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2014

Nadine Angerer Weltfußballerin, Silvia Neid Welttrainerin

Was für ein Abend für den deutschen Frauenfußball! Nadine Angerer ist im Kongresshaus von Zürich auf der FIFA-Gala Ballon d’Or als erste Torhüterin der Geschichte zur Weltfußballerin des Jahres 2013 ausgezeichnet worden. Zuvor war bereits Bundestrainerin Silvia Neid zur Welttrainerin gekürt worden.

Angerer, die zuvor von der UEFA bereits zu Europas Spielerin des Jahres gekürt wurde, erhielt 612 Punkte und setzte sich gegen Vorjahressiegerin Abby Wambach (539 Punkte) und die fünffache Weltfußballerin Marta (493 Punkte) durch. 147 Nationaltrainer/-innen, 146 Spielführerinnen von Nationalteams und 88 Medienvertreter wählten die FIFA-Weltfussballerin des Jahres.

Weltfußballerin des Jahres: So wurde gewählt

Welttrainerin des Jahres: So wurde gewählt

Angerer: “Überrascht, stolz und dankbar” Eine sichtliche bewegte Angerer erklärte: Ich bin überrascht, stolz und dankbar. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich gewählt haben und auch Abby und Marta höchsten Respekt zollen. So einen Erfolgs schafft man niemals alleine, auch ich nicht. Ich bin sehr dankbar, 2013 in dieser fantastischen Mannschaft gespielt zu haben, die es mir sehr einfach gemacht hat, meine Leistung abzurufen.“

Bewegende Rede Und sie führte weiter aus: „Zweitens ist es mir wichtig, meinem Torwarttrainer Michael Fuchs Danke zu sagen, der es immer wieder schafft, mich auf ein Level zu bringen, an das ich selber nicht mehr geglaubt habe. Die sportliche Seite ist das eine, privat ist das andere. Ich bin stolz, eine wunderbare Familie zu haben und ein Dank geht auch an meine wunderbaren Freunde.“

Neid zum zweiten Mal nach 2010 Welttrainerin Bundestrainerin Silvia Neid war zuvor zum zweiten Mal nach 2010 als Welttrainerin des Jahres ausgezeichnet worden. Neid setzte sich dabei klar mit 1 036 Punkten gegen Trainer Ralf Kellermann von Triple-Sieger VfL Wolfsburg (445 Punkte) und Schwedens Nationaltrainerin Pia Sundhage (430 Punkte) durch. 146 Nationaltrainer/-innen, 146 Spielführerinnen von Nationalteams und 88 Medienvertreter nahmen an der Wahl teil.

Anerkennung für den gesamten deutschen Frauenfußball „Ich sehe die Auszeichnung auch als Anerkennung für den gesamten deutschen Frauenfußball“, freute sich Neid. „Ich stehe hier alleine auf der Bühne, obwohl so viele großen Anteil daran haben. Man braucht auch Spielerinnen, die umsetzen, was man vorgibt. Ich bin stolz und froh, dass ich mit solchen Spielerinnen arbeiten darf. Ein Trainer kann auch nur einen guten Job machen, wenn er so einen Arbeitgeber wie den DFB hat, der einem immer den Rücken gestärkt hat.“