Kim Sindermann erleidet Kreuzbandriss

Von am 5. März 2019 – 19.41 Uhr 6 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SGS Essen wird mehrere Monate lang auf seine Torhüterin Kim Sindermann verzichten müssen. Die 18-Jährige zog sich im Training einen Riss des vorderen Kreuzbandriss zu.

Kim Sindermann, Torhüterin der SGS Essen

Fällt mehrere Monate aus: Kim Sindermann © imago / Beautiful Sports

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Die Verletzung im rechten Knie erfolgte ohne Einwirkung einer Gegenspielerin und wurde am Montag im Rahmen einer MRT-Untersuchung diagnostiziert.

Operation notwendig

Die Torhüterin, die bislang insgesamt 19 Spiele für die SGS Essen absolvierte, wird sich einem operativen Eingriff unterziehen müssen. In jedem Fall wird Kim SIndermann für den Rest der diesjährigen Rückrunde ausfallen.

„Heftiger Schlag“

SGS-Manager Philipp Symanzik meint: „Das ist ein heftiger Schlag, der vor allem Kim, aber auch uns alle sprachlos macht. Jetzt gilt es trotzdem, den Blick nach vorne zu richten und Kim auf ihrem Weg bestmöglich zu unterstützen. Die Mannschaft, der Verein und vor allem unsere Fans stehen hinter ihr und wünschen Kim eine gute Besserung!“

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

6 Kommentare »

  • Witzfigur sagt:

    Was das junge Mädel, die ja erst am Anfang ihrer FF-Karriere steht, schon an deftigen Verletzungen hat hinnehmen müssen, geht nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut!
    Daher von mir und von ganzen Herzen eine erfolgreiche OP mit einer ebensolchen Reha!

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  • Ritchie sagt:

    Gute, schnelle und vollständige Besserung an Kim Sindermann!

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  • Schnorchel sagt:

    Erstmal gute Besserung und einen hoffentlich unkomplizierten Heilungsverlauf. Sindermann, Klostermann und Johannes im Lazarett. Das ist ja der absolute worst case bei der SGS. Da bleibt wohl nur hoffen und bangen, daß Lara-Celine Stober gesund bleibt.

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  • enthusio sagt:

    Die Verletzungsseuche hat die SGS Essen in dieser Saison ungewöhnlich schwer im Griff. Mal ganz abgesehen von zahlreichen verletzten Feldspielerinnen hat es im Laufe der Saison alle drei (!) Torhüterinnen erwischt:
    Stina Johannes (Bruch des Sprunggelenks), Lisa Klostermann (ebenfalls langwierige Verletzung am Sprunggelenk) und nun auch Kim Sindermann, die mit ihren erst 18 Jahren bislang eine ganz starke Leistung im Tor abgeliefert hat und den Weggang von Lisa Weiß schon fast vergessen ließ.

    Jetzt wird wohl Lisa Klostermann, die inzwischen zum Glück wieder Spielpraxis in der U20 sammeln konnte, den Rest der Saison zwischen den Pfosten stehen.
    Man kann nur hoffen, dass sie verletzungsfrei bleibt, denn ansonsten müßte wohl Lara Stober als Essens vierte nachverpflichtete Torhüterin ihre Bewährungsprobe ablegen.

    Vor diesem Hintergrund ist es absolut bemerkenswert, dass Essen den 4.Tabellenpatz belegt.

    Gute Besserung an die verletzten Spielerinnen !

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  • Fan2 sagt:

    Ich kann es ja nachvollziehen, wenn es unter Wettbewerbsbedingungen zu Kreuzbandverletzungen kommt. Was ich aber nicht wirklich nachvollziehen kann, ist, dass es jetzt immer häufiger zu Kreuzbandverletzungen im Training kommt. Da sollten sich die Trainer wirklich mal fragen, wie es dazu kommt, dass gerade bei der Bekanntheit der Anfälligkeit der Frauen für Kreuzbandverletzungen hier nicht viel stärker präventiv gearbeitet wird.

    Ich würde jedenfalls aktuell meine Tochter nicht wirklich einem Bundesliga-Club anvertrauen, weil das praktisch eine Garantie dafür ist, dass sie in absehbarer Zeit Opfer eines Kreuzbandrisses werden wird.

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  • Aldur sagt:

    Sehr ärgerlich. Nominell eigentlich als Nummer 3 in die Saison gestartet, hat sie mit ihren Leistungen seit der Verletzung von Stina Johannes bewiesen, dass sie durchaus das Potential zur Stammkeeperin hat. Aus meiner Sich hätte es keinen Grund für einen abermaligen Wechsel im SGS-Tor gegeben. Immerhin ist die etatmäßige Nr.2 Lisa Klostermann inzwischen wieder fit. Der darf jetzt aber für den Rest der Saison nichts passieren.

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