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2013

WM-Quali: Irland übernimmt Tabellenführung in deutscher Gruppe

Die Republik Irland hat in der WM-Qualifikation den spielfreien Tag der deutschen Mannschaft genutzt und in Gruppe 1 vorübergehend die Tabellenführung übernommen. In einem Spiel der Eigentore kamen die Irinnen in Kroatien allerdings nicht über ein Unentschieden hinaus. Souveräner präsentierte sich die Schweiz.

Vier Punkte haben die Irinnen nun auf dem Konto – das Spiel in Kroatien verlief allerdings eher kurios.

Gruppe 1: Sands Allison Scurich trifft ins eigene Tor Keinen einzigen Torschuss gaben die favorisierten Irinnen in der ersten Halbzeit auf das kroatische Tor ab – dafür einen auf das eigene, und schon stand es durch Diane Caldwell in der elften Minute 1:0 für die Gastgeberinnen. Nach dem Seitenwechsel investierten die Irinnen mehr und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Im 100. Länderspiel von Torfrau und Spielführerin Emma Byrne deutete alles auf einen knappen Sieg Kroatiens hin, doch in der vierten Minute der Nachspielzeit fiel das Eigentor auch auf der anderen Seite. Allison Scurich vom SC Sand traf zum 1:1 ins eigene Netz.

Im zweiten Spiel der Gruppe 1 unterlag die Slowakei Nachbar Slowenien mit 1:3.

Gruppe 2: Zweiter Sieg für Italien Die Italienerinnen haben nach dem 5:1-Auftakterfolg gegen Estland ihr zweites Spiel knapp mit 1:0 gegen Rumänien gewonnen. Der entscheidende Treffer gelang der eingewechselten Cristiana Girelli in der dritten Minute der Nachspielzeit.

Gruppe 3: Perfekter Start für die Schweiz Mit zwei Siegen aus zwei Spielen und 11:0 Toren steht die Schweizer Nationalmannschaft an der Spitze der Gruppe 3. Die Mannschaft von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg kam bei EM-Teilnehmer Island zu einem 2:0-Erfolg. In der Partie, die von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus geleitet wurde, erzielte Ramona Bachmann in der achten Minute die frühe Führung. Ein von Lara Dickenmann in der 54. Minute verwandelter Strafstoß brachte die Entscheidung. Zwar dürfte der härteste Gegner der Schweizerinnen die Auswahl Dänemarks sein, doch mit Island ist sicherlich einer der Konkurrenten um die vorderen Plätze bezwungen worden.

Gruppe 4: Evans trifft beim souveränen Sieg Keinerlei Mühe hatte die schottische Nationalmannschaft beim 7:0-Erfolg gegen Bosnien und Herzegowina. Die Schottinnen zeigten von der ersten Minute an schöne und schnelle Spielzügte gegen völlig überforderte Bosnierinnen. Und so fiel schon in der achten Minute nach schönem Zuspiel von Megan Sneddon das 1:0 durch Lisa Evans. Auch beim 2:0 fünf Minuten später waren beide beteiligt. Diesmal schloss jedoch Leanne Ross ab. Kim Little erhöhte in der 36. Minute auf 3:0, und fast hätte sich auch Evans noch einmal in die Torschützenliste eingetragen, doch das Tor der Potsdamerin in der 41. Minute wurde wegen Abseits nicht gegeben. Nach dem Seitenwechsel schraubten Rachel Corsie (48.), Jane Ross (55.), Jennifer Beattie (65.) und Suzanne Lappin (91.) das Ergebnis weiter in die Höhe. Zu den Highlights der Partie .

Im zweiten Spiel siegte Polen ebenso souverän gegen die Färöer mit 6:0.

Gruppe 5: Niederlande gewinnen Bereits am Dienstag hatte Norwegen die Auswahl Belgiens mit 4:1 bezwungen, nun gelang Portugal ein klarer 5:1-Erfolg in Griechenland. Außerdem siegten die Niederlande mit 4:0 in Albanien. Ein Hattrick von Manon Melis (4./8./53.) sowie ein Treffer von Renée Slegers stellten den Erfolg gegen die Mannschaft von Ex-Bundesligaprofi Altin Rraklli sicher.

Gruppe 6: Türkei chancenlos Man habe etwas gutzumachen war das Credo der englischen Nationalmannschaft nach der schwachen Europameisterschaft. Und nach dem 6:0 gegen Weißrussland gelang den “Three Lions” nun ein 8:0 gegen die Türkei. Interimstrainer Brent Hills gab Spielerinnen, wie Toni Duggan und Natasha Dowie, die bei Vorgängerin Hope Powell zumeist auf der Bank saßen, ihre Chancen, und beide dankten es. Ein Hattrick von Duggan (2./3./37.), die zur besten Spielerin der Partie gewählt wurde, sowie Treffer von Ellen White (30./39.), Eni Aluko (33./49.) und Dowie (75.) führten zum Erfolg gegen überforderte Türkinnen.

Nachbar Wales kam unterdessen dank eines späten Treffers von Helen Ward in der 81. Minute zu einem knappen 1:0-Sieg gegen Weißrussland.