Ana Maria Crnogorcevic wechselt zum HSV

Von am 28. August 2009 – 1.38 Uhr 3 Kommentare

Die Schweizer A-Nationalspielerin Ana Maria Crnogorcevic wechselt vom FC Thun Frauen zum Hamburger SV in die deutsche Bundesliga.

„In der Frauen-Bundesliga zu spielen war immer ein Traum von mir und ich freue mich sehr, dass der Wechsel zum HSV geklappt hat. Ich bin sicher, dass ich in dieser schönen Stadt auch sportlich den nächsten Schritt machen werde“, so Crnogorcevic, die die Schweizer und kroatische Staatsbürgerschaft besitzt.

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Luftveränderung
Nach vier Saisons in Thun war es an der Zeit für eine sportliche Luftveränderung. Die 29-fache U19-Nationalspielerin (25 Tore) wird in der Hansestadt mit ihrer Landsmännin, der Nationaltorhüterin Gaëlle Thalmann zusammen spielen, die von Meister 1. FFC Turbine Potsdam nach Hamburg wechselte.

Deutschland den K.o. versetzt
Die deutsche U19 machte mit der Schweizer Stürmerin vor wenigen Wochen in Weißrussland schmerzhafte Bekanntschaft, mit einem frühen Treffer leitete Crnogorcevic die 3:0-Niederlage der Deutschen ein, die dann sogar das Turnier aus in der Vorrunde bedeutete.

Zufriedener HSV
Für HSV-Trainer Achim Feifel ist Crnogorcevic eine Wunschspielerin, die in der kommenden Saison die Offensive verstärken soll. „Wir freuen uns sehr, dass sich Ana Maria für den HSV entschieden hat. Sie bringt alles mit, um sich auch in der Frauen-Bundesliga durchzusetzen“, sagte Feifel nach der Vertragsunterschrift.

Berufliche Sicherheit
Zunächst war die 18-Jährige aus beruflichen Gründen einem Wechsel gegenüber nicht aufgeschlossen, doch nachdem sie in Deutschland ihre Lehre fortsetzen kann, entschied sie sich zum neuen Karriereschritt, der sie für zwei Jahre in Hamburg bindet.

Überzeugendes Probetraining
Anfang August hatte Crnogorcevic auf Einladung des HSV ein Probetraining absolviert und die Verantwortlichen überzeugt. Auch Thun-Stürmerin Kristina Sundov soll vor einem Wechsel in die Bundesliga stehen.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • Bernhard sagt:

    Wie spricht man Ihren Familiennamen aus?
    Crnogorcevic = Kronogortschewitsch?

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  • Markus Juchem sagt:

    Eher „Tschnogortschewitsch“, bin schon froh, dass ich ihn schreiben konnte.

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  • Chico sagt:

    Markus hat das richtig erkannt. „Tschornogortschewitsch“ ist perfekt. 🙂 Ich habe in Thun bei ihrem ersten Heimspiel als Speaker geamtet. Habe also ein paar Minuten lang üben müssen. Mittlerweile geht dieser Name recht einfach. 😉 Man gewöhnt sich daran. 🙂

    Wohin wechselt Sundov?

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Bundesliga 2019/20
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