Mexiko bangt um Stephany Mayor

Von am 14. Juni 2011 – 15.38 Uhr 1 Kommentar

Stephany Mayor, Mittelfeldspielerin der mexikanischen Nationalelf, war eine der herausragenden Spielerinnen ihres Teams bei der U20-WM in Deutschland im Vorjahr. Und auch für die A-Nationalmannschaft war sie für die Frauen-WM gesetzt, doch eine Verletzung könnte ihr nun die WM-Teilnahme kosten.

Trainer Leonardo Cuéllar war mit der WM-Vorbereitung seines Teams zufrieden, wäre da nicht die Verletzung von Mayor, die sich eine Fußverletzung zugezogen hat. „Das macht mir wirklich Sorgen“, so Cuéllar. „Wir müssen abwarten, wie sich das entwickelt. Wir hoffen, dass sie zur WM fit wird.“

Mexiko top vorbereitet
Von seinem Team ist er überzeugt. „Wir haben eine interessante Mischung aus Erfahrung und Jugend und wir müssen uns auch darauf einstellen, dass wir innerhalb einer Partie unser Spiel anpassen müssen.“ Aus diesem Grund hat er gleich drei verschiedene taktische Formationen mit seinem Team einstudiert. Um dies auf dem Rasen umsetzen zu können, habe man „hart gearbeitet“, im physischen wie im mentalen Bereich gleichermaßen.

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Stephany Mayor

Stephany Mayor (li.) im Spiel gegen Japan bei der U20-WM in Deutschland © Sascha Pfeiler

Härtetests gegen Schweden und Australien
Via Frankfurt geht es für die Mexikanerinnen nun zunächst nach Göteborg, wo am 16. Juni ein Testspiel gegen Schweden auf dem Programm steht. Danach kehrt die Auswahl nach Deutschland zurück, am 18. steht in Göttingen eine Partie gegen eine Regionalauswahl auf dem Plan und zum Abschluss der Vorbereitung zwei Tage später an gleicher Stelle ein Härtetest gegen Australien.

WM-Auftakt gegen England
Bis zum 23. bleibt das Team in Göttingen, ehe man nach Wolfsburg weiterreist, wo es am Montag, 27. Juni, 18 Uhr, zum WM-Auftakt gegen England geht. Es folgen weitere Gruppenspiele gegen Japan (Freitag, 1. Juli, 15 Uhr, Leverkusen) und Neuseeland (Dienstag, 5. Juli, 18.15 Uhr, Sinsheim).

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • intersoccer sagt:

    hoffen wir mal, dass sie wieder fit wird. wäre schade für die Mexikanerinnen, auf die ich echt gespannt bin.

    (0)