Bayern München verpflichtet Laura Georges

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Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München hat in der Winterpause die französische Abwehrspielerin Laura Georges von Paris Saint-Germain verpflichtet.

Bayern-Neuzugang Laura Georges (li.) mit Teammanagerin Bianca Rech
Bayern-Neuzugang Laura Georges (li.) mit Teammanagerin Bianca Rech © FC Bayern

Die 33-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Nach Defensivspielerin Leah Galton und Torhüterin Fei Wang ist Georges der dritte Neuzugang in der Winterpause.

Große Persönlichkeit

Bayern-Trainer Thomas Wörle erklärt: „Durch den verletzungsbedingt längeren Ausfall von Simone Laudehr hat sich unsere ohnehin dünne Personalsituation in der Defensive weiter verschärft. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir mit Laura eine sehr erfahrene, zweikampfstarke Innenverteidigerin und große Persönlichkeit verpflichten konnten.“

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„Neues Abenteuer“

Georges meint: „Bayern München ist ein großer, legendärer Klub. Der Wechsel dorthin erfüllt mich mit Stolz und Ehre. Es ist ein neues Abenteuer und eine große Herausforderung für mich. Ich kann es kaum erwarten, mein neues Team, die Stadt München und die deutsche Kultur kennen zu lernen.“

Paris und Lyon als letzte Stationen

Seit Sommer 2013 stand Georges in Diensten von Paris Saint-Germain. Dabei traf sie in der vergangenen Saison im Champions-League-Viertelfinale auf den FC Bayern München. Zuvor war sie sechs Jahre lang (2007-13) für Olympique Lyon aktiv.

Letzte Aktualisierung am 12.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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holly
holly

hm ob eine 33 jährige nun so eine tolle neuverpflichtung ist möchte ich schon bezweifeln. der name hat natürlich einen klang im ff aber ob das allein reicht.

GG
GG

Ich freue mich sehr auf das nächste Duell der Wölfinnen mit dem FCB, und ganz konkret die Begegnung Alex Popp/Laura Georges.
Das jüngste Kräftemessen (in Bielefeld) hatte ja doch eine ziemlich eindeutige Siegerin …

strike
strike

Stimmt, sonst scheiden die ja mit ihrem kleinen Kader gegen Saarbrücken aus. Lächerlich!!!!

AchimBerlin
AchimBerlin

Diese „Personalpolitik“ bei den Bayern, aber auch bei Wolfsburg macht mich immer mehr sauer. Wo bleibt der sportliche Gedanke, wo bleibt die Entwicklung aus eigenem Potenzial, die Nachwuchsausbildung von den Kleinen bis hin zur AFBL?
Zum Glück gibt es in der Liga doch einige Vereine, die den sportlichen Aspekt hochhalten. Sie schmeißen nicht mit Geld um sich, sicherlich auch, weil sie es nicht können. Ich glaube aber daran, dass sie das vor allem auch nicht wollen.

adipreissler
adipreissler

Ich dachte erst, haben wir schon 1. April? Bei PSG war sie Spitzenverdienerin mit kolportierten 8.500 EUR pro Monat und die Bayern-Frauen haben ja bekanntlich kein Geld. Davon abgesehen ist Laura Georges natürlich eine bezaubernde Person, zumindest neben dem Platz. Jedenfalls schön, sie auch mal in der Bundesliga zu sehen.

[…]

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bale
bale

ist Laura georges in der französischen Liga regelmässig eingesetzt worden?und ja in München gibt es kleine treue Fangemeinde,aber es müssten viel mehr mobilisiert werden war schon ein paar mal da,wir sitzen nur noch auf der gegengeraden,das Stadion ist so fussball fan unfreundlich,vom fussball und fannähe finde ich Turbine und vfl gut,essen auch,die anderen werde ich auch mal mir ansehen,gerade beim frauenfussball brauchst du keine Aschenbahn ringsum sondern Zuschauer direkt am spielfeldrand bei hsv Frauen WAR es auch okay.

FFFan
FFFan

F.Wang, L.Georges – der FC Bayern setzt neuerdings vor allem auf ‚Stars‘. Ob das aber die richtige Transferpolitik ist, um die sportlichen Ziele zu erreichen, darf bezweifelt werden. Beim Länderspiel in Bielefeld machte Georges jedenfalls nicht den allerbesten Eindruck und bei PSG scheint sie verzichtbar zu sein, sonst hätte der Tabellenzweite der französischen Liga sie nicht während der Saison gehen lassen…

Herr Schulze
Herr Schulze

Also bei Adi Preisler bin ich schon an den Pünktchen interessiert….
Apropos Verpflichtungen: Olympique Lyon leiht jetzt sogar schon eine Nationalspielerin aus (Lavorgez nach Fleury).

Oskar Walter
Oskar Walter

@bale: Vergessen Sie nicht, den SC Sand zu besuchen.

Gerd karl
Gerd karl

Also das die Bayern München Frauen kein Geld haben ,halte ich für ein Böses Gerücht.
Leonie Maier, Melanie Leupolz,Simone Laudehr,Fredolina Roelfo ,Gina Lewandowski und Sara Daebritz spielen ja auch nicht für ein Appel und ein Ei.
Und die Bayern München Frauen fliegen wir die Männer nach Doha.
Und Laura Georges ist eine tolle Verstärkung.

