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2014

WM-Quali: DFB-Frauen gewinnen gegen Irland

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat die Qualifikation zur Frauen-WM 2015 in Kanada mit einer weißen Weste abgeschlossen. Zum Abschluss gab es in Heidenheim einen ungefährdeten Erfolg mit einem Jubiläumstreffer und einem Traumtor.

Beim 2:0 (2:0)-Sieg der DFB-Frauen gegen die Republik Irland vor 7 028 Zuschauern in Heidenheim sorgten Melanie Behringer (26.) und Anja Mittag (34.) dafür, dass die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft auch ihr zehntes WM-Qualifikationsspiel gewann.

Goeßling verletzt Bundestrainerin Silvia Neid musste ihre geplante Startformation umbauen, da Lena Goeßling wegen eines Knochenbruchs im rechten großen Zeh verletzungsbedingt kurzfristig ausfiel, für sie begann Melanie Leupolz. Es dauerte in einer ereignisarmen ersten Halbzeit bis zur 26. Minute, ehe es die Zuschauer zum ersten Mal von den Sitzen riss.

Jubiläumstor von Behringer, Traumtor von Mittag Nach einem schnellen Konter legte Anja Mittag den Ball quer zu Melanie Behringer, die in ihrem 100. Länderspiel auf Höhe des Elfmeterpunkts das 1:0 erzielte (26.). Das deutsche Spiel kam nun ins Rollen, Simone Laudehr schlug vom rechten Flügel einen Ball in den Strafraum und während Behringer den Ball nicht richtig traf, machte es Mittag umso besser und jagte aus 14 Metern mit einem sehenswerten Volleytreffer die Kugel ins Netz (33.). Simone Laudehr hätte kurz vor der Pause fast erhöht, doch der Pfosten verhinderte einen dritten Treffer (42.).

Überforderte Irinnen Von den Irinnen war nicht viel zu sehen. “Alle haben nur 50 bis 60 Prozent ihrer Fähigkeiten gezeigt. Das Passspiel war schlecht, und oftmals haben wir die Bälle einfach nur weggeschlagen, weil auch keine Bewegung in unserem Spiel war”, zeigte sich Irlands Nationaltrainerin Sue Ronan vom Spiel ihrer Mannschaft in der ersten Halbzeit enttäuscht. Doch anstatt in der zweiten Hälfte auseinanderzufallen, zeigten die Irinnen noch einmal Kampfgeist. “Ich habe gesagt: ‘Ihr habt zehn Minuten, um euch zu verbessern’”, so Ronan schmunzelnd über ihre Halbzeitansprache.

Deutsches Spiel gerät ins Stocken Das Spiel der Deutschen kam in der zweiten Halbzeit ins Stocken. “Das war alles etwas zerfahren”, so Neid, die sich mit den ersten 45 Minuten zufrieden zeigte, aber der zweiten Hälfte nicht mehr allzu viel abgewinnen konnte. Dennoch erarbeitete sich ihr Team noch weitere Möglichkeiten, wie etwa durch die eingewechselte Lira Alushi, die zweimal Pech hatte (64., 75.). Tabea Kemme hatte die nächste gute Chance, scheiterte aber knapp (78.). Und die irische Torhüterin Emma Byrne parierte stark bei einem 20-Meter-Schuss von Verena Faißt (88.).

Zufriedene Behringer Torschützin Melanie Behringer erklärte in der ARD: „Mir macht es richtig viel Spaß, das hat man heute gesehen. In der ersten Halbzeit hatten wir sie richtig gut im Griff, in der zweiten haben wir das Spiel ein bisschen aus der Hand gegeben. Aber wir haben alle zehn Spiele gewonnen, wir können zufrieden sein.“

Deutschland – Irland 2:0 (2:0)

Deutschland: Angerer – Hendrich, Krahn, Peter, Kemme – Marozsán, Leupolz (69. Henning) – Laudehr (46. Faißt), Mittag, Behringer – Sasic (46. Alushi)

Irland: Byrne – O‘Gorman, Quinn, Fahey, Duggan – Campbell – Littlejohn (90. Perry), Smyth, Gorman, Russell (72. Roche) – Fiona O‘Sullivan (63. Denise O‘Sullivan)

Tore: 1:0 Behringer (26.), 2:0 Mittag (33.) Schiedsrichterin: Kateryna Monzul (Ukraine)

Gelbe Karten: – / Littlejohn, Byrne