DFB-Frauen: Trio kehrt ins Aufgebot zurück

Von am 26. März 2019 – 14.12 Uhr 14 Kommentare

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat den Kader für die beiden Länderspiele gegen Schweden am 6. April (13.45 Uhr, ARD live) in Solna und gegen Japan am 9. April (16 Uhr, ZDF live) in Paderborn bekanntgegeben. Wieder mit dabei sind dann nach überstandenen gesundheitlichen Problemen Torhüterin Almuth Schult sowie die beiden Essener Spielerinnen Linda Dallmann und Lena Oberdorf.

Linda Dallmann gibt am Spielfeldrand ein Interview

Linda Dallmann steht im Kader für die Länderspiele gegen Schweden und Japan

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Martina Voss-Tecklenburg erklärt: “Japan und Schweden sind zwei absolute Topnationen im Frauenfußball. Unser Ziel ist es, diese Spiele zu nutzen, um auf der einen Seite zu testen, auf der anderen aber auch Automatismen einzustudieren. Es ist für uns grundsätzlich wichtig, beides zusammenzubringen.”

Gegen Schweden Lösungen finden

Voss-Tecklenburg meint:  “Schweden hat große Qualität in der Offensive, das Team spielt mit viel Tempo nach vorne und besticht durch seine physischen Stärken und körperliche Präsenz. Es wird spannend sein zu sehen, wie wir gegen dieses starke Angriffspressing Lösungen finden und uns behaupten können.”

Japan technisch hochversiert

Über Japan meint sie: “Japan ist ein völlig anderer Gegner als Schweden. Das Team ist technisch hochversiert, spielt schnellen Kombinationsfußball und ist eingespielt. Das wird für uns der zweite Vergleich auf hohem Niveau innerhalb weniger Tage und somit auch ein optimaler Test für die WM.”

Der DFB-Kader im Überblick

Tor: Merle Frohms (SC Freiburg), Carina Schlüter (SC Sand), Almuth Schult (VfL Wolfsburg)
Abwehr: Klara Bühl (SC Freiburg), Sara Doorsoun (VfL Wolfsburg), Johanna Elsig (1. FFC Turbine Potsdam), Lena Goeßling (VfL Wolfsburg), Marina Hegering (SGS Essen), Kathy Hendrich (FC Bayern München), Felicitas Rauch (1. FFC Turbine Potsdam), Carolin Simon (Olympique Lyon)
Mittelfeld/Sturm: Sara Däbritz (FC Bayern München), Linda Dallmann (SGS Essen), Giulia Gwinn (SC Freiburg), Svenja Huth (1. FFC Turbine Potsdam), Turid Knaak (SGS Essen), Melanie Leupolz (FC Bayern München), Lina Magull (FC Bayern München), Dzsenifer Marozsán (Olympique Lyon), Lena Oberdorf (SGS Essen), Alex Popp (VfL Wolfsburg), Lea Schüller (SGS Essen), Verena Schweers (FC Bayern München)

Schlagwörter:

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

14 Kommentare »

  • Hugo_der_Troll sagt:

    Was bitte hat Klara Bühl in der Abwehr zu suchen? Nicht das Frau Voss-Tecklenburg da weitermacht, wo andere aufgehört haben!

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  • SCF Klausi sagt:

    @ Hugo_der_Troll

    Das frage ich mich auch schon die ganze Zeit was Klara Bühl in der Abwehr zu suchen hat.

    Wenn man schn Spielerinnen auf anderen Positionen einsetzt würde ich eher Guilia Gwinn in der Abwehr sehen,die schon des öfteren als AV eingesetzt wurde und das auch sehr gut gespielt hat.

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  • Bernd2 sagt:

    Wieso fehlt denn Kristin Demann im Kader? Sie war doch in den letzten 1-2 Jahren eine der Besten im Nationalteam.

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  • Bernd sagt:

    Ein zweiter Bernd?
    Damit es nicht zu Irritationen kommt, schreib doch dann bitte Bernd 2. Danke!

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  • Pauline sagt:

    Weil man ein Baujahr 1986 mitnehmen muss.
    Die heute deutlich gezeigt hat, das ihre besten Zeiten —
    sind.
    Es fehlt Schnelligkeit/Hanglungsfähikeit….

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  • Aldur sagt:

    Kristin Demann war ja schon beim Frankreich-Spiel nur nachnominiert worden. Sie steht offenbar bei der neuen Bundestrainerin nicht so hoch im Kurs, zumal mit Hegering ja eine neue Innenverteidigerin involviert wurde, die z.B., ähnlich wie Demann, auch auf der Sechs spielen kann.

