Marta – die mit dem Ball tanzt

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MartaMarta Vieira da Silva oder kurz Marta ist gerade einmal 21 Jahre alt. Die meisten Frauenfußball-Experten sind sich jedoch einig: Mit ihrer Technik, Athletik und Schnelligkeit ist die brasilianische FIFA-Weltfußballerin die derzeit stärkste Spielerin auf der Welt. Fünf Treffer hat sie bereits bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft erzielt.

Doch für Ruhm und Akzeptanz musste Marta einen hohen Preis zahlen und bereits in jungen Jahren ihre Heimat verlassen. Womensoccer.de hat die Ausnahmekönnerin vor kurzem porträtiert. Anlässlich des WM-Halbfinales haben wir das Porträt aktualisiert und wollen Marta auch unseren neuen Lesern noch einmal etwas näher bringen.

Als Marta kurz vor Weihnachten zum Heimaturlaub in Brasilien ankam, trieb es ihr die Tränen in die Augen. Vater Audálio, Mutter Tereza, vier Brüder, sechs Onkel sowie unzählige Cousins und Cousinen waren in einem gemieteten Bus zum Flughafen von Maceió gekommen, um die frisch gekürte FIFA-Weltfußballerin in Empfang zu nehmen.

Eben noch hatte der Superstar Glanz in das Züricher Opernhaus, den Veranstaltungsort der pompösen FIFA-Weltfußballergala gebracht, jetzt war sie zurück im kargen, von Armut geprägten Heimatort Dois Riachos.

Botschafterin des besseren Lebens

In einem offenen Feuerwehrwagen präsentierte sie sich und die Trophäe stolz Hunderten von Schaulustigen. Hier ist Marta nicht der Weltstar, hier ist sie immer noch eine von ihnen, auch wenn sie inzwischen zu einer Art Botschafterin des besseren Lebens geworden ist.

Am liebsten würde sie in ihrer Heimat Fußball spielen, doch das hält sie „in frühestens zehn Jahren“ für realistisch. Denn noch gibt es weder eine Liga noch die nötige Anerkennung, auch wenn die Mauer gegen den Frauenfußball in Brasilien erste Risse bekommt.

Rio als Sprungbrett

Es ist gerade einmal sieben Jahre her, da kam Marta als 14-Jährige nach einer beschwerlichen dreitägigen Busfahrt über 1600 Kilometer in Rio de Janeiro an, mit nicht viel mehr, als den Kleidern am Leib, aber dem großen Traum Karriere als Fußballerin zu machen.

Marta erinnert sich: „Ich war sehr dünn, aber schnell. Ich glaube, sie waren schockiert, dass ein Mädchen wie ich auf dem Rasen für ein derartiges Aufsehen sorgen konnte.“ Helena Pacheco, damals Trainerin bei Vasco da Gama, erinnert sich: „Sie brachte eine enorme innere Willenskraft mit. Es gibt nur wenige, die derart lernwillig sind, wie sie.“

Durchbruch bei der U-19-WM

2002 fiel Marta bei der U-19-WM in Kanada erstmals einem breiteren Publikum auf, als sie einen Hattrick gegen Frankreich erzielte. Spätestens bei der WM 2003 in den USA, als sie mit ihrem Team das Halbfinale erreichte, war zu erkennen, dass hier ein neuer Superstar heranreifte. Umeås Manager Roland Arnquist ergriff die Gelegenheit beim Schopfe und verpflichtete das Supertalent, als Stürmerin Hanna Ljungberg wenige Monate vor den Olympischen Spielen in Athen einen Kreuzbandriss erlitt.

Marta hat früh gelernt, zu kämpfen. So ließ sie sich Anfang 2004 weder von der Kälte abschrecken, die im nordschwedischen Winter schon mal unter minus 30 Grad betragen kann, noch von der fremden Sprache. „In meinem Leben ging es schon immer darum, Barrieren zu durchbrechen. Ich habe alles als eine Herausforderung begriffen.“

Vorbildfunktion in Schweden

Sie biss sich durch und ist in ihrer Wahlheimat inzwischen ein gefeierter Star und das Vorbild vieler junger Spielerinnen. Drei Jahren später spricht sie heute fließend Schwedisch und sie hat sogar das Skifahren gelernt. Rund 150.000 Euro jährlich soll ihr Gehalt brasilianischen Medien zufolge inzwischen betragen, eine im heutigen Frauenfußball stattliche Summe.

