Wolfsburg lässt erstmals Punkte liegen

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Am zehnten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga ging der VfL Wolfsburg erstmals nicht als Sieger vom Platz. Doch auch Verfolger TSG 1899 Hoffenheim kam nicht über ein Remis hinaus. Dem 1. FC Köln gelang der zweite Saisonsieg.

Bayerns Sydney Lohmann (li..) im Duell mit Wolfsburgs Alex Popp, beobachtet von Linda Dallmann
Bayerns Sydney Lohmann (li..) im Duell mit Wolfsburgs Alex Popp, beobachtet von Linda Dallmann © imago/Foto2press

Vor 3.245 Zuschauer im AOK-Stadion musste sich der VfL Wolfsburg gegen den FC Bayern München mit einem 1:1 (1:0) begnügen. Nach der frühen Führung durch Alex Popp (4.) schalteten die Wölfinnen in den Verwaltungsmodus. Das bestrafte die eingewechselte Mandy Islacker in der Schlussphase (77.), zwei Treffer von Ewa Pajor wurde wegen Abseits die Anerkennung verweigert.

Hoffenheim macht Zwei-Tore-Rückstand wett

An der Tabellenspitze änderte sich aber wenig, denn auch die TSG 1899 Hoffenheim musste sich bereits am Freitagabend mit einem 2:2 (0:0) beim 1. FFC Frankfurt zufriedengeben. Vor 910 Zuschauern im Stadion am Brentanobad sah es für Hoffenheim sogar nach den Treffern von Laura Feiersinger (54.) und Sandrine Mauron (67.) nach einer Niederlage aus, ehe Luana Bühler (72.) und Leonie Pankratz (76.) der Elf aus dem Kraichgau zumindest noch einen Punkt retteten.

ZUR TABELLE

Kantersieg für Essen, Sand gewinnt in Jena

Im Stadion Essen sahen die 963 Zuschauer einen 5:0 (1:0)-Kantersieg der SGS Essen gegen den SC Freiburg. Die Tore erzielten Lea Schüller (2., 74. Elfmeter), Nina Brüggemann (66.), Nicole Anyomi (74.) und Maria Cristina Lange (89.). Freiburgs Virginia Kirchberger sah in der 39. Minute die Gelb-Rote Karte. Der FF USV Jena wartet auch nach dem zehnten Saisonspiel auf den ersten Sieg. Vor 213 Zuschauer setzte es im Ernst-Abbe-Sportfeld eine 0:2 (0:0)-Niederlage gegen den SC Sand. Für die Gäste trafen Dina Blagojević (48) und Ricarda Schaber (58.).

Köln gewinnt Sieben-Tore-Krimi

Der 1. FC Köln feierte vor 355 Zuschauern im Südstadion mit einem turbulenten 4:3 (2:0)-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen den zweiten Saisonsieg. Karoline Kohr (20.) und Eunice Beckmann (34. Elfmeter) sorgten für die Halbzeitführung. Die Gäste verkürzten durch Dóra Zeller (61.), doch Lucia Ondrušová (69.) stellte den alten Abstand wieder her. Milena Nikolić (81.) sorgte kurz noch einmal für Hoffnung bei Leverkusen, doch Amber Barrett (82.) traf umgehend für Köln. Ivana Rudelic (90.) konnte dann nur noch einmal Ergebniskosmetik betreiben.

Potsdam schlägt Duisburg

Am Sonntag gewann Turbine Potsdam vor 1.137 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion mit 2:1 (1:1) gegen den MSV Duisburg. Die Treffer von Lara Prasnikar (19.) und Sophie Weidauer (73.) bei einem zwischenzeitlichen Ausgleich von Lisa Makas (36.) machten den Heimsieg perfekt.

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22 KOMMENTARE

  1. Mit dem 5 : 0 war Freiburg noch gut bedient. Ein 8 : 0 haette die Spielanteile und die nicht genutzten Chancen besser wiedergegeben. Spielerin der Partie für mich Lena Oberdorf. Freue mich auch für Nina Brüggemann, dass sie nach langer Zeit mal wieder das gegnerische Tor getroffen hat.