    Lisa Schmitz, die im Verein ihren Stammplatz verloren zu haben scheint, fehlt diesmal ebenfalls im Kader – auch Simone Laudehr wurde nicht erneut nominiert, ebensowenig, wie Leonie Maier. Dagegen scheint sich Linda Dallmann inzwischen einen beachtlichen Status erarbeitet zu haben. Sie steht nach einem halben Jahr Ausfallzeit und bisher nur zwei Kurzeinsätzen im Verein sofort wieder im Aufgebot.

    Ich denke in diesen beiden Spielen werden sich schon erste Fingerzeige in Richtung WM ergeben. Insofern wird es besonders interessant.

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  • Bernd2 sagt:

    Na ja, Marina Hegering kennt Voss-Tecklenburg ja noch aus gemeinsamen Duisburger Zeiten. Da hat sie sicherlich noch positive Erinnerungen, weiß was Hegering kann. Aber viele Verletzungen und diese immens langen Ausfallzeiten haben schon auch ihre Spuren bei Hegering hinterlassen.
    Abgesehen davon ist Hegering mit 28 auch schon 3 Jahre älter als Demann, d.h. die ganz große (lange) Zukunft hat sie auch nicht mehr.
    Für mich bleibt diese Personalie nur sehr schwer nachvollziehbar.

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  • Beobachter sagt:

    Marina Hegering spielt zur Zeit bei Essen großartig. Und eine solche Spielerin sollte in solch einer Phase auch Berücksichtigung finden.

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  • Pauline sagt:

    Berücksichtigung hin und her, hier geht es in ertser Linie eine Manschaft für die WM zu finden und nicht eine Mannschaft für die Zukunft .
    Das kann Frau BT allmählich aufbauen und da sind Spielerinnen wie Demann im Fokus.
    Es sollt objektiv aufgestellt (für DeutschlanD) und nicht nach sympathie.

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  • Bernd2 sagt:

    @Pauline

    deine Argumentation kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
    Demann ist seit 3,5 Jahren Nationalspielerinnen mit 20 (zum Teil sehr guten) Länderspielen. Sie ist also weit darüber hinaus nur im Fokus zu sein.
    Hegering ist (wie oben bereits erwähnt) nicht nur 3 Jahre älter, sondern hat noch kein einziges A-Länderspiel, also überhaupt keine Erfahrung im A-Team.
    Was du da mit objektiver Aufstellung meinst bleibt wohl dein Geheimnis.

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  • Pauline sagt:

    Es gibt Spielerinnen mit 50 Länderspielen, die werden nicht berücksichtigt.
    Jeder Trainer hat eine andere Sichtweite und möchte auch etwas ausprobieren
    Hegering hat alle Jugendnationalteams durchlaufen leider durch Verletzung wurde ihre Kariere unterbrochen, aber mit viel Fleiß hat sie sich wieder in das Blickfeld gespielt.
    Warum sollte sie keine Chance bekommen.
    Ich bin sicher sie bringt Sicherheit in die Abwehr oder davor und kann solche Böcke von Elsig und Co abfangen.

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  • enthusio sagt:

    Sehr schön, Pauline Bremer wurde wieder berücksichtigt.
    Martina Voss-Tecklenburg hat sie in England also nicht aus den Augen verloren. Allerdings hat sie nach ihrer schweren Verletzung noch nicht ausreichend Spielpraxis vorzuweisen. Insofern überrascht ihre Berufung mich schon.

    https://www.dfb.de/news/detail/bremer-fuer-buehl-nachnominiert-200617/

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  • Aldur sagt:

    enthusio sagt:

    „Allerdings hat sie nach ihrer schweren Verletzung noch nicht ausreichend Spielpraxis vorzuweisen. Insofern überrascht ihre Berufung mich schon.“

    Mich auch. Gerade einmal nachgeschaut: Bremers einziger Ligaeinsatz für City im Kalenderjahr 2019 war eine Einwechslung in der 88.Minute am 6.Januar beim 1:1 in Bristol. Von daher ist es wirklich überraschend, dass Bremer gerade jetzt wieder berufen wird. Andererseits scheint Spielpraxis für MVT kein so relevantes Kriterium zu sein – siehe Berufung von Dallmann.

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  • enthusio sagt:

    Hier ein interessanter Link mit einem Blick hinter die Kulissen unserer Nationalmannschaft:

    https://www.zdf.de/sport/zdf-sportreportage/zdf-sportreportage-voss-tecklenburg-em-frankreich-100.html

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