Kein Wunder also, dass der schwedische Verein seinen Diamanten nur für Länderspiele abstellt, wenn es der internationale Frauenfußballkalender unumgänglich macht oder die eigene Mannschaft in der Ligapause ist. Für Marta sicherlich eine bittere Pille. Bei den derzeit laufenden Panamerikanischen Spielen in Rio spielt sie deswegen erstmals seit den Olympischen Spielen wieder für die Nationalmannschaft.

Die neue U.S.-Profiliga fest im Visier

Bis zum Saisonende läuft ihr Vertrag in Umeå, eine Verlängerung erscheint wahrscheinlich, denn der Start der neuen U.S.-Profiliga verzögert sich bis 2009. Marta soll dort das neue große Aushängeschild werden. Bereits jetzt soll ihr ein umfangreiches Vertragsangebot vorliegen, das sie zehn Jahre lang an die Liga binden will. So soll Marta in den USA nach Mia Hamm als neue Werbeikone aufgebaut werden und mit ihrer Persönlichkeit als Instrument der sozialen Integration dienen.

Dass Marta eine internationale Karriere gemacht hat, ist keine Selbstverständlichkeit. „Sie ist häufig der Schule ferngeblieben, um Fußball zu spielen. Ich wollte sie immer daran hindern, aber mir ist es nicht gelungen. Zum Glück muss ich aus heutiger Sicht sagen, denn sie hat sich ihren Traum erfüllt und hilft heute der ganzen Familie“, so Mutter Tereza. „Als ich klein war, hatten wir nicht genug Geld, um einen Fußball zu kaufen. Deswegen habe ich mir einen aus Plastiktüten gebastelt“, so Marta.

Schwierige Familienverhältnisse

Martas Vater Audálio Ferreira, der die Familie verließ, als Marta ein Baby war, sagt heute stolz: „Ich habe immer davon geträumt, ein berühmter Fußballer zu werden, es aber nicht geschafft. Meine Tochter verwirklicht nun meinen alten Traum.“ Dabei war er es, der den fußballerischen Ehrgeiz seiner Tochter in frühen Jahren bremste, dem es missfiel, wenn die Tochter mit den Jungen von Dois Riachos auf der Straße Fußball spielte.

Doch nachtragend ist Marta nicht. Ihrem Vater, der den Viehhirten und Bauern der Gegend die Haare schneidet, schenkte sie ebenso ein nagelneues Haus wie ihrer Mutter und ihren Brüdern. „Ich bin sehr bewegt. Ich habe dieses arme Gebiet verlassen und den Respekt der ganzen Welt gewonnen“, so Marta.

Bescheidenheit als Tugend

Bescheiden meint sie: „Klar macht es mich stolz, wenn ich höre, ich sei eine der besten Spielerinnen der Welt. Schließlich will jeder Sportler an die Spitze. Aber ich bin auch überzeugt, dass ich weiter an mir arbeiten muss und mich noch verbessern kann.“

Martas früherer Nationaltrainer René Simoes sagt: „Sie ist dem großartigen Romario sehr ähnlich. Egal, ob sie Domino, Karten oder Fußball spielen – keiner von beiden akzeptiert zu verlieren.“

Und fügt hinzu: „In der Geschichte des Frauenfußballs war nur Mia Hamm eine bessere Spielerin. Aber Marta ist viel kreativer und erst 21. Noch zwei Jahre, dann wird sie die Beste sein, die es je gegeben hat.”

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Carbone
Carbone

Da muss ich Recht geben. Unsere Birgit Prinz kann gegen Marta (in 2-3 Jahren) und auch gegen Mia Hamm nichts ausrichten. Aber ich bin überzeugt, dass in nächster Zeit auch in Deutschland ein neues Aushängeschild heranwächst.

