DFB-Frauen: Alex Popp neue Kapitänin

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Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat Alex Popp zur neuen Kapitänin der deutschen Frauenfußball-Nationalelf benannt. Darüber hinaus berief sie Marina Hegering erstmals in den Kader der A-Nationalelf.

Alex Popp löst Dzsenifer Marozsán als DFB-Kapitänin ab
Alex Popp löst Dzsenifer Marozsán als DFB-Kapitänin ab © imago/foto2press

Martina Voss-Tecklenburg erklärt: “Dzseni ist im Trainingslager in Marbella auf mich zugekommen und hat mich über ihre Entscheidung informiert. Unabhängig davon: Dzseni war, ist und bleibt eine wichtige Spielerin. Sie wird ihre Rolle innerhalb des Teams mit der gleichen großen Leidenschaft ausfüllen wie zuvor.” Stellvertretende Kapitänin wird Svenja Huth.

Echte Führungspersönlichkeiten

Voss-Tecklenburg meint: “Wir haben uns im Trainerteam dafür entschieden, Alexandra Popp zur neuen Spielführerin zu machen. Sie wird das in enger Zusammenarbeit mit Svenja Huth ausüben. Beide haben ein sehr gutes Standing im Team, sind unterschiedliche Charaktere, aber jede für sich hat in den vergangenen Jahren eine hervorragende Entwicklung genommen. Sie sind echte Führungspersönlichkeiten auf und neben dem Platz, die sich gut ergänzen und vorangehen werden.”

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Große Verantwortung

Alex Popp sagt: “Ich freue mich sehr, und es ist eine riesige Ehre, diese Mannschaft als Spielführerin anzuführen. Das ist für mich keine Selbstverständlichkeit, und ich bedanke mich für das Vertrauen. Mir ist auch klar, welch große Verantwortung damit einhergeht, aber der stelle ich mich gerne. Ich werde so, wie ich es immer versucht habe, alles für das Team tun und vorneweggehen.”

Marina Hegering im Aufgebot für Frankreich-Spiel

Für ihre Länderspiel-Premiere am 28. Februar (21 Uhr) in Laval gegen Frankreich hat Voss-Tecklenburg 23 Spielerinnen ins Aufgebot berufen, darunter erstmals Marina Hegering von der SGS Essen. Fehlen wird dem DFB-Team Torhüterin Almuth Schult (VfL Wolfsburg), die sich nach ihrer Masern-Infektion noch in der Rekonvaleszenz befindet. Aufgrund muskulärer Probleme fallen außerdem Linda Dallmann (SGS Essen) und Leonie Maier (FC Bayern München) aus, Lena Petermann (1. FFC Turbine Potsdam) muss weiter aufgrund von Fußbeschwerden passen.

Große Vorfreude

Voss-Tecklenburg sagt: “Die Vorfreude auf dieses erste Länderspiel ist groß, weil es nach unserem Trainingslager in Marbella der nächste Schritt ist. Wir wissen, dass sich die Französinnen in Topform befinden, sie hatten in den vergangenen Monaten einen beeindruckenden Lauf. Aber wir freuen uns auf diese Herausforderung. Es ist wichtig für uns zu sehen, wo wir aktuell stehen.”

DFB-Kader für das Länderspiel in Frankreich

Tor: Merle Frohms (SC Freiburg), Meike Kämper (MSV Duisburg), Lisa Schmitz (1. FFC Turbine Potsdam)

Abwehr: Sara Doorsoun (VfL Wolfsburg), Johanna Elsig (1. FFC Turbine Potsdam), Lena Goeßling (VfL Wolfsburg), Marina Hegering (SGS Essen), Kathy Hendrich (FC Bayern München), Felicitas Rauch (1. FFC Turbine Potsdam), Verena Schweers (FC Bayern München), Carolin Simon (Olympique Lyon)

