VARum nur?

57

Im März 2018 genehmigte der International Football Association Board (IFAB) die Einführung des Videobeweises. Doch was zu größerer Fairness im Sport führen soll, verkommt bei der Frauenfußball-WM in Frankreich zu einem ärgerlichen Akt der Willkür.

Kontrovers und willkürlich: VAR bei der WM in Frankreich war bisher keine Erfolgsgeschichte © imago / PanoramiC

Als „historischen Schritt für größere Fairness im Fußball“ bezeichnete der IFAB die Einführung des Videoschiedsrichter-Assistenten (VAR) im vergangenen Jahr.

Ziel des Videobeweises soll sein, irreguläre Tore zu identifizieren, die Verwechslung von Spielerinnen zu vermeiden, rotwürdige Tätlichkeiten zu entlarven und korrekte Elfmeterentscheidungen zu ermöglichen. Doch Problem des VAR ist in den bisherigen WM-Tagen von Frankreich vor allem seine willkürliche Anwendung.

Beim Spiel Frankreich gegen Norwegen traf die Norwegerin Ingrid Syrstad Engen, nachdem sie den Ball geklärt hatte, die Französin Marion Torrent unabsichtlich am rechten Knie. Nach Einschätzung von Videoschiedsrichter Felix Zwayer im Videoraum ein Fall für VAR, Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus zeigte auf den Elfmeterpunkt, nachdem sie zuvor die Situation nicht als elfmeterwürdig eingestuft hatte. Und sorgte damit maßgeblich für den Erfolg der Französinnen.

Das Handspiel der Nigerianerin Desire Oparanozie wurde nicht geahndet © Screenshot ZDF

Handspiel nicht geahndet

Nur wenige Stunden zuvor war Nigerias Führungstreffer gegen Südkorea trotz VAR-Checks anerkannt worden, obwohl Nigerias Spielerin Desire Oparanozie beim Eigentor der Südkoreanerin Kim Doyeon dem Ball zweifelsfrei mit der Hand den letzten Touch gegeben hatte.

Statt der einzig korrekten Entscheidung, den Treffer abzuerkennen und Operanozie mit der Gelben Karte zu verwarnen, zeigte Schiedsrichterin Anastasia Pustovoytova zur Überraschung aller auf den Anstoßkreis. „Dieses Tor dürfte nicht gegeben werden. Wer diesen Treffer gibt, hat im Videoraum nichts verloren“, meinte ZDF-Kommentator Béla Réthy süffisant.

Fragwürdige Szenen bleiben oft ungeprüft

Der Videobeweis soll laut IFAB die durch „klare und offensichtliche Fehler“ oder durch „ernsthafte verpasste Zwischenfälle“ verursachte Unfairness reduzieren, doch genau das will ihm in diesen Tagen bisher nicht so recht gelingen. Stattdessen wird VAR zum Emotionskiller, der den rasanten Spielen Frankreich gegen Norwegen und Spanien gegen Südafrika jeweils beim Stand von 1:1 den emotionalen Stecker zog. Das in Bezug auf Handspiel und Elfmeter absurde und wohl am Reißbrett entstandene praxisferne Regelwerk erhält durch VAR eine neue Dimension der Lächerlichkeit und führt zu nicht weniger kontroversen Diskussionen als in der Vergangenheit. Zahlreiche andere, oft fragwürdigere Spielszenen werden gar nicht erst überprüft.

Die Abseitsstellung der Italienerin Barbara Bonansea war nur mit Hilfe von Kalibrierungslinien zu erkennen © Screenshot ZDF

Millimeterentscheidung

Als „klarer und offensichtlicher Fehler“ wurde so auch eine Abseitsstellung der Italienerin Barbara Bonansea in der Anfangsphase des Spiels Italien gegen Australien eingestuft, die allerdings erst nach mehrminütiger Überprüfung und Einblendung von Kalibrierungslinien auf dem Spielfeld „offensichtlich“ wurde, sprich mit freiem Auge kaum zu erkennen war. Dem italienischen Treffer wurde die Anerkennung verweigert. Formell mag das eine richtige Entscheidung gewesen sein, dem Fußball erweist man mit derartigen Entscheidungen eher einen Bärendienst und solche Spielszenen dürfte auch der IFAB bei der Genehmigung des Videobeweises kaum gemeint haben.

