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2015

Nadine Keßler Weltfußballerin, Ralf Kellermann Welttrainer

Grandioser Erfolg für den VfL Wolfsburg: Mittelfeldspielerin Nadine Keßler ist bei der Ballon-d’Or-Zeremonie in Zürich zur FIFA-Weltfußballerin des Jahres 2014 gekürt worden. Trainer Ralf Kellermann machte den Wolfsburger Erfolg als Welttrainer des Jahres perfekt.

Keßler setzte sich mit 17,52 Prozent aller Stimmen gegen die fünffache Weltfußballerin Marta (14,16 Prozent) und Abby Wambach (13,33 Prozent) durch.

Keßler: „Das Herz schlägt bis zum Hals“ Eine ergriffene Keßler meinte: „Mir schlägt das Herz bis zum Hals, das hätte das nie in Erwägung gezogen. Ich möchte Danke sagen, an meinen Club, meinen Trainer und meine Teamkameradinnen. Ohne die tägliche professionelle Arbeit wären alle Erfolge nicht möglich. Genauso wenig ohne meine Kolleginnen aus der Nationalmannschaft, der Bundestrainerin und die internationalen Spiele. Und auch die medizinische Abteilung möchte ich nicht vergessen, die hatten sehr viel mit mir zu tun. Das größte Dankeschön geht an meine Familie, die mich durch Höhen und Tiefen begleitet und meine Leidenschaft zu der ihren gemacht hat.“

Kellermann gewinnt als erster Vereinstrainer Ralf Kellermann erhielt bei der Wahl zum Welttrainer 17,06% aller Stimmen und setzte sich damit gegen U20-Nationaltrainerin Maren Meinert (13,16 Prozent) und den japanischen Nationaltrainer Norio Sasaki (13,06 Prozent) durch. Kellermann, im vergangenen Jahr noch Zweiter hinter Bundestrainerin Silvia Neid, ist im fünften Jahr der Auszeichung der erste Vereinstrainer, der die begehrte Ehrung erhält.

Kellermann: „Überragender Moment“ Ein sichtlich bewegter Kellermann erklärte: „Das ist ein überragender Moment. Ich bin ein bisschen nervös, mehr als wenn ich an der Linie stehe. An so einem Erfolg sind ganz viele Menschen beteiligt, das ist ein Gesamtwerk und eine Teamleistung.“

Stephanie Roche erzielt zweitschönsten Treffer des Jahres Beim FIFA-Puskas-Preis für den schönsten Treffer des Jahres landete die Irin Stephanie Roche mit 33 Prozent der Stimmen auf Platz 2, nur knapp hinter Sieger James Rodriguez aus Kolumbien, der 42 Prozent der Stimmen auf sich vereinte.