Giulia Gwinn beste junge Spielerin der WM

Von am 7. Juli 2019 – 19.22 Uhr 30 Kommentare

Große Ehre für DFB-Spielerin Giulia Gwinn: Die vom SC Freiburg zum FC Bayern München wechselnde Spielerin wurde von der Technischen Studiengruppe der FIFA (TSG) zur besten jungen Spielerin des Turniers gewählt. Bei den weiteren Auszeichnungen räumte US-Star Megan Rapinoe ab.

Giulia Gwinn (Mi.) erhielt eine besondere Auszeichnung © imago / HMB-Media

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Damit trifft Gwinn die Nachfolge der Kanadierin Kadeisha Buchanan an, die die Auszeichnung bei der WM 2015 in Kanada erhalten hatte.

Rapinoe gewinnt Goldenen Ball und Goldenen Schuh

US-Star Megan Rapinoe wurde nicht nur zur besten Spielerin des Turniers mit dem Goldenen Ball gekürt, sondern wurde dank ihres Elfmeters mit sechs Treffern auch noch Torschützenkönigin und erhielt somit den Goldenen Schuh. Ebenso wie Teamkollegin Alex Morgan hatte sie sechs Tore und drei Torvorlagen, benötigte dafür aber nur 428 Minuten gegen Morgan (490).

Van Veenendaal beste Torhüterin

Zur besten Torhüterin des Turniers wurde die Niederländerin Sari van Veneendaal gekürt, den Fair-Play-Preis erhielt Gastgeber Frankreich.

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

30 Kommentare »

  • Bernd sagt:

    @ balea
    Was hast Du für Erwartungen?
    Es kann doch wohl nicht Dein Ernst sein, dass sich die „Neuen“ Oberdorf, Bühl und Gwinn mit Kritik „vorwagen“ sollen.
    Es ist doch vollkommen normal, dass man sich, wenn man irgendwo neu ist, -nicht nur im Fussball-, erstmal zurückhält. Wenn jemand da gleich lospoltert, gilt man ganz schnell als überheblich sowohl in den Medien, als auch bei den Kritikern hier. Dann heißt es: „Noch nix geleistet, aber schon die Klappe aufreißen“.
    Du verlangst mehr support und Rückendeckung der Frauen! Wie wär`s wenn wir hier im Forum z.B. mal damit anfangen?
    Oder findest Du z.B. die Äußerungen über G.Gwinn in diesem thread einen tollen support?
    Auf das eigene Handeln hat man noch dem meisten Einfluss, scheint aber ziemlich schwierig zu sein. Etwas mehr Wertschätzung der spielenden Frauen, realistische Erwartungen an 17-,18-,19-jährige und mehr support und Rückhalt für die Spielerinnen würde uns hier im Forum auch gut zu Gesicht stehen. Oft habe ich das Gefühl, dass hier manch ein „womensoccer-Fan“ den Frauenfussball mehr kritisiert, als mancher Frauenfussballgegner.
    Wenn jemand von Euch im Leben mal eine große Ehrung bekommt, wünsche ich Euch jedenfalls nettere Kommentare unter den erscheinenden Artikeln!
    Um nochmal darauf zurück zu kommen, die Überschrift des Artikels lautet:
    „Giulia Gwinn beste junge Spielerin der WM“ !

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  • balea sagt:

    Sag mal @Bernd, bist Du immer so schwer von Verstand? Bei den Natiospielerinnen gibt es meist 2 wichtige „Arbeitgeber“: DFB und Verein (und natürlich Uni, Ausbildung etc). Sie sind von deren Wohlwollen abhängig – ganz besonders am Anfang ihrer Karriere. Im Verein sind diese jungen „Stars“ meist natürlich schon völlig etabliert und sich ihres Status sicher – aber für alles weitere ist der DFB massiv ausschlaggebend. Und wenn dieser Verband selbst etablierten, selbstbewussten Spielerinnen schon den Mund mehr oder weniger direkt verbietet ist das eine klare Ansage an die Newcomer: Schön stromlienenförmig bleiben, hübsch aussehen und brav Danke sagen. Dann klatschen auch die Fans.
    Und damit bist Du glücklich? Wenn die Spielerinnen schon solche Fans haben, brauchen sie wirklich nicht mehr viel erwarten…

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  • Zaunreiter sagt:

    Ach komm! Ich bin ja nicht so. Weil es grad aktuell ist, geb ich einen aus! Einer geht ja noch!

    https://www.zeit.de/sport/2011-07/fussball-anna-gauto#comments

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  • Bernd sagt:

