Bayern München verpflichtet Emily Gielnik

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Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München hat die australische Stürmerin Emily Gielnik von Melbourne Victory verpflichtet.

Die 1,83 Meter große Stürmerin Emily Gielnik soll dem Offensivspiel der Bayern eine neue Facette verleihen © FC Bayern München

Die 27-Jährige, die bei Bayern die Rückennummer 15 erhalten wird, kommt vom australischen Verein Melbourne Victory. Sie erklärt: „Ich bin begeistert. Es ist der Traum jeder Fußballerin für einen Spitzenklub wie den FC Bayern München zu spielen. Als Stürmerin will ich jetzt so viele Tore wie nur irgend möglich für meinen neuen Klub schießen.“

Anderer Spielerinnentyp

Bayern-Trainer Jens Scheuer meint über die 1,83 Meter große Stürmerin: „Wir freuen uns, dass sich Emily für den FC Bayern entschieden hat. Sie bringt eine gute Physis und Geschwindigkeit mit und kann im Offensivbereich auf sämtliche Positionen spielen. Dieser Spielertyp hat uns noch im Kader gefehlt.“

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Drei WM-Einsätze

Gielnik bestritt bisher 31 A-Länderspiele, zuletzt kam sie drei Mal bei der Frauenfußball-WM in Frankreich zum Einsatz. Auf Vereinsebene sammelte die Australierin mit kroatischen Wurzeln außerdem beim FC Liverpool, Ottawa Fury (Kanada), Urawa Red Diamonds (Japan) und Avaldsnes IL (Norwegen) internationale Erfahrung.

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8 KOMMENTARE

  1. Und wieder eine Söldnerin mehr,die einem vielversprechenden deutschen Talent den Kaderplatz weg nimmt und die Chancen auf Einsatzzeiten auf nahe zu Null verringern.

    Gia Corley wird bestimmt sehr erfreut darüber sein.

  2. @SCF Klausi

    Du kannst in jeder Firma die dich möchte arbeiten.

    Und daher kann eine Spielerin in jedem Verein der sie will spielen.

    Ach ja, wenn sie nach Freiburg gegangen wäre würdest du etwas anderes schreiben.

  3. @SCF Klausi

    Gia Corley und Emily Gielnik sind doch komplett unterschiedliche Spielertypen oder willst du ernsthaft eine 17jährige Mittelfeldspielerin mit einer 27jährigen Mittelstürmerin die dazu noch 25cm größer und ca.15kg schwerer ist vergleichen?

    Es sind zwar viele junge graziele Flügel-Flitzerinnen unterwegs aber deutsche Stürmerinnen vom Typ „Brechstange“ gibt es derzeit nicht.

    Und falls dann doch solche Spielertypen auftauchen wie z.B. eine Lena Oberdorf werden sie dann im defensiven Mittelfeld verbraten.

  4. SCF Klausi sagt:
    23. August 2019 um 14.18 Uhr Uhr
    Und wieder eine Söldnerin mehr,die einem vielversprechenden deutschen Talent den Kaderplatz weg nimmt…

    Es gibt sicher eine vorteilhaftere Bezeichnung als „Söldnerin“. Und legitim ist die Sache auch auf beiden Seiten (Verein und Spielerin). In der Sache gebe ich Klaus aber recht. Emily Gielnik besetzt einen Platz im Kader/der Mannschaft des FC Bayern, der auch von einer deutschen Spielerin besetzt werden könnte.
    Es wird doch hier im Forum oft nach dem DFB gerufen, der Verband soll den deutschen FF fördern… Und was macht der vermutlich zweitstärkste deutsche Verein? Er holt eine (sicherlich gute) Spielerin aus Australien.
    Ist das gut für die deutschen Spielerinnen oder für die deutsche Nationalmannschaft?

