Turbine Potsdam verliert Neun-Tore-Krimi

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Trotz desolater Defensivleistung und Drei-Tore-Rückstand wäre die Moral von Turbine Potsdam am Ende fast noch belohnt worden. Doch in der Nachspielzeit versetzte SC Freiburgs Rebecca Knaak Turbine mit einem sehenswerten Treffer den K.o. Den ersten Saisonsieg feierte der MSV Duisburg.

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Vor 1.471 Zuschauern im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion unterlag Turbine Potsdam gegen den SC Freiburg nach einer turbulenten Partie mit 4:5 (0:3).

Freiburg dreht mächtig auf

Rebecca Knaak (3.) und Klara Bühl (7.) sorgten für einen Blitzstart der Gäste. Knaak erhöhte per Elfmeter gar zum 3:0 (29.). Und die Freiburgerinnen ließen im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gar zahlreiche weitere hochkarätige Chancen liegen, so dass der Zwischenstand sogar noch schmeichelhaft war. Die beste Turbine Chance hatte Anna Gasper (5.) mit einem Pfostenschuss. In der zweiten Halbzeit kam Turbine dann wie verwandelt aus der Kabine, der Gast ging weiterhin fahrlässig mit seinen Chancen um.

Turbines Moral wird nicht belohnt

Lara Prašnikar (60.) und Gasper per Elfmeter (63.) brachten Turbine wieder heran, doch die eingewechselte Verena Wieder traf mit einem sehenswerten Schlenzer (69.). Doch Turbine bewies Moral und glich durch Nina Ehegötz (80.) und erneut Gasper aus (83.), ehe Knaak mit ihrem dritten Treffer in der Nachspielzeit den inzwischen glücklichen Lucky Punch für die Gäste setzte (90.+2).

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Erster Saisonsieg für Duisburg

Der MSV Duisburg geriet gegen Bayer 04 Leverkusen früh durch Milena Nikolić in Rückstand (7.), feierte aber am Ende vor 460 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg einen 2:1 (2:1)-Heimsieg und holte somit die ersten drei Punkte der Saison. Kathleen Radtke per Elfmeter (33.) und Kristina Maksuti (38.) drehten noch vor der Pause die Partie.

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Frankfurt verliert deutlich

Der SC Sand gewann vor 523 Zuschauern im ORSAY-Stadion gegen den 1. FFC Frankfurt mit 3:0 (1:0). Franziska Fiebig brachte die Gastgeberinnen in Führung (26.). Ricarda Schaber gelang der zweite Sander Treffer (65.), ehe Patrycja Balcerzak für den Endstand sorgte (90.).

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Jena bricht komplett ein

Der FF USV Jena kam erneut unter die Räder und verlor vor 415 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld gegen die SGS Essen mit 1:7 (0:1). Lena Ostermeier brachte Essen mit einem Sonntagsschuss in Führung (36.), Lea Schüller (51.) und Lena Oberdorf (53.) erhöhten anfangs der zweiten Halbzeit, ehe Christin Meyer der Anschlusstreffer gelang (56.). Doch Turid Knaak erzielte schnell den vierten Essener Treffer (59.) und spätestens jetzt war die Jenaer Gegenwehr gebrochen. Zweimal Schüller (79., 85.) und erneut Knaak (88.) schraubten das Ergebnis dann folgerichtig in die Höhe.

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Jenas Lisa Seiler im Duell mit Essens zweifacher Torschützin Turid Knaak
Jenas Lisa Seiler im Duell mit Essens zweifacher Torschützin Turid Knaak © Holger Peterlein

Wolfsburg gewinnt, Bayern verliert

Bereits am Freitagabend gewann der VfL Wolfsburg mit 5:0 beim 1. FC Köln, am Samstag schlug die TSG 1899 Hoffenheim den FC Bayern München mit 1:0.

