Sportwetten, und der verwirklichten hollwoodesken Drama-Inszenierung bei jedem Spiel schon ab der Kreisklasse ist das mit Sicherheit was vollkommen anderes)

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  • Ritchie sagt:

    Wer hat denn erwartet, dass der VB nach so relativ kurzer Zeit bereits perfekt funktioniert? Natürlich muss der VB weiter verbessert werden, die Regeln angepasst, die Schieris entsprechend geschult (auf dem Feld und im „Keller“).
    Mehr Transparenz ist auch nötig. Der Zuschauer vorm Bildschirm UND der Zuschauer im Stadion muss sehen können aufgrund welcher Szene(n) die Entscheidungen getroffen werden. Gerne auch mit einer kurzen Erklärung dazu. Das erfordert natürlich Zeit (während des Spiels). Ich bin daher dafür, die Uhr solange anzuhalten.
    Das Leben ist Veränderung und FF ist ein Teil des Lebens.

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  • Zaunreiter sagt:

    Die Diskussion um den Einsatz des VAR ist eine typisch deutsche. Und auch typisch, dass der Autor ein Deutscher ist.
    Ich kenne zwar keine Diskussionen in anderen Ländern, aber ich habe den Eindruck, dass hier
    der Fußball heiliger,
    das Bier reiner,
    das Brot dunkler und
    das Auto sauberer
    als anderswo ist.
    Zugleich führen sich deutsche traditionalistische Fußballfans auf wie die Schergen Savonarolas, Philipps des Vierten von Frankreich (der die Templer zerstörte) oder auch Bartolomeo de las Casas‘ (Inquisition) zusammen. Da existiert sogar in deren Mini-Hirnen die Vorstellung von der Vorhölle für RB Leipzig, TSG Hoffenheim, VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen.
    Nur in deutschen Landen konnte jemand wie Luther seine Thesen an die Tür nageln.
    Nur in Deutschland konnte jemand wie Max Weber seinen Unsinn vom protestantischen Arbeitsethos ausleben und Karl Marx sein kommunistisches Manifest verabschieden.

    Lasst es bitte gut sein, gebt dem VAR eine Chance, so wie es das Hawkeye im Tennis, Feldhockey oder sonstwo hatte und redet und schreibt nicht alles schlecht.

    Wer meiner Bitte nicht folge leistet, wird mit dem Lesen bzw. Schauen von Immanuel Kant, Harald Lesch und Mai Thi Nguyen Kim genötigt!

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  • Markus Juchem sagt:

    @Zaunreiter: Das wird anderer Stelle durchaus auch kritisch gesehen und kommentiert.

    Hier ein paar Beispiele:

    England’s Fran Kirby fears VAR handball law offers cynical way to win penalties
    https://www.theguardian.com/football/2019/jun/11/fran-kirby-var-handball-england-scotland

    VAR doesn’t understand soccer’s unwritten rules
    https://www.sbnation.com/2019/6/10/18659402/var-england-scotland-handball-penalty-kick-world-cup

    VAR already has made its presence felt during Women’s World Cup debut
    https://www.washingtonpost.com/sports/2019/06/12/var-womens-world-cup/?noredirect=on&utm_term=.e711493e462a

    France tops Norway with help from controversial VAR call
    https://www.espn.com/soccer/fifa-womens-world-cup/story/3874606/womens-world-cup-2019-france-tops-norway-with-help-from-controversial-var-call

    (13) 15 Gesamt – 14 hoch – 1 runter
  • Altwolf sagt:

    Den VAR abzuschaffen wäre sicherlich die falsche Konsequenz aus den bisherigen Erfahrungen, wenn auch sicherlich Modifikationen in der Handhabung erforderlich sind.
    Grundsätzlich sollten allein die Schiris selbst den VAR in Anspruch nehmen und die Idee, das das andere tun sollten, wie bisher in einigen Sportarten, sehe ich eher als kontakarierend und eher als einen Rückschritt an.
    Das das von Spielern o. Spielerinnen nicht unbedingt eine geliebte Einrichtung ist, liegt da doch auf der Hand, da sie nicht selten um „ihre emotionalen Kicks“ durch die Korrekturen gebracht werden. Auch das beliebte „theatralische Geschehen“ wird doch schnell zur „Farce“ herabgewürdigt.

