Giulia Gwinn beste junge Spielerin der WM

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Große Ehre für DFB-Spielerin Giulia Gwinn: Die vom SC Freiburg zum FC Bayern München wechselnde Spielerin wurde von der Technischen Studiengruppe der FIFA (TSG) zur besten jungen Spielerin des Turniers gewählt. Bei den weiteren Auszeichnungen räumte US-Star Megan Rapinoe ab.

Giulia Gwinn (Mi.) erhielt eine besondere Auszeichnung © imago / HMB-Media

Damit trifft Gwinn die Nachfolge der Kanadierin Kadeisha Buchanan an, die die Auszeichnung bei der WM 2015 in Kanada erhalten hatte.

Rapinoe gewinnt Goldenen Ball und Goldenen Schuh

US-Star Megan Rapinoe wurde nicht nur zur besten Spielerin des Turniers mit dem Goldenen Ball gekürt, sondern wurde dank ihres Elfmeters mit sechs Treffern auch noch Torschützenkönigin und erhielt somit den Goldenen Schuh. Ebenso wie Teamkollegin Alex Morgan hatte sie sechs Tore und drei Torvorlagen, benötigte dafür aber nur 428 Minuten gegen Morgan (490).

Van Veenendaal beste Torhüterin

Zur besten Torhüterin des Turniers wurde die Niederländerin Sari van Veneendaal gekürt, den Fair-Play-Preis erhielt Gastgeber Frankreich.

Mein Leben als Hope Solo
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Mein Leben als Hope Solo
  • 340 Seiten - 01.07.2013 (Veröffentlichungsdatum) - Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH (Herausgeber)

Letzte Aktualisierung am 20.01.2020 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

30 KOMMENTARE

  1. Spiegel Online hatte gestern eine 11 der Redaktion gepostet. Ich finde den Artikel nicht mehr, aber ich glaube, es war so:
    Endler – Majri, Renard, Houghton, Bronze – Lavelle, Asllani, van de Donk – Rapinoe, White, Diani.

    Von der individuellen Klasse her ganz gut getroffen, meine ich; Vom Turnierergebnis her scheint mir Frankreich über- und USA/Holland/Schweden unterrepräsentiert. Für mich könnten auch Lindahl oder van Veenendal im Tor stehen, Dunn auf links, Ertz oder Fischer zentral defensiv (Ertz auch DM) und vorne Martens oder Jakobsson statt Diani.

  2. Bei den Torhüterinnen gab es bei dieser WM ein paar unglaubliche Paraden. Das Verhältnis von starken Paraden zu haltbaren, aber nicht gehaltenen Bällen, hat sich enorm verbessert. Als Torhüterin von Chile hat man natürlich öfter die Gelegenheit sich in einem Spiel auszuzeichnen, aber Endler war tatsächlich sehr stark.

  3. Ich bin jetzt mal wieder karstig und kemein…
    Wenn ich mir die Bilder unseres Instagramhascherls anschaue und mit denen einer Rose Lavelle oder einer Mallory Pugh vergleiche, dann sollte sie sich mal Nachhilfe nehmen. Da ist mir noch zuviel „Mäuschengehabe“ dabei. Pugh oder Lavelle wirken gereifter, die brauchen das Mäuschengehabe nicht. Sie macht ja schon Werbung für Nike, aber da muss mehr kommen (immerhin schon mal besser als die beiden gutbürgerlichen und konservativen Sportartikelhersteller aus dem Fränkischen).
    Hier mal ein kleines Beispiel, was ich meine:
    https://www.youtube.com/watch?v=JN0_8akDkNQ

    Bei Lina Magull bin ich ja schon zufrieden, dass sie keine duckfaces mehr macht, sondern auch mal ein Bild aus dem Fitnesstudio postet.

    Btw, wären Rose Lavelle oder Mallory Pugh nicht „schon zu alt“, dann wäre eine dieser beiden beste Spielerin des Turniers geworden.

  4. @Zaunreiter: Instagrammhascherl? Geht’s noch? Und beste Spielerin des Turniers wurde eine, die älter ist als Lavelle und Pugh.