Mittelfeld/Sturm:
Sara Däbritz (FC Bayern München), Giulia Gwinn (SC Freiburg), Svenja Huth (1. FFC Turbine Potsdam), Turid Knaak (SGS Essen), Lena Lattwein (TSG 1899 Hoffenheim), Melanie Leupolz (FC Bayern München), Sydney Lohmann (FC Bayern München), Lina Magull (FC Bayern München), Dzsenifer Marozsán (Olympique Lyon), Lena Oberdorf (SGS Essen), Alex Popp (VfL Wolfsburg), Lea Schüller (SGS Essen)

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33 KOMMENTARE

  1. Das Erste zeigt einen Krimi und das ZDF ist beim Karneval. Sport1 zeigt Darts und EuroSport Radsport – entweder das Spiel in frankreich wird gar nicht gezeigt, auf einen Bezahl-Sender oder auf DFB-TV. Gerne würde ich es jetzt mal wissen.

  2. “Dzseni ist im Trainingslager in Marbella auf mich zugekommen und hat mich über ihre Entscheidung informiert.Respekt,alle Achtung für Dzsenifer Marozsán! Alex Popp halte ich für die richtige Entscheidung. Sie ist eine dominante Persönlichkeit mit Führung´s Qualität. Über die Qualität von Maro. müssen wir nicht reden Sie braucht aber ihren Freiraum um ihre Stärke zu entfalten, als Kapitänin hat sie diesen nicht. An Svenja Huth
    als 2 Kapitänin gibt es wohl auch nichts aus zu setzten!

  3. Hugo_der_Troll : wer möchte das Nicht. Ich habe eine Anfrage an ARD und ZDF per Email verschickt und warte auf Antwort. Bitte schickt auch ihr solche Anfragen je mehr desto besser.
    Wenn möglich , Freunde,Bekannte oder den Verein bitten mit zu machen. Karneval von mir aus, aber einen Krimi kann man auf einen anderen Sendetermin setzen. Sport 1 und Eurosport haben so viel ich weiß keine Übertragung`s Rechte für die A Frauschaft, das ist ja die Scheiße!

  4. Nachdem der große Kader für Marbella im Januar ja offenbar eher eine Kennenlern-Maßnahme war, ist dieses erste Länderspiel-Aufgebot schon aufschlussreicher.

    Zunächst freue ich mich aus Essener Sicht über die hochverdiente erste Berufung von Marina Hegering (im zarten Alter von knapp 29). Die Bundestrainerin war ja am Sonntag auch beim Hoffenheim-Spiel im Stadion und hat offensichtlich ganz genau hingeschaut, bei Hegerings bärenstarker Vorstellung.

    Ebenfalls bemerkenswert, dass es mit Lattwein, Lohmann und Oberdorf gleich 3 der ganz jungen in dieses erste Aufgebot geschafft haben, zumal ja zeitgleich die U19 am traditionellen La Manga Turnier teilnimmt.

    Dagegen fehlt die eine oder andere ehemals Etablierte. Das Fehlen von Peter und Blässe überrascht nicht mehr wirklich, das von Islacker – immerhin zweite der Torjägerliste und somit derzeit treffsicherste Stürmerin mit deutschem Pass – schon eher. Die Nicht-Nominierung von Kristin Demann, vor allem angesicht der gleichzeitigen Erstberufung der drei Jahre älteren Hegering, finde ich dann aber schon ein Statement.

    Bemerkenswert finde ich auch die Aufzählung der Verletzten bzw. wer in Selbiger fehlt. Ich vermisste da spontan die Namen Kemme und Kayikci – beide ja wohl noch verletzt bzw. in Reha. Der DFB sieht sie unter der neuen Bundestrainerin aber offenbar nicht mehr als Ausfälle an, was ja im Umkehrschluss hieße, dass beide auch in fittem Zustand keine Option gewesen wären.

    Ich denke man sollte zuerst mal das erste Spiel, oder vielleicht auch die beiden im April abwarten, für eine Bewertung, aber interessant finde ich die ersten Ansätze schon einmal.

