EM-Quali: Lösbare Aufgaben für DFB-Elf

Von am 21. Februar 2019 – 17.10 Uhr 3 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf wird es in der Qualifikation zur UEFA Women´s EURO 2021 in England in Gruppe I mit der Ukraine, Irland, Griechenland und Montenegro zu tun.

Die Quali-Gruppen zur UEFA Women´s EURO 2021 in England

Die Quali-Gruppen zur UEFA Women´s EURO 2021 in England © UEFA

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Dies ergab die Auslosung heute Mittag am UEFA-Hauptsitz in Nyon.

Voss-Tecklenburg: „Abwechslungsreiche Gruppe“

„Das ist eine gute und abwechslungsreiche Gruppe“, so Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. „Wir haben interessante Reisen vor uns. Irland mit dem ehemaligen Bundesliga-Trainer Colin Bell freut sich schon auf uns, wie er mir gesagt hat. Dort erwartet uns sicherlich eine kampfstarker, sehr motivierter und guter Gegner. Und die Ukraine ist der vermeintlich stärkste Gegner, den wir erwarten.“

Österreich trifft auf Frankreich

Österreich misst sich in Gruppe C mit Frankreich, Serbien, Kasachstan und Mazedonien. Die Schweiz muss sich in Gruppe H mit Belgien, Rumänien, Kroatien und Litauen auseinandersetzen. Titelverteidiger Niederlande bekommt es in Gruppe A mit Russland, Slowenien, der Türkei, Kosovo und Estland zu tun.

Modus

Die Gruppensieger und die drei Gruppenzweiten mit der besten Bilanz gegen die Teams auf dem ersten, dritten, vierten und fünften Platz ihrer Gruppe werden neben dem automatisch qualifizierten Gastgeber England an der Endrunde teilnehmen. Die anderen sechs Tabellenzweiten werden im Oktober 2020 Play-off-Spiele um die übrigen drei Startplätze austragen.

EURO 2021, Quali-Gruppen im Überblick

Gruppe A: Niederlande (Titelverteidiger), Russland, Slowenien, Türkei, Kosovo, Estland
Gruppe B: Italien, Dänemark, Bosnien und Herzegowina, Israel, Malta, Georgien
Gruppe C: Norwegen, Wales, Belarus, Nordirland, Färöer Inseln
Gruppe D: Spanien, Tschechische Republik, Polen, Moldawien, Aserbaidschan
Gruppe E: Schottland, Finnland, Portugal, Albanien, Zypern
Gruppe F: Schweden, Island, Ungarn, Slowakei, Lettland
Gruppe G: Frankreich, Österreich, Serbien, Kasachstan, EJR Mazedonien
Gruppe H: Schweiz, Belgien, Rumänien, Kroatien, Litauen
Gruppe I: Deutschland, Ukraine, Republik Irland, Griechenland, Montenegro

Der Weg zur EURO 2021

Qualifikationsrunde: 26. August – 3. September 2019, 30. September – 8. Oktober 2019, 4. – 12. November 2019, 2. – 11. März 2020, 6. – 14. April 2020, 1. – 9. Juni 2020, 14. – 22. September 2020
Auslosung Play-offs: 25. September 2020, Nyon
Play-offs (Hin- und Rückspiele): 19. – 27. Oktober 2020
Auslosung Endrunde: Ende 2020, England
Endrunde: Juli 2021, England

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • Rudi sagt:

    Das bedeutet 1 gutes Jahr langweilige, weil einseitige Quali-Spiele der Natio, welche dann auch in ARD und ZDF übertragen werden vor fast leeren Zuschauerrängen.

    (-2) 14 Gesamt – 6 hoch – 8 runter
  • Schnorchel sagt:

    Vielleicht kann ja Colin Bell mit seinen Irinnen für etwas Spannung in der Guppe I sorgen. Aber auch bei den anderen Gruppen hält sich die Spannung in überschaubaren Grenzen. Nur die Gruppe E ist mit etwa gleichschwachen Teams besetzt, wo der Gruppensieger am Ende wohl keine 20 Punkte auf dem Konto haben könnte.

    (4) 4 Gesamt – 4 hoch – 0 runter
  • Aldur sagt:

    Eine „Stolpergruppe“ zu bekommen wäre angesichts der Setzliste wohl auch schwer geworden, obwohl Dänemark, Österreich oder wieder Island aus Topf 2 natürlich deutlich unangenehmer gewesen wären, als jetzt die Ukraine.

    Erfreulich finde ich, dass es bis auf Irland alles Gegner geworden sind, gegen die man länger nicht mehr, bzw. noch nie (Montenegro ?) gespielt hat. Bei Irland fällt mir hingegen spontan ein ziemlich wildes Last-Minute 3:2 nach zwei Einwurfflanken-Toren der Irinnen ein. Das ist noch nicht so lange her.

    Richtige Spannung versprechen natürlich auch die anderen Gruppen kaum. Lediglich in B und H sehe ich das Rennen um den Gruppensieg einigermaßen offen. In E, F und G traue ich dem jeweils zweitgesetzten Team an guten Tagen zumindest eine Überraschung gegen den jeweiligen Gruppenkopf zu. Der Rest sollte relativ klar sein.

    (6) 6 Gesamt – 6 hoch – 0 runter

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