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2019

Glücklicher Sieg für Turbine Potsdam

Zum Auftakt des achten Spieltags der Frauenfußball-Bundesliga hat Turbine Potsdam seine Negativserie von vier Niederlagen in Folge beendet. Allerdings brachte die Elf gegen Bayer 04 Leverkusen trotz Überzahl in der zweiten Halbzeit den Sieg nur mit Mühe über die Runden.

1.095 Zuschauer sahen im Karl-Liebknecht-Stadion einen glücklichen 1:0 (1:0)-Sieg von Turbine Potsdam gegen Bayer 04 Leverkusen. Abwehrspielerin Sara Agrež erzielte per Kopf nach einem Eckball den einzigen Treffer der Partie (25.).

Im Mittelpunkt des Geschehens stand mehrfach das Schiedsrichterinnengespann wegen einiger fragwürdiger Entscheidungen. So schickte Schiedsrichterin Franziska Wildfeuer kurz vor der Pause Leverkusens Abwehrspielerin Ann-Kathrin Vinken nach einem Allerweltsfoul mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz (45.+2).

In der zweiten Halbzeit zog sich der Gast in Unterzahl gut aus der Affäre, Bayer 04 Leverkusens Ausgleichstreffer von Ivana Rudelic wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung verweigert (80.).

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Gästetrainer Achim Feifel meinte nach der Partie: „Wir müssen sicherlich mehr aus unseren Chancen machen, aber ich muss meiner Mnnschaft ein Kompliment machen. Sie hat auch in Unterzahl einen Riesen-Fight abgeliefert. Ich sage nicht oft etwas gegen Schiedsrichterentscheidungen, aber eine solche Anzahl von Fehlentscheidungen habe ich als Trainer selten gesehen.“

Potsdam-Trainer Matthias Rudolph meinte: „Wir wussten, dass es ein Kampfspiel wird. Es war ein typisches Spiel zweier Mannschaften, die hinten drin stehen. In der zweiten Halbzeit haben wir viele Situationen schlecht ausgespielt. Wir waren heute der glückliche Sieger.“