DFB-Kader: Mit Gasper und drei Rückkehrerinnen nach England

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Zum Abschluss des Länderspiel-Jahres trifft die Frauenfußball-Nationalelf am Samstag, 9. November (18.30 Uhr MEZ/Eurosport live) im Londoner Wembley-Stadion auf England. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat ihren Kader bekanntgegeben.

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Dabei kehren mit Marina Hegering (SGS Essen), Sara Doorsoun (VfL Wolfsburg) und Leonie Maier (Arsenal Women) drei Spielerinnen nach verletzungsbedingter Pause wieder in das Aufgebot zurück. Neu im Team ist Anna Gasper (1. FFC Turbine Potsdam), die erstmals Ende 2016 für die Frauen-Nationalmannschaft nominiert worden war und zudem am Trainingslager im Marbella im Frühjahr dieses Jahres teilnahm. Die 22-Jährige stand schon für die vergangenen beiden EM-Qualifikationsspiele gegen die Ukraine und Griechenland im Aufgebot, musste ihre Teilnahme im Oktober allerdings aufgrund einer Verletzung kurzfristig absagen.

Verletzungsbedingte Ausfälle

Aktuell muss Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg auf einige angeschlagene und verletzte Spielerinnen verzichten, wie Alexandra Popp, Almuth Schult, Svenja Huth (alle VfL Wolfsburg) sowie Giulia Gwinn (FC Bayern München) und Johanna Elsig (1. FFC Turbine Potsdam). Voss-Tecklenburg erläutert: “Auch aufgrund dieser Situation wird es spannend sein zu sehen, wie wir uns in der besonderen Atmosphäre mit dem jungen Team behaupten können.”

Remis im bisher letzten Duell

Das letzte Aufeinandertreffen mit England fand im Rahmen des SheBelieves Cup in den USA im März 2018 statt, damals trennten sich beide Mannschaften mit 2:2 (1:1). Martina Voss-Tecklenburg sagt: “Dieses Spiel wird auf allen Ebenen für uns eine Herausforderung und ein wichtiger Schritt in unserem laufenden Entwicklungsprozess. England ist ein Team, das uns alles abverlangen wird, es ist zweikampf- und laufstark, spielt körperbetont und verfügt über eine hohe individuelle Qualität. Wir wollen mutig auftreten und Spielfreude zeigen.”

Vorfreude auf Wembley-Kulisse

Schon zum zweiten Mal trifft die DFB-Auswahl im Spielort Wembley auf England. Die Premiere fand im November 2014 statt – den 3:0-Sieg für das deutsche Team sahen damals mehr als 45.000 Zuschauer. Die Partie am 9. November ist mit rund 90.000 Besuchern schon jetzt ausverkauft. Martina Voss-Tecklenburg sagt: “Wir freuen uns riesig auf die tolle Atmosphäre in diesem außergewöhnlichen Stadion. Gemeinsam wollen wir mit einer guten Leistung und einem positiven Erlebnis in die Winterpause gehen, um dann im neuen Jahr den erfolgreichen Weg in der EM-Qualifikation fortzusetzen und uns als Team weiterzuentwickeln.”

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Letzte Aktualisierung am 20.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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BerndRalligenRudiLudwigBernd, der in den Wechseljahren ;) Neueste Kommentartoren
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Witzfigur
Witzfigur

Anna Gasper sollte meiner Meinung nach eher ihre Verletzung auskurieren, mit der sie jetzt mindestens 2 BL-Spiele absolvierte! Die Gesundheit ist wichtiger als so ein Testspiel mit lediglich Prestigecharakter!

Detlef
Detlef

Als TURBINE-Fan bin ich hier natürlich ziemlich zwiegespalten!!! Zum einen sehe ich es auch wie Witzfigur und Zaunreiter daß es besser wäre, ANNA würde lieber in Potsdam bleiben und sich schonen!!! Natürlich steckt da auch etwas Potsdamer Egoismus dahinter, denn unser Lazarett ist schon voll genug!!! Und wir können eben nicht solche Leistungstrãgerinnen wie ANNA so einfach ersetzen wie Martina das könnte!!! Aber andererseits gebe ich auch Bernd recht, daß so ein Erlebnis, wie es im ausverkauften Wembley zu erwarten ist für so eine junge Spielerin von großem Wert und Vorteil sein kann!!! So eine Erfahrung prägt einen, und daran… Weiterlesen »

SCF Klausi

Grundsätzlich bin ich der Meinung,dass sowohl im Verein als auch in der N11 nur Spieler/innen eingesetzt werden sollten die mit ihrem Leistungsvermögen bei 100 % sind. Bei angeschlagenen und nur teilweise auskurierten Verletzungen der Spieler/innen ist die Gefahr einer Folgeverletzung weitaus höher als bei völlig gesunden Spieler/innen. Wohin das führt wenn Spieler/innen eingesetzt werdensehen gerade ganz gut am Beispiel Almuth Schuldt und in Freiburg meines Erachtens auch an Clara Schöne die zum Pokalfinale fit gemacht wurde,danach die Saison noch zu Ende spielte,seither aber wieder an einer Knieverletzung laboriert. Damit ist mMn niemandem geholfen,weder der Spielerin selbst,noch dem Verein noch der… Weiterlesen »

ajki
ajki

Vielleicht legt die BT hier viel Wert auf Taktikschulung, Teambuilding und weissderhimmel was noch an Trainermaßnahmen und weiß andererseits auch genau um die gesundheitlichen Belange der Spielerinnen? Mal abwarten, wer überhaupt und wie lange dann tatsächlich auf dem Platz stehen wird….

Bernd, der in den Wechseljahren ;)
Bernd, der in den Wechseljahren ;)

Habe mir heute Abend mal das Vergnügen gemacht einer erfahrenen Bundesligaspielerin einer anderen Sportart die „Beiträge“ von Witzfigur und Zaunreiter zu zeigen. Sie fragte mich, wieso diese Leute meinen über den Einsatz einer Spielerin besser entscheiden zu können, als die Ärzte, Physiotherapeuten, Trainer von Verein und Nationalmannschaft, sowie die Spielerin zusammen? Diese Frage konnte ich Ihr nicht beantworten und stelle sie mal hier in den Raum. Was Sie zu dem Niveau der „Äußerungen“ von Witzfigur und Zaunreiter noch sagte, erspare ich den Beiden besser. Zudem meinte Sie es gibt keine Garantien, egal ob für gesunde, oder vormals verletzte Spielerinnen, dass… Weiterlesen »

Bernd
Bernd

Es ist noch nicht ganz sicher, aber nach dem Spiel in Freiburg zeichnete sich ab, dass Alex Popp doch noch mit nach Wembley fährt und eventuell F. Rauch in Wolfsburg bleibt. Verschiedene Äußerungen von Wolfsburger Seite, sowie die überraschende Einwechselung von Popp in einem Spiel das längst entschieden war, deuteten darauf hin. Bald werden wir wissen, ob dem tatsächlich so ist.