Spitzentrio marschiert weiter

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Der VfL Wolfsburg, die TSG 1899 Hoffenheim und der FC Bayern München haben sich am 9. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga keine Blöße gegeben und den Abstand zur Konkurrenz vergrößert.

Jubel der Spielerinnen des VfL Wolfsburg
Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg hatten in Freiburg gut lachen © imago / Beautiful Sports

Der VfL Wolfsburg gewann beim SC Freiburg vor 1.189 Zuschauern im Möslestadion mit 8:0 (5:0). Die Tore erzielten Zsanett Jakabfi (10.), Ewa Pajor (23., 28.), Pernille Harder (38. Elfmeter, 45., 81.), Sara Björk Gunnarsdóttir (87.) und Ingrid Engen (90.+2).

Hoffenheim am Ende souverän

Die TSG 1899 Hoffenheim hatte beim 4:0 (2:0)-Auswärtssieg gegen den MSV Duisburg vor 352 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg nur in der ersten Halbzeit Anlaufschwierigkeiten. Die Tore erzielten Nicole Billa (40. Elfmeter), Tabea Waßmuth (44.), und Lena Lattwein (51., 55.).

Bayern anfangs mit Mühe

Auch der FC Bayern München tat sich eine Halbzeit lang schwer, ehe der 5:2 (3:2)-Erfolg gegen den 1. FC Köln perfekt war. Vor 476 Zuschauern am FC Bayern Campus brachten Jovana Damnjanović (5.) und Melanie Leupolz (16.) die Bayern zwei Mal in Führung, dem Gast gelang durch Karoline Kohr (10.) und Sabrina Horvat (25.) zwei Mal der Ausgleich. Lina Magull brachte die Münchenerinnen dann per Elfmeter auf Kurs (40.). In der zweiten Halbzeit erhöhen erneut Damnjanović (64.) und Leupolz (68.) mit dem zweiten Bayern-Elfmeter des Tages.

Klarer Sieg für Potsdam

Der SC Sand unterlag auf eigenem Platz gegen Turbine Potsdam mit 0:4 (0:3). 423 Zuschauern im Orsay-Stadion sahen, wie Anne van Bonn durch ein Eigentor die Gäste in Führung (6.) brachte. Nina Ehegötz (31., 42.) und Lara Prasnikar (78.) erzielen die weiteren Tore für die Gäste.

Jena weiter ohne Sieg

210 Zuschauer sahen im Ulrich-Haberland-Stadion den 2:0 (1:0)-Sieg von Bayer 04 Leverkusen gegen den FF USV Jena. Dóra Zeller (21.) und Lena Uebach (71.) schossen die Leverkusenerinnen zum Heimsieg und verschärften die Abstiegssorgen der noch sieglosen Gäste.

Remis in Frankfurt

Bereits am Freitagabend trennten sich der 1. FFC Frankfurt und die SGS Essen 1:1 (1:0).

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17 KOMMENTARE

  1. Mannomann, bzw Frauofrau,

    das Spiel in Leverkusen hielt was es versprach: Kampf und Krampf. Leverkusen ließ die spielerischen Fähigkeiten missen, die sie schon in vorigen Spielen gezeigt haben. Der Zwang, das Spiel gewinnen zu müssen ließ es anstrengend werden.

    Es wurde nicht so ganz klar, ob Tore verhindern oder Tore schießen Priorität hat. Demenstprechend wurde gekickt.
    Dorá Zeller mit dem ersten Pflichtspieltor für Leverkusen (Allererzlichsten Glückwunsch dazu!) mit direkt verwandeltem Freistoß aus ca 20 Metern und die eingewechselte Lena Uebach machten die Sache klar, aber keinesfalls sicher.

    Jena hatte schöne Spielzüge, waren auch schonmal in Überzahl vor Anna Klink, schafften es aber nicht, den Ball zu versenken. Mehr Ecken hatten sie auch.
    Vanessa Fudalla war super anzuschauen. Hatte Technik Übersicht und Geschwindigkeit.