  5. Nach dem sehr guten „Interimstrainer“ Horst Hrubesch beginnt nun eine neue Ära im deutschen Frauenfußball. Ich freue mich darauf und warte gespannt die Entwicklung ab.
    Zu Alex Popp: Wer, wenn nicht sie, sollte Kapitänin sein? Eine gute Entscheidung!

  6. Volker: Ich weiß nicht ob eine E-Mail viel bringt. Der Versuch ist es sicherlich wert, aber ich denke mal das man entweder keine Antwort ehält oder eine Standart-Antwort das man nach Einschaltquoten geht. Leider ist es „nur“ der Frauenfußball.

    Sport1 zeigt die Länderspiele beim SheBelieves Cup und EuroSport zeigte bereits einmal ein Länderspiel aus Frankreich und übertrug auch das Länderspiel in Kanada letzten Sommer. Es gibt also mit sicherheit Ausnahmen. Zudem glaube ich das die öff. Recht. „nur“ die Heimspiele definitiv übertragen brauchen. Leider!

  7. Hier die Antwort von der ARD:
    Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
    vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse am Ersten Deutschen Fernsehen.
    Nach den uns vorliegenden Informationen wird das Spiel von Eurosport übertragen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Barbara Niemann
    Erstes Deutsches Fernsehen
    Programmdirektion
    Zuschauerredaktion Das Erste

  8. Hugo_der_Troll: Mit den Heimspielen hast du natürlich Recht, ich erinnere mich auch an die WM wo Eurosport Spiele übertragen hat. Danke für den Hinweis. Es lohnt sich immer Anfragen an ARD und ZDF zu stellen. Bislang habe ich immer einen Antwort bekommen. Das Eurosport jetzt wirklich dieses Spiel überträgt weiß ich nicht. Werde aber versuchen das auf die gleiche Weise zu klären.
    Möglicherweise bekomme ich auch noch eine Antwort vom DFB.

  9. Das ich das noch erleben darf! Marina Hegering im Nationaltrikot und auf dem Rasen. Nach der U-20 WM im eigenen Land dachte ich, dass sie die kommende Abwehrchefin sein würde!

  10. @ Volker
    Danke für die Anfrage bei der ARD und die Info mit dem netten Hinweis von der ARD auf Eurosport.
    Mir gefällt die Wahl von Popp zur Kapitänin ehrlich gesagt weniger, das sie für mich ohnehin eine der „Laut“-sprecherinnen ist und ihre Emotionalität nicht immer im Griff hat. Gerade im Hinblick auf Gespräche mit der Schiedsrichterin im Spiel hoffe ich, dass sie sich dann im Griff hat und sachlich argumentiert.
    Natürlich akzeptiere ich die Ansichten der Befürworter der Entscheidung. Persönlich fnde ich Popp aber zu poarisierend.

  11. Bernd: Alex Popp und ihre ungestüme Art, hat Sie schon öfter in Probleme gebraucht und nicht nur Sie. Im letzten Liga spiel gegen Bayern ist sie mit viel Glück an einer gelben Karte vorbei gerutscht.Unvergessen ist auch das CL Finale. Soweit gebe ich dir völlig Recht. Aber in einer Nationalmannschaft bei großen Turnieren mit der sprichwörtlichen internationalen Härte ist so eine „Großschnauze“ die dafür bekannt ist hart in Zweikämpfe zu gehen und nicht zurück zu ziehen schon wichtig. So eine energetische Präsenz fehlte bei der EM an allen Ecken und Kanten