    Vom Grundsatz her sollte der VAR als mögliche „objektivierende“ Hilfe allein für den Schiedsrichter bzw. Schiedsrichterin selbst dienen, die eigene „Wahrnehmung“ bei Entscheidungen in Bruchteilen von Sekunden bei eigenem Zweifel oder auf Hinweis der VAR-Schiris nochmals mit technischer Hilfe überprüfen zu können.

    Ich sehe diese technische Möglichkeit in Zeiten der immer aggressiver werdenden Szenerie, gerade auch der sogg. Fußball-Fans gegenüber den Schiris, als Schutz vor unterstellten Manipulationen, bewußten Fehlentscheidungen und bevorteilender Parteinahme. Es stellt somit auch eine Möglichkeit dar eine weniger emotionale Ebene bei den Entscheidungen zu treffen.
    Man erinnere sich mal, was bei nicht genehmen Schiri-Entscheidungen so alles gegen die Schiris gepöbelt wird und wurde.

    Das bei Betrachtung der Videobilder auch immer noch ein Rest an „Wahrnehmungsfehler bzw. Wahrnehmungsinterpretationen“ bleibt, sollte allen klar sein. Man halte sich nur die Auslegungsdebatten im Doppel-Pass vor Augen.
    Bestes Beispiel bei der „Handspielszenerie“, wo z.B. K.Kulik noch 2 Finger der Hand am Ball gesehen haben will, jedoch ich, wie auch einige andere hier eine Berührung, die bei stärkerem Kontakt evtl.auch e. Veränderung die Richtung des Balles verändert haben könnte, dies weder bestätigen noch gänzlich ausschließen könnten.

    Da kann es nur heißen, die Schiri sollte ihre Entscheidung nur auf zweifelsfreie Fakten fällen und die Hand in der Nähe des Balles ohne zweifelsfreien Kontakt würde da für mich auch nicht ausreichen.

    Bei der Diskussion um die Einschätzung des dann nachträglich gegebenen 11-Meters bei F vs. N wurde nicht klar, was zu der Entscheidung geführt hat, denn getroffen hat I.Engen den Ball schon bevor sie die Französin dann allerdings mit gestrecktem Bein und Schuhsohle getroffen hat.
    Wenn es von Fr.Steinhaus dann genauso interpretiert wird, wie wenn eine Spielerin mit gestrecktem Bein u. „offener“ Sohle zum Ball geht auch wenn sie den Ball dabei trifft, dabei jedoch eine schwere Verletzung der Gegenspielerin riskiert, wäre das durchaus üblich dies als Foul und auch mit Gelb zu bewerten.

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  • Fan2 sagt:

    Bei dieser Thematik sollte der FF mal ganz kleine Brötchen backen. Fakt ist: Der VAR wurde jetzt 15 Monate in unzähligen Spielen im MF getestet und hat sich trotz der Probleme, die es immer wieder gibt, so, wie er ist, durchgesetzt und zu einem gewissen Maße bewährt. Die größten Experten haben sich damit befasst, es gab zig Diskussionen nach zig Spielen mit zig Entscheidungen. Man hat es geschafft, bei diesen Diskussionen häufig weitgehend sachlich und abwägend zu bleiben.

    Wo war der FF bitte in all diesen Monaten? Ich habe hier oder anderswo niemanden aus der FF-Szene gesehen, der sich mit diesem Thema professionell, ausgewogen und auf dem Stand der Technik beschäftigt hätte, und schon gar nicht den Herrn Juchem. Und jetzt, nach nicht einmal 10 Spielen mit einer Handvoll Entscheidungen will man auf einmal alles besser wissen. Vielen Dank auch! Die Expertenmeinung und das Fachwissen der „FF-Experten“ mit all ihrer Erfahrung hat den Personen von der IFAB gerade noch gefehlt. Wenn die diese Vorschläge hören, werden sie dafür nur ein müdes Lächeln übrig haben. Haben sich ja auch erst hunderte, ach was tausende Personen Gedanken über die bestmögliche Umsetzung des VAR gemacht, aber auf den ultrainnovativen Vorschlag von Herrn Juchem ist dabei vermutlich noch keiner gekommen…

