EM-Quali: Die Schweiz meldet sich zurück
Nach dem 0:17 gegen Deutschland hat die kasachische Nationalmannschaft die zweite hohe Niederlage binnen fünf Tagen einstecken müssen. In der Schweiz unterlagen die Kasachinnen mit 1:8. Dadurch kletterte die Schweiz in Gruppe 2 auf den vierten Tabellenrang.
Bereits nach einer halben Stunde führten die Schweizerinnen mit 3:0 und hatten die Partie für sich entschieden.
Lara Dickenmann trifft dreifach In der fünften Minute eröffnete Lara Dickenmann den Torreigen mit ihrem Treffer zum 1:0, bis zur Halbzeitpause legten Sandy Maendly (16.), Martina Moser per Foulelfmeter (28.), Lia Wälti (44.) sowie in der Nachspielzeit erneut Dickenmann nach. Saule Karibayeva (42.) gelang der kasachische Ehrentreffer. Nach dem Seitenwechsel schraubte Ramona Bachmann mit einem Doppelschlag (56./60.) das Ergebnis weiter in die Höhe, Dickenmann markierte in der 81. Minute den 8:1-Endstand.
Schweiz profitiert vom deutschen Unentschieden Die Schweizerinnen klettern durch den „Dreier“ mit nunmehr sechs Punkten auf den vierten Rang in Gruppe 2. Durch das 2:2 zwischen Spanien und Deutschland ist der Rückstand der Schweiz auf die DFB-Auswahl, die weiter auf dem zweiten Rang liegt, auf vier Punkte geschrumpft. Beide Mannschaften haben bislang vier Spiele absolviert.
Deutschland gibt Führung aus der Hand Durch das 2:2 gegen die deutsche Auswahl hat Spanien die Tabellenführung verteidigt. Lena Goeßling (27.) und ein Eigentor von Ruth García (30.) sorgten für die 2:0-Halbzeitführung Deutschlands. Nach dem Seitenwechsel kamen die Spanierinnen durch Verónica Boquete (57.) und die eingewechselte Willy (90.+1) zum Ausgleich.
Niederlande mit mehr Mühe als erwartet Nachdem die englische Nationalmannschaft mit ihrem 2:0 gegen Serbien in Gruppe 6 gestern vorgelegt hatte, zogen die Niederländerinnen heute nach und führen die Tabelle weiter mit fünf Punkten Vorsprung auf England an. Beim 2:0 gegen Kroatien hatten die „Oranje“ allerdings mehr Mühe als erwartet. Potsdams Chantal de Ridder traf bereits in der siebten Minute zum 1:0, Sherida Spitse erhöhte nur sechs Minuten später. Doch weitere Tore sollten in Den Haag nicht mehr fallen, obwohl die Gastgeberinnen sich auch in der Folgezeit ein deutliches Chancenplus erarbeiteten.
Weißrussland gelingt der zweite Streich Nachdem die weißrussische Nationalmannschaft beim 2:2 gegen Finnland im vergangenen Monat bereits für eine Überraschung gesorgt hatte, schlug sie am Nachmittag erneut zu und besiegte die Ukraine mit 1:0. Der goldene Treffer gegen den EM-Teilnehmer von 2009 gelang Olga Aniskovtseva bereits in der fünften Minute. Dadurch festigt Weißrussland in Gruppe 5 den zweiten Tabellenrang hinter der Slowakei. Bislang ist die Gruppe sehr offen, bis auf Estland haben alle Mannschaften gepunktet. Die favorisierten Finninnen liegen nach zwei absolvierten Spielen (ein Sieg, ein Unentschieden) auf Rang drei.