    Auf Leverkusener Seite vergaben Nikolic und Rudelic die größten Chancen.
    Irgendjemand sagte, die Einzige, die sich in dem Spiel den Arsch aufgerissen hat war Henrietta Csiszár.
    Das lasse ich mal so im Raum stehen.

    Jetzt kommt die Länderspielpause vielleicht gerade recht um in sich zu kehren und sich auf das Spiel gegen Köln vorzubereiten. Der DFB-Pokal kommt fast schon ungelegen.

    Trotz allem, das zweite zu Null Spiel der Bayer-Elf und tiefes Durchatmen auch bei mir. Die drei Punkte sind im Sack!!

  2. Unsere Abwehrspielerinnen scheinen sich irgend wo verlaufen zu haben. Falls sie von einem wommensoccer User gesichtet werden möge er ihnen doch bitte den Weg nach Freiburg zeigen,sie werden dringend gebraucht.

    • Vieleicht sollte man den Trainer fragen, wohin er sie (die Abwerspielerin, oder besser noch die ganze Mannschaft) geschickt hat. Die Verteidigung fängt schon im Angriff an, so sagte mal ein F-Experte. Gott sei Dank hat die ganze Mannschaft verloren und nicht nur die arme Merle F.. Wie soll sie nur gegen England am Samstag, nach so einem Spiel, bestehen?

    • Eine habe ich gesichtet.
      Clara Schöne sitzt bei uns in München regelmäßig als Besucherin auf der Tribüne.

      Bei uns auf dem Platz definitiv nicht! Denn bei den Münchnerinnen war wieder einmal „Frau Fahrlässig“ beste Spielerin.

      • @ Peter

        So viel besser organisiert als Freiburger ist die Defensive der N11 auch nicht. So gesehen kann Frohms schon erahnen was in Wembley auf sie zu kommt sollte sie zum Einsatz kommen.

        @ Helmut

        Du sprichst hier einen Punkt an,der auch in Teilen der Freiburger Fanschaft für Verwunderung sorgt.

        Ich weiss ja nicht wie die Absprache zwischen Verein und der Spielerin Clara Schöne betreffs ihrer Reha lauten.Aber es ist schon verwunderlich das sich Clara Schöne bei den Heimspielen der Freiburger seit längerer Zeit nicht mehr blicken lies.

        Ich habe kein Problem damit dass Clara Schöne als Münchnerin während ihrer Reha auch mal Heimspiele der FCB Frauen besucht,sie sollte dabei aber nicht vergessen dass sie auch mal ihre Mannschaftskolleginnen in Freiburg unterstützt. Ich spreche jetzt nicht allgemein sondern nur für mich,aber in der letzten Zeit habe ich keine Clara Schöne während der Heimspiele gesichtet.

        • @SCF Klausi

          Wenn du in der gleichen Situation wärst, würdest du denn nicht genau so handeln?

          Ich gebe dir mal ein Beispiel und gehe dabei aus, das du in der Freiburger Gegend wohnst. Du hast ein Haus und eine Familie in Freiburg ,bist gezwungen als Werftarbeiter in Hamburg deinen Lebensunterhalt zu verdienen und wohnst dort in einem Wohnklo.
          Jetzt hast du aber einen Unfall und bist für drei Monate krank geschrieben.

          Bleibst du dann in deinem Wohnklo in Hamburg und besuchst drei mal in der Woche deine Kollegen? Oder fährst du zu deiner Familie nach Freiburg und lässt dich verwöhnen?

          • @Helmut,
            also dieser Vergleich hinkt nicht nur, sondern stinkt gewaltig. Ich kann mir nämlich nicht vorsdtellen dass Frau Schöne in einem Wohnklo in Freiburg wohnt.