    • Ganz genau, Essen hat Freiburg heute so beherrscht wie neulich Hoffenheim beim 7:0 Essen. Nur einer überragender Merle Frohms (insbesondere gegen Lea Schüller) mit einigen starken Paraden hat Freiburg es zu verdanken, dass ein Debakel verhindert werden konnte.
      Den Ex-Essener Trainer Daniel Kraus wird diese hohe Niederlage sehr wurmen.
      Er verwies sich aber auf der anschließenden Pressekonferenz als fairer Verlierer, der die starke Leistung der Essenerinnen anerkannte.

      Ich hoffe, dass die Auswechslung von Turid Knaak zur Halbzeit nur eine reine Vorsichtsmaßnahme war.

      • 5:0 ist kein debakel für einen club, der vor 2 spielzeiten noch der erste herausforderer des etablierten spitzenduos war? Und das nicht etwa gegen das spitzenduo oder deren aktuellen herausforderer, sondern gegen eine mannschaft die in der aktuellen saison doch auch nur durchwachsen performt.

    • Mensch …man sieht doch wo es fehlt….Mittelfeld ist ein Hühnerhaufen.
      Da fehlt eine ordnende Hand.
      Aber anstatt perspektivische Spielerinnen an sich zu binden werde diese aus dem Verein getrieben nur weil man nicht in der Lage ist Ihnen zu helfen am Training teilzunehmen.
      Eine Daria Streng wäre von der Qualität her eine ideale Ergänzung/Hilfe zur jetzigen Zeit.
      Von ehemaligen Leistungskräften der 2. Mannschaft war zu Hören das man ihr noch nicht einmal die Möglichkeit gegeben hat sich in der zweiten Mannschaft fit zu halten da es ihr aus beruflichen Gründen z.zt.nicht möglich ist regelmäßig am Training teilzunehmen.
      Alle Jugend Natio Mannschaften durchlaufen und ist es dann nicht wert ihr einen Platz in der Zweiten zu geben ? Kaum zu glauben!
      Kennt der Trainer Kraus Streng überhaupt?
      Naja ich weiß ja gar nicht ob sie überhaupt noch zur Verfügung steht aber fragen könnte man ja mal.
      Gebrauchen kann man sie sicherlich im Moment bei unserem Sc.

  2. Kirchberger würde ich als Trainer ein bis zwei Worte gönnen:2x hintereinander das identische dumme Foulspiel. Beratungsresistent, so lässt man der Schiedsrichterin aber auch gar keine Wahl. Klar wird’s dann richtig schwer. Ja,es hätten dann auch 8 sein können, Essen mit stabiler Leistung. Oberdorf abgeklärt wie Hegering.

    • Was Herr Kraus aus dieser Mannschaft gemacht hat ist einfach nur erschreckend und erbärmlich. War es bisher eine Augenweide diese Mannschaft spielen zu sehen, hat er es geschafft diese völlig zu verunsichern. 90 Minuten leblos und hoffnungslos unterlegen zu sein erinnert mich an seine Zeit in Essen. Mit diesen 5 Toren war Freiburg noch seht gut bedient. Es hätten mindestens 8 sein müssen. 28 Gegentore und Platz 8 hat dieser Verein nicht verdient. Mein persönliches Fazit, Herr Kraus sollte seinen Platz freimachen und gehen. Er alleine ist verantwortlich für das Auftreten dieser ansonsten begabten Freiburger Mannschaft

      • „90 Minuten leblos und hoffnungslos unterlegen zu sein erinnert mich an seine Zeit in Essen.“
        Wieso das denn ? Daniel Kraus hat nicht die 2. Mannschaft der SGS Essen trainiert, die in der vergangenen Saison aus der 2. Liga abgestiegen ist.
        Sondern ein Team, das 5 Nationalspielerinnen (Dallmann, Hegering, Knaak, Oberdorf, Schüller) hervorgebracht und sich in der Bundesliga ziemlich weit oben etabliert hat.
        Da hast Du ganz offensichtlich falsche Erinnerungen an seine Essener Zeit – ganz andere als die SGS-Fans.