    Bevor man hier einem dem subjektiven Gefühl entspringende Debatte anzettelt, sollte man erst einmal an seinem gefährlichen Halbwissen arbeiten. Dann würden sich manch abstruse Vorschläge schon von ganz allein verflüchtigen. Z.B. den mit der Anforderung durch die Bank (würde zu zu häufiger Anforderung führen), genauso wie mit der Erklärung durch den Schiedsrichter (würde das Spiel unglaublich verzögern und zu Zuständen wie beim Eishockey mit dauerhaften Werbeunterbrechungen führen, was den Charakter des Fußballs kaputtmachen würde). Es hat auch nichts mit Schiebung oder so weiter zu tun, denn in anderen Sportarten werden noch ganz andere Summen gehandelt, in denen es diese Art des Videobeweises gibt (z.B. Eishockey, American Football etc.).

    Beim VAR wird es nur zwei Möglichkeiten geben: Friss oder stirb! Nehmen oder sein lassen! Will man ihn haben, dann bekommt man ihn so, wie er jetzt ist. Als ob es da für den FF Extrawürste gäbe…
    Man sollte doch froh und dankbar sein, dass er vielleicht dazu beiträgt, die haarsträubenden Schiedsrichter-Fehlentscheidungen, die uns noch alle von den letzten Weltmeisterschaften im Gedächtnis sind (ich sage nur, ein nichtgepfiffenes Ball-in-die-Hand-nehmen!), wenigstens etwas einzudämmen. Denn bevor man hier ernsthaft Kritik am VAR übt, sollte der FF zusehen, dass er es überhaupt mal schafft, für eine vernünftige Schiedsrichteracquise zu sorgen.

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  • holly sagt:

    mir kommt bei der WM der VAZ viel zu oft zu einsatz. meiner meinung nach macht so das spiel kaputt.

    mich nerven die ewigen spielunterbrechungen

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  • Ritchie sagt:

    Altwolf sagt:
    13. Juni 2019 um 16.54 Uhr Uhr
    Bei der Diskussion um die Einschätzung des dann nachträglich gegebenen 11-Meters bei F vs. N wurde nicht klar, was zu der Entscheidung geführt hat, denn getroffen hat I.Engen den Ball schon bevor sie die Französin dann allerdings mit gestrecktem Bein und Schuhsohle getroffen hat.
    Wenn es von Fr.Steinhaus dann genauso interpretiert wird, wie wenn eine Spielerin mit gestrecktem Bein u. „offener“ Sohle zum Ball geht auch wenn sie den Ball dabei trifft, dabei jedoch eine schwere Verletzung der Gegenspielerin riskiert, wäre das durchaus üblich dies als Foul und auch mit Gelb zu bewerten.

    Das wäre auch meine Interpretation und daher bin ich für den Elfmeter. Der Ball ist wohl auch getroffen worden, aber nur leicht. Aber dieses mit „offener Sohle“ war für mich eindeutig.

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  • fufbal van sagt:

    VAR an sich koennte ja schon helfen.
    Aber wenn FIFA/DFB oder wer statt Fachleuten eben eher, Event-Liebhaber oder bekumpelte Kollegen davor setzt, geht es eben mehr in Richtung Abenteuer-Event.
    Da war wohl auch etwas am Anfang (leider noch nicht gesehen) aber das Abseits 3:2 fuer AUS zu geben setzt dem Fass ohne Boden spielend noch die Krone auf.
    Fussball als Event-Circus. VAR/Schiri Entscheidungen als Slapstick-Clownerie. Linienrichter drum rum und 4. Offizielle. Allem Anschein nach eher alles bespassungs-orientierte Laien, die sehr teuer bezhlte Unterhaltung liefern aber, eben nicht mal eine Schiri-Aufnahmepruefung schaffen duerften, was ihre Fachkenntnis angeht.

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  • bale sagt:

    War das 3-2 der matildas wirklich Abseits?
    Wer weiß was?