O. Christ
O. Christ

Der PSG-Trainer hatte sie abgeschrieben, sie war oft nicht mal auf der Bank. Ob sie Bayern helfen kann, wird sich zeigen. Vielleicht ist ihre Zeit einfach vorbei, aber sie will unbedingt noch an der WM im eigenen Land teilnehmen.

wisser
wisser

ich denke die verantwortlichen bei bayern haben wie in der vergangenheit schon so oft mal wieder daneben gegriffen.die zeit von frau georges ist so langsam vorbei. in frankreich war sie keine option mehr.

bale
bale

Hallo Oskar Walter,ja in Sand komme ich auch mal vorbei sieht auf dfb tv auch gut aus,die Qualität der filme leider nicht.JA mal sehen wie Laura Georges In der Liga mithalten kann.

Helmut
Helmut

@AchimBerlin

Du beschwerst dich das Bayern und Wolfsburg keine Spielerin keine Nachwuchsförderung betreiben! Dann zeige mir doch mal wie viele Spielerinnen die derzeit in der Bundesliga unter Vertrag stehen, von den Mannschaften aus der eigenen Jugend hochgezogen worden sind! Wenn du 10 zusammen bekommst bist du wirklich gut. 10 Spielerinnen wären etwa 5% der gesamten Bundesligakader.

P.S.
Derzeit stehen mit Verena Wieder und Sydney Lohmann zwei aktuelle U17-Meisterinnen beim FCB unter Vertrag

Helmut
Helmut

zu meinem letzten Kommentar möchte ich eines noch Klar stellen.

Unter „hochziehen“ verstehe ich das Spielerinnen und Spieler über mehrere Altersstufen herrangefürt werden.
Das mag bei den Jungen noch funktionieren, ist aber bei den Mädchen kaum noch möglich. Wenn man die Historien der Bundesliga-Spielerinnen so ansieht haben die meisten das Fußballspielen bei Jungenmanschaften gelernt und sind dann mit 13-15 gleich zu den U17 größer Klubs gewechselt. Ein Aufsteigen von den C- und D-Juniorinnen Mannschaften, soweit überhaupt vorhanden, zu den B-Juniorinnen größer Klubs ist heutzutage wegen der Leistungsunterschiede kaum noch möglich.

Fan2
Fan2

@Helmut: Nichts leichter als das. Ich mach es mir persönlich sogar noch schwerer. 11 Spielerinnen aus den vier Topteams (Freiburg, Potsdam, Frankfurt, Essen), die aus der U17 kommen und dort tatsächlich gespielt und im Kader waren und heute Stammspielerinnen in ihren Vereinen sind und zusammen eine Bundesliga-taugliche Mannschaft abgeben würden: Benkarth (10 Einsätze diese Saison/101 Bundesligaspiele insgesamt/Mit 15 Jahren zum SC Freiburg gekommen) Benkarth (10/131/15) – Siems (8/13/16), Freutel (9/126/12), Feldkamp (9/45/13), Hechler (7/20/16) – Rauch (9/56/14), Chmielinski (7/8/13), Kemme (11/156/14) – Anyomi (8/16/14), Schüller (9/69/14), Bühl (8/19/12) Aber auch die Auswechselbank kann sich sehen lassen: Karl, Matheis, Matuschewski, L.… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

@Helmut,

Es ist die Frage, was Du unter „aus der eigenen Jugend“ verstehst??? 😉

Als Jugendlichen bezeichnet man jemanden ab 14-15 Jahren!!!
Alles davor ist noch Kindheit!!!

Nach dieser Unterscheidung sind es aktuell schon 10 Spielerinnen allein in Potsdam die aus „der eigenen Jugend“ kommen!!!
Und da ist die Co-Trainerin noch nicht mit dabei!!! 😉

Vereine wie Freiburg, Essen und Hoffenheim können da ebenfalls viel beisteuern!!! 🙂

Katerli
Katerli

@Helmut, dann schau dir mal den Kader von Turbine an, mindestens 6 aus dem eigenen Nachwuchs, dazu eine ganze Reihe wie Elsig und Ehegötz aus dem Nachwuchs anderer BL-Teams. Hinzu gibt es einige aus dem Potsdamer Nachwuchs, die inzwischen erfolgreich in anderen BL-Teams spielen, wie Sandra Starke

FrankE
FrankE

Hey Helmut, was ist denn für Dich eine Spielerin aus dem eigenem Nachwuchs? Für mich sind das auch Talente die bis zu Ihrem 16. Geb. zum Verein gestoßen sind. Wenn Du solche Spielerinnen dazuzählst halte ich Deine Schätzung von zusammen zehn in der Liga für eine Fehleinschätzung. Ich möchte hier nicht anfangen die Vereine aufzuzählen die gute Nachwuchsarbeit machen, ich würde nur den einen oder anderen vergessen und deren Anhänger verärgern, darum spreche ich hier mal für meine Turbinen, da sind es mit: Fischer, Schuldt, Siems, Meister, Chmielinski, Rauch, Lindner und Schwalm bereits acht im Kader der ersten Mannschaft. Die… Weiterlesen »

holly
holly

Frank wo kauft wob teuere Spielerinnen? Soweit ich mich erinnere waren die alle abloese frei. Sicher verdient man mehr in wob oder München mehr wie wonders in der bl. Meiner Meinung nach hängen aber fast alle Wechsel im ff im beruflichen Perspektiven zusammen. Auch wenn Spielerinnen nach wob oder München wechseln. Dort kann man beides halt gut miteinander verbinden. Sprich Ausbildung bei sponsoren.