  5. Habe noch nie vom SCF Klausi gehört, dass er eine SCF-Spielerin die ins Ausland wechselte, als Söldnerin bezeichnet hat, aber soviel Objektivität habe ich von ihm auch nicht erwartet. Einmal mehr geht es ihm nur um das Verunglimpfen einer Spielerin die zu den Bayern wechselt!
    Wäre Emily Gielnik zum SC Freiburg gekommen, hätte er diesen Ausdruck sicherlich nicht verwendet, sondern sie eher als „Verstärkung“ willkommen geheißen. Sowas zeigt mir die „einfache Welt“ mancher Leute. Da bestimmt ein Vereinswechsel die Beurteilung eines Manschen.
    Hätte mich für den SC für so einen Transfer gefreut und sehe offensiv für so einen Spielertyp bei uns durchaus Bedarf.
    Leider geht sie aber zu den Bayern, deshalb Glückwunsch an die Konkurrenz. Jeder Vereinstrainer ist zudem in erster Linie für die Zusammenstellung des eigenen Teams verantwortlich. Wenn finanziell möglich, ist es aus Sicht des Vereins und des Trainers natürlich ideal jede Position doppelt gut zu besetzen. Wenn dazu noch Spielerinnen mit unterschiedlichen individuellen Fähigkeiten für eine Position in Frage kommen, vergrößert das die Möglihkeiten des Trainers weiter. Eine Spielerin nicht zu verpflichten, weil Interessen anderer davon tangiert werden, könnte man einem Trainer eher vorwerfen. Der Coach will und soll das bestmögliche Team auf den Platz stellen. Interessen Dritter kommen erst danach in die Waagschale. Jedes Talent welches zu den Bayern geht, egal ob bei den Männer oder den Frauen, weiß um die Konkurrenzsituation dort und das die Verpflichtung von Verstärkungen der Normalfall ist. Es ist Aufgabe der Spielerin und evtl. des Umfelds zu überlegen wie man die Durchsetzungschancen bei den Bayern realistisch sieht, oder ob ein anderer Verein für die individuelle Entwicklung mehr Sinn macht. Den Bayern einen Vorwurf zu machen, wenn sie eine gute Spielerin verpflichten, deren Spielertyp zusätzliche Optionen bringt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Auf dem Weg zu einem internationalen Spitzenteam machen sie in meinen Augen bei den Frauen derzeit vieles richtig. Das sage ich über einen Club zu dem ich emotional eine große Distanz verspüre, aber Fairness bei der Beurteilung muss sein.

  6. „Dieser Spielertyp hat uns noch im Kader gefehlt.“ (Zitat J.Scheuer)

    Wirklich?

    „Sie bringt eine gute Physis und Geschwindigkeit mit und kann im Offensivbereich auf sämtliche[n] Positionen spielen“ (Zitat J.Scheuer) klingt doch eigentlich nach einer Beschreibung von L.Beerensteyn oder auch J.Damnjanovic…

  7. Verstehe die Diskussionen nicht, erst haben alle gejammert die Bundesliga gehen die Spielerinnen aus. Jetzt ist es auch nicht recht, zudem ist doch klar das Bayern und Wolfsburg andere Ziele haben als Talentförderung und Ausbildung. Sicher auch ein Baustein aber nicht das Kerngeschäft. Es geht um Meisterschaft und Championsleague. Herr Scheuer hat doch kein Problem mit Konkurenz im Gegenteil die belebt das Geschäft.
    Und wer dann kommt mit Namen wie Corley, Martinez von Frankfurt für die Natio, die Mädels haben erstmal die Aufgabe sich in der 1. Liga zu etablieren und Leistung zu zeigen sonst spielen wir mit der Natio niemals mehr eine Rolle. Nichts gegen die Mädels aber sie brauchen noch Zeit und sind von der Spitze weit weg.

    Also erstmal überlegen was Sinn macht, ältere Kommentare durchlesen da war teilweise bei einigen die Meinung etwas anders.

  8. *gääähn*
    Schon interessant…die Anschuldigungen, die früher auf Frankfurt, Potsdam und Duisburg niederprasselten, treffen nun Bayern und Wolfsburg.
    Ich nenne das systemimmanent.
    *sich wieder hinlegt*

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