Nigeria und Frankreich eröffnen die WM

Von am 26. Juni 2011 – 1.16 Uhr 22 Kommentare

Wenn die Zuschauer vor dem Vorrundenspiel zwischen Deutschland und Kanada (18 Uhr, live in der ARD) im Berliner Olympiastadion die Eröffnung der Frauenfußall-Weltmeisterschaft feiern, haben die Titelkämpfe längst begonnen: In Sinsheim treffen ab 15 Uhr (live in der ARD) Nigeria und Frankreich aufeinander.

Noch nie standen sich die beiden Teams bislang gegenüber, weder in einem Turnier noch in einem Länderspiel. Aber der erste Vergleich wird richtungsweisend sein.

Frankreich hat Ambitionen
Die französische Mannschaft hat erst einmal an der WM teilgenommen; 2003 war für sie nach der Vorrunde aber ebenso Schluss wie für Nigeria. Die „Super Falcons“ haben bislang an allen Titelkämpfen teilgenommen, aber nur 1999 die Gruppenphase überstanden.

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Die Französinnen sind bei dieser Weltmeisterschaft heißer Kandidat auf den Einzug ins Viertelfinale. Die „Équipe Tricolore“ hat sich in den vergangenen Jahren in der Breite enorm verbessert und ist mittlerweile auf allen Positionen gut besetzt – im Mittelfeld ziehen die Kreativkräfte Sonia Bompastor und Camille Abily die Fäden.

Holprige Vorbereitung auf Seiten Nigerias
Auf der anderen Seite stehen die Nigerianerinnen mit ihrem deutschen Teammanager Thomas Obliers. Der Afrikameister geht selbstbewusst ins Turnier, doch in der Vorbereitung lief nicht alles glatt. Trainings wurden mehrfach abgesagt, und in Testspielen gegen Mannschaften, die sich nicht für die Weltmeisterschaft qualifizieren konnten, sahen die „Super Falcons“ nicht gut aus. Gegen Österreich endete die Partie 1:1, gegen die Slowakei 2:2; nur gegen Tschechien wurde knapp mit 1:0 gewonnen.

Beide Mannschaften haben das Überstehen der Vorrunde als Ziel ausgerufen, der Auftakt wird für beide richtungsweisend sein. Es geht nicht nur um die ersten Punkte sondern auch um Selbstvertrauen für den weiteren Turnierverlauf.

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22 Kommentare »

  • laasee sagt:

    @waiiy

    There is a lot more to come from the France team.
    I think that France will be in the quarter finals.

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  • eisbär sagt:

    Ich fand, dass Frankreich eine ordentliche Leistung gezeigt hat. Chancen wird man gegen jeden Gegner zulassen müssen, aber bis auf eine richtige Großchance hat man gegen Nigeria nicht wirklich viel zugelassen. Wo ich bei Frankreich Probleme sehe, sind die „sechser“ Positionen. Weder Soubeyrand noch Bussaglia konnten mich wirklich überzeugen. Da hat mir Amandine Henry z.B. im CL-Finale gegen TP sehr gut gefallen, aber Bini hat sie ja leider ignoriert und nicht mitgenommen. Necib gehört meiner Meinung nach aufjeden Fall auf die zentrale offensive Position, da sie wirklich tolle Pässe spielen kann und auch selbst mal den Abschluss sucht.

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