Rainer
Rainer

Hier in Schweden heisst immer, dass die Liga „Damallsvenskan“ die beste Liga der Welt ist. Das mag sein, immerhin 37 Ausländerinnen spielen hier, die meisten davon Nationalspielerinnen in ihrer Heimat. Ich pflege zu sagen, Die Dammallsvenskan ist die beste Liga und Marta spielt ganz alleine noch in einer anderen. Es ist ein Vergnügen, sie auf dem Platz zu sehen, die Nummer 60 vom Umeå IK. Inzwischen Vorbild auch für viele schwedische Mädchen. Ihr Ehrgeiz ist unglaublich. Wenn sie mal einen Ball verliert und man steht nah am Spielfeldrand, sieht man ein Funkeln in ihren Augen, dann beschleunigt sie ihr ungeheures… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

Ich glaube auch, dass im Moment keine andere Spielerin ihr das Wasser reichen kann!!! Ob eine Mia Hamm je besser war als Marta heute schon ist, kann man wohl nicht mit Sicherheit sagen!!! Aber technisch war ihr selbst die ehemalige Soccer-Ikone Hamm, sicher unterlegen!!! Aber ob es wirklich klug von den Amis ist, sie für zehn Jahre verpflichten zu wollen, glaube ich nicht!!! Keiner weis heute schon, was im nächsten Jahr sein wird, geschweige denn in zehn!!!#
@Rainer,
Lotta Schelin stand die letzten Jahre immer im Schatten von Ljungberg und Vikan!!! Ich glaube, nun wird es ein „DREAM-TRIO“ bei den Schwedinnen geben!!!

Markus Juchem
Markus Juchem

@Carbone Marta und Birgit Prinz zu vergleichen ist schwierig. Sie sind beide ganz unterschiedliche Spielerinnentypen. Marta genießt allerdings aber auch sehr viele Vorschusslorbeeren. Sie kann sich nur selten in der Nationalmannschaft beweisen, in den beiden UEFA-Cup-Finalspielen tat auch sie sich schwer. Ich bin gespannt, in welcher Form wir sie bei der WM erleben werden. @Rainer Ich denke schon, dass die schwedische Liga die derzeit stärkste ist. In der Breite fehlt es leider allen europäischen Topligen noch an Klasse. Auch die norwegische Liga hat sicherlich einen Sprung nach vorne gemacht. Lotta Schelin ist sicherlich eine Ausnahmespielerin. In den ganz wichtigen Spielen… Weiterlesen »

Carbone
Carbone

Ja, die Strahlkraft. Aber wie gesagt, ich glaube, dass auch bald hier in Deutschland wieder 1-2 Spielerinnen (vielleicht auch mehr) heranwachsen, die eine Strahlkraft besitzen. Vielleicht nicht technisch so gut sind, wei Marta, aber dennoch.

Detlef
Detlef

@Markus, Wie „REIF“ kann eine 21-jährige schon sein, die außer Fussball noch nicht sehr viel anderes getan hat!!! Die Erfahrung wächst mit jedem Spiel!!! Mit der „Strahlkraft“ ist das so eine Sache!!! Sie verpufft manchmal schneller, als man glaubt!!! Und wenn Marta dem „BIG-BUSINESS“ in den Staaten nicht gewachsen ist, und keine großen Leistungen mehr bringt, ergeht es ihr wie CRISTIANE in Deutschland??? Und was macht man dann mit einem Star, der keiner mehr ist, aber einen Langzeit -Vertrag besitzt??? @Carbone, Es gibt wohl in fast jedem Verein ein oder mehrere Sympathie-Trägerinnen, die schon heute genug „Strahlkraft“ besitzen!!! Allerdings nur… Weiterlesen »

Rainer
Rainer

@Detlef
Soweit ich weiss, unterschreibt Marta nach dem ersten Zweijahresvertrag derzeit jeweils für ein Jahr. An die amerikanische Liga mag von den Spielerinnen, die ich kenne, im Moment noch niemand so richtig glauben. Schaun mer mal…

Markus Juchem
Markus Juchem

@Detlef Dann zahlt man eine Abfindung und sucht sich einen neuen Star. Klar ist das nicht auf eine lange Sicht von 10 Jahren planbar. Aber wenn eine neue Profiliga überhaupt funktionieren soll, dann geht es wohl nur so. Ich bin nicht der Meinung, dass in erster Linie die Medien gefragt sind, sondern die Vereine, die ihre Spielerinnen besser in den Medien verkaufen müssen. Ich sehe da eher eine Bringschuld der Clubs, denn eine Holschuld der Medien. Doch hier fehlt es leider den meisten Vereinen noch am notwendigen Know-how. @Rainer Soviel ich weiß, wird es rund um die WM mehr Details… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

@Carbone

Das Potenzial dazu haben in Deutschland sicherlich einige Spielerinnen, doch mal sehen, inwieweit es dann auch von den Vereinen medienwirksam ausgereizt wird.

