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2014

DFB-Frauen testen im Wembley-Stadion

Heute Nachmittag ( ab 16 Uhr, live auf DFB-TV ) tritt die deutsche Frauenfußball-Nationalelf im Wembley-Stadion von London vor 55 000 Zuschauern gegen Gastgeber England zu einem Testspiel an.

Auf beiden Seiten ist die Vorfreude auf die Partie groß. „Ich glaube, es wird für uns ein echtes Highlight. Vor 55.000 Zuschauern spielst du schließlich nicht alle Tage. Und dann auch noch im Wembley-Stadion – das ist schon etwas ganz Besonderes. Echt der helle Wahnsinn“, freut sich etwa VfL Wolfsburgs Stürmerin Alex Popp . Nur die vorzeitige Beendigung des Ticketverkaufs aus organisatorischen Gründen verhinderte eine noch höhere Zuschauerzahl.

Englands Frauenfußball nimmt Fahrt auf Und Englands Trainer Mark Sampson meint : „Das ist eine fantastische Gelegenheit, auf die wir uns alle freuen dürfen. Wir spielen im ‚Home of Football“ gegen einen Gegner, der uns sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen über die Jahre einige großartige Spiele beschert hat. Das zeigt, wie weit der Frauenfußball gekommen ist.“

Beide Teams mit weißer Weste in WM-Quali Beide Teams haben in der Qualifikation zur Frauenfußball-WM 2015 in Kanada jeweils alle ihre zehn Qualifikationsspiel gewonnen und so dürfte es sowohl für den gastgebenden Weltranglisten-Siebten als auch für die zweitplatzierte DFB-Elf ein willkommener Härtetest auf dem Weg zur WM sein.

Anspruchsvoller Gegner „Das wird für uns kein einfaches Spiel“, glaubt Bundestrainerin Silvia Neid . „Der Gegner wird uns fordern, aber das ist ja genau das, was wir wollen und auch brauchen, um uns als Team weiterzuentwickeln.”

Schult statt Angerer Die DFB-Elf hatte nach dem Spaziergang durch die WM-Qualifikation zuletzt mit 0:2 gegen Frankreich verloren und 2:1 in Schweden gewonnen. Nicht mit dabei sind die verletzten Lira Alushi , Nadine Keßler , Saskia Bartusiak, Lena Lotzen und Leonie Maier. Im Tor wird Almuth Schult die in Absprache nicht angereiste Nadine Angerer vertreten.