  12. @ Volker

    Das was Du schreibst verstehe ich gut. Auch wenn mir diese „Charaktereigenschaften“ weniger gefallen, kann ich deren Bedeutung in bestimmten Spielen durchaus nachvollziehen.
    Eine „Großschnauze“ und die „ungestüme Art“ sind meines Erachtens, allerdings nicht die Eigenschaften, welche eine Kapitänin auszeichnen sollten. Vielmehr sollte diese eher eine Souveränität, sowie diplomatische und rhetorische Fähigkeiten haben und von möglichst vielen Mitspielerinnen und Schiedsrichtern als Kapitänin akzeptiert werden. Für mich wäre z.B. auch ein Sandro Wagner, bei den Männern kein geeigneter Kapitän gewesen.
    So ein Verhalten von Popp, wie im Champions League-Finale, oder beim mitternächtlichen Auftritt im Sportstudio in Mainz, wenige Stunden vor dem Bayernspiel, sind meines Erachtens nicht vorbildlich und kamen auch bei Nationalmannschaftkolleginnen, welche nicht zu diesen beiden Teams gehörten, nicht gut an. Gegen ein Interview mit ihr in München, während dieser ohnehin sehr anstrengenden Woche, wäre nichts einzuwenden. Aber zusätzlich zu den Strapazen der engl. Woche kurz vor dem Spiel in München in der Nacht noch 850km zusätzlich zu fahren ist weder eine professionelle Vorbereitung, noch entspricht es dem Geist der Fairness gegenüber Dritten. Dabei möchte Popp auch als professionelle Sportlerin gesehen werden.
    Hätte mir eine Kapitänin gewünscht, welche in Ihrem Verhalten und den Äußerungen etwas reflektierter ist, absolut unabhängig jeder Vereinszugehörigkeit. Ist aber nur meine persönliche Meinung.

  13. Ich sehe es ähnlich: Die Aufgabe eines Kapitäns ist es, auf und neben dem Platz Ruhe und Souveränität auch in hektischen Situationen auszustrahlen und in der entscheidenen Situation voranzugehen. Erst denken, dann Händen, auch wenn nicht viel Zeit bleibt. Fußball wird im Kopf entscheiden.

    Popp ist viel zu impulsiv und bringt häufig selbst ohne Not Hektik ins Spiel. Sie ist zuweilen zu ungestüm, meckern zu viel, was einer Kapitänin nicht ansteht, und strahlt viel zu häufig eine negative Stimmung aus, sobald ihr etwas nicht gelingt.

    Bei den oben genannten Spielerinnen sähe ich langfristig eher eine Hegering, eine Doorsoun oder auch dann für die Zukunft eine Oberdorf für das Kapitänsamt geeignet, weil sie, nach allem, was ich von ihnen gesehen habe, diese Eigenschaften noch am ehesten mitbringen!

  14. bale: ich sehe die Personalie Popp auch ein wenig kritisch. Ob sie mit dieser Aufgabe wächst? Für Maro war die Berufung zur Kapitänin ja auch eher eine Belastung, die sich letztlich hemmend auf ihr Spiel ausgewirkt hat.

  15. In erster Linie ist eine Kapitänin eines Teams ja wohl die Spielerin, die die Anweisungen des Trainerteams gerade auch im Spiel umsetzt und die Mitspielerinnen dahingehend informiert und anweist.

    In 2.Linie ist sie es, die gerade bei ungünstigem Spielverlauf vorangeht, sich einsetzt, kämpft und so ihre Mitspielerinnen motiviert und mitreißt. Genau das ist es, was A.Popp auf dem Platz zeigt, nämlich einen unbedingten Siegeswillen.
    Von denen, die sich in solchen Spielen „verstecken“ oder „untertauchen“ gibt es reichlich.

    Im Weiteren ist sicherlich auch die Fähigkeit gefragt interne „Animositäten“ oder Störungen zwischen einzelnen Spielerinnen oder mit dem Trainerteam anzusprechen und einen Konsens zu finden. Warum sollte e. A.Popp das nicht können, nur weil sie im Spiel sehr emotional reagiert ?
    Natürlich „darf“ sie als Kapitänin mit den Schiris bei Problemen kommunizieren, sicherlich dann auch in der gebotenen Form, aber sie ist auch immer noch eine Spielerin und keine „Repräsentationsfigur“, die sich gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit ausschließlich „diplomatisch“ zu verhalten hat.

    A.Popp als „Großschnauze“ zu bezeichnen, halte ich für verfehlt und das sie sich bei ihrem körperlichen Einsatz in einigen Situationen „ungestüm“ verhält läßt sich sicherlich mit den inzwischen gemachten Erfahrungen auch minimieren.

