Neid, Voss-Tecklenburg und Wörle als Welttrainer nominiert

Von am 1. November 2016 – 16.57 Uhr 7 Kommentare

Gleich drei deutsche Trainerinnen und Trainer dürfen sich Hoffnung auf den Titel zum Welttrainer des Jahres machen. Ex-Bundestrainerin Silvia Neid, die Schweizer Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg und Bayern-Trainer Thomas Wörle stehen in der zehn Trainer umfassenden Vorauswahl.

Neid gewann den Titel in den Jahren 2010 und 2013 und könnte die Auszeichnung somit bereits zum dritten Mal erhalten.

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Wörle erneut nominiert
Martina Voss-Tecklenburg betreut erfolgreich die Schweizer Frauenfußball Nationalelf und Thomas Wörle gewann mit dem FC Bayern München zweimal in Folge die Deutsche Meisterschaft.

Entscheidung am 9. Januar
Die Vorauswahl wird am 2. Dezember auf die Top 3 reduziert. Die Auszeichnung wird dann 9. Januar in Zürich verliehen, wenn auch die neue Weltfußballerin und der neue Weltfußballer gekürt werden.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • Günther Wörle sagt:

    „Trainer Frauen: Wörle wird Vierter“ war in der Kicker-Ausgabe vom 14. Januar 2016 zu lesen: Nach den Nationaltrainerinnen Jill Ellis, Norio Sasaki und Mark Sampson belegte er als Vereinstrainer den vierten Platz.

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  • Markus Juchem sagt:

    Danke, korrigiert.

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  • Volker sagt:

    Silva Neid als Krönung für ihr Lebenswerk, von mir aus. Allerdings ist Sie schon mal Welttrainerin gewesen und in der Vergangenheit mehr als genug mit Lametta überhäuft worden.Irgendwann reicht´s dann auch. Martina Voss-Tecklenburg hat es geschafft eine recht gute Schweizer Nationalmannschaft aufzustellen die auch International mithalten kann. Allerdings verfügt Sie auch über den Luxus von Spielerinnen aus der deutschen Liga. Die es ihr ermöglicht haben. Eine deutsche Trainerin einer Schweizer National Mannschaft die mit Spielerinnen aus der deutschen Liga Welttrainerin wird hat irgendwie was skurriles,aber warum nicht.Tom Wörle: Seine Idee vom Spieler Kollektiv,seine auf Defensive ausgerichtete Taktik haben im Frauenfußball neue Maßstäbe gesetzt. Der Erfinder des „Rasenschach“ ist er unbestreitbar. Aber auf solchen Events werden Erfolge bewertet also wird Frau Neid sich das nächste Prunkstück in ihr ohnehin schon Prall gefülltes Regal stellen. Meinen Segen hat sie.

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  • F.B. sagt:

    Martina Voss-Tecklenburg hat den Sprung mit der Schweiz zu Olympia verpasst und die Mannschaft spielerisch auch nicht wirklich vorangebracht. Allein ihre Nominierung ist ziemlich fragwürdig.
    Gegen Thomas Wörle spricht die Tatsache, dass Bayern in der ersten Runde der CL ausgeschieden ist. So wird man kein Welttrainer.
    Auch Silvia Neid hat es aufgrund ihrer personellen und taktischen Starrköpfigkeit absolut nicht verdient, aber in einem Olympia-Jahr wird die Trainerin der siegreichen Mannschaft nun mal automatisch Welttrainerin.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich halte MVT und Wörle für absolute Streichkandidaten, die kein Anrecht haben unter die letzten 3 zu kommen.
    Hier mal die Komplettliste in alfabetischer Reihenfolge:
    Philippe Bergeroo (Frankreich/französisches Nationalteam)
    Jill Ellis (USA/US-Nationalteam)
    John Herdman (England/kanadisches Nationalteam)
    Silvia Neid (Deutschland/deutsches Nationalteam)
    Vera Pauw (Niederlande/südafrikanisches Nationalteam)
    Gérard Prêcheur (Frankreich/Olympique Lyonnais)
    Pia Sundhage (Schweden/schwedisches Nationalteam)
    Oswaldo Vadão (Brasilien/brasilianisches Nationalteam)
    Martina Voss-Tecklenburg (Deutschland/Schweizer Nationalteam)
    Thomas Wörle (Deutschland/FC Bayern München).
    Vermutlich wird die Wahl von der Wertigkeit des erzielten Titels bestimmt werden und ob da ein Olympiasieg über den WM-Titel triumphiert, glaube ich eher weniger. Der CL-Sieg rangiert in der Wertigkeit noch dahinter, so dass Prêcheur vermutlich auch chancenlos sein dürfte.

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  • Jennifer sagt:

    Thomas Wörle??? ha! Also dagegen spricht eigentlich schon, dass er den vermutlich teuersten Kader hat, aber trotzdem kein Team mit tollem Fussball formen kann. Sein Riesenschach ist doch auch nicht wirklich anziehend. Oder wird der nur nominiert, weil er bei den Bayern Trainer ist? Das könnte natürlich auch sein …

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  • F.B. sagt:

    Danke für die Liste, Schenschtschina Futbolista

    Also Bergeroo verdient für mich so etwas wie die „Goldene Himbeere“ bei der Welttrainer-Wahl: Wer es jahrelang nicht schafft, aus einer dermaßen großen Ansammlung an Topspielerinnen eine Mannschaft zu formen und nie über das Viertelfinale hinauszukommen, hat sich eine solche Auszeichnung verdient.

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Bundesliga 2019/20
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