WM-Quali: Offene Rechnungen begleichen

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Wenn die Nummer zwei der Welt auf die Nummer 32 trifft, erwartet man im Frauenfußball ein deutliches Ergebnis. Doch im WM-Qualifikationshinspiel zwischen Deutschland und der Republik Irland war das Gegenteil der Fall: Die Irinnen waren das einzige Team, das die DFB-Auswahl in der Qualifikation an den Rand eines Punktverlustes brachte. In Heidenheim stehen sich beide Teams heute Abend wieder gegenüber (18 Uhr, live in der ARD), und sie beide haben etwas gutzumachen.

„Mit Irland haben wir noch eine kleine Rechnung offen“, sagt Abwehrspielerin Annike Krahn. 3:2 gewann die DFB-Auswahl im April in Dublin – aber mehr als glücklich: ein Elfmetertor, ein Treffer, der aufgrund eines Fouls an Irlands Torhüterin Emma Byrne nicht hätte zählen dürfen, und schließlich das Siegtor in der Nachspielzeit. Spielerisch wusste die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid gegen gut eingestellte Irinnen dabei nicht zu überzeugen. Kein Wunder, dass man dieses Bild zum Abschluss gerade rücken möchte.

Deutschland gewinnt auch die schwierigen Spiele
Und auf irischer Seite? Da schüttelt Nationaltrainerin Sue Ronan bis heute den Kopf, wenn sie an diese Partie denkt und daran, dass es am Ende nichts Zählbares für ihre Mannschaft gab. „Deutschland findet auch in schwierigen Spielen Möglichkeiten, es zu gewinnen“, so Ronan im Gespräch mit Womensoccer. „Wenn nötig, muss man 93 Minuten lang hochkonzentriert sein – wir waren es nur 90.“

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11 KOMMENTARE

  1. Hoffentlich spielt bei Irland wieder Megan Campbell mit. Ich freue mich schon total auf ihre „Monster“-Einwürfe.

    Ihr wisst nicht, welche Spielerin ich meine ?
    Kuckt hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=Tl0y8Wcme1k

    Und wenn Ihr noch mehr wissen wollt:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Megan_Campbell

    Mein Wunsch blieb bis jetzt leider unerfüllt: ich möchte sie in der Bundesliga spielen sehen !!!

    Zur deutschen Aufstellung: Ich würde mir wünschen, dass Silvia Neid die Mannschaft mal durcheinander würfelt, Laura Benkarth in der 2. Halbzeit ihr Debüt im Tor geben darf und Melanie Behringer in ihrem 100. Länderspiel als Mannschaftsführerin aufläuft.

  2. Die derzeit besten offensiv Spielerinnen in Deutschland „Anna Blässe & Julia Simic“ sind in Form ihres Leben und spielen eine hervoragende Saison und Silvia Neid beruft sie nicht mal in die Nationalmannschaft…

  3. enthusio: „Hoffentlich spielt bei Irland wieder Megan Campbell mit. Ich freue mich schon total auf ihre Monster-Einwürfe.“ und: „Mein Wunsch blieb bis jetzt leider unerfüllt: Ich möchte sie in der Bundesliga spielen sehen !!!“

    Alles ganz schön und gut, aber: In den vielen engen deutschen Bundesliga-Stadien (zwei bis drei Meter Platz an der Seitenlinie) ist diese Waffe stumpf.

  4. @hannibal,
    wenn sie (wie im Video) etwas schräg anläuft, werden schnell 4-5m daraus!!! 😉
    Diese Einwürfe sind echt der Hammer!!! 🙂

    Die Gefahr war doch eigentlich schon vor dem Hinspiel bekannt!!!
    Aber mit der dazu gehörigen deutschen Arroganz im Allgemeinen, und der Schlafmützigkeit von Frau Krahn im Besonderen, werden sicherlich auch heute die Irinnen damit erfolgreich sein!!!

  5. Jetzt muss ich wohl meine „Wunschelf“ ändern, da Goeßling ausfällt! ES ist schon alamierend, wie viele deutsche Spielerinnen zurzeit verletzt sind! WOB wird in den nächsten Wochen ohne Goeßling und einer nicht 100% fitten Keßler arge Probleme bekommen.
    Für heute Abend wünsche ich mir, eine Elf die alles aus sich rausholt und den Zuschauern nochmal ein richtiges Fussballfest bietet. Die Bundesneid wird wohl für Goeßling, Leupolz aufbieten.
    Angerer
    Peter-Krahn-Henning-Hendrich
    Leupolz-Marozsan
    Laudehr-Alushi-Mittag
    Sasic

  6. @labersack

    Wann hat sie den Behringer mal auf der „6“ spielen lassen? Nie! Sie muss immer im offensiven Mittelfeld ran und dass ist nicht die Position von Behringer!

  7. Es gibt immer ein erstes Mal. Ich spreche Leupolz nicht das Können aber die Erfahrung und Nervenstärke für die Startelf ab.
    Sie kann nach ihrer Einwechslung alles bessermachen.

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