    Wer von den Spielerinnen, die auch Stammspielerin sind, sollte es denn gerade bezüglich der beiden wichtigsten Punkte besser machen können,jedoch auch gleichzeitig das Vertrauen d. Trainerin haben ?
    N. Keßler war sicherlich das Ideal einer Kapitänin, doch die ist nunmal nicht mehr aktiv.

    Eine Kapitänin eines Teams ist keine „Klassensprecherin“.

  16. @ Altwolf

    Teilweise stimme ich Dir zu. Das Du für Alex Popp eintrittst kann ich auch gut nachvollziehen. Die beiden von Dir genannten Punkte sind natürlich auch Aufgaben einer Kapitänin. Die Anweisungen gibt in erster Linie zuerst der Trainer oder die Trainerin. Im Spiel geben teilweise auch Einwechselspieler und natürlich auch die Kapitänin die Informationen weiter. Ob diese Aufgabe in Wolfsburg für die Kapitänin an erster Stelle steht, kann ich nicht beurteilen.
    Die Bezeichnungen „Großschnauze“ und „ungestüm“ habe ich, wie Du auch, nur zitiert, jedoch empfinde ich Popp manchmal schon als etwas vorlaut und übermotiviert. Natürlich ist eine Kapitänin keine Klassensprecherin, aber sicherlich gibt es Überschneidungen bei den Aufgaben der beiden Funktionen.
    Nicht nur bei ungünstigem Spielverlauf, sollten möglichst mehrere Spielerinnen andere mitreißen und motivieren. Auch darin sehe ich keine explizite Aufgabe, welche ausschließlich der Kapitänin zuzuordnen ist.
    Zudem „darf“ die Kapitänin nicht nur mit den Schiedsrichtern kommunizieren, sondern sollte dies auch. Wichtig ist dabei dies in konstruktiver Form zu tun. Meines Erachtens hat die Kapitänin auch die Aufgabe übermotivierte Spielerinnen zu beruhigen, bzw. sie z.B. von -verbalen- Angriffen abzuhalten, um das Team somit vor gelben oder gelb-roten Karten u schützen. Bisher habe ich A. Popp in diesem Bereich eher selbst als gefährdet gesehen. Auch ihre Handbewegungen nach Schiedsrichterentscheidungen, empfinde ich des öfteren nicht als konstruktiv, sondern eher als provozierend. Zudem verstehe ich eine Kapitänin, sowohl als Vermittlerin bei internen Mannschaftskonflikten und auch als Vertreterin der Mannschaft gegenüber dem Trainerteam und zusammen mit dem Mannschaftrat auch gegenüber anderen Gremien.
    Leider kann ich nicht sagen, welche Spielerin meiner Meinung nach für das Kapitänsamt am geeignetsten wäre, da ich viele Spielerinnen dafür nicht genügend kenne. So hätte ich auch bei den bisherigen Teams von Sandro Wagner nicht sagen können wer der beste Kapitän wäre, aber S.W. sicherlich nicht.
    Man darf sehr gerne eine andere Meinung zu A. Popp haben, jedoch halte ich sie in diesem Amt nicht für eine Idealbesetzung, da ich sie bisher eher als polarisierend empfunden habe. Warten wir es ab, würde mich freuen, wenn ich mich täusche!

  17. @Altwolf: Ich muss Bernd zustimmen. 1. eine Kapitänin zeichnet sich dadurch aus, dass sie normalerweise relativ unauffällig ist, wenn es gut läuft. Bei einem guten Team erwarte ich, dass die Kapitänin auf dem Platz nicht erst noch die Kommandos geben muss, sondern dass jede Spielerin weiß, was Sie zu tun hat. Allein hier sehe ich Popp bereits schwierig, weil sie sehr gerne im Rampenlicht steht und sehr viel Show abzieht, wo sie absolut nicht nötig ist.