  5. Instagramm ist nun mal ein Kanal für gezielte Werbung via Selbstdarstellung. Aber grundsätzlich muss ich Zaunreiter schon Recht geben: Die DFB „Mädchen“ wirken häufig als genau solche, sehr brav und harmlos. Wenn man sich dagegen anschaut, wie selbstbewusst, aufgeklärt und tough manche Fridays for future SchülerInnen sind, wird man das Gefühl nicht los, dass das weder an der Nationalität oder dem Alter liegt – sondern vielleicht eher am DFB? Ich kann es nur vermuten – aber Schulungen gewisser Persönlichkeitsaspekte sind vermtl beim DFB aus bestimmten Gründen herunter priorisiert.

  6. Überall werden die besten und ausgezeichneten Spielerinnen der WM gefeiert!
    Überall? Nein, da gibt es ja noch das womensoccer-Forum in deutschen Landen! Anstatt der besten Nachwuchsspielerin des WM-Turniers zu gratulieren, wird Sie dort als „Instagramhascherl mit Mäuschengehabe“ verunglimpft.
    Das Verständnis von Förderung des Frauenfussballs in Deutschland ist bei manchen scheinbar ein Besonderes.
    Vom Ligasponsor über den Spielplan, von TV-Übertragungen über die Trainerin, vom Liga-Eröffnungsspiel über eine ausgezeichnete Spielerin, usw., fast alles wird schlecht geredet! Traurig!
    Macht man so die Liga für Förderer und Investoren attraktiv?
    Wenn ein Haufen Scheiße auf dem Gehweg liegt, glaubt ihr wirklich die 100 Leute die sich darüber beschweren nutzen mehr, als der Eine der den Haufen einfach wegmacht?

  7. Bernd, du möchtest mich wohl missverstehen, oder?
    Hast du dir überhaupt mal das Beispielvideo angeschaut?
    Mir geht es darum, aufzuzeigen, wo die Unterschiede der Selbstdarstellung in den sozialen Kanälen liegen. Und ich finde, da wirken – wie balea schon sagt – die deutschen „Mädchen“ zu brav und harmlos.
    Natürlich feiere ich die besten und mit Ehren ausgezeichneten Spielerinnen der WM. Aber ich werde doch noch Wasser in den Wein dazugeben dürfen, oder etwa nicht? Bis eine Giulia Gwinn dahinkommt, wo eine MR 15 ist oder eine wie Renate Lingor mal war, wird noch ein langer Weg vergehen. Wenn überhaupt. Aber dazu muss man/frau auch bereit sein, sich selbst zu verändern.

    In einem der Artikel, die ich gestern nachmittag im anderen Fred gepostet habe, wurde ja schon der Umgang mit den sozialen Medien „dezent“ kritisiert. Ich glaube, dass war in der FR: „Lieber mal ein Bild weniger posten, aber dafür einen Pass mehr üben“ Also wenn sowas schon von einer honorablen Zeitung kommt, da muss doch was dran sein. Dass sich die „Blöd“ an Bikini-Fotos erfreut, das hätte ich dir auch schon vorher sagen können. Das liegt in der Natur des Springer-Verlages.

    Aber früher unter Silvia Neid war ja Charakterarbeit nicht gefragt, da wurden die Querköpfe aussortiert, weil niemand ein größeres Ego haben sollte als die Golfspielerin aus dem Siegerland.

  8. Ich möchte jetzt noch balea und Bernd verbinden, indem ich Benedikt Höwedes zitiere:
    «Wir sind alle gefordert, dass wir mutige Protagonisten im Kampf gegen Ungerechtigkeit, Homophobie, Rassismus und Geschlechterdiskriminierung genauso unterstützen müssen, wie die so wichtige #FridaysforFuture-Bewegung», forderte der ehemalige DFB-Nationalspieler, der als Profi derzeit bei Lokomotive Moskau aktiv ist. «Egal, ob sie Greta, Colin oder Megan heißen.»
    Quelle: mittelhessen.de