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  • Liza sagt:

    @bale
    Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich gleich total blamiere. Ich hatte das Spiel nebenher laufen, als ich noch auf der Arbeit war. In der Szene wäre wohl auf abseits entschieden worden, wenn Kerr tatsächlich den Ball berührt hätte (es sah für mich sehr nach abseits aus). Da der Ball aber allerdings von der Brasilianerin (Monica?) bei einem missglückten Klärungsversuch zuletzt berührt wurde, fiel „abseits“ plötzlich weg? Zumindest hatte ich es vorhin so verstanden. Habe mich aber bisher nicht weiter damit befasst.

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  • sonic sagt:

    Mich überzeugt dieses System auch nicht.

    Zum einen stört es den Spielfluss und die Atmosphäre durch minutenlange Unterbrechungen, die dann teilweise nicht mal nachgespielt werden. Das ließe sich aber vielleicht noch verbessern.

    Bei der Überprüfung von Hand-, Abseits- und Torentscheidungen kann der Einsatz des VB hilfreich sein.

    Bei den verzögerten Abseitsentscheidungen dürfte es vor allem für die Zuschauer im Stadion oft gar nicht mehr nachzuvollziehen sein, wann eine Abseitsstellung vorgelegen haben soll. Spontaner Jubel verbietet sich fast, da nahezu jedes Tor überprüft wird und erst mit der Minuten später erfolgenden Entscheidung feststeht, ob Jubel angebracht ist oder nicht.

    Außerdem wird durch den VB der Fokus vom Platz, vom Sport und von den Akteuren in einem zunehmenden Maße auf die Hilfsmittel (die Schiedsrichter und die Technik) gelenkt. Die Schiedsrichter stehen mehr im Mittelpunkt als je zuvor, werden minutenlang eingeblendet. Es gab eine Zeit, da wurden Schiedsrichter gelobt, die es schafften ein Spiel so zu lenken, dass der Ball rollte und die nicht im Vordergrund standen, sondern möglichst wenig auffielen. Mit dem VB ist das nicht mehr möglich. Zumal die Schiedsrichterentscheidungen durch den VB nicht wirklich besser werden (2. Elfmeter Spanien-Südafrika, Elfmeter Norwegen-Frankreich, Abseitsentscheidung beim 3:2 bei Australien-Brasilien – Kerr ist bei Ballabgabe im Abseits und verhält sich nicht passiv, sondern bewegt sich zum Ball. Also geht die Torhüterin auch ein Stück mit und die Abwehrspielerin geht zum Kopfball, weil sie weiß, dass Kerr hinter ihr ist. Ohne Kerr wäre sie vielleicht gar nicht hingegangen. Von daher drei Entscheidungen, die im ersten Moment von den Schiedsrichterinnen richtig entschieden wurden und erst durch den VB falsch wurden.

    In gewisser Weise erinnert mich das auch an Gladiatorenkämpfe. Da ging es ja auch nicht nur um den Kampf, sondern genauso bedeutend war, ob der Daumen des Kaisers am Ende nach oben oder unten zeigte. Das Spektakel im und neben dem Spektakel.

    Was mich jedoch am meisten stört, ist, dass die Entscheidung, ob eine Überprüfung erfolgt oder nicht, arg willkürlich erfolgt. Weshalb wird das „Handspiel“ einer Schottin überprüft, das „Halten/Drücken/Hand auf Schulter“ einer Engländerin im Strafraum (28. Minute) aber nicht? Hätte die Schiedsrichterin das aus der Hintertorkameraperspektive gesehen, hätte sie womöglich auf Strafstoß entschieden. Es wurde ihr aber nicht gezeigt.
    Weshalb bekommt die Japanerin keine gelbe Karte für den Arm, der in das Gesicht der Gegnerin geht und ihr den Zahn ausschlägt?
    Weshalb wird das „Foul“ einer Südafrikanerin gegen eine Spanierin oder das „Foul“ einer Norwegerin gegen eine Französin überprüft, das „Foul“ einer Norwegerin an einer Nigerianerin oder das „Foul“ einer Kamerunerin an einer Kanadierin aber nicht? (Letzteres hier bei 1:51 zu begutachten: https://www.youtube.com/watch?v=-iGRTTmoreY )

    Durch diese willkürlich Auswahl wird letztlich der Manipulation Tür und Tor geöffnet, denn es lassen sich wahrscheinlich in jedem Spiel Strafraumszenen finden, die man, wenn man sie sich nur oft genug anschaut, als Foul interpretieren kann. Die Entscheidung, welche davon überprüft wird, bleibt subjektiv, soll aber durch den VideoBEWEIS objektiv erscheinen. Über den VB lassen sich Spiele womöglich sogar besser manipulieren, die genehmen Szenen nimmt man und die weniger genehmen lässt man weg. Und dann wird das ganze noch als „objektiv“ verkauft. Kennt man schon aus Zusammenfassungen oder aus der Entscheidung, ob eine Wiederholung gezeigt wird oder nicht. Nur das das jetzt Schiedsrichter machen.