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  • 340 Seiten - 01.07.2013 (Veröffentlichungsdatum) - Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH (Herausgeber)

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29 KOMMENTARE

  1. Für den neutralen Zuschauer war das ein echter Hingucker in Potsdam. Tore und Torchancen im Überfuss. Spannung buchstäblich bis zur letzten Minute, mit einem letztendlich verdienten Sieger. Die Turbinen in Hälfte 1 mehr als desolat. In Hz 2 dann ein ganz anderes Bild und ein offener Schlagabtausch. Immerhin stimmt die Moral bei den Turbinen. Aber ansonsten ist von dem alten Glanz nicht mehr viel übrig.

  2. 2 Siege, 4 Niederlagen, 16 Gegentore, 3 Pkt bis zum Abstiegsplatz. Das ist die Wahrheit und kann nicht schön geredet werden. Aber man ist ja der Buh Mann, wenn man dies als Turbine Fan anspricht. Mir einer solchen Leistung wie in den ersten 45 Minuten geht es nur gegen den Abstieg. Ein Teil dieser Mannschaft hat aber auch kein BL Niveau. Die Spiele der Wahrheit sind in den nächsten Wochen gegen Leverkusen und Duisburg. Da müssen nun die Punkte her. Hoffnung macht ein wenig die 2 Halbzeit und die Moral der Mannschaft. Freue mich sehr das Caro Siems nach 22 Monaten endlich wieder auf dem Platz stand. Hoffentlich bleibt sie Gesund, sie ist einer der wenigen Hoffnungsträgerinnen in diesem Team, auch wenn man von ihr am Allerwenigsten Wunderdinge erwarten darf.

  3. Hätte Turbine genügend „Verstand“ besessen und ab der 85. Minute angesichts der desolaten eigenen Abwehr nicht noch weiter gestürmt, hätten sie sich tatsächlich einen Punkt verdient gehabt. Aber so war es einfach dumm und Trainer Rudolph muss sich fragen lassen, warum er da keine entsprechenden Anweisungen gegeben hat. Ausserdem möchte ich gern mal wissen, wozu Siems eingewechselt wurde, wenn sie sich keine Minute um Bühl gekümmert hat. Warum wird in dem völlig wackeligen Team eine der stabilsten: Rieke Dieckmann entweder ausgewechselt oder steht nicht in der Startelf? Wieso wird nirgendwo kommuniziert, warum Elsig und Fischer nicht spielen, wielange Bianca Schmidt noch verletzt ist? Warum muss man sich als Unterstützer des Teams (Gegentribüne) in der Halbzeit noch eine deplazierte Verhaltensansprache des Präsidenten Kutzmuz anhören? Alle um mich herum haben sich einigermassen peinlich berührt angeschaut.
    Allzu lange kann das nicht so weiter gehen.
    Eine der Besten auf dem Platz war übrigens Schiri Hussein, nur vorbeugend angemerkt, sollten da evt Sündenböcke gesucht werden.

    • Die Ausfälle von JOJO ELSIG und VANESSA FISCHER wurden in dem Vorbericht zum Spiel erklärt!!!
      Wann BIANCA SCHMIDT wieder zurück kommt, und ob überhaupt, weiß wohl keiner so richtig!!!
      Die Ansprache des Präsidenten zur Halbzeit hatte schon seine Berechtigung, da einige Fans ihrem Unmut über die Schwäche der Schiri, und der Schauspielerei einiger Freiburgerinnen etwas zu heftig Ausdruck verliehen haben!!!
      Das konnte man auf der Gegentribüne wohl aber nicht mitbekommen??? 🤔

        • Ich meinte den hier :https://www.sportbuzzer.de/artikel/turbine-potsdam-bangt-vor-freiburg-spiel-um-johanna-elsig/
          Es stimmt, uns gegenüber war es sehr ruhig, was auch Fans bestätigten die dort ihren Stammplatz hatten!!!
          Wenn Ihr aber nicht gegen Schiri und Freiburger Team gemotzt habt, warum habt Ihr euch dann den Schuh angezogen, als Rolf die Fans zur Mäßigung angehalten hat???
          Ich habe nicht gemotzt, und habe mich so auch nicht angesprochen gefühlt!!!
          Auch TORI SCHWALM hat mich in der Pause gebeten, in meinem Umfeld dafür zu werben, nicht gegen Personen zu motzen!!!