VAR in jetziger Form unbrauchbar

Die Regelhüter des IFAB sollten sich für die Zukunft Gedanken über eine Modifizierung des VAR-Einsatzes machen: Nur auf Intervention der beteiligten Teams selbst und nicht auf Basis von Willkür und Gutdünken sollte er zum Einsatz kommen. Pro Spiel und Team sollte die Anzahl möglicher VAR-Interventionen beschränkt sein, um eine inflationäre Verwendung zu unterbinden und nur wirklich bei „klaren und offensichtlichen Fehlern“ oder bei „ernsthaften verpassten Zwischenfällen“ zum Einsatz zu kommen. Das funktioniert in anderen Sportarten, wie etwa Eishockey und Tennis, wesentlich besser, als im Fußball.

FRAUENFUSSBALL - Weltmeisterschaften 1991 bis 2019: Enzyklopädie des Sports
1 Bewertungen
FRAUENFUSSBALL - Weltmeisterschaften 1991 bis 2019: Enzyklopädie des Sports
  • Roland M. Weissbarth
  • Herausgeber: Independently published
  • Taschenbuch: 272 Seiten

Letzte Aktualisierung am 9.10.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

57
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
48 Kommentar-Themen
9 Themen-Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf den am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar-Thema
27 Kommentatoren
BerndSCF KlausiLudwigPauline Leonspeedy75 Neueste Kommentartoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
enthusio
enthusio

@Markus Juchem:
Frage zum Thema: Wer trifft in einer durch Videobeweis kontrollierten Szene die endgültige Entscheidung ? Die Schiedsrichterin oder der Videoassistent ? Kann eine Schiedsrichterin durch den Videoassistenten überstimmt werden ? Oder trifft sie die endgültige Entscheidung ?

Im Spiel Frankreich-Norwegen war der Elfmeter meiner Meinung nach irregulär, da die Norwegerin klar den Ball gespielt und erst danach die französische Spielerin getroffen hatte.

benetwit84
benetwit84

Stimme in der generellen Kritik am VAR absolut zu. Bei den hier dargestellten Situation muss ich aber widersprechen. Mit Einführung der kalibrierten Abseitslinie gibt es hier, und das wurde auch so kommuniziert, nur Schwarz und Weiß. Es kommt nicht darauf an, ob die Fehlentscheidung klar und offensichtlich war. Muss man nicht gut finden, tue ich auch nicht, ist aber so. Beim Handspiel der Nigerianerin: Durch die Bilder war auch für mich durch die jeweiligen Winkel nicht ganz klar ersichtlich, ob sie den Ball berührt hat. Habe daher der Wirkung einer Berührung gesucht und keine gefunden. Der Ball ändert weder Flugbahn… Weiterlesen »

pinkpanther
pinkpanther

An dieser Stelle möchte ich gerne ein Statement pro VAR abgeben, auch auf die Gefahr hin, dass es vor Daumen runter hier nachher nur so hagelt … Auch wenn ich in einzelnen Punkten hier nicht überein stimme, finde ich diesen Artikel dennoch gelungen: Z.B. dem Fazit „VAR in jetziger Form unbrauchbar“ und den Verbesserungsvorschlägen möchte ich unbedingt zustimmen, nicht jedoch einer generellen Ablehnung des VAR. Trotz mannigfaltiger Probleme mit dem VAR waren sowohl in der abgelaufenen BL-Saison (der Männer) als auch bei der letzjährigen Herren-WM die deutliche Mehrzahl der Entscheidungen nach Einsatz des VAR korrekte Entscheidungen! (sei es Bestätigung der… Weiterlesen »