      • @ Wuppertaler,das sehe ich etwas anders und nehme Kraus aus der Kritik zunächst mal heraus.

        Das Problem das wir in Freiburg haben zieht sich doch schon seit der letzten Saison hin.Auch Scheuer gelang es in seiner letzten Saison nicht mehr die Abwehr zu stabilisieren und das MF zu ordnen. Und das,obwohl er noch über die meiste Zeit der Saison Schiewe und Lahr zur Verfügung hatte. Zu allem Übel fällt auch noch Schöne.

        Schiewe und Schöne sind zwar nicht die schnellsten,aber sie haben ein gutes Stellungsspiel wobei auch Schiewes Kopfballstärke in unserer Abwehr fehlt.Ständig muss die Abwehr neu formiert werden was zum einspielen nicht gerade förderlich ist.

        Im MF fehlt es an Kreativität und jemand der den Ball auch unter Druck behaupten und verarbeiten kann. Naomoto wäre m.E. solch eine Spielerin,aber aus irgendwelchen Gründen findet sie nur sehr wenig Berücksichtigung.Das ist das Einzigste was man Kraus vielleicht anlasten kann.

        Im Sturm liegt die ganze Verantwortung auf Bühl und Starke.Bühl rackert sich zwar ab,im Verein bisher aber leider meist erfolglos.Lotzen kommt auch erst jetzt langsam in Tritt und Kayikci scheint ja auch wieder verletzt zu sein,oder warum war sie gegen Potsdam und Essen nicht im Kader ?

        Sanders ist technisch limitiert.Die kann man an und in Strafraum stellen und sie mit Bällen füttern,dann macht sie mist was draus,aber sobald sie am Spiel teilnehmen muss wirkt sich das eher suboptimal aus.

        Aus meiner Sicht sind Frohms,Starke,Bühl und Minge noch die konstantesten Spielerinnen in unseren Reihen,wobei aber auch bei ihnen das Pendel immer wieder mal in die andere Richtung ausschlägt.

        Wir müssen nun einfach die letzten Spiele irgendwie hinter uns bringen und die Vorbereitung auf die Rückrunde nutzen und darauf hoffen das wir von weiteren Verletzungen verschont bleiben und die ein und andere Spielerin wieder zurückkehrt.

        • @SCF Klausi: Ich habe das Gefühl, dass jede einzelne Spielerin total verunsichert ist.
          Ich persönlich war in Essen vor Ort und kann deine Aussagen nicht komplett bestätigen.Eine Minge/Bühl haben mich in diesem Spiel nicht überzeugt Auch eine Sharon Beck geht völlig unter. Für mich war Sie in der 1.Hälfte die auffälligste Spielerin. Zudem spielt Sie diese Saison eine komplett andere Position, warum ?!
          Es muss sich dringend etwas ändern.

        • Lasst dem Trainer mal etwas mehr Zeit,es dauert eben etwas bis alles eingeschliffen ist. D.Kraus arbeitet akribisch und kommuniziert viel beim Training,das wird Früchte tragen.