    Und ich schließe mit den Worten der Königin:
    „Ich glaube, wir sind durch mit dem Sind-wir-es-wert?, Sollten-wir-gleich-bezahlt-werden? Die Fans sind durch damit, die Spielerinnen sind durch damit, die Sponsoren auch. Lasst uns zum nächsten Punkt kommen!“, sagte sie am Sonntag zu den Reportern. Erst hieß es, Rapinoe könne wegen der Dopingkontrolle nicht kommen. Aber sie kam, mit etwas Verzögerung, und zog noch einmal Bilanz: „Jede Spielerin dieser WM hat die unglaublichste Show geliefert. Wir können nicht mehr machen, um mehr zu beeindrucken und um bessere Botschafterinnen zu sein.“

    Quelle: https://www.sueddeutsche.de/sport/frauenfussball-finale-usa-rapinoe-infantino-trump-1.4516334

    Btw. redet eigentlich noch jemand von Ada Hegerberg? 😉

  9. Ich muss @Bernd mit seiner grundsätzlichen Kritik recht geben.
    Ohne Zahlen zu haben: Die Deutschen üben wohl lieber negative Kritik, statt das durchaus vorhandene Gute zu loben.

  10. @Zaunreiter: garstig und gemein? vor allem armselig; bezogen auf Giulia ist es respektlos – und die Vergleiche mit Lavelle und Pugh hinken nicht mal mehr, sie sind schlicht strunzdumm.

  11. @Bernd
    Was fuer ein, gelungenes blakatives Beispiehl! Einfach Toll.
    Vielleicht kannst du dann aber auch noch mal klar stellen welche, Haufen Scheisse du schon weggemacht hast? Oder bist du vielleicht eher der sagt, freut euch stattdesen lieber dass da ein Stueck foerderwurdiges Natur auf der Strasse liegt als, euch zu beschwehren?

  12. @Ritchie
    Was fuer eine Freude. Ich liebe doch Kommentahrseiten wo, Menschen nicht nur durch ihre lokale Hornbrille begrenztes Sichtfeld einbringen sondern sich in verschiehdenen Kulturen auskennen. Da du ja sagst das, die Deutschen liber negative Kritik ueben waehre, es schoen wenn du uns etwas mehr darueber erzaehlst, wo du schon ueberall warst. Und wo das dann ueberall anderswo anders wahr als, bei den Deutschen.

  13. @ Zaunreiter
    Natürlich habe ich mir das Werbevideo angeschaut. Das Drehbuch dazu kommt mit Sicherheit nicht von den Protagonisten!
    Bei dem Bericht geht es um eine tolle Ehrung für eine junge Fussballspielerin! Es ist schon ein grosser Erfolg in dem Alter bei einer WM Stammspielerin zu sein, als beste Nachwuchsspielerin des Turniers ausgezeichnet zu werden ist überragend!
    Dies als Anlass zu nehmen, diese als „Instagramhascherl mit Mäuschengehabe“ zu bezeichnen, finde ich beschämend! Wenn Du das nicht nachvollziehen kannst, frage ich mich, ob „Charakterarbeit“ nicht an anderer Stelle gefragt ist.

  14. @ fufbal van
    War bisher in doppelt soviel Ländern, wie die Männer-WM Teilnehmer hat. Ritchies Einschätzung kann ich nur bestätigen, auch aktuell nach vielen Begegnungen in Lyon. Bin nicht derjenige, der hier aufzählen möchte, was ich alles für den Frauenfussball getan habe, aber da habe ich ein sehr gutes Gewissen.
    Habe auch nichts gegen Kritik, solange man nicht alles negativ betrachtet und die Kritik sachlich und begründet ist.
    Ich freue mich für Giulia Gwinn über die Auszeichnung, freue mich über den Spielplan und die kommende Saison, und werde weiterhin möglichst alle Heim- und viele Auswärtsspiele besuchen. Dank der moderaten Eintrittspreise beim Frauenfussball ist das zum Glück auch möglich.

