Aya Miyama zu Asiens Fußballerin des Jahres gekürt
Die Japanerin Aya Miyama ist zu Asiens Fußballerin des Jahres gewählt worden. Die 26-Jährige setzte sich etwas überraschend gegen ihre Teamkolleginnen Homare Sawa und Ayumi Kaihori durch.
Im Vorfeld galt eher Sawa als Favoritin auf den Titel, die Kapitänin war bei der Frauenfußball-WM in Deutschland mit dem Goldenen Ball als beste Spielerin und Goldenen Schuh als beste Torschützin des Turniers ausgezeichnet worden. Miyama brachte es in sechs WM-Spielen in Deutschland zwar nur auf zwei Treffer, doch die hatten es in sich.
Wichtige Tore Beim 2:1-Auftaktsieg gegen Neuseeland sorgte sie mit einem sehenswerten Freistoß für den Siegtreffer, im Finale war es ihr Ausgleich in der 81. Minute, der die Nadeshiko in die Verlängerung rettete, bevor das Team im Elfmeterschießen den WM-Titel eroberte. „Diesen Preis zu gewinnen, ist für mich eine große Überraschung“, erklärte Miyama , die auch als eine von zehn Spielerinnen in der Vorauswahl zur Weltfußballerin des Jahres steht.
Dank an alle Beteiligten „Ich möchte mich bei allen bedanken, die an diesem wunderbaren Fußball-Jahr beteiligt waren, der japanischen Mannschaft, meinem Verein, den Trainern, Teamkolleginnen und allen Teammitgliedern“, sagte sie auf einer Gala im Hotel Mandarin Oriental im malaysischen Kuala Lumpur, an der AFC-Präsident Zhang Jilong und auch FIFA-Präsident Sepp Blatter teilnahmen.
Japan Team des Jahres Die japanische Frauenfußball-Nationalmannschaft wurde erwartungsgemäß zum „Team des Jahres“ gekürt. Der Fokus ist nun bereits auf das Olympische Fußballturnier im kommenden Jahr in London gerichtet. „Wenn wir als Team zusammenbleiben und gegen qualitativ hochkarätige Gegner spielen, haben wir wirklich eine gute Chance, die Goldmedaille zu gewinnen“, so Miyama.
Foord beste Nachwuchsspielerin Als beste Nachwuchsspielerin des Jahres wurde die Australierin Caitlin Foord ausgezeichnet, die sich gegen die Japanerin Mai Kyokawa und die Nordkoreanerin Yun Hyon-hi durchsetzte. „Allein nominiert worden zu sein ist fantastisch, aber zu gewinnen macht mich sehr glücklich“, so Foord , die am 11. November erst ihren 17. Geburtstag feierte. Sie war bereits bei der Frauenfußball-WM in Deutschland als „Beste Junge Spielerin“ ausgezeichnet worden.