Rahel Kiwic erleidet Kreuzbandriss
Frauenfußball-Bundesligist Turbine Potsdam wird mehrere Monate ohne seine Abwehrspielerin Rahel Kiwic auskommen müssen. Die Schweizerin zog sich am Freitag beim EM-Qualifikationsspiel gegen Litauen einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu.
Ende der zweiten Halbzeit blieb Kiwic im Zweikampf mit einer Gegner mit ihrem rechten Bein hängen und verdrehte sich bei dieser Aktion das Knie. Zuvor hatte sie noch per Kopf das zwischenzeitliche 2:0 erzielt.
Am Samstag bestätigte sich bei einer MRT-Untersuchung in Meyrin nahe Genf der Anfangsverdacht. In den nächsten Tagen wird Kiwic nach Potsdam zurück kehren und den weiteren Behandlungsplan mit Potsdams Teamarzt Dr. Gieschen und den Physiotherapeuten Jessica Viehweger sowie Thomas Schultz besprechen. Bei optimalem Heilungsverlauf wird die Zürcherin in gut sechs Monaten wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren können.