DFB will Zulassung zur Frauen-Bundesliga verschärfen
DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg hat in einem Interview mit der DFB- Website verschärfte Zulassungsbedingungen für die Frauenfußball- Bundesliga ab der Saison 2014/15 angekündigt.
„Mit der künftig vorgesehenen Einführung einer prüferischen Durchsicht durch einen Wirtschaftsprüfer und der Verfahrensänderung im Zulassungsverfahren wäre es dann künftig möglich, Vereine die Zulassung zu verweigern, die sich offensichtlich in einer finanziellen Schieflage befinden und vor Beginn einer Saison nicht nachweisen können, dass sie die gesamte Spielzeit wirtschaftlich gesichert abschließen können“, so Ratzeburg .
Bisher mangelnde Prüfung Bisher gab es im wirtschaftlichen Bereich bei den von den Vereinen eingereichten Zahlen keine neutrale Plausibilitätsprüfung. Die neue Regelung soll in einem einheitlichen Ligastatut festgehalten werden, der seit Herbst 2011 entwickelt wird. „Hier werden die Wünsche der Vereine eingearbeitet, zum Beispiel die geplante künftige Zulassung von Kapitalgesellschaften“, erläutert Ratzeburg. Ziel sei es mithilfe der Vereinsvertreter „die ganze Liga weiterzuentwickeln, gleichzeitig aber niemanden zu überfordern.“
Probelauf für die Saison 2013/14 Bereits für das laufende Zulassungsverfahren zur Saison 2013/14 bietet der DFB den Vereinen eine Art Probelauf an, bei Nichteinhaltung sind jedoch noch keine Konsequenzen zu befürchten. Durch das verschärfte Verfahren soll eine Situation wie etwa der aktuelle Fall beim FCR 2001 Duisburg vermieden werden, dass ein Verein mitten in der Saison zahlungsunfähig wird und gar ein Insolvenzverfahren einleiten muss.