WM 2011: Beckenbauer hofft auf Einlenken Frankreichs

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Franz Beckenbauer hat in einem Interview der Bewerbung des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) um die Austragung der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 „sehr gute Chancen“ eingeräumt, fürchtet aber die Konkurrenz Frankreichs. „Ich weiß nicht, ob man sich im Vorfeld irgendwie einigen kann, um damit einen innereuropäischen Konflikt zu vermeiden“, hofft Beckenbauer auf einen Pakt mit den Franzosen.

„Die nächsten Monate bis zur Entscheidung des FIFA-Exekutivkomitees am 23. November in Durban werden zeigen, ob dies möglich ist.“ Bereits vor einigen Wochen hatte Womensoccer.de über eine mögliche Absprache mit den Franzosen berichtet, die im Zuge für eine Unterstützung der deutschen WM-Bewerbung 2011 auf deutsche Hilfe für die Ausrichtung der EM 2013 setzten könnten.

„Natürlich spricht viel für Deutschland. Der DFB muss in Sachen Organisation nur die Schublade aufmachen und das Muster der WM 2006 herausholen. Wir werden eine hervorragende Stadionlandschaft und eine perfekte Infrastruktur anbieten können“, sagt Beckenbauer.

Doch er warnt: „Auf jeden Fall wird es diesmal bei der Abstimmung des FIFA-Exekutivkomitees viel schwieriger, die europäischen Stimmen komplett für die deutsche Bewerbung zu gewinnen (…).“

Beckenbauer, der sich als Spieler, Teamchef, Präsident des Organisationskomitees der WM 2006 und Aufsichtsratsvorsitzender bei Bayern München einen großen Namen in der Fußballwelt gemacht hat, wird sich ab dieser Woche noch einmal einer neuen Aufgabe stellen. Beim FIFA-Kongress am Mittwoch und Donnerstag wird er als neues Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees vorgestellt werden.

Letzte Aktualisierung am 18.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Die Schublade mit dem Konzept oder mit dem Geld?