Was passiert, wenn…
…Deutschland gegen Frankreich verliert? Noch nicht viel, denn die DFB-Elf ist bereits für das Viertelfinale qualifiziert. Doch die bessere Platzierung in der Gruppe entscheidet auch über den kommenden Gegner. Und da stehen momentan drei zur Auswahl. Womensoccer rechnet nach, was morgen in den Gruppen A und B möglich ist.
Im Duell zwischen Deutschland und Frankreich geht es morgen (20.45 Uhr, live im ZDF) um den ersten Platz in Gruppe A. Der Vorteil liegt bei Frankreich.
„Les Bleues“ reicht ein Unentschieden Sowohl DFB-Elf als auch die Französinnen haben sechs Punkte auf dem Konto. Aufgrund des 4:0-Siegs Frankreichs gegen Kanada hat die „Équipe Tricolore“ das bessere Torverhältnis im Vergleich zu den Deutschen, die zweimal nur mit einem Tor Unterschied gewinnen konnten. Den Französinnen würde also ein Unentschieden gegen Deutschland reichen, um den Gruppensieg perfekt zu machen.
Als Gruppensieger trifft man im Viertelfinale auf den Zweitplatzierten der Gruppe B: Für diesen Platz kommen noch drei Mannschaften in Frage. Die Duelle zwischen Japan und England sowie Mexiko und Neuseeland haben also weit mehr Brisanz.
Japan ist durch Die Japanerinnen haben den Viertelfinaleinzug mit sechs Punkten zwar ebenfalls schon sicher, könnten aber den Gruppensieg noch an die Engländerinnen (vier Punkte) abgeben. Im direkten Duell (18 Uhr, live im ZDF) treffen beide Teams morgen ab 18 Uhr in Augsburg aufeinander. England kann alles gewinnen, aber auch alles verlieren: Sollten sie Japan unterliegen, könnten sie möglicherweise von Mexiko noch überholt werden.
Das Torverhältnis kann entscheiden Die Mexikanerinnen haben momentan nur einen Zähler auf dem Konto und das schlechtere Torverhältnis (-4) gegenüber den Engländerinnen (+1). Um das Viertelfinale also noch zu erreichen, ist Mexiko auf eine englische Niederlage angewiesen. Im Falle eines englischen 0:1 gegen Japan bräuchte Mexiko ein 4:0 gegen Neuseeland. Sollte England höher verlieren, würde Mexiko auch ein knapperer Sieg genügen.