          • @Helmut: Was ist ein „Wohnklo“?
            Zum Thema: SCF Klausi hat nicht von dreimal die Woche geschrieben, sondern von der gesamten Zeit der Reha und er hat auch geschrieben, kein Problem damit zu haben, dass Clara Schöne sich die Spiele der Bayern-Mädels ansieht.
            Natürlich ist der Aufwand für eine Fahrt von München nach Freiburg größer, aber dein Vergleich mit Hamburg zu Freiburg…

          • @ Helmut

            Je nach dem welche vertraglichen Klauseln in Bezug auf Anwesenheitspflicht bei bestimmen Terminen während der Reha bestehen würde ich es vielleicht genauso machen wie Clara Schöne und die heimische Wohlfühloase vorziehen. Wir kennen aber alle nicht die vertraglichen Klauseln die die Anwesenheitspflicht bei bestimmten Terminen regeln und diese können von Spielerin zu Spielerin auch unterschiedlich sein.

            Ja ich wohne im LKR Freiburg,kenne aber Frau Schönes wohnliches Umfeld nicht. Ich kann Dir aber versichern,dass es auch bei uns hübsche Wohnungen gibt,in der sich Clara Schöne wohlfühlen kann.

            Hasret Kayikci war letzte Woche im Spiel gegen Köln nicht im Kader,sie habe ich aber am Sonntag Morgen als Zuschauerin beim Spiel der zweiten Mannschaft gesehen. Kim Fellhauers Heimat ist Saarbrücken,auch sie sieht man öfters trotz Verletzung als Zuschauerin bei den Heimspielen der SC Frauen,ebenso sind Caro Schiewe und Jobina Lahr öfter nach den Spielen im Mannschaftskreis zu sehen.

            Wie bereits geschrieben habe ich kein Problem damit wenn Clara Schöne während ihrer Genesung die Heimat bevorzugt und auch öfters mal Spielen der FCB Frauen beiwohnt,ich glaube aber nicht,dass man sie in Freiburg aus dem Stadion jagt wen sie sich mal wieder bei Heimspielen der SC Frauen unter die Zuschauer gesellt.

            Übrigens,die Entfernung von Freiburg nach München sind ca. 300 km,von Freiburg nach Hamburg mehr als das doppelte.

          • Mir durchaus klar das Clara kein Wohnklo in Freiburg hat. Es geht mir nur um den Sinn dahinter.

            Vielleicht aber weiß Clara und der SCF mehr um ihren Gesundheitszustand. Läuft Claras Vertrag nicht zum Saisonende aus?

            Dann könnte das Verhalten beider Parteinen auch eine Art von Abnabelung sein. Natürlich ist das Spekulation.

            Was anderes.
            Von Freiburg nach München über die A8 sind es fast 450km. Der direkte Weg sind etwa 350km. Da fährst du aber gut 250km Bundesstraße quer durch den Schwarzwald bevor du in Memmingen die Autobahn erreichst.

            Mit dem Zug brauch ich von München nach Freibug 4:40.
            Da bist du von Freiburg in der gleichen Zeit in Erfurt. Und in 5Std bist du in Hannover.
            Also ist der Vergleich mit Freiburg-Hamburg gar nicht so weit her geholt.

          • Der Punkt mit dem Aufwand einer Fahrt „München-Freiburg“ oder „Hamburg-Freiburg“ sollte ja auch die Verletzung der Spielerin berücksichtigen. Wenn Clara Schöne auf kurzem Weg sich die Spiele der FC Bayern-Mädels anschaut, ist der Aufwand immer am geringsten. Die Frage bei Fahrten nach Freiburg ist aber auch: Darf sie während dieser dafür benötigten Zeit die Reha-Klinik verlassen? Wobei ich nicht weiß, ob sie in einer solchen ist. Am WE ist es sicher kein Problem, aber wenn sie am Montag gleich nach dem Frühstück ihre erste Therapieeinheit hat… Nicht zu vergessen, wenn sie Gehhilfen (Krücken) benutzt, kann sie dann überhaupt solange mit dem Auto oder mit dem Zug fahren? Alles Fragen, die wir hier nicht beantworten können.