          • Naja, der Präsident hat alle Fans allgemein adressiert obwohl bei uns niemand „ausfällig“ wurde. Wir haben die „Motzereien“ auch gar nicht mitbekommen und deswegen fanden wir die ganze Maßnahme überflüssig und unpassend. Er hätte wohl klarer mitteilen sollen, dass es um einzelne spezielle Äusserungen ging.
            Ich finde es unglücklich, dass die aktuellsten Neuigkeiten in diesem Sportbuzzer stehen. Da schaue ich kaum rein, sondern informiere mich über die offizielle Webseite. Der Teil der Tribüne, wo ich war, hatte auch keine Ahnung.

    • Im Spielbericht des Sportbuzzers wird Trainer Rudolph zum Ausgleich des 4:4 so zitiert:

      „Wir sind dann nicht auf die Idee gekommen, den Laden abzuschließen“, bemerkte der Turbine-Coach.

      Ich kann nur sagen: JEDER auf der Gegentribüne um mich herum kam ganz genau als erstes auf diesen Gedanken – und da waren sogar ein paar Kinder im Publikum, die exakt das empfohlen haben…. Einfach nur peinlich.

      • Die Philosophie von TURBINE ist so lange ich denken kann „Angriff ist die beste Verteidigung“!!!
        Und wenn die eigene Abwehr dann auch noch so schwächelt wie in dieser Saison, dann sollte man erst recht nicht auf Ergebnis halten spielen!!!
        Rudolph setzte mit den Einwechslungen voll auf drei Punkte!!!
        Und ich wäre sehr enttäuscht gewesen, hätte er und die Mannschaft dies nicht zumindest versucht!!!
        Das Momentum war auf unser Seite, und Freiburg hat nur hinten die Bälle weggedroschen!!!
        Wenn man alles auf eine Karte setzt, dann kann man sich natürlich auch verspekulieren, so wie wir gestern!!! 😒
        Man kann es eben nicht allen recht machen, das ist unmöglich!!!
        Deshalb von Peinlichkeit zu reden finde ich schon ziemlich anmaßend, denn es hätte ja auch funktionieren können!!!

        • Wenn peinlich nicht das richtige Wort ist, dann vielleicht leichtsinnig oder naiv. Auf der PK meinte Rudolph, Graf hätte eben beim Konter foulen und eine gelbe Karte kassieren sollen – Tor wäre nicht gefallen. Aber er weiss, dass die jungen Spielerinnen nicht so abgezockt sind.

  4. Über zu wenige Überraschungen kann man sich bei der aktuellen Saison der Frauenbundesliga nicht beschweren. Vor allem Bayer Leverkusen entpuppt sich als die reinste Wundertüte. Zunächst gewinnen sie gegen Freiburg und vor allem gegen einen der beiden Titelfavoriten Bayern München in deren Stadion, um dann gegen den bislang punktlosen MSV Duisburg zu verlieren.

    Die ganz große positive Überraschung neben den Hoffenheimerinnen ist gewiss der SC Sand, der sich nach 6 Spieltagen schon stolze 10 Punkte erspielt haben und nur einen Rückstand von 2 Punkten auf Platz 3 aufweisen. Die Frankfurterinnen hingegen hatten die Möglichkeit, nach Punkten auf Platz 2 aufzuschließen und verlieren vor allem in der Deutlichkeit überraschend gegen den SC Sand. Obwohl, für diese Saison ist es fast schon wieder normal.

    Respekt an den SC Sand, vor der Saison mal wieder als Abstiegskandidat gehandelt, wieder einen großen Personalumbruch zu verkraften gehabt und nun hat man sich nach nur 6 Spielen schon einen komfortablen Abstand auf die Abstiegsränge geschaffen.

    Sascha Glass ist für mich schon jetzt einer der Trainer der Saison.

    Für den Wettbewerb ist es nach meiner Meinung sehr vorteilhaft, wenn die Ergebnisse nicht so sehr vorhersehbar sind.