ajki
ajki

Aus den „Vorschlägen“: „..Nur auf Intervention der beteiligten Teams selbst und nicht auf Basis von Willkür und Gutdünken sollte er zum Einsatz kommen. ..“ Das kann doch nur scherzhaft gemeint sein. Wo sich doch schon seit ewigen Zeiten die Bänke mit operettenhaften Verzweiflungsszenen über jede vermeintliche Benachteiligung aufregen, sollen ausgerechnet diesen Schauspielern die Entscheidungen über den Einsatz des VAR zugebilligt werden???? Es ist doch wohl vollkommen klar, dass damit nur den „taktischen“ Spielchen der Bänke Vorschub geleistet und weiterer Auftrieb ermöglicht würde. Auf gar keinen Fall gehören schiedsrichterliche Aktionen in die Hände der beteiligten Parteien. (Und ja, ich weiß, dass… Weiterlesen »

Ritchie
Ritchie

Wer hat denn erwartet, dass der VB nach so relativ kurzer Zeit bereits perfekt funktioniert? Natürlich muss der VB weiter verbessert werden, die Regeln angepasst, die Schieris entsprechend geschult (auf dem Feld und im „Keller“).
Mehr Transparenz ist auch nötig. Der Zuschauer vorm Bildschirm UND der Zuschauer im Stadion muss sehen können aufgrund welcher Szene(n) die Entscheidungen getroffen werden. Gerne auch mit einer kurzen Erklärung dazu. Das erfordert natürlich Zeit (während des Spiels). Ich bin daher dafür, die Uhr solange anzuhalten.
Das Leben ist Veränderung und FF ist ein Teil des Lebens.

Zaunreiter
Zaunreiter

Die Diskussion um den Einsatz des VAR ist eine typisch deutsche. Und auch typisch, dass der Autor ein Deutscher ist. Ich kenne zwar keine Diskussionen in anderen Ländern, aber ich habe den Eindruck, dass hier der Fußball heiliger, das Bier reiner, das Brot dunkler und das Auto sauberer als anderswo ist. Zugleich führen sich deutsche traditionalistische Fußballfans auf wie die Schergen Savonarolas, Philipps des Vierten von Frankreich (der die Templer zerstörte) oder auch Bartolomeo de las Casas‘ (Inquisition) zusammen. Da existiert sogar in deren Mini-Hirnen die Vorstellung von der Vorhölle für RB Leipzig, TSG Hoffenheim, VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen.… Weiterlesen »

Altwolf
Altwolf

Den VAR abzuschaffen wäre sicherlich die falsche Konsequenz aus den bisherigen Erfahrungen, wenn auch sicherlich Modifikationen in der Handhabung erforderlich sind. Grundsätzlich sollten allein die Schiris selbst den VAR in Anspruch nehmen und die Idee, das das andere tun sollten, wie bisher in einigen Sportarten, sehe ich eher als kontakarierend und eher als einen Rückschritt an. Das das von Spielern o. Spielerinnen nicht unbedingt eine geliebte Einrichtung ist, liegt da doch auf der Hand, da sie nicht selten um „ihre emotionalen Kicks“ durch die Korrekturen gebracht werden. Auch das beliebte „theatralische Geschehen“ wird doch schnell zur „Farce“ herabgewürdigt. Vom Grundsatz… Weiterlesen »

Fan2
Fan2

Bei dieser Thematik sollte der FF mal ganz kleine Brötchen backen. Fakt ist: Der VAR wurde jetzt 15 Monate in unzähligen Spielen im MF getestet und hat sich trotz der Probleme, die es immer wieder gibt, so, wie er ist, durchgesetzt und zu einem gewissen Maße bewährt. Die größten Experten haben sich damit befasst, es gab zig Diskussionen nach zig Spielen mit zig Entscheidungen. Man hat es geschafft, bei diesen Diskussionen häufig weitgehend sachlich und abwägend zu bleiben. Wo war der FF bitte in all diesen Monaten? Ich habe hier oder anderswo niemanden aus der FF-Szene gesehen, der sich mit… Weiterlesen »

holly
holly

mir kommt bei der WM der VAZ viel zu oft zu einsatz. meiner meinung nach macht so das spiel kaputt.