  3. Das war heute nix für schwache Nerven, was TURBINE im heimischen KARLI den über tausend Fans geboten hat!!!
    Dabei haben sie sehr gut begonnen, und die ersten 20 Minuten sehr druckvoll agiert!!!
    Prommt fiel auch der Führungstreffer nach einer schönen Kombi, abgeschlossen von der starken LARA PRAŠNIKAR!!!
    Doch anstatt so weiter zu spielen, schien dieser Treffer die Mannschaft zu hemmen!!!
    So kam der MSV immer besser in die Partie, und folglich auch zum Ausgleich!!!
    Ausgang war einer der vielen Fehler im MF, wo wir immer wieder den Ball leichtfertig herschenkten!!!
    Die Fehlerkette setzte sich fort bis zur Torfrau, die in der Situation sehr unglücklich aussah!!!
    Kopfschütteln im weiten Rund, so blieben viele Fans in der Pause skeptisch!!!
    Eigentlich waren wir doch schon weiter!!!
    Aber heute verfielen wir wieder in die alten, eigentlich schon überwunden geglaubten Verhaltensmuster!!!
    Kaum erkennbares Flügelspiel, stattdessen immer wieder durch die Mitte gespiele!!!
    Wieder sehr viele unnötige Rückpässe, was wir eigentlich schon abgelegt hatten!!!
    Die Fehlpaßquote war wieder sehr hoch, was zB in Sand nur selten der Fall war!!!
    Jaja ich weiß, wir sind eine junge Mannschaft, und die ist halt noch nicht so konstant!!!
    Aber es war schon zum Haare ausraufen, wie wir auf dem Feld agierten!!!
    Und so mußte es wieder die jüngste TURBINE im Kader richten!!!
    SOPHIE WEIDAUER erlöste uns, nach wunderschöner Vorarbeit von LARA PRAŠNIKAR und ANNA GASPER!!!
    Am Schluß mußte dann auch noch ein sehr unschones Zeitschinden helfen, die wichtigen drei Punkte in Potsdam zu behalten!!!
    Egal, am Schluß interessiert das niemand mehr, wichtig war heute der Sieg, der uns in die obere Tabellenhälfte hievte, und bis auf zwei Punkte an Frankfurt heran schob!!!
    In Hoffenheim wird diese Leistung nicht ausreichen, aber das wissen die Mädels auch selbst!!!
    Auch wenn es heute wieder viele graue Haare neu dazu gab, immerhin ist TURBINE jetzt in einem Flow drin, und kann selbstbewusst in den Kraichgau fahren!!! 🙂

    • Turbine hat nach meinem Empfinden genauso gespielt wie es die aktuelle Platzierung erwarten ließ! Von einem „Wir waren schonmal weiter!“ kann ich absolut nicht reden/schreiben, wenn man die desolat zustandegekommene Heimniederlage gegen den SCF herannimmt, wo man förmlich schonungslos offengelegt bekam, welches Niveau herrscht. Das Weiterkommen im Pokal gegen eben diese Truppe kaschierte dann zu schnell, das Ergebnis von zuvor.
      In Sinsheim wird wieder Realität Einzug halten und sich erneut Ernüchterung breitmachen, da der Gegner einer mit gehörigem Angstpotenzial ist und zuletzt die Turbinen en gros keinen Blumentopf gewinnen ließ. Und danach kommt der wiedererstarkte FFC aus Mainhatten ins Karli, der in seinem Heimspiel die Turbineabwehr, da noch mit JoJo und Kiwic durch die bis dato völlig unbekannte Martinez (lach) bis zur Blamage auskonterte.
      Übrigens scheint sich Siems auch das Testländerspiel gegen Enland nicht angeschaut zu haben und konnte demzufolge auch nicht wissen, welche Sturmläufe mit ihrer zwingenden Art und Weise Klara Bühl immer wieder zeigt, stattdessen ehrfürchtig 2m Abstand hält. Essen hat da deutlich besser draufgeschaut und reagiert, aber da hat ja die gesamte Abwehrreihe eine Qualität, die Turbine sich nur wünschen kann.
      Daher nochmal:Turbine ist leistungsmässig genau dort anzusiedeln, wo sie derzeit rumdümpeln und das bei unverändertem Potenzial auch eher mittel- bis langfristig! Das zusätzliche Ergebnis davon wird leider sein, dass Turbines Beste, Zadrazil, über kurz oder lang auch erkennen wird (müssen), das ihre Zukunft eher in leistungsstärkeren Teams sein wird, als in einem Team, wo sie zwar Spiel für Spiel herausragt, aber dennoch keine nationalen Titel erringen wird!