    2. Ein Kapitän zeichnet es aus, dass er dann vorangeht, wenn das Spiel schlecht läuft. Es ist aber die Frage, wie er dies tut. Es hilft niemandem etwas, wenn er kopf- und planlos zu Werke geht. Diese Gefahr sehe ich bei Popp: Alleingänge, hektischer Aktionismus, überharte Zweikämpfe, unnötiges Reklamieren, etc. All das, was eine Kapitänin nicht tun sollte. Eine Kapitänin braucht Ideen.

    Von allen scheint mir am ehesten Doorsoun geeignet. Sie hat bei der EM gezeigt, dass sie vorangehen und Struktur ins Spiel bringen kann. Sie wird Stammspielerin werden.

  18. @Fan2
    Du stimmst mir zu, schreibst gleichzeitig aber etwas was ich so weder gemeint noch gesagt habe!
    Keinesfalls bin ich der Meinung, dass sich eine Kapitänin dadurch auszeichnet, dass sie relativ unauffällig ist, wenn es gut läuft.
    Sehr gerne darf sie auch dann, sowohl durch positive Aktionen, Tore, Laufbereitschaft, Passgenauigkeit und vieles mehr auffallen. Vorbildliches Verhalten geht immer, egal ob es gut läuft, oder nicht!

  19. Ich frage die Personen der hier geäußerten Meinungen über Alexandra Popp als neue Kapitänin der Natio warum niemand die Bundestrainerin kritisiert? Sie hat doch in Abstimmung mit ihrem Trainerteam Popp zur Kapitänin gemacht. Frau Voss-Tecklenburg ist doch nicht dumm, sie muss sich doch dabei was gedacht haben. Ich kann mir nicht vorstellen dass Alex sich als Kapitänin aufgedrängt hat. Ja, und warum hat Maroszan als Kapitänin eigentlich hingeworfen und warum hat sie damals bei Steffi Jones dieses Amt überhaupt angenommen? Das wären die Fragen welche zu diskutieren es Wert wäre. Abgesehen war doch Alex Popp schon bei Steffi Jones im Mannschaftsrat der Natio und damit Stellvertreterin von Maroscan. Komisch, da hat sich niemand darüber aufgeregt.

  20. @Rudi
    Nein, es ist nicht komisch, dass sich da niemand darüber aufgeregt hat, dass Popp im Mannschaftrat der Natio war. Zum einen hat der Mannschaftrat eine andere Funktion und eine andere (damit meine ich nicht geringere) Bedeutung. Zum anderen finde ich es durchaus gut, wenn im Mannschaftsrat unterschiedliche Typen vertreten sind. Warum soll ich die Bundestrainerin kritisieren. Evtl. zeigt sich ja, dass sie mit ihrer Einschätzung richtig liegt und ich daneben. Durchaus möglich! Habe meine Meinung vertreten und akzeptiere selbstverständlich auch andere Einschätzungen zu A. Popp, sowohl hier im Forum, als auch im Trainerteam. Hatte auch bereits geschrieben, dass ich mich freue, wenn ich mich mit meiner Einschätzung täusche!

  21. @Bernd: Ich meinte mit unauffällig nicht, dass sie nicht gut spielen soll, sondern dass sie keine Hektik ins Spiel bringt, wenn es nicht sein muss, und sich nicht dauerhaft als Mittelpinkt der Welt auf spielt, um ihr Ego zu pflegen.

    @Rudi: Implizit wird MVT hier kritisiert, gerade, weil sie nahtlos an die Jones-Zeit abschließt in dieser Sache, was an sich schon negative ist. Popp macht glaube ich hier niemand einen Vorwurf, dass sie das Amt angenommen hat, und ich bin mir auch sicher, dass sie es mit ihren Mitteln und Fähigkeiten ausfüllen wird. Ich glaube nur, dass sie für das Amt einfach nicht geeignet ist.

  22. @Bernd

    Ob A.Popp als Kapitänin die Idealbesetzung ist, kann ich dir auch nicht beantworten, jedoch traue ich ihr diese Funktion in diesem Team durchaus zu. Meine Stellungnahme zu diesem Thema galt mehr dem Sinn und den Aufgaben einer Kapitänin und nicht um unbedingt A.Popp in dieser Funktion sehen zu wollen.

