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2011

Nigeria und Frankreich eröffnen die WM

Wenn die Zuschauer vor dem Vorrundenspiel zwischen Deutschland und Kanada (18 Uhr, live in der ARD) im Berliner Olympiastadion die Eröffnung der Frauenfußall-Weltmeisterschaft feiern, haben die Titelkämpfe längst begonnen: In Sinsheim treffen ab 15 Uhr (live in der ARD) Nigeria und Frankreich aufeinander.

Noch nie standen sich die beiden Teams bislang gegenüber, weder in einem Turnier noch in einem Länderspiel. Aber der erste Vergleich wird richtungsweisend sein.

Frankreich hat Ambitionen Die französische Mannschaft hat erst einmal an der WM teilgenommen; 2003 war für sie nach der Vorrunde aber ebenso Schluss wie für Nigeria. Die „Super Falcons“ haben bislang an allen Titelkämpfen teilgenommen, aber nur 1999 die Gruppenphase überstanden.

Die Französinnen sind bei dieser Weltmeisterschaft heißer Kandidat auf den Einzug ins Viertelfinale. Die „Équipe Tricolore“ hat sich in den vergangenen Jahren in der Breite enorm verbessert und ist mittlerweile auf allen Positionen gut besetzt – im Mittelfeld ziehen die Kreativkräfte Sonia Bompastor und Camille Abily die Fäden.

Holprige Vorbereitung auf Seiten Nigerias Auf der anderen Seite stehen die Nigerianerinnen mit ihrem deutschen Teammanager Thomas Obliers. Der Afrikameister geht selbstbewusst ins Turnier, doch in der Vorbereitung lief nicht alles glatt. Trainings wurden mehrfach abgesagt, und in Testspielen gegen Mannschaften, die sich nicht für die Weltmeisterschaft qualifizieren konnten, sahen die „Super Falcons“ nicht gut aus. Gegen Österreich endete die Partie 1:1, gegen die Slowakei 2:2; nur gegen Tschechien wurde knapp mit 1:0 gewonnen.

Beide Mannschaften haben das Überstehen der Vorrunde als Ziel ausgerufen, der Auftakt wird für beide richtungsweisend sein. Es geht nicht nur um die ersten Punkte sondern auch um Selbstvertrauen für den weiteren Turnierverlauf.