    Bei Abseits-, Hand- und Torlinienentscheidungen finde ich die Unterbrechungen zwar nervig, könnte mich aber noch daran gewöhnen. Bei möglichen Fouls ist mir die Auswahl der überprüften Szenen zu willkürlich. Wollte man aber alle überprüfen, würde man bei manchen Spielen mehr Zeit für die Unterbrechungen benötigen als für das Spiel.

    @Fan2
    1. Nicht jeder schaut sich Männerspiele an. Für manchen Frauenfußballkonsumenten ist das der erste Kontakt mit dem VB. Also gibt es erst jetzt die Diskussion.
    2. Seit wann bist du denn so obrigkeitshörig? Nur weil die acht Männlein vom IFAB (dessen Zusammensetzung eh schon bedenklich ist) meinen, das VAR wäre toll, müssen alle anderen das genauso sehen?
    3. Die Entscheidungen sind aus meiner Sicht nicht grundsätzlich besser geworden. Drei spielentscheidende Fehlentscheidungen aufgrund des VB sprechen eine andere Sprache. Die Schiedsrichterinnen müssen besser werden, der VB trägt dazu nicht bei.

    PS: Man sollte auch bedenken, dass man sich mit der ganzen Technik um Wembley-Tore, die Hände Gottes und die damit verbundenen Geschichten und Legenden bringt. Und nicht zuletzt von diesen lebt der Fußball doch, oder?

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  • FFFan sagt:

    Ich bin generell kein Freund des Videobeweises, aber die bei dieser WM mit Unterstützung der VAR getroffenen Entscheidungen sind für mich bisher fast alle recht nachvollziehbar:

    – beim Abseits gibt es keinen ‚Graubereich‘, d.h. eine nachgewiesene Abseitsstellung ist immer „klar“, egal ob drei Millimeter oder drei Meter. Ein Kriterium wie „mit freiem Auge erkennbar“ wäre viel zu schwammig. Die Aberkennung der Tore in den Spielen AUS-ITA und KOR-NGA war daher korrekt.

    – ein Fußtritt gegen eine Gegenspielerin ist ein Foul, auch wenn vorher der Ball gespielt wurde. Die Foulelfmeter in den Spielen ESP-RSA und FRA-NOR waren beide berechtigt. Die Norwegerin hat den Ball nicht mal wirklich getroffen, von „geklärt“ kann schon gar keine Rede sein!

    – Das Thema Handspiel bleibt ein schwieriges, eben weil hier der ‚Graubereich‘ sehr groß ist. Die neuen Regeländerungen, welche die Absicht teilweise durch andere Kriterien ersetzen, stiften hier m.E. eher Verwirrung. Krasse Fehlentscheidungen gab es in diesem Bereich bei diesem Turnier aber noch nicht.

    Noch kurz zu zwei besonders ‚kniffligen‘ Fällen:

    1.) KOR-NGA: Das Tor zum 1-0 für Nigeria wurde möglicherweise von D.Oparanozie irregulär mit der Hand erzielt. Sollte das so gewesen sein, müsste der Treffer (auch nach den alten Regeln) aberkannt und die Spielerin verwarnt werden. Aber ich kann ehrlich gesagt auch nach mehrmaliger Betrachtung der Szene nicht eindeutig feststellen, dass die Spielerin tatsächlich mit den Fingerspitzen den Ball berührt hat, eine Änderung der Flugbahn des Balles ist jedenfalls nicht zu erkennen. Die gleichen Schwierigkeiten hatten wohl auch die Schiedsrichter im Videoraum und haben deshalb Frau Pustowojtowa kein ‚Review‘ empfohlen, so dass das Tor (als Eigentor der Koreanerin) Bestand hatte.
    Im TV (und auch hier im Artikel) wurde das als klare Fehlentscheidung hingestellt, aber so klar war es gar nicht!

