Manjou Wilde verlängert bei der SGS Essen

Von am 23. Januar 2019 – 10.08 Uhr 2 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SGS Essen hat nach Ina Lehmann und Lena Ostermeier auch den Vertrag mit seiner Mittelfeldspielerin Manjou Wilde verlängert.

Manjou Wilde führt den Ball

Bleibt bis 2021 in Essen: Manjou Wilde © imago / foto2press

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Die 23-Jährige unterschrieb einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Seit der Verletzung von Kapitänin Irini Ioannidou Ende Oktober übt Wilde Das Amt interimsweise aus und führte die Mannschaft auf den derzeit dritten Tabellenplatz.

„Diese Mannschaft ist zu Großem fähig“

Wilde erklärt: „Ich freue mich sehr auf die nächsten zwei Jahre bei der SGS. In den vergangenen Saisons konnte ich gemeinsam mit dem Team unglaublich wachsen, sowohl sportlich als auch menschlich. Was wir momentan leisten, macht mich wirklich stolz, die kommende Zeit wird also sehr spannend. Ich bin mir sicher, dass diese Mannschaft zu Großem fähig ist.“

Musterprofi im Dienst der Mannschaft

SGS-Geschäftsführer Philipp Symanzik meint: „Manjou Wilde hat sich seit ihrem Wechsel zur SGS Essen nicht nur sportlich zu einer absoluten Stammkraft, sondern auch abseits des Platzes zu einer Führungsspielerin entwickelt. Sie ist ein Musterprofi, der sich stets in den Dienst der Mannschaft stellt und gerade für unsere Nachwuchsspielerinnen, aber auch mich persönlich, ein wichtiger Ratgeber ist. Umso glücklicher sind wir natürlich über dieses frühe Treuebekenntnis von ihr zum Verein und seiner Philosophie.“

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • WAC sagt:

    Ich kenne Manjou Wilde noch aus ihrer Zeit bei Werder Bremen, wo sie Rechtsverteidigerin spielen musste und weit davon entfernt war, wo sie jetzt bei der SGS Essen ist. Ich kann ihr nur zu ihrer Entwicklung und ihrer heutigen Qualität gratulieren. Mit etwas Glück wird sie vielleicht ja sogar mal zur Nationalmannschaft eingeladen.

    (2) 6 Gesamt – 4 hoch – 2 runter
  • Aldur sagt:

    Eine in der Tat erfreuliche Nachricht. Nachdem sie in ihrer ersten Saison in Essen – meist auf der Außenbahn im Mittelfeld eingesetzt – noch mit Leistungsschwankungen auffiel, hat sie sich in ihrer Rolle im zentralen Mittelfeld zu einer echten Leistungsträgerin entwickelt. Den langfristigen Ausfall von Kapitänin Lehmann macht Wilde jedenfalls vergessen. Seit auch Ioannidou länger ausgefallen ist, sogar im doppelten Sinne, weil Wilde nun auch die Binde am Arm trägt, was ihre wichtige Position in der Mannschaft noch unterstreicht.

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