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2007

Splitter zur Frauenfußball-WM (4)

Wenige Tage vor WM-Beginn hat Deutschlands Vorrundengegner Japan gegen Brasilien ein Ausrufezeichen gesetzt. Außerdem meldete sich die von Verletzungen gebeutelte Hanna Ljungberg zurück, stiftet das Thema England und Olympia weiter Verwirrung und fallen ausgerechnet im emanzipierten Schweden Machosprüche.

Japan mit gelungener Generalprobe

In den vorigen Tagen absolvierten alle WM-Teilnehmer ihre letzten Vorbereitungsspiele. Besonders zufrieden sein kann Deutschlands Vorrundengegner Japan, der einem 0:0 gegen Kanada am Sonntag ein 2:1 gegen die hoch gehandelten Brasilianerinnen folgen ließ (Bildergalerie). Cristiane brachte die Auriverdes mit 1:0 in Führung, musste aber noch die Gegentore durch Azusa Iwashimizu und ein Eigentor hinnehmen.

Hanna Ljungberg meldet sich zurück

Rechtzeitig vor WM-Start hat sich Schwedens Top-Stürmerin Hanna Ljungberg nach langer Verletzungspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Die 28-Jährige schoss im abschließenden Vorbereitungsspiel gegen Dänemark beide Tore für Schweden zum 2:1-Endstand ( Video ). Für Dänemark war Merete Pedersen erfolgreich, die ebenfalls im Vorfeld der WM mehrere Monate verletzt war.

England und Olympia – was nun?

Für Verwirrung sorgt seit gestern eine Meldung des englischen Fußballverbands, nach der der Weltfußballverband FIFA der FA mitgeteilt habe, dass England auch bei erfolgreicher Qualifikation definitiv keinen Startplatz für die Olympischen Spiele in Peking (als Team Großbritannien) erhalten könne. Käme England unter die besten drei europäischen Teams, würde das nächstbeste Team nachrücken ( wir berichteten ). Heute ist diese Meldung von der Website der FA verschwunden.

Schwedens Nationaltrainer Thomas Dennerby tat gestern seine ganz eigenen Methoden kund, um seine von dem langen Flug nach China übermüdeten Spielerinnen wieder aufzuwecken. Beim Zwischenstopp in Peking gab er der Mannschaft einen halben Tag frei – zum Shoppen. „Das ist das beste Mittel bei Frauen, um sie wieder wach zu bekommen“, so Dennerby.