mich nerven die ewigen spielunterbrechungen

Ritchie
Ritchie

Altwolf sagt: 13. Juni 2019 um 16.54 Uhr Uhr Bei der Diskussion um die Einschätzung des dann nachträglich gegebenen 11-Meters bei F vs. N wurde nicht klar, was zu der Entscheidung geführt hat, denn getroffen hat I.Engen den Ball schon bevor sie die Französin dann allerdings mit gestrecktem Bein und Schuhsohle getroffen hat. Wenn es von Fr.Steinhaus dann genauso interpretiert wird, wie wenn eine Spielerin mit gestrecktem Bein u. „offener“ Sohle zum Ball geht auch wenn sie den Ball dabei trifft, dabei jedoch eine schwere Verletzung der Gegenspielerin riskiert, wäre das durchaus üblich dies als Foul und auch mit Gelb… Weiterlesen »

fufbal van
fufbal van

VAR an sich koennte ja schon helfen.
Aber wenn FIFA/DFB oder wer statt Fachleuten eben eher, Event-Liebhaber oder bekumpelte Kollegen davor setzt, geht es eben mehr in Richtung Abenteuer-Event.
Da war wohl auch etwas am Anfang (leider noch nicht gesehen) aber das Abseits 3:2 fuer AUS zu geben setzt dem Fass ohne Boden spielend noch die Krone auf.
Fussball als Event-Circus. VAR/Schiri Entscheidungen als Slapstick-Clownerie. Linienrichter drum rum und 4. Offizielle. Allem Anschein nach eher alles bespassungs-orientierte Laien, die sehr teuer bezhlte Unterhaltung liefern aber, eben nicht mal eine Schiri-Aufnahmepruefung schaffen duerften, was ihre Fachkenntnis angeht.

bale
bale

War das 3-2 der matildas wirklich Abseits?
Wer weiß was?

Liza
Liza

@bale
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich gleich total blamiere. Ich hatte das Spiel nebenher laufen, als ich noch auf der Arbeit war. In der Szene wäre wohl auf abseits entschieden worden, wenn Kerr tatsächlich den Ball berührt hätte (es sah für mich sehr nach abseits aus). Da der Ball aber allerdings von der Brasilianerin (Monica?) bei einem missglückten Klärungsversuch zuletzt berührt wurde, fiel „abseits“ plötzlich weg? Zumindest hatte ich es vorhin so verstanden. Habe mich aber bisher nicht weiter damit befasst.

sonic
sonic

Mich überzeugt dieses System auch nicht. Zum einen stört es den Spielfluss und die Atmosphäre durch minutenlange Unterbrechungen, die dann teilweise nicht mal nachgespielt werden. Das ließe sich aber vielleicht noch verbessern. Bei der Überprüfung von Hand-, Abseits- und Torentscheidungen kann der Einsatz des VB hilfreich sein. Bei den verzögerten Abseitsentscheidungen dürfte es vor allem für die Zuschauer im Stadion oft gar nicht mehr nachzuvollziehen sein, wann eine Abseitsstellung vorgelegen haben soll. Spontaner Jubel verbietet sich fast, da nahezu jedes Tor überprüft wird und erst mit der Minuten später erfolgenden Entscheidung feststeht, ob Jubel angebracht ist oder nicht. Außerdem wird… Weiterlesen »

FFFan
FFFan

Ich bin generell kein Freund des Videobeweises, aber die bei dieser WM mit Unterstützung der VAR getroffenen Entscheidungen sind für mich bisher fast alle recht nachvollziehbar: – beim Abseits gibt es keinen ‚Graubereich‘, d.h. eine nachgewiesene Abseitsstellung ist immer „klar“, egal ob drei Millimeter oder drei Meter. Ein Kriterium wie „mit freiem Auge erkennbar“ wäre viel zu schwammig. Die Aberkennung der Tore in den Spielen AUS-ITA und KOR-NGA war daher korrekt. – ein Fußtritt gegen eine Gegenspielerin ist ein Foul, auch wenn vorher der Ball gespielt wurde. Die Foulelfmeter in den Spielen ESP-RSA und FRA-NOR waren beide berechtigt. Die Norwegerin… Weiterlesen »