  15. Sooo….damit man besser versteht, was ich meine, zitier ich mal den Herrn Hellmann wörtlich:

    Das ist die Quelle:
    https://www.fr.de/sport/fussball/fussball-wm-frauen-deutschland-hinkt-inzwischen-hinterher-zr-12772497.html

    Das ist das Zitat:
    Nachholbedarf gibt es auch bei der PR-Arbeit. US-Superstar Alex Morgan kommt zu einer Pressekonferenz lieber zwei Minuten zu früh als eine Viertelstunde zu spät. Gegenspielerinnen werden beim Namen genannt und nicht anhand von Rückennummern identifiziert. Deutsche Nationalspielerinnen überbieten sich gerne darin, in den sozialen Netzwerken konfliktfreies Bildmaterial auszustellen. Ein Instagram-Post weniger, dafür eine Passübung mehr wäre ratsam. In der von der Fifa vorgestellten Highlight-Zusammenfassung der WM 2019 kamen deutsche Spielszenen so gut wie gar nicht vor. Als Stina Blackstenius das schwedische Siegtor schoss, stellte der Sprecher fest: „Germany is out!“

  16. @Zaunreiter
    Geht doch! Der Artikel insgesamt klingt doch wesentlich konstruktiver. Die von mir kritisierte, persönliche Verspottung von G.Gwinn ist in dem Artikel auch nicht vorhanden.

  17. fufbal van sagt:
    9. Juli 2019 um 11.23 Uhr Uhr

    @Ritchie
    Was fuer eine Freude. Ich liebe doch Kommentahrseiten wo, Menschen nicht nur durch ihre lokale Hornbrille begrenztes Sichtfeld einbringen sondern sich in verschiehdenen Kulturen auskennen. Da du ja sagst das, die Deutschen liber negative Kritik ueben waehre, es schoen wenn du uns etwas mehr darueber erzaehlst, wo du schon ueberall warst. Und wo das dann ueberall anderswo anders wahr als, bei den Deutschen.

    Weißt du, dass hier ist ein Fußballforum und keine private Erzählplattform für private Reiseberichte und private Erlebnisse.
    Wer darüber berichten möchte kann es gerne tun. Ich lese die Berichte sehr interessiert.

  18. Einige scheinen die Kritik tatsächlich nicht zu begreifen: Ja, herzlichen Glückwunsch an Giulia Gwinn – und Ja, massive Kritik am DFB. Möge sich bitte jeder den von Herrn Juchem unter den „News“ am 1.7. verlinkten Artikel durchlesen: „Der DFB und seine aufmüpfigen Frauen“ , dann wird doch klar, was gemeint ist: es gibt nur wenige Spielerinnen, die auch mal den Mund aufmachen, glücklicherweise sind Popp und Schult welche davon. Die können sich das aber auch leisten… Wenn eine Nachwuchsspielerin mitbekommt, wie der DFB alles dafür tut, seine Spielerinnen zu entmündigen und kleinzumeiern, dann wird die den Teufel tun, und sich medial aus dem Fenster lehnen. Dann ist man beim DFB im Zweifel auch mal weg vom Fenster. und dann gibts auch nur entsprechende Bildchen auf Instagram und co.
    Wenn selbst eine Nia Küntzer nur lauwarme Kritik äussert, wie soll dann eine Gwinn, Bühl, Oberdorf etc sich vorwagen? Die tun das, was ihnen möglich erscheint und möglich gemacht wird. Und dann kommt ein DFB Coaching oä und teilt mal mit, wie man das gerne in der Aussendarstellung hätte. Ich bin davon überzeugt: Wenn die Frauen auch in anderer Hinsicht das Gefühl von mehr Rückendeckung und Support bekommen würden, dann würden sich die einzelnen und das Team insgesamt positiv weiterentwickeln.
    Nein, beim DFB muss sich gewaltig was ändern. Eigentlich hat der FF in D inzwischen eine so erfolgreiche Geschichte mit so vielen inzwischen erwachsenen Protagonisten, dass die Frauen da mal selbstbewusst auftreten sollten und das Heft in die eigenen Hände nehmen sollten, statt sich ständig die Fahrtrichtung vorschreiben zu lassen.

  19. wenