Australien zieht WM-Kandidatur zurück

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Logo der deutschen WM-Bewerbung

Wie der Weltfußballverband FIFA mitteilt, hat Australien seine Bewerbung um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2011 heute zurückgezogen. Dies habe Ben Buckley, Geschäftsführer des australischen Fussballverbands, der FIFA in einem offiziellen Schreiben mitgeteilt.

Damit bleiben von den anfänglich sechs Kandidaten nur noch drei – Deutschland, Kanada und Peru – übrig. Zuvor hatten bereits die Schweiz und Frankreich ihre Kandidatur zurückgezogen. Die Entscheidung fällt am 30. Oktober in Zürich.

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Lucy
Lucy

Ich hoffe, dass dieses mal Europa – und damit Deutschland – dran ist !

„Unsere“ Chancen sollten sich dadurch weiter erhöht haben 😉

Detlef
Detlef

@Lucy,
Genau wie für die anderen beiden Bewerber auch!!!
Peru räume ich nur sehr geringe Chancen ein!!!
Aber die Kanadier, dürften auch sehr gute Gastgeber sein!!!
Gegen sie spricht allerdings, dass die Frauen-WM schon zweimal auf dem Nordamerikanischen Kontinent stattfand!!!
Dies ist wieder ein Pluspunkt auf der Habenseite von Deutschland!!!

Markus Juchem
Markus Juchem

Detlef, da hatte sich Blatter aber schon 2003 andersgehend geäußert. Hier ein Link zu einem Forum, indem der damalige Artikel aus der „Edmonton Sun“ abgedruckt ist:

Christian
Christian

Glücklicherweise entscheidet Blatter nicht allein. Wenn es wirklich nach ihm ginge, dann bekäme wohl Kanada den Zuschlag. Mit der UEFA steht er sich nicht so gut, dagegen hat er gute Seilschaften zum Verband von Nord- und Mittelamerika.

Detlef
Detlef

@Markus, was Blatter gesagt hat, oder sagt, interessiert mich nicht die Bohne!!! Blatter ist ein Schwätzer, dem nur eine Sache wirklich wichtig ist, SEINE KARRIERE!!! Heute schwätzt er so, und morgen wieder anders, also was solls??? @Christian, Er steht sich nicht nur mit der UEFA nicht so gut, er ist vor allem kein „Deutschland-Fanatiker“!!! Wenn es nach ihm ginge, wäre Deutschland sicher die allerletzte Wahl!!! Allerdings habe ich gelesen, dass 2011 irgendwelche Wahlen bei der FIFA sind!!! Eine gute und erfolgreiche Frauen-WM, würde ihm da sicher ins Konzept passen!!! Und dafür kommen eigentlich nur Kanada oder Deutschland in Frage!!! Also… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

@Detlef Was Du sagst, wird seiner Bedeutung nicht gerecht, unabhängig davon, ob man ihn mag oder nicht. Man darf Blatters Einfluss auf die Mitglieder des Exekutivkomitees nicht unterschätzen und vor allem nicht vergessen, dass bei Stimmgleichheit (12:12) seine Stimme darüber entscheidet, welches Land den Zuschlag erhält. Im Jahr 2011 wird auch der FIFA-Präsident neu gewählt. Egal, ob Blatter dann noch einmal kandidiert oder nicht, eine erfolgreiche Frauen-WM würde auch auf ihn positiv abfärben. Deswegen glaube ich, dass er diesmal doch zu Deutschland tendiert, weil eine WM in Deutschland ein noch sicherer Erfolg wäre als in Kanada. Interessant wird auch sein… Weiterlesen »

Stefan
Stefan

Ach a propos Blatter, FIFA und dubiose Seilschaften. Hat von Euch jemand, am Donnerstag Abend in der ARD die Dokumentation über die FIFA gesehen? Hat mich echt erschreckt und angewidert. Das Misstrauen in die FIFA und den Fußball im Allgemeinen wird dadurch nicht kleiner, ganz im Gegenteil.

Max Diderot
Max Diderot

Stefan, auch ich sah mir das Donnerstags-Feature über die FIFA in der ARD an. Und obwohl der Produzent dieser Sendung für niveauvolle Dokumentationen steht, war ich über diese Sendung sehr enttäuscht. Was ich meine festzustellen, ist die immer gleiche Vorgehensweise der Medien in der Auseinandersetzung mit der Welt-Fußballorganisation. Herr Blatter ist gewiss kein Tugendritter und einiger seiner FIFA-Kombattanten sind korrupte Interessenvertreter des Fußballs, der für sie das Ventil für umfangreiche politische und ökonomische Vorteilsnahmen ist. Aber unterscheidet sich diese Institution dadurch von anderen Gremien? Der UNO-Generalsekretär ist sich bestimmt dessen bewusst, dass auch in seiner Organisation nicht ausschließlich Charaktere sitzen,… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

@Max,
da schon das Wort KORRUPTION nicht nur ein häßlicher „Tupfer“, sondern für viele nur in die dritte-, und vierte Welt gehört, erfand man in Deutschland dafür das wunderschöne Wort „LOBBY“, was aber im Prinzip nichts anderes ist!!!

Stefan
Stefan

@Max:
Sicher, was die Berichterstattung angeht, darüber lässt sich streiten. Trotz allem war ich leider sehr entsetzt, auch wenn ich schon natürlich einiges erahnte. Das macht aber die ganze Sache nicht besser!

@Detlef: Lobby ist nicht an sich schlecht. Wir hier im Forum sind ja auch eine Art „Lobby“, eine Lobby für den Frauen-Fußball. Kritisch wird es allerdings, sobald Geld ins Spiel kommt, besonders dann, wenn diese Transaktionen nicht überprüfbar sind bzw. nicht überprüft werden. Kontrolle von Interessengruppen ist für eine demokratische, duchschaubare Kultur von sehr großer Bedeutung. Weiteres zum Beispiel hier: http://www.lobbycontrol.de