Wolfsburg und Bayern weiter Kopf an Kopf

Von am 24. Februar 2019 – 17.16 Uhr 5 Kommentare

Zum Abschluss des 15. Spieltags der Frauenfußball-Bundesliga hielten sich die punktgleichen Topteams VfL Wolfsburg und FC Bayern München schadlos. Der 1. FFC Frankfurt gewann erneut auswärts.

VfL Wolfsburgs Spielerinnen Pernille Harder, Ewa Pajor und Sara Björk Gunnarsdóttir bejubeln einen Treffer gegen Bremen

VfL Wolfsburgs Spielerinnen Pernille Harder, Ewa Pajor und Sara Björk Gunnarsdóttir bejubeln einen Treffer gegen Bremen © imago/foto2press

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Spitzenreiter VfL Wolfsburg kam vor 1.632 Zuschauern im AOK-Stadion zu einem ungefährdeten 6:0 (3:0)-Sieg gegen den SV Werder Bremen.

Pernille Harder trifft drei Mal

Pernille Harder war mit drei Toren die beste Torschützin (20., 24., 62.). Die Wolfsburger Führung hatte früh Ewa Pajor erzielt (5.). Claudia Neto (50.) und Caroline Hansen (59.) steuerten die weiteren Treffer bei.

Bremer Torhüterin verletzt

Die Bremerinnen mussten die Schlussminuten mit Feldspielerin Verena Volkmer im Tor bestreiten, da Torhüterin Anneke Borbe nach einem Zusammenprall verletzt vom Platz getragen werden musste und Bremen bereits drei Mal ausgewechselt hatte.

Laudehr trifft zum Bayern-Sieg

Weiterhin punktgleich und dem VfL Wolfsburg somit dicht auf den Fersen ist der FC Bayern München, der bei der TSG 1899 Hoffenheim vor 1.650 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion mit 1:0 (1:0) gewann. Simone Laudehr erzielte den einzigen Treffer der Partie (25.).

Feiersinger sorgt für Frankfurt-Sieg

Der 1. FFC Frankfurt gewann beim SC Sand vor 525 Zuschauern im ORSAY-Stadion mit 1:0 (1:0) und feierte nach dem Erfolg in Hoffenheim vor zwei Wochen damit den zweiten Auswärtssieg in Folge. Laura Feiersinger sorgte mit ihrem Treffer gegen ihren Ex-Verein für den Erfolg der Frankfurterinnen (25.).

Drei Spiele am Samstag

Bereits am Samstag trennten sich der 1. FFC Turbine Potsdam und die SGS Essen 2:2, der SC Freiburg gewann beim MSV Duisburg mit 6:1 und Bayer 04 Leverkusen gewann gegen Borussia Mönchengladbach mit 3:0.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    Bei Sonnenschein, strahlend blauem Himmel und ca. 15° versuchte Werder Bremen mit zwei 4-er-Ketten und 2 vorgezogenen Spitzen vor ca. 1620 Zuschauern möglichst lange die „Null“ zu halten.

    Nach 5 Minuten war dies jedoch vorbei, als E.Pajor das 1:0 erzielte.
    Wie erwartet war es das Spiel auf 1 Tor und wenn auch der Spielfluß insbes. das Spiel zwischen die 2 Linien und über die Außenbahnen noch nicht das gewohnte Tempo und die Genauigkeit besaß, so fielen dann doch noch in HZ 1 die Tore 2 u. 3 durch P.Harder.

    Gestartet waren d. Wölfinnen m. M.Earps im Tor, davor N.Fischer, L.Gößling, auf LV B.Peter u. RV A.Blässe; im MF C.Neto u. S.Gunnarsdottir und davor E.Pajor, P.Harder, C.Hansen u. K.Baunach.

    Hatten die Bremerinnen es geschafft in HZ 1 einmal aus ca. 25m auf das Tor zu schießen, gelang das in HZ 2 nach einigen Spielerinnenwechseln 2 x, jedoch ohne wirkliche Torgefahr zu erzeugen.
    Nach dem 4:0 durch C.Neto , folgten noch das 5:0 durch C.Hansen u.d. 6:0 wieder durch P.Harder.
    Im Folgenden wechselten die Wölfinnen, die auf A.Popp u. K.Minde wegen muskulärer Probleme verzichteten, noch S.Doorsun f. N.Fischer, J.Jakabfi für E.Pajor u. P.Wolter für P.Harder ein.

    Für mich auffälligste Spielerin bei WOB C.Neto mit viel Übersicht, guten Pässen und insbes. guten Versuchen in die Tiefe zu spielen.
    Sie belohnte sich dann auch mit ihrem „Premierentor“.

