WM-Quali: Schweiz setzt Siegeszug fort
In der WM-Qualifikation ist die Schweiz ihrer Favoritenrolle gegen Malta gerecht geworden und hat mit einem Kantersieg die Tabellenführung in Gruppe drei untermauert. Auch Spanien ist auf dem besten Weg zu den Titelkämpfen in Kanada.
Die Spanierinnen traten als Tabellenführer zum Spitzenspiel gegen Italien an und konnten ihre gute Ausgangsposition behaupten.
Gruppe 2: Spanien behauptet sich Zwar endete das Spiel in Vicenza 0:0, doch mit dem Ergebnis kann Spanien besser leben als der Gastgeber. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung der Spanierinnen weiterhin auf den Hauptkonkurrenten, der zwar noch ein Spiel in der Hinterhand hat, aber es gibt kein direktes Duell zwischen beiden mehr. So müssten die Spanierinnen schon mehr als drei Punkte in den folgenden Spielen liegenlassen – angesichts der weiteren Gegner nicht sehr wahrscheinlich.
Gruppe 1: Russland gewinnt Während die Republik Irland gegen Deutschland eine mehr als unglückliche Niederlage hinnehmen musste , gewann Russland erwartungsgemäß seine Partie gegen Slowenien mit 4:1. Die Irinnen und Russinnen kämpfen um den zweiten Platz in der Gruppe, der unter Umständen zur Playoff-Teilnahme berechtigt. Daher ist die Niederlage der Irinnen auch gleich doppelt bitter, denn mit einem Remis gegen den vermeintlichen Gruppensieger wären die Chancen gestiegen, im Falle des zweiten Rangs gruppenübergreifend zu den besten Gruppenzweiten zu gehören. Allerdings muss zunächst der zweite Rang verteidigt werden, sowohl Hin- als auch Rückspiel gegen Russland stehen noch an.
Gruppe 3: Schweiz weiter ohne Gegentor Die Schweiz hat in Gruppe drei ihren fünften Sieg in Serie gefeiert. Das war angesichts des Gegners Malta zu erwarten – beim 11:0-Sieg blieben die Eidgenössinnen allerdings auch zum fünften Mal ohne Gegentor. Erfolgreichste Torschützin auf Seiten der Schweizerinnen war Lara Dickenmann mit drei Treffern. Während die Schweizerinnen beim Kantersieg keine Probleme hatten, kam Gruppengegner Island in Israel nur zu einem mühsamen 1:0-Erfolg. Mit nun 15 Punkten liegt die Schweiz weiter unangefochten an der Spitze. Am Donnerstag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen mit Dänemark. Sollten die Schweizerinnen die Partie, wie schon das Hinspiel, gewinnen, können sie wohl bereits für die WM planen.
Gruppe 4: Spitzenduo im Gleichschritt In Gruppe 4 kann noch kein Team für die WM planen. Tabellenführer Schottland und Verfolger Schweden marschieren weiter im Gleichschritt – beide Teams feierten am Samstag ihren fünften Sieg im fünften Spiel. Die Schottinnen gewannen gegen Polen dank der Tore von Lisa Evans (53.) und Leanne Crichton (82.) mit 2:0. Schweden kam zu einem 4:0-Erfolg in Nordirland. Die Gruppe wird in den direkten Duellen der beiden Mannschaften entschieden. Erstes Aufeinandertreffen ist am 14. Juni in Schottland. Im dritten Spiel der Gruppe trennten sich die Färöer und Bosnien/Herzegovina 1:1.
Gruppe 5: Norwegen weiter an der Spitze Tabellenführer Norwegen hat in Gruppe 5 nicht gespielt, liegt aber weiterhin mit zwei Punkten (und einem Spiel in der Hinterhand) an der Tabellenspitze. Allerdings kamen die punktgleichen Verfolger Belgien und Niederlande beide zu Siegen – und das auch mit dem gleichen Ergebnis. Belgien setzte sich mit 6:0 in Albanien durch, die Niederlande in Griechenland .
Gruppe 6: England feiert Kantersieg An der WM-Qualifikation Englands dürfte kaum noch ein Zweifel bestehen. Mit einem 9:0-Sieg gegen gegen Montenegro feierten die “Three Lions” ihren fünften Sieg in Serie – und bleiben darüber hinaus weiter ohne Gegentor. Im ersten Pflichtspiel unter Trainer Mark Sampson war Toni Duggan mit drei Treffern erfolgreichste Torschützin. Englands Vorsprung auf Verfolger Wales beträgt sechs Punkte; allerdings haben die Engländerinnen ein Spiel mehr absolviert.
Gruppe 7: Frankreich gibt sich keine Blöße Die Französinnen haben beim 7:0 gegen Kasachstan den erwarteten Sieg eingefahren und führen die Tabelle weiter an. Österreich feierte einen 6:1-Sieg in Bulgarien und liegt nun auf dem dritten Rang. Einen Platz davor rangieren die Finninnen, die in Ungarn mit 4:0 gewannen. Allein drei Treffer gingen auf das Konto von Sanna Talonen.