  4. Leverkusen…

    ich bin mir nicht mehr sicher was zu sagen wäre, aber sie erzielten 3 Tore (die meisten in einem Spiel bisher) und kassierten 4!
    Abgesehen vom Elfer, den im Publikum niemand als solchen identifizierte, gab es drei Kontertore, im fremden Stadion!! Natürlich hätten sie in Halbzeit 1 0:2 in Führung gehen müssen, aber die Torausbeute..
    Mal wieder mangelhaft in aussichtsreichsten Positionen.
    Jetzt kommt auch noch die fehlende Pauli Wimmer dazu und die eher notgedrungen eingesetzte Gianna Rackow, zur Liste der verletzten/angeschlagenenen Spielerinnen.

    Es kann nur besser werden, aber vielleicht nicht gegen Wolfsburg.
    Viel Glück, Bayer 04

    • Leider ist das Schimmste eingetroffen. Kreuzbandriss bei Melissa Friedrich…….
      Leverkusens mit großem Verletzungspech, besonders in der Defensive.

      Umso mehr muss man auf die baldige Rückkehr von Isy Kerschowski u
      Frederike Kempe hoffen, die schon im Mannschaftstraining sind.Merle Barth, Jess Wich, ………
      Geauso wie Isy ( seit 14 Monaten) , vermisse ich nun auch Merle Barth schmerzlich….
      Bayer halte durch, es muss besser werden.

      • Ach du Scheisse…!!
        Alles gute, Melissa.

        Jessica Wich meinte letztens, sie stehe (auch) schon im Training auf dem Platz.
        Vielleicht sollten sie Wolfsburg jetzt schon abhaken und sich über die Winterpause freuen. 2 Monate mehr oder weniger Erholung und Wunden lecken sollte helfen.

  5. Die taz weist auf die im Vergleich zu England „traurige“ Kulisse in Wolfsburg hin:
    https://taz.de/Frauenfussball-kommt-nicht-voran/!5640342/
    Klar ist natürlich einerseits, dass das für D immerhin noch ein recht guter Besuch war – aber klar ist auch, dass das Spiel absolut langweilig zum anschauen war. Wob spielte uninspiriert, bis auf Pajor hatte ich das Gefühl, dass die Wölfinnen mit ihren Gedanken überall waren, nur nicht auf dem Platz. Und München macht aus der einzigen Chance ein Tor, sagt irgendwie auch alles. Dabei muss den Spielerinnen klar gewesen sein, dass die Partie ausnahmsweise mal live im ÖR ausgestrahlt wurde und damit beste Chance für Eigenwerbung gegeben war. Immerhin stand Trainer Lerch nach dem Spiel noch für ein Statement zur Verfügung – aus München niemand. Vollkommen unprofessionell, oder arrogant, keine Ahnung.
    Dann noch Svenja Huth in der HZ Pause. Thema Equal Pay, was gerade die Australische Natio durchgesetzt hat, natürlich ein Statement von Rapinoe. Und Huth? – Achnö, das wollen wir nicht, wir wollen lieber aber brav kuscheln und haben unsere Funktionäre total lieb und bitte alles weiter so. Der Blick der Reporterin sprach Bände. Die Spielerinnen brauchen sich unter diesen Umständen absolut nicht zu beschweren, wenns in ihrer „Branche“ nicht voran geht. Selber schuld… Mein Mitleid schwindet unter diesen Umständen rapide.

    • „… bis auf Pajor hatte ich das Gefühl, dass die Wölfinnen mit ihren Gedanken überall waren, nur nicht auf dem Platz.“
      Unter diesen Umständen hätte Alex Popp wohl kaum so reaktionsschnell nach dem Hendrich-Blackout das 1:0 erzielt.