    Es ist ja auch keine Wahl der Spielerinnen, sondern eine Entscheidung des Trainerteams, so wie ja auch Maro diese Funktion angetragen worden ist und ob das gut oder weniger gut ist wird man erst im weiteren Verlauf sehen.

    Ich bin auch der Auffassung, daß diese Funktion nun auch für den Erfolg eines Teams nicht so sehr wichtig ist, denn auch ohne diese besondere Position benötigt es mehr Spielerinnen, die mit ihrem Einsatz auf dem Platz zeigen was man erreichen will.

    Der Hinweis auf das „Dürfen“ bezüglich eines Ansprechens des/der Schiri/s bezieht sich, so habe ich es in Erinnerung, auf das durch die Statuten erlaubte aktive Ansprechen zu Situationen oder Entscheidungen, während es nur der Kapitänin zusteht, wird es von den Schiris durch andere Spieler/innen meist geduldet, könnte aber auch „bestraft“ werden.

    Um Missverständnissen vorzubeugen, müssen für mich die deutschen Spielerinnen des VFL nicht unbedingt in der N-11 spielen, wenn sie denn dazu berufen werden, ist das für diese Spielerinnen eine sicher wichtige Bestätigung und auch mögliche Ehre,aber ich hätte kein Problem damit, wenn keine VFL-Spielerin in die N-11 berufen werden würde.

  23. @Bernd,

    mein Beitrag sollte keine Kritik an dir sein, tut mir Leid wenn du das so aufgefasst hast.Sondern es sollte auch nur ein Hinweis sein dass das Trainerteam der Natio Popp als bestimmt hat dafür weder ein Lob noch eine Kritik in diesem Forum bekam, was mich doch etwas verwundert hatte. Auch ich kann nicht sagen ob Popp da die Idealbesetzung ist.Es wurden aber zumindest keine ernsthaften andere Namen genannt.
    Übrigens ein dickes Lob und Respekt an dich dass du den beiden Schreiberlingen Fan2 und Balea so Kontra gibst. Ich hab das auch mal gemacht aber irgendwann aufgegeben weil es keinen Sinn mehr machte.

  24. @Fan2,

    ich weis jetzt nicht warum du Doorsun nennst? Wundert mich ein bißchen da Sie ja in WOB spielt. Aber wieviele Länderspiele hat Sie gerade mal gemacht? Und ist Sie überhaupt Stammspielerin in der Natio? Wenn du z.B. Huth genannt hättest wäre es für mich nachvollziehbarer gewesen, Sie hat langjährige Erfahrung im Verein und Natio.Ich denke dass sich die Bundestrainerin und ihr Team sich schon Gedanken gemacht haben.

  25. Das Kapitänsamt ist nicht zuallererst eine Frage der Erfahrung, sondern eine Charakterfrage. Die Zahl der Länderspiele sagt noch nichts aus. Bei dem Kader sollte Doorsoun auf jeden Fall einen Stammplatz sicher haben (ganz im Gegensatz zu Huth). Ob RV, IV oder ZDM – alle kann Doorsoun spielen und bei allen ist die Personaldecke sehr dünn. Außerdem war Doorsoun bei der EM die einzige Spielerin, die wirklich mal, als es schlecht lief, vorangegangen ist und versucht hat, Ordnung ins Spiel zu bringen.

  26. Zur TV-Übertragung Frankreich-Deutschland am 28.2.2019, 21.00 Uhr
    Jetzt habe ich erstmalig in der Programmvorschau von ESp 1 für o.a. Zeit die Übertragung entdeckt. Prima!

  27. Gute Besserung an Alex!
    Ich hätte gerne gesehen, wie sie auf dem Feld ihre Rolle als Kapitänin interpretiert. Das wäre gerade bei einem Testspiel auch für Alex ein guter erster Test gewesen. Also nun beim nächsten Spiel.

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