    Leider verletzte sich Werders Torhüterin A.Borbe, als sie unglücklich bei einer Abwehrsituation auf den Rücken fiel u. vom Platz getragen werden mußte. Wie so oft war sie die einzig herausragende Akteurin der Bremerinnen. Hoffentlich keine ernsthafte Verletzung und alles Gute zur Genesung.

    Insges. ein dominantes, ordentliches Spiel der Wölfinnen, kein Feuerwerk, aber durch Nutzen der Chancen haben sie etwas für das Torverhältnis getan.

    (10) 16 Gesamt – 13 hoch – 3 runter
  • Ritchie sagt:

    Leider die (von mir) befürchtete hohe Auswärtsniederlage.
    Glückwunsch an die Wölfinnen für den verdienten Sieg.
    Und gute Besserung an Anneke Borbe, möge sie der Mannschaft schnell wieder zur Verfügung stehen.

    “ Ihr geht es zum Glück soweit gut. Alles weitere werden die Untersuchungen zeigen.“ Zitat von Trainerin Carmen Roth.

    (8) 8 Gesamt – 8 hoch – 0 runter
  • Volker sagt:

    Das Bayern und auch Wolfsburg Probleme mit einem aggressiven Gegenpressing zeigen ist bis jetzt offensichtlich. In diesem Sinne klasse Leistung von Hoffenheim! Die, was wäre wenn Frage stellte sich bei mir nach dem Nicht gegebenen 11er für Hoffenheim. Meiner Meinung nach wäre ein Strafstoß berechtigt gewesen. Ich hoffe nicht das die Bayern sich mit knappen Ergebnissen von Spiel zu Spiel zittern. Für einen Anwärter zum Titel,war das zu wenig!

    (13) 25 Gesamt – 19 hoch – 6 runter
  • Schnorchel sagt:

    Also wenn Jürgen Ehrmann erst in den allerletzten Minuten 3 Spielerinnen auswechselt, dann müssen aber die TSG-Mädels trotz der knappen Niederlage ein gutes Spiel gegen die Bayern abgeliefert haben.

    (8) 8 Gesamt – 8 hoch – 0 runter
  • GG sagt:

    Für die Wölfinnen hat nunmehr die insgesamt bereits 18. (Feld-) Spielerin in dieser Saison getroffen, #14 davon in der AFBL.
    Als Augenzeuge war ich nicht überzeugt von der Performance des Titelverteidigers. Ich habe mich in meiner Überzeugung bestätigt gefühlt, dass mit einem Startelf-Einsatz von Sara D. insgesamt deutlich mehr Stabilität im Team geherrscht hätte. Wenngleich zu keinem Zeitpunkt die „Gefahr“ bestand das die Werder-Frauen für eine Überraschung – oder ein Tor – gut sein würden, mit Blick auf insbesondere die nächste (DFB-Pokal-) Partie sollte n.m.M. das Trainergespann in sich gehen und über erfolgsversprechendere Alternativen nachdenken.
    Den kurzfristigen, jeweils verletzungsbedingten Ausfall von Alex Popp sowie Krissy Minde konnte sehr ordentlich kompensiert werden – eine ermutigende Vorstellung von Katha Baunach, u.a. eine schicke Einleitung des Führungstreffers.
    Eigentlich etwas schade, dass mit den Auswechselungen von PI Harder (62. min) und Ewa Pajor (69. min) vom Trainergespann der Tor-Show ein Ende bereitet wurde. In Folge dessen rückte Caro Hansen auf die 10er-Position im offensiven zentralen Mittelfeld, wo ihr dann doch oftmals die Anspielpartnerin fehlte. Das Duo Pi/Caro – vor allem wenn ohne äußere Störeinflüsse – sehe ich weiterhin als unangefochtene Sonder-/Spitzenklasse im deutschen, vermutlich sogar europäischen Frauenfußball. Entgegen zahlreicher Meinungsäußerungen halte ich einen Verbleib von Caro im Wölfinnen-Rudel über diese Spielzeit hinaus für nicht ausgeschlossen … auch wenn das Lebensmilieu Wolfsburg sicherlich nicht mit z.B. Barcelona mithalten kann, unter sportlichen Gesichtspunkten gibt es wohl keine besseren Voraussetzungen um Erfolg zu haben. Und das wird sich m.E. auch nicht wesentlich ändern, wenn G. Gwinn alsbald im Bayern-Trikot aufläuft.

    (4) 4 Gesamt – 4 hoch – 0 runter

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