    • Mehr scherzhaft als ernstgemeint:Was für ein Spiel soll man schon am Spieltag 1 nach der offiziellen Schwangerschaftbekanntgabe bei Almuth erwarten?
      Da sind doch die Mädels noch total abgelenkt und diejenige, die Interesse an Mutterfreuden bereits zuvor angemeldet hatte, konnte sich beim einzigen Vfl-Tor gerade mal darüber noch abreagieren, dass sie nicht die Erste ist. 😀

      • @Sundermann

        Beim equal pay geht es um die Zahlungen auf Ebene der nationalen Verbände, nicht der Vereine. Meines Wissens haben die US Frauen sogar nachweisen können, dass sie faktisch mehr „einspielen“ als die Männer – Natio, aber trotzdem weniger bekommen.
        Das ist in D sicher anders, aber trotzdem gibt es gute Gründe, zumindest eine Annäherung an eine Gleichbehandlung zwischen den Geschlechtern anzustreben. Die Natio ist einfach nicht in erster Linie ein „Business“. Deswegen halte ich die Stellungnahme von Frau Huth für sehr kontraproduktiv.

  6. Der 1. Punktverlust der Wölfinnen – eine Gemeinschaftsproduktion des Schiedsrichter- als auch des Trainergespanns der Wölfinnen:
    Ewa Pajor setzt ihre Geschwindigkeit ein, Simone Laudehr hebt den Arm, die Linienrichterin – mit einiger Verzögerung – die Fahne, K. Wacker pfeift den Treffer zurück. Ernüchternd, irritierend, wütend-machend … wenn immer wieder derartige Fehlentscheidungen zu verzeichnen sind. Abgesehen von Dr. Riem (Hussein) und Bibi (Steinhaus) scheint es in Deutschland keine Hauptschiedsrichterin zu geben, die ein FF-Spiel souverän (und fehlerfrei) zu leiten in der Lage ist. #3 gelbe Karten für die Wölfinnen – deren #1 (berechtigt) für Kathi Hendrich. Und S. Laudehr ? #3 taktische Fouls … ohne Ahndung. L. Beerensteyn … eine Unfairness nach der anderen – ohne Konsequenz. Hochachtung vor den Wölfinnen, die diese Benachteiligungen ohne Murren hinnehmen.
    Und zu St. Lerch & Co.: Es mutete sehr nach taktischer Vorgabe an, nach dem (frühen) Führungstreffer das Spiel den Münchnerinnen zu überlassen. Wäre ja auch beinahe noch gut ausgegangen, war m.E. dennoch die völlig falsche Vorgabe. Und weshalb eine Pia-Sophie Wolter, die das Pokalspiel in München entschieden hat, lediglich 5 + x Spielminuten erhält, wird ein Geheimnis bleiben. Ob PI Harder mit ihrer Auswechslung nach gut 70 Minuten einverstanden war mag auch einstweilen dahingestellt bleiben … die Chance, die Frido Rolfö wenig später nicht zum vorentscheidenden Torerfolg nutzen konnte, hätte PI sich jedenfalls nicht entgehen lassen. Und so wird S. Lohmann – Spielerin des Spiels – durch diese Maßnahme von ihrer Aufgabe entbunden, kann, offensiver ausgerichtet, den Zweikampf gegen Ingrid Engen erfolgreich gestalten und zum mehr als glücklichen Ausgleichtreffer auflegen. Tja, wieder einmal, durch unzureichende Entscheidungen für Enttäuschung und Frust in den eigenen Reihen gesorgt. Hätte absolut nicht sein müssen … dem herausragenden Team, erneut, ein Bein gestellt. Sollte, wird aber wohl nicht besser werden – wie die bisherigen Erfahrungen leider zeigen.

    • Die Abseitsentscheidungen waren sicherlich diskussionswürdig, spielentscheidend war aber eher das Auslassen der vielen hochkarätigen Torchancen.
      Laura Benkarth konnte eben nur einmal überwunden werden.

      Und was die Personalentscheidungen Lerchs angeht:
      Ist Harder wirklich 100%ig fit ? Zweimal vorzeitig ausgewechselt zu werden scheint ein Indiz dafür zu sein, dass sie offensichtlich aus irgendwelchen Gründen Pausen braucht.

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