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2011

Schweiz gelingt EM-Generalprobe, Klatsche für Österreich

Nach der herben 0:5-Niederlage gegen Schottland präsentierte sich die Schweizer Nationalelf am Mittwoch in Dublin in besserer Form. Gegen die Republik Irland gab es einen knappen Erfolg im letzten Länderspiel vor dem Duell gegen Deutschland in der EM-Qualifikation. Österreich kassierte hingegen eine hohe Heimniederlage.

Dank eines Treffers der eingewechselten Jehona Mehmeti in der 53. Minute gewann die Schweiz vor 300 Zuschauern im Richmond Park mit 1:0 (0:0).

In der ruppigen Partie gingen die Schweizerinnen von Beginn an aggressiv und konzentriert zu Werke. Mehmeti sorgte mit einem Flachschuss aus der Distanz für den verdienten Erfolg. Am Samstag, 17. September, trifft das Team von Trainerin Béatrice von Siebenthal in Augsburg zum Auftakt der Qualifikation zur EURO 2013 auf Deutschland.

Schweiz: Brunner; Betschart (58. Schwarz), Graf, Abbé, Egli; Zumbühl (74. M. Keller), Wälti (46. Mehmeti), Maendly; Moser (82. Remund), Meyer, Crnogorcevic (46. L. Keller)

Tore: 0:1 Mehmeti (52.) Gelbe Karte: Abbé Zuschauer: 300 Schiedsrichter: Daly (Irland) Auch die österreichische Frauenfußball-Nationalmannschaft war am Mittwoch im Einsatz. Vor 500 Zuschauern in Laa an der Thaya setzte es gegen die Slowakei eine empfindliche 0:4 (0:0)-Niederlage.

Nach überlegen geführter erster Halbzeit kamen die Österreicherinnen nach einem Doppelschlag der Slowakinnen anfangs der zweiten 45 Minuten außer Tritt. Eine misslungene Generalprobe für den EM-Quali-Auftakt gegen Tschechien am 17. September in Vöcklabruck und auch kein gelungener Einstand für Nina Aigner, die erstmals als Team-Assistentin mit dabei war.

Tore: 0:1 (49.), 0:2 (52.), 0:3 (62.), 0:4 (78.) Zuschauer: 500 In einem weiteren Länderspiel kam WM-Halbfinalist Frankreich vor mehr als 18 000 Zuschauern im Stadion Félix-Bollaert von Lens zu einem 2:0 (2:0)-Sieg gegen Polen. Elodie Thomis (1.) und Elise Bussaglia (36.) sorgten bereits in der ersten Halbzeit für die Entscheidung.

Frankreich: Deville (46. Benameur), Lepailleur (46. Le Sommer), Meilleroux (46. Viguier), Renard (46. Georges), Bompastor, Franco (66. Pizzala), Soubeyrand, Bussaglia, Thiney, Abily (66. Boulleau), Thomis

Polen: Kiedrzynek, Konsek, Mika, Siwinska, Pawlak, Stobba (90. Tarczynska), Zyla (46. Salata), Pozerska (75. Fryc), Chudzik (90.+1 Gawronska), Winczo, Zelazko