Crackfly
Crackfly

@Markus Du sagtest, es wäre eher eine Bringschuld der Vereine, denn eine Holschuld der Medien. Ich sehe das etwas anders. Mann kann es im Prinzip als „Teufelskreis“ bezeichnen. Dadurch, dass die Medien (Fernsehen, Zeitung usw.) sich nicht so für den Frauenfußball interessieren, bzw. keine Berichte bringen, bleiben die meisten Vereine und damit auch Spielerinnen relativ unbekannt. Selbst die Nationalmannschaft wird, wie man beim 4-Nationen-Cup gesehen hat nicht immer im Fernsehen berücksichtigt. Dadurch, dass die Vereine dann so unbekannt sind, ist es für die relativ schwierig, diesen Teufelskreis zu druchbrechen. Welcher Werbepartner möchte denn schon eine unbekannte Werbefigur? Dadurch, dass die… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

Ich gebe Dir vollkommen Recht, dass der Frauenfußball in den Medien unterrepräsentiert ist. Nur: Das liegt nicht am bösen Willen der Medien, sondern am mangelnden Interesse der Öffentlichkeit. Die dritte Wiederholung des Testspiels eines Männer-Zweitligisten bringt im Fernsehen immer noch eine bessere Einschaltquote als die Live-Übertragung eines Frauenfußball-Spiels, vielleicht ausgenommen eines der Nationalmannschaft. Das ist schade, aber leider immer noch die bittere Wahrheit. Und selbst viele Fußballerinnen schauen im Fernsehen lieber Männerfußball als Frauenfußball oder können Dir eher die ersten fünf Mannschaften in der Tabelle der Männer-Bundesliga aufsagen als die der Frauen-Bundesliga. Darin sehe ich eher das Problem. Und solange… Weiterlesen »

Crackfly
Crackfly

Im Prinzip sagst du ja genau das, was ich meine. Es ist halt schwierig, die Spielerinnen und die Vereine in die Medien zu bekommen, wenn sich die Medien nicht interessieren (weil sich die Öffentlichkeit nicht interessiert). Wie viele Berichte, Schlagzeilen usw. die in einer Redaktion entworfen werden werden wirklich gedruckt? Da selektieren die Verantwortlichen immer, und immer wieder aus, bis nur noch das in deren Augen wichtigste übrig ist. Leider bleibt dort oft der Frauenfußball auf der Strecke. Aber mit dem Teufelskreis ist das schon so. Mal angenommen, man bricht irgendwo durch. Man schafft es, dass vielleicht nur 1x im… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

Also Ihr beschreibt genau das DILEMMA, in dem sich die Frauen und Mädchen befinden!!! Die Medien reden sich immer damit raus, dass es viel zu wenig Zuschauer und Interessenten für den FF gibt!!! Aber wer hat denn die Möglichkeit, und die MACHT, viele Menschen zu begeistern und aufzufordern, mal ins Stadion zu gehen??? Crackfly hat völlig recht, wenn sie/er, von einem Teufelskreis spricht!!! Es ist doch messbar und nachweisbar, dass die Zuschauerzahlen in den Stadien der Frauenbundesliga stark angestiegen ist, seit die Erfolge der Nationalmannschaft im TV gezeigt werden!!! Dass davon vor allem die Vereine profitiert haben, die die meisten… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

Detlef, ich sehe das einfach anders. Ich gebe Euch ja Recht, dass es ein Teufelskreis ist und auch ich würde mir mehr Frauenfußball im Fernsehen und generell in den Medien wünschen. Aber was heißt denn „die Medien reden sich raus“? Es ist doch nicht die Aufgabe der Medien, in der Öffentlichkeit Interesse für den Frauenfußball zu erzeugen! Dann könnten beispielsweise die Tischtennisspieler und einige andere Sportarten mit derselben Begründung ebenfalls mehr TV-Zeit einfordern, denn die Zuschauerzahlen etwa der Tischtennis-Bundesliga sind vergleichbar mit denen der Frauenfußball-Bundesliga. Ein „starker“ Anstieg ist gemessen an den absoluten Zahlen immer noch relativ. Die Zuschauerzahlen der… Weiterlesen »