Zaunreiter
Zaunreiter

Ich antworte mal anstatt fan2 auf den Kommentar von @sonic Nur in Deutschland lebt der Fußball vom Gejammere um das Wembley-Tor. Stattdessen wurden Legenden gebildet, um deutsche Weltmeister von 1954, die mit „Panzerschokolade“ und technischem Vorsprung an den Schuhen Weltmeister wurden, garniert mit der Floskel vom „Fritz-Walter-Wetter“. Und plötzlich, 9 Jahre nach dem WKII, „sind wir wieder wer!“. Zugleich wurde der Fußball von Frauen innerhalb des Verbandes verboten. Dann wurde Druck auf die jeweiligen Städte und Gemeinden gemacht, dass ja niemand auf die Idee käme, Frauen ein Stadion zur Verfügung zu stellen. Nur in Deutschland lebt der Fußball von so… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

Ich finde den Videobeweis prinzipiell gut und richtig!!! Vor allem weil der Fußball auch bei den Frauen immer schneller geworden ist, und somit Fehler der Schiris immer wahrscheinlicher werden!!! Die zugegeben oft etwas lange Zeit, bis eine Entscheidung gefallen ist, kann mM mit mehr Training und Routine der Referees weiter verkürzt werden!!! Hier muß vor allem auch im Stadion besser kommuniziert werden, was da gerade im Hintergrund passiert!!! Der Großteil der Entscheidungen war auch nach meiner Einschätzung richtig!!! Nur den sogenannten „Tritt gegen das Bein“ habe ich anders gesehen, denn es erfolgte aus der Bewegung des Schusses heraus!!! Kritischer muß… Weiterlesen »

Carly B
Carly B

@ Detlef
bei dem Foul von Schweers war Rot auch mein erster Gedanke. Aber vielleicht befand sich noch eine Spielerin näher zum Tor postiert, die u.U. hätte eingreifen können.
Ein Einspruch des VAR ist hier m.M.n. nicht gegeben, weil die Schiedsrichterin das Foulspiel gesehen und auch geahndet hat.

Volker
Volker

historischen Schritt für größere Fairness im Fußball“ Natürlich ist dieser Satz völliger Unsinn. An der immer Subjektiven Wahrnehmung des Menschen ändert auch ein Video Beweis Nichts. Der Gesichtsausdruck von Ingrid Engen zeigt es deutlich. Sie wollte die Situation klären aus ihrer Sichtweise hat sie also die richtige Entscheidung getroffen. Sie klärt, nur landet ihr Fuß am Oberschenkel der heranstürmenden Französin die aus ihrer Sicht genau die selbe richtige Entscheidung trifft indem sie es verhindern will. Für die eine ein Unfall für die Andere schmerzhaft. Löst man nun diese Individuelle Betrachtung und reduziert man diese auf ein zweidimensionales Bild erscheint der… Weiterlesen »

Fan2
Fan2

@CarlyB: Erneut gefährliches Halbwissen! Der VAR greift auf bei rotwürdigem Foul ein. Insgesamt sehe ich es auch so, dass man alle diese Entscheidungen letztlich so vertreten kann. Bei Oparanozie lag mMn kein Handspiel vor, bei dem 3:2 der Matildas handelte es sich um ein Eigentor ohne aktives Eingreifen von Kerr (nur weil eine Spielerin durch die Anwesenheit einer anderen „irgendwie“ beeinflusst sein könnte, ist das noch lange kein Abseits), bei Spanien und Frankreich war es jeweils ein Foul, das einzige, was fehlte, mag die Gelbe Karte gegen die Norwegerin gewesen sein, weil sie mit offener Sohle in die Gegenspielerin reingeht.… Weiterlesen »