  5. Irre,einfach nur irre dieses Spiel.

    Wer hätte gedacht dass das Spiel gerade nach der ersten HZ noch so eine Wendung nimmt. War Potsdam in HZ 1 defensiv völlig unsortiert waren es in HZ 2 die Freiburger die ihre Defensivschwächen offenbarten. Als Zuschauer vor dem TV konnte ich mir nur die Haare raufen,als Zuschauer im Stadion hätte ich wohl einen Herzinfarkt bekommen.

    Alles in Allem war der Freiburger Sieg nicht unverdient,aber um ehrlich zu sein am Ende auch sehr glücklich. Ich hoffe das meine Freiburger Mädels diese Leistung nun für die kommenden Spiele konservieren können und die Defensivleistung noch etwas stabiler wird um eine kleine Serie starten zu können.

  6. Für den neutralen Zuschauer war das heute in Potsdam sicherlich ein tolles Spiel, mit 9 Toren auf beide Teams fast gerecht aufgeteilt!!!
    TURBINE hat wieder einmal die erste Hälfte verpennt, und die beiden 100%-igen Chancen von ANNA GASPER leider nicht verwerten können!!!
    Die desolate Abwehrleistung war fast zu erwarten, da beide Innenverteidigerinnen und die Torfrau wegen Verletzung ersetzt werden mussten!!!
    SARA AGREZ und ZALA MERŠNIK feierten dabei sogar ihr Bundesligadebüt!!!
    LARA SCHMIDT kam zu ihrem ersten Startelfeinsatz, und wirkte total nervös und wurde immer wieder überlaufen!!!
    Sie mußte völlig überfordert schon nach ca 20 min durch die lange erwartete CARO SIEMS ersetzt werden!!!
    Diese zeigte eine starke Leistung, als ob sie nie weg gewesen wäre!!!
    Welcome back CARO!!! 🙂
    Kapitänin ZADRAZIL versuchte in der IV immer wieder unermüdlich die sich auftuenden großen Lücken zu schließen!!!!
    Für mich war sie die Spielerin des Spiels!!!
    Das 0:3 schon nach 30 min ließ nichts Gutes erahnen, zumal auch die Schiri nicht gerade für die Gastgeber gepfiffen hat!!!
    Die Hälfte zwei dann wieder ein völlig anderes Spiel, denn jetzt fasten sich die Mädels aus Potsdam endlich mal ein Herz!!!
    Ein schöner Heber von LARA PRAŠNIKAR leitete die Aufholjagd ein, und der verwandelte Elfer von ANNA GASPER ließ die Fans wieder an einen guten Ausgang glauben!!!
    Aber auch der erneute Treffer von Freiburg zum 2:4 ließ Potsdam nicht lange daran zweifeln, und mit der frenetischen Unterstützung der Fans im Rücken kam TURBINE sogar noch zum Ausgleich!!!
    Doch leider blieb am Ende wieder nur die Null Punkte Ausbeute, da die Breisgauerinnen in der Nachspielzeit noch ihren fünften Treffer erzielen konnten!!! 😩
    Was kann man jetzt positiv für die kommenden Spiele mitnehmen???
    Sicher die gute Moral in der Mannschaft, die sich auch nach 0:3 nicht aufgegeben hat, und wenn auch leider erst sehr spät, gezeigt hat, daß sie auch Tore schießen kann, trotz der Verletzungsmisere!!!
    Sicher muß man den Start in diese Saison als verkorkst und misslungen bezeichnen!!!
    Da gibt es auch nix zu beschönigen!!
    Aber es sind noch 16 weitere Spieltage zu absolvieren, und da kann noch so einiges passieren!!!
    Wahrscheinlich braucht die Mannschaft wirklich die Zeit und Geduld, um am Ende dann solche Spiele auch mal erfolgreich zu beenden!!!

  7. Mal zwei ernst gemeinte Fragen an die Potsdamer Fraktion zu Situationen die mir während des Spiels aufgefallen sind.

    1. Ich weiss zwar nicht worüber gesprochen wurde,aber ist es normal dass eure Assistenztrainerin während des Spiels telefoniert ?