Katja Öhlschläger
Katja Öhlschläger

Ich möchte dafür plädieren, bei der Bewertung des Fernsehens zwischen öffentlich-rechtlichen Sendern und privaten Sendern zu unterscheiden. Die privaten richten sich nach der Quote, da geht es um rein finanzielle Aspekte. Wenn sich Frauenfußball für sie nicht rechnet, liegt es in deren Logik, keinen Frauenfußball zu bringen. Anders sieht es bei öffentlich-rechtlichen Sendern aus. Sie finanzieren sich über Gebühren, woraus sich ein öffentlich-rechtlicher Grundversorgungsauftrag ableitet. An sie sind andere Maßstäbe als an die privaten Fernsehsender zu richten. Hier kann es nicht nur um Quote und Profit gehen, sonst verlieren sie ihre Berechtigung zum Gebühreneinzug. Sicherlich agieren die Öffentlich-Rechtlichen nicht in… Weiterlesen »

soccer
soccer

also ich habe mal ne frage!!! von wo habt ihr das, dass marta nächste saison nicht mer bei Umea ik spielen wird!!!?? hat sie euch das selber erzählt!!!! ( was ich dev. nich glaube)!!! oder vermutet ihr das einfach, das si nächste saison in die US- Profiliga wächseln wird, die meiner Meinung nach sowiso mit 150% nich lange bestehen wird!!! Also ich bin mir sicher das marta sich nicht für 10 JAHREN! verpflichten lässt! die wird nächste saison sicherlich wieder für umea spielen… ganz bestimmt!!!!…?!?!???

Detlef
Detlef

Jetzt sind wir nun endlich komplett vom Thema abgekommen!!! Es könnte aber sehr interessant sein, die Frage der Präsenz in den Medien zu vertiefen, und einen separaten Beitrag zu starten!!! @Katja, 100%-ige Zustimmung Es ist aber sehr merkwürdig, dass zB der französische Privatsender „EUROSPORT“ wesentlich mehr Randsportarten präsentiert, als das Deutsche Sport Fernsehen!!! Mittlerweile hat man in der Pariser Sendezentrale sogar mitbekommen, dass es sich durchaus rechnen kann, FF-Spiele zu übertragen!!! Bei den ö/r Sendeanstalten, sehe ich aber die gleiche Informationspflicht, wie Du!!! Warum sollte nicht statt der dritten Wiederholung der „Lindenstraße“, am Sonntag mittag um 11 Uhr mal ein… Weiterlesen »

Katja Öhlschläger
Katja Öhlschläger

@ Detlef und alle

Wir werden das Thema „Frauenfußball in den Medien“ unter Einbeziehung der hier geäußerten Meinungen sicherlich in naher Zukunft mal separat aufgreifen. Das nur als Hinweis, was die Diskussion in diesem Thema aber nicht beenden soll.

Rainer
Rainer

Nochmal zurück zum Ursprungsthema Marta. Marta hat gestern bei den PanAmerican_Games in Brasilien gegen Kanada beim 7:0 fünf Tore gemacht. Höchste Niederlage in der Geschichte des kanadischen Frauenfussballs. Im Spiel zuvor gegen Equador hat Marta viermal getroffen.
Von Brasilien können wir wohl etwas erwarten bei der WM.

Rainer
Rainer

Nun zur Medien- und Zuschauerdebatte und dazu ein kleiner Ausflug nach Schweden, wo ich lebe und seit zwei Jahren die „Damallsvenskan“ intensiv verfolge. Länderspiele werden hier ebenso wie in Deutschland meist live übertragen. Dazu kommen jedes Jahr vielleicht 6-8 Live-Übertragungen von Ligaspielen, meist mit Beteiligung von Umeå IK oder Djurgården. Die Einschschaltquoten sind auch hier eher bescheiden im Vergleich zu den wöchentlichen Übertragungen aus der Premier League oder der spanischen Primera. Ein Spiel von Getafe – Real Betis lockt mehr Zuschauer vor den Fernseher, eigentlich unbegreiflich, da die Identifikation hier kaum noch gegeben ist. In den Stockholmer Zeitungen Dagens Nyheter,… Weiterlesen »