  3. TURBINE hat sich gestern in Sand endlich einmal selbst belohnt!!!
    War der Sieg gegen Leverkusen noch sehr wackelig und am Ende auch sehr glücklich, agierten wir in der Ortenau von Beginn an sehr offensiv und druckvoll!!!
    Und so erzwingt man dann halt auch sein Glück, und den Gegner zu Fehlern!!!
    Das hatte Sascha Glas am Ende auch beklagt, daß seine Mannschaft viel zu viele Fehler machte!!!
    Dabei waren die Gastgeberinnen immer gefährlich, und beiweitem nicht so schlecht wie das Ergebnis es vermuten lässt!!!
    Auch sie hatten einige gute Chancen, vergaben diese aber teils kläglich!!!
    Potsdam hatte da endlich auch mal Glück, und machte (anders als letzten Freitag) bis zur Halbzeit schon den Deckel drauf!!! 🙂
    In Hälfte Zwei blieb TURBINE zwar spielbestimmend, hatte aber nicht mehr den großen Drang nach vorne, und verlegte sich nur noch auf Konter!!!
    Einen davon versenkte dann LARA PRAŠNIKAR nach sehenswerten Sololauf zum Endstand!!!
    Bleibt zu hoffen, daß die Slowenin jetzt wieder öfters trifft!!! 🙂
    Die Gäste zeigten diesmal auch unterhaltsamen Fußball, der stark vom guten Flügelspiel geprägt war!!!
    Ein Sonderlob gibt’s von mir an ANNA GERHARD, die nach anfänglicher Nervosität immer stärker wurde, und so auch das 0:1 erzwang!!!
    Sehr erfreulich auch die beiden Tore von NINA EHEGÖTZ, die zwar immer noch nicht bei 100 % ist, aber sich endlich mal selbst belohnen konnte!!! 🙂
    Die Länderspielpause kommt für uns nun leider ziemlich ungünstig, da wir jetzt den Schwung der beiden Siege nicht mitnehmen können!!!
    Jetzt sind es bis zur oberen Tabellenhälfte nur noch ein Punkt, und bis zum Saisonziel auch nur noch vier Punkte!!!
    Das ist nichts Unmögliches, bedarf aber weiterer Konzentration!!!
    Außerdem haben wir jetzt vom „Best of the rest“ die beste Tordifferenz, da als einziges Team im positiven Bereich!!!
    Ich hoffe jetzt ist endlich der Knoten geplatzt bei meinen TURBINEN!!! 🙂

  4. Nachdem der Spielfluss der Wölfinnen in einigen der letzten Bundesligabegegnungen doch immer wieder Licht und Schatten aufwies, haben diese gestern insbesondere in Hälfte 1 einen grandiosen und sehr schön anzuschauenden Kombinationsfussball gezeigt. Das war schon vom Feinsten; gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig Ewa Pajor für die Wölfinnen alleine aufgrund ihrer Wahnsinnsschnelligkeit ist. Zwei Vorlagen und zwei Tore von Ewa machten dies dann auch zählbar mehr als deutlich.
    In Hälfte 2 hatte man dann das Gefühl, dass die Wölfinnen zunächst einen Schongang eingelegt hatten. Erst nach Einwechslung von Alex Popp wurde der Druck des VFL wieder spürbar größer; drei weitere Tore waren die zwangsläufige Folge.
    Besonders freut mich, dass Joelle Wedemeyer in dieser Saison zunehmend mehr Einsätze bekommt. Diese hat sie sich nach so langer Zeit des Wartens auch mehr als verdient.
    Insgesamt war der VFL den Freiburgerinnen an diesem Spieltag in nahezu allen Bereichen (Schnelligkeit, Spielantizipation, Technik und Ballsicherheit, Zweikampfverhalten, das Defensivverhalten insgesamt) um Längen überlegen. Schaut man sich zudem die Tabelle an, stellt man fest, dass Freiburg mit bereits 23 Gegentoren aktuell die drittschlechteste Defensive der Liga hat (mehr Gegentore haben nur Köln und Jena, die stehen aber auch auf den Abstiegsrängen).

    • Naja, bei wenn 7 Spielerinnen welche zum großen Teil auch Stammspielerinnen sind, verletzt sind und dadurch nicht spielen können, ist es doch nicht verwunderlich wenn dann in manchen Spielen auch mal der Spielfluß darunter leidet.

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