    @ Zaunreiter
    Ja wirklich sehr aktuell!
    Acht Jahre ist dieser Artikel alt.
    Wolltest Du damit beweisen, wie zutreffend die Einschätzung des DFB damals war? Die darin erwähnte Nadine Angerer hat doch einige Erfolge feiern dürfen, entgegen der Anna Gauto. Bist Du der Meinung Nadine Angerer war total angepasst? Anna Gauto ist tatsächlich im Fussball nicht so weit gekommen. Sie hatte ja auch noch andere Träume. Ist doch auch vollkommen o.k., aber da kann der DFB wohl am allerwenigsten was für.
    @ balea
    Ob ich immer so schwer von Verstand bin fragst Du mich. Das dürfen gerne Andere beurteilen. Wenn meine Freunde mich nicht belügen stimmt wohl eher das Gegenteil. Aber evtl. fragen mich die Leute ja, um dann das Gegenteil zu tun.
    Welcher Spieler oder Spielerin egal welcher Sportart, ist eigentlich nicht vom Wohlwollen des Trainers und anderen Verantwortlichen abhängig? Selbst der, oder die Trainerin ist davon abhängig. Bei welchem Verband oder Verein ist das denn anders? Die meisten von uns sind im Job auch vom Wohlwollen anderer abhängig. Wer mit seinen Äußerungen dem Chef auf den Sack geht, hat selten gute Karten. Findest Du Popp die als Kapitänin bestimmt wurde, als angepassteste Spielerin der Nationalelf?
    Und jetzt mal Klartext balea, wer konkret verbietet wem was?
    Da Du so tust als ob Du Dich beim DFB anscheinend sehr gut auskennst, werde doch mal konkret. Brauche keine Sandrine Wagner bei den Frauen, der Sandro Wagner bei den Männern reichte mir schon. Wo spielt der selbsternannt, beste Stürmer der Bundesliga jetzt? Auf solche Typen kann ich gerne verzichten. Bei den Männern des SC Freiburg sind alle Spieler ganz schön „angepasst“, man könnte auch sagen, sie haben ein positives Sozialverhalten. Für so einen kleinen Verein mit so wenig Mitteln, sind diese „angepassten“ Jungs aber schon lange erfolgreich. Laut dem wenig angepassten Christian Streich ist das ein wesentlicher Erfolgsfaktor, dass sich Niemand in den Vordergrund stellen will.
    Übrigens, war der DFB früher anders? Wenn nicht, warum war er dann so erfolgreich? Es ist immer so schön einfach den DFB für alles verantwortlich zu machen was nicht gut läuft! Das bringt ja auch leicht Zustimmung! In der Realität sind die Ursachen aber meistens komplex und selten monokausal! Das weiß sogar ich, der Deiner Meinung nach schwer von Verstand ist. Zu den vielen Ursachen zählt zum Beispiel unter anderem, dass sich viele Teams in anderen Ländern weiterentwickeln konnten, da auch viel Entwicklungsspielraum da war. An der Leistungsspitze werden die Entwicklungsmöglichkeiten natürlich geringer. Eine Frau die mal die die Zwei-Meter-Höhe übersprungen hat, wird sich mit einer Verbesserung sehr schwer tun, egal ob „stromlinienförmig“ oder nicht. Da haben die anderen mit geringeren Höhen noch mehr Potential nach oben. Die Erwartung dass Deutschland immer um den Titel mitspielen muss, ist meines Erachtens vermessen. Höhen und Tiefen sind im Sport das Normalste auf der Welt. Wenige Ausnahmen bestätigen diese Regel! Oft haben Leute die es selbst zu wenig gebracht haben, die höchsten Erwartungen! Warum? Einer der vielen Gründe dürfte sein, dass sie selbst nie erfahren haben, wie schwer es ist sich an der Spitze zu halten!

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  • Sundermann sagt:

    Herrlich, wie hier einige Leute den Spielerinnen vorschreiben wollen wie sie sich neben dem Fußballplatz zu verhalten haben.

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  • FFFan sagt:

    @ Zaunreiter:

    Nett von dir, dass du uns „einen ausgibst“. Aber der hat nun wirklich einen ‚eisgrauen Bart‘. Nicht nur, dass der Artikel selbst schon acht Jahre alt ist – die darin erzählte Geschichte stammt sogar aus dem Jahr 1996! Seitdem dürfte sich sogar beim ‚erzkonservativen‘ DFB einiges geändert haben.

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  • balea sagt:

    noch Fragen?

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  • Rudi sagt:

    FFFan,

    bist du dir da sicher dass sich beim ‚erzkonservativen‘ DFB einiges geändert hat?

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  • FFFan sagt:

    @ Rudi:

    Da bin ich mir sehr sicher!

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  • Rudi sagt:

    @FFFan,

    was denn?

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