    2.) AUS-BRA: Der Siegtreffer für Australien war ein Eigentor der Brasilianerin Monica. Die Schweizer Schiedsrichterin Staubli hat dieses Tor -nach durchgeführtem ‚Review‘- gelten lassen. Für mich eine zweifelhafte Entscheidung. Die erwiesenermaßen in einer Abseitsposition befindliche australische Stürmerin S.Kerr hat zwar den Ball nicht berührt und auch keinen direkten Zweikampf um den Ball geführt (hätte z.B. die mit ihr zum Kopfball hochgestiegene Kathellen das Eigentor erzielt, wäre der Fall völlig klar!), aber Monica wurde durch die in ihrem Rücken lauernde Gegenspielerin doch irgendwie beeinflusst. War Kerr da also wirklich „passiv“?

    @ ajki:
    „Auf gar keinen Fall gehören schiedsrichterliche Aktionen in die Hände der beteiligten Parteien.“

    Dem kann ich nur beipflichten! Eine Reform des VAR im Sinne einer „Challenge“ wäre ganz sicher keine Verbesserung.

    (5) 13 Gesamt – 9 hoch – 4 runter
  • Zaunreiter sagt:

    Ich antworte mal anstatt fan2 auf den Kommentar von @sonic

    Nur in Deutschland lebt der Fußball vom Gejammere um das Wembley-Tor. Stattdessen wurden Legenden gebildet, um deutsche Weltmeister von 1954, die mit „Panzerschokolade“ und technischem Vorsprung an den Schuhen Weltmeister wurden, garniert mit der Floskel vom „Fritz-Walter-Wetter“. Und plötzlich, 9 Jahre nach dem WKII, „sind wir wieder wer!“. Zugleich wurde der Fußball von Frauen innerhalb des Verbandes verboten. Dann wurde Druck auf die jeweiligen Städte und Gemeinden gemacht, dass ja niemand auf die Idee käme, Frauen ein Stadion zur Verfügung zu stellen.

    Nur in Deutschland lebt der Fußball von so Gestalten wie Berti Vogts, die Argentinien so sauber fanden, während nebenan eine deutsche Studentin qualvoll an ihren Folterungen verreckte.

    Ich kann gerne noch mehr Geschichten und Legenden um den deutschen Fußball erzählen, die auf Lug und Trug, Unterdrückung und Faschismus beruhen, aber kann auch gerne darauf verzichten.

    (-8) 14 Gesamt – 3 hoch – 11 runter
  • Detlef sagt:

    Ich finde den Videobeweis prinzipiell gut und richtig!!!
    Vor allem weil der Fußball auch bei den Frauen immer schneller geworden ist, und somit Fehler der Schiris immer wahrscheinlicher werden!!!
    Die zugegeben oft etwas lange Zeit, bis eine Entscheidung gefallen ist, kann mM mit mehr Training und Routine der Referees weiter verkürzt werden!!!
    Hier muß vor allem auch im Stadion besser kommuniziert werden, was da gerade im Hintergrund passiert!!!

    Der Großteil der Entscheidungen war auch nach meiner Einschätzung richtig!!!
    Nur den sogenannten „Tritt gegen das Bein“ habe ich anders gesehen, denn es erfolgte aus der Bewegung des Schusses heraus!!!
    Kritischer muß man sich dann auch als deutscher Fan fragen, wieso Verena Schweers nicht mit Notbremse vom Platz geflogen ist, sondern nur „Gnadengelb“ gesehen hat??? 🤔

    (0) 6 Gesamt – 3 hoch – 3 runter
  • Carly B sagt:

    @ Detlef
    bei dem Foul von Schweers war Rot auch mein erster Gedanke. Aber vielleicht befand sich noch eine Spielerin näher zum Tor postiert, die u.U. hätte eingreifen können.
    Ein Einspruch des VAR ist hier m.M.n. nicht gegeben, weil die Schiedsrichterin das Foulspiel gesehen und auch geahndet hat.

    (4) 4 Gesamt – 4 hoch – 0 runter

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