    2. Während einer Spielunterbrechung haben sich auf Eigeninitiative eure Spielerinnen versammelt und sich gegenseitig motiviert. Und was macht Rudolph ? Der steht während des ganzen Spiels teilnahmslos an der Linie das man den Eindruck gewinnt das Ganze würde ihn nicht interessieren.

    • Zu 1.
      Normal ist das eigentlich nicht, daß JOSCHI während des Spiels telefoniert!
      Vielleicht hatte sie auf der Tribüne einen Scout sitzen, der von oben einen besseren Überblick hatte. 🤔
      Zu 2.
      So teilnahmslos wie Du es am TV gesehen hast, war M. Rudolph ganz sicher nicht!!!
      Er rief viele Anweisungen in das Feld hinein, und protestierte auch einige Male über die Schirientscheidungen, daß sogar die vierte Offizielle eingreifen mußte!!! 😉
      Den Spielerinnenkreis macht die Mannschaft von sich aus, wenn es Redebedarf gibt, wie gestern nach dem 0:3!!!

      • So einen Spielerinnenkreis hatte ich vorher noch nie gesehen. Ich hatte schon befürchtet, dass die Schiedsrichterin da eingreift. Aber wenn es schnell geht, wird es wohl nicht als Zeitspiel gewertet.

      • Danke für die Antwort.

        Im TV kam es so rüber,als würde Rudolph am Spiel nicht teilnehmen.Aber die Kamera zeigt ja auch nicht ständig auf die Trainerbänke. Mag vielleicht auch daran liegen das MR von Natur aus ein etwas ruhigerer Typ ist so wie ich ihn einschätze.

        • Tja, auf alle Fälle viel ruhiger als Daniel Krauss, der ja das ganze Spiel durchgecoacht hat!!!
          Hat er danach eigentlich noch Stimme???
          Naja, für die PK hats ja noch gereicht!!! 🙂
          Matthias Rudolph kann durchaus auch emotional reagieren, wie die Zusammenfassung gezeigt hat, wo er sich bei der Vierten darüber beschwert hat, warum es beim Foul an NINA EHEGÖTZ keinen Elfer gegeben hat!!!
          Aber meistens ist er eher ruhig, auch beim Torjubel eher der stille und leise Zeitgenosse, was ihm in Turbinefankreisen oft negativ angelastet wird!!!

  8. Gottseidank, dass Turbine diesen Trainer, eine junge, widerstandsfähige Truppe und treue Fans hat. Und den hier auftretenden Gegentribünenfan kann die Schar wirklicher Fans auch verkraften. Inklusive der sensationellen Beurteilung der Profischiedsrichterin…

  9. Da rächt sich die Kaderplanung von Turbine Potsdam. Im Juni die Kaderplanung schon abgeschlossen, ist die Personaldecke viel zu dünn, sowohl personell als auch qualitativ. Wenn dir jetzt deine Abwehr zerbröselt (Elsig verletzt und Kiwic Kreuzbandriß), dann kannst du nicht erwarten, daß zwei 19-jährige Nachwuchsspielerinnen (Schmidti, Agrez) hinten den Laden ganz dichthalten können. Und wenn Caro Siems nach der langen Verletzungszeit endlich wieder fit ist, dann gehört sie bei den Defensivausfällen nicht auf die Bank, sondern gleich in die Startaufstellung. Klarer Aufstellungsfehler von Rudolph, zumal man ja gesehen hat, daß Caro Siems on fire war und nach der langen Ausfallzeit gleich wieder ein tolles Spiel gemacht hat.

    • Deine Argumentation ist glatt für die Katz, denn mit JoJo und Kiwic hatte das Team auch bereits 3 Niederlagen aus 5 Spielen bei einem neg. Torverhältnis auf der Habenseite. Die 2. geht gerade eben auch so richtig den Bach runter, auch die U17 ist nur noch’n Schatten!
      Ausserdem ist die Verpflichtung von Schmidt eine für die Zukunft, wo ich der Meinung bin, das man diese nicht zwingend hätte tätigen sollen.
      JoJo’s N11-Standing hat seine Gründe und auch Kiwic hat als einziges Plus die Kopfballstärke, denn wenn’s ums Tempo geht, bleibt diese stets hintendran.
      Hast Du die raumgreifen Schritte von Zadrazil gegen Freiburg mitbekommen, wo sie aus der Mitte auf die Seite rausmusste, weil die Aussen nicht besetzt war

