FIFA Awards 2019 ohne deutsche Beteiligung

Von am 31. Juli 2019 – 15.45 Uhr 9 Kommentare

Die FIFA hat heute die Nominierungen für die Wahl für Weltfußballerin des Jahres und zum Welttrainer des Jahres bekannt gegeben. Zum ersten Mal seit Einführung der Wahl ist in keiner der beiden Frauenfußball-Kategorien Deutschland vertreten.

Wer holt sich am 23. September in Mailand die begehrte Trophäe? @ FIFA

Die 12 Spielerinnen umfassenden Nominierungsliste zur Weltfußballerin des Jahres umfasst mehrheitlich Spielerinnen von Weltmeister USA. Neben der Topfavoritin auf die Auszeichnung, Megan Rapinoe, wurden auch noch Alex Morgan, Rose Lavelle und Julie Ertz nominiert. Frankreich ist ebenso mit zwei Spielerinnen vertreten (Amandine Henry, Wendie Renard) wie Norwegen (Caroline Graham Hansen und Ada Hegerberg) und England (Lucy Bronze und Ellen White). Die Liste komplettieren Sam Kerr (Australien) und Vivianne Miedema (Niederlande).

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Jill Ellis Favoritin

10 Trainerinnen und Trainer dürfen sich Hoffnung machen die begehrte Auszeichnung zu ergattern: Milena Bertolini (Italien), Jill Ellis (USA), Peter Gerhardsson (Schweden), Phil Neville (England), Reynald Pedros (Olympique Lyon), Sarina Wiegman (Niederlande), Futoshi Ikeda (U20 Japan), Antonia Is (U17 Spanien), Paul Riley, (North Carolina Courage) und Joe Montemurro (Arsenal).

Gala am 23. September in Mailand

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 23. September auf einer Gala in Mailand enthüllt.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

9 Kommentare »

  • Fan2 sagt:

    Eindeutiger als mit dieser Nominierung kann man den Untergang des FF kaum beschreiben. Nicht einmal so sehr die Spielerinnen, vielmehr, dass kein deutschen Trainer nominiert wurde, gibt doch arg zu denken. Deutschland steht international weder für aktuelle Klasse noch für Innovation.

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  • Ritchie sagt:

    Fan2 sagt:
    31. Juli 2019 um 16.45 Uhr Uhr

    Eindeutiger als mit dieser Nominierung kann man den Untergang des FF kaum beschreiben. Nicht einmal so sehr die Spielerinnen, vielmehr, dass kein deutschen Trainer nominiert wurde, gibt doch arg zu denken. Deutschland steht international weder für aktuelle Klasse noch für Innovation.

    Hängt der Untergang des FF von der Nominierung deutscher Trainer/innen oder deutscher Spielerinnen ab?
    Es wird trotzdem weitergehen, auch in Deutschland.

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  • enthusio sagt:

    Wo ist Pernille Harder ?

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  • Bernd sagt:

    Gratulation an die Nominierten, alles top Spielerinnen!
    @ Ritchie
    Merkst Du, hab mit dem Ignorieren bestimmter Kommentare schon angefangen! 😉

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  • FFFan sagt:

    @ Markus:
    „Frankreich ist ebenso mit zwei Spielerinnen vertreten (Amandine Henry, Eugénie Le Sommer)…“

    Le Sommer ist nicht nominiert, dafür aber Wendie Renard!

    M.Rapinoe sehe ich auch als Topfavoritin an. In WM-Jahren wurde die Gewinnerin des „Goldenen Balles“ bislang immer auch FIFA-Weltfußballerin (2003: Birgit Prinz, 2007: Marta, 2011: Homare Sawa, 2015: Carli Lloyd).

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  • Markus Juchem sagt:

    @FFFan: Danke, korrigiert.

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  • Fan2 sagt:

    @Ritchie: Ich meinte: „des deutschen FF“. Und ja, dieser hängt mit deutschen Spielerinnen und Trainerinnen zusammen.

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  • Ritchie sagt:

    @Fan2: Ich „wusste“ ja, dass du es so gemeint hast. 🙂
    Untergang des (deutschen) FF ist aber schon eine drastische Formulierung. Das zeigt aber auch die Erwartungshaltung von dir oder auch anderer Fans.
    Was aber nicht gegen dich spricht.

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  • Zaunreiter sagt:

    Wen soll man da wählen?

    Aber ich denke, mit dieser Short-List werden dieses mal Fran Kirby und ich auch leben können. Wobei ich vielleicht noch bei den Zwölfen Pajor oder Harder hinzugenommen hätte. Oder auch „die Null im Tarot herself = Tobin Heath“. Aber wen dafür raus schmeissen?

    Meine TOP 3 sind Ertz, Lavelle und Henry.
    Wenn man sich mal die Julie Johnston von 2015 und die Julie Ertz von 2019 anschaut…da hat sich doch eine Power-Spielerin entwickelt. Vielleicht hat sie auch mit ihrem Zach zuhause trainiert. 😉
    Dann noch Rose, die das Straßenköterhafte noch nicht rausoperiert bekommen hat.
    Und „la Henry“, die Chefin.

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