Wolfsburg weiter nicht zu bremsen

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Der VfL Wolfsburg war auch am achten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga von der SGS Essen nicht zu stoppen und feierte einen hohen Sieg.

Essens Elisa Senß (li.) im Laufduell mit Wolfsburgs Felicitas Rauch © imago/Jan Hübner

Im AOK-Stadion sahen 1.569 Zuschauern einen 5:1 (2:0)-Sieg der Gastgeberinnen. Pia-Sophie Wolter (7.) und Pernille Harder (35.) sorgten für die Halbzeitführung. Nach einer Ecke von Lena Goeßling misslang Essens Torhüterin Josephine Plehn der Klärungsversuch, von Jacqueline Klasen prallte der Ball ins eigene Tor (55.).

Schöner Treffer von Neto

Turid Knaak konnte war nach Fehler von Wolfsburgs Torhüterin Hedvig Lindahl noch einmal verkürzen (60.), doch Sara Gunnarsdóttir per Elfmeter (85.) nach Foul von Elisa Senß an Claudia Neto sowie die eingewechselte Portugiesin selbst mit einem sehenswerten Treffer (87.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

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Potsdam schlägt Leverkusen

Bereits am Freitag gewann Turbine Potsdam gegen Bayer 04 Leverkusen mit 1:0 (0:0). Die verbleibenden vier Spiele werden am Sonntag ausgetragen.

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9 KOMMENTARE

  1. Die SGS Essen hat – besonders in der 1. Halbzeit – ein gutes Spiel gemacht und die Wolfsburger Abwehr ordentlich beschäftigt.
    Allerdings fehlte die letzte Konsequenz vor dem Tor.
    Ganz anders die Wölfinnen, die aus ihren gut herausgespielten drei Torchancen in der 1. Halbzeit zwei Tore machten und einmal den Außenpfosten trafen. Das ist eben das Problem, wenn eine Mannschaft wie Essen sich nicht hinten reinstellt, sondern das Spiel mit gestaltet. Die Abwehr wird dann mir langen Bällen überspielt und die technisch starken Wölfinnen nutzen ihre Chancen eiskalt.
    Daran zeigte sich erneut, wie groß der Abstand zwischen einer guten und einer Spitzenmannschaft noch ist.

    Natürlich ist das Ergebnis um 2 Tore zu hoch ausgefallen, aber die individuelle Klasse der Wölfinnen kompensiert eben auch den Ausfall von 6 Feldspielerinnen überragend, während Essen mit einer unerfahrenen Torhüterin und kaum gleichwertigen Alternativen auf der Bank (immerhin fehlen auch bei uns neben den 4 Torhüterinnen weiterhin einige Stammspielerinnen wegen Verletzung) solch ein Spiel einfach nicht gewinnen kann.

    Die Essener Fans haben die Leistung ihrer Mannschaft nach Abpfiff aber genügend honoriert, denn im Gegensatz zum Hoffenheimspiel hat man eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz gesehen.

    • Richtiger wäre es zu sagen, wie groß der Abstand zwischen einer semi-professionellen und einer professionellen Mannschaft ist. Und klar gesagt, so groß war er nicht, wie das Ergebnis die, die nicht dabei waren, glauben lässt.

      • @Fidibus,
        ich geb dir Recht dass der der Unterschied am Samstag zwischen den beiden Teams nicht allzusehr groß war. Nur bedenke dabei welche Qualität an Spielerinnen der VfL verletzungsbedingt zu ersetzen hatte. Und trotz Allem war das Ergebnis doch sehr deutlich.

        • Auch die SGS hat zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle. Besonders problematisch ist dabei die Torwartposition. Die 19 Gegentore kommen nicht von ungefähr!

        • „Nur bedenke dabei welche Qualität an Spielerinnen der VfL verletzungsbedingt zu ersetzen hatte.“

          Aber das gilt ja nun für die SGS gleichermaßen. Neben den ersten vier Torhüterinnen fehlen da nach wie vor die langzeitverletzten Führungsspielerinnen Ina Lehmann und Irini Ioannidou. Dazu hat sich seit dem Potsdam-Spiel noch Ramona Petzelberger gesellt. Außerdem fehlt auch noch die eine oder andere Alternativspielerin, z.B. Jule Dallmann, die ja immer eine Option auf der Außenverteidigerposition wäre. Ich hatte schon vor der Partie gedacht, als überall die 7 Ausfälle des VfL so herausgestellt wurden, dass man in Essen wahrscheinlich froh wäre, mal wieder ein Bundesligaspiel mit „nur“ 7 Ausfällen bestreiten zu dürfen. Nur kommt das in der Berichterstattung nicht zur Sprache, was aber auch ein wenig an der Informationspolitik der SGS selbst liegt. Ich habe z.B. noch nirgends eine Info zur Art oder Schwere der Verletzung von Petzelberger gelesen.

          • @Aldur:
            Ramona Petzelberger hat sich meines Wissens eine Bänderdehnung zugezogen und soll insgesamt etwa für 5 Wochen ausfallen. Ich könnte mir vorstellen, dass sie beim Pokalspiel in Köln wieder im Aufgebot steht.

    • Ich habe sie zumindest bei Heimspielen mal in Zivil im Mannschaftskreis gesehen. Daher bin ich von einer Verletzung ausgegangen. Aber wie oben bereits erwähnt, ist die Informationspolitik in dieser Hinsicht ausbaufähig.

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