      • Ich stimme absolut zu, daß es nicht nur an der Jugend der TURBINEN liegt!!!
        Diese Ausrede lasse ich einfach nicht gelten, da sie an jedem Spieltag widerlegt wird!!!
        Mag schon sein, daß eine ganz erfahrene Spielerin die Freiburgerin einfach umgehauen hätte und notfalls auch eine Gelbe in Kauf genommen hätte!!!
        Das müssen CARO SIEMS und LUCA GRAF eben noch lernen!!!
        Aber bei Treffer Nummer Eins verliert SARA ZADRAZIL das Kopfballduell gegen Knaack, und Treffer Nummer Zwei geht klar auf das Konto von MARLGORŽATA MESIJAS, die erst den blöden Fehlpass spielt, und dann nicht entschlossen genug versucht ihren Fehler wieder auszubügeln!!!
        Auch die Polin ist wie SARA kein unerfahrener Teenager mehr, sondern immerhin Nationalspielerin!!!
        Es ist richtig, daß LARA SCHMIDT die Zukunft von TURBINE sein kann/soll!!!
        Sie braucht halt noch Zeit, und hat Sonntag ganz genau aufgezeigt bekommen, woran sie noch arbeiten muß!!!
        MM sollte Rudolph sie immer mal wieder etwas weiter vorn einsetzen, wo sie hinter sich dann noch mindestens eine Absicherung hat!!!
        Warum CARO SIEMS erst in Minute 26 eingewechselt wurde habe ich auch nicht ganz verstanden!!!
        Sie hat ja laut seiner Aussage dem Trainer vorher das OK gegeben, also wäre sie auch meine erste Wahl gewesen!!!
        Der Strafstoß von Freiburg war im übrigen absolut irregulär, denn die Zusammenfassung zeigt ganz deutlich eine klare Schwalbe von Bühl!!!
        Und sie zeigt auch, daß NINA EHEGÖTZ kein Elfer bekommen hat, warum auch immer!!! 😡
        Trotz der kapitalen Fehler in unser Abwehr, hätte die Partie auch anders ausgehen können!!!

        • Die Zusammenfassung zeigt mit Sicherheit keine Schwalbe von Bühl, die war gar nicht am Ball. Ferner zeigt sie, dass Ehegötz auf ihre Gegenspielerin aufläuft und dass Siems mindestens so schwalbt wie Müller beim ersten Elfmeter. Das waren alles keine Elfer.

        • „Der Strafstoß von Freiburg war im übrigen absolut irregulär, denn die Zusammenfassung zeigt ganz deutlich eine klare Schwalbe von Bühl!!!“

          Also eine Schwalbe kann ich nach Ansicht der Bewegtbilder in der Situation nicht erkennen, schon gar nicht von Bühl, weil Müller in der fraglichen Szene zu Boden geht. Ich bin aber so weit d’accord, dass das eigentlich zu wenig für einen Elfer ist. Das gilt aber 1:1 für den Strafstoß, den Turbine dann später bekommen hat. Insofern irgendwie wieder „ausgleichende Ungerechtigkeit“ – auch wenn es so etwas natürlich nicht gibt.

  10. so turbine hat eine sehr junge Mannschaft, die haben NOCH keine Spielerinnen, die ruhe ausstrahlen können und nur den ball laufen lassen, aber die maedels werden mit dem abstieg nix zu tun haben, heute hätte in der Abwehr so eine erfahrene für Stabilität sorgen können.
    Jenni cramer/bianca Schmidt und es gibt keine Lenkerin , schlechte Kaderplanung ,und ja ich finde den Trainer von Potsdam auch nicht geeignet, Trainer/rin Gespann wirken sehr unproffesionell, brauchen neue Person, ja am besten ossi mit Stallgeruch, wegen Identifikationsfigur für fans.fand die 10 bei Freiburg sehr stark Sharon Beck!!!!!
    okay das Team sollte länger zusammen spielen, dann läufts besser, auf gehts Turbine

  11. Im Karl Liebknecht-Stadion ist diesmal für den SC alles perfekt gelaufen, denn wenn man ehrlich ist, hätte es gleich zu Beginn, wie auch am Ende ganz anders kommen können. Beim SC sitzen gleich die ersten beiden Schüsse und etwas später ein dankbar angenommener Elfmeter. Den vermeintlich einfachsten Treffer vergibt die ansonsten stark aufspielende Gasper, gleich im Gegenzug zum 1:0 des SC. Nachdem Merle Frohms bereits ausgespielt war, trifft sie den Ball nicht präzise und somit das leere Tor nicht, sondern nur den Pfosten. Kurz danach gelingt dem SC das 2:0. Möchte nicht wissen, wie der Spielverlauf ansonsten nach dem Beinah-Ausgleich verlaufen wäre. Aber der Elfmeter zum 3:0 und die unzufriedenen Zuschauer in Potsdam, brachten dem SC Freiburg Selbstsicherheit und das trügerische Gefühl der Überlegenheit, welche es zumindest mental nach dem dritten Freiburger Treffer auch gab.
    Der Potsdamer Trainer nahm bereits nach 25 Minuten den ersten Spielerinnenwechsel vor.
    Der SC hätte zur Halbzeit gegen die verunsicherten Potsdamerinnen auch höher führen können. In der zweiten Halbzeit merkte man dann, dass die Freiburger Überlegenheit vor allem mentaler Natur -durch den günstigen Spielverlauf- gewesen war. Kaum fiel der Treffer zum 3:1, war es mit der Überlegenheit bereits wieder vorbei! Der eingewechselten Verena Wieder gelang zwar ein schöner Treffer zum 4:2, zwanzig Minuten vor dem Ende, aber auch das sollte noch nicht reichen. Nach dem 4:4 in der 82. Minute lag das Momentum klar bei Potsdam, die nun auch noch den Sieg wollten, jedoch wie der SC, die Defensive vernachlässigten. Rebecca Knaak sorgte dann in der Nachspielzeit mit ihrem sehenswerten dritten Treffer für den glücklichen Sieg zum 5:4. Für uns Zuschauer ein sehr unterhaltsames Spiel, für die Trainer sicherlich eins zum Haare raufen. Ob es richtig, oder falsch war, zum Schluss von Potsdamer Seite auf Sieg zu spielen, läßt sich hinterher immer leicht beurteilen!
    Diejenigen die das nun hier kritisieren, hätten natürlich nichts gesagt, wenn es für Potsdam noch zum Sieg gereicht hätte. Ich hätte weder so einen Spielverlauf, noch einen Sieg für Freiburg erwartet! Nicht nur die Potsdamer Spielerinnen und Zuschauer ließen am Ende die Köpfe hängen, sondern auch die „einzigartigen“ klappbaren Flutlichtmasten im KarLi. Am 16.11. um 14 Uhr kommt es im Mösle bereits zur Revanche im DFB-Pokal.
    Übrigens:
    Der Potsdamer Trainer machte auf mich im Stadion keinen passiven Eindruck.
    Hatte auch nicht den Eindruck, dass sich die Spielerinnen, wie hier geschrieben wurde, auf Eigeninitiative zusammen fanden sondern, dass die zuvor eingewechselte Spielerin dies nach der ersten Unterbrechung durch das Tor initiierte, um möglicherweise auch Anweisungen des Trainers weiterzugeben. Dies ist natürlich nur eine Vermutung von mir.
    Gemeckert über die Schiri, eigene und Gastspielerinnen haben auch nur wenige vor allem ältere Herren auf der Haupttribüne, die allerdings sehr lautstark, was auch nicht von allen Potsdamer Zuschauern gutgeheißen wurde. Die Halbzeitansprache richtete sich von dem Herrn auf dem Spielfeld, demnach auch an die Haupttribüne, welcher er sich bei seiner Rede zugewandt hatte. Schade, dass ein paar Schreihälse, dem Bild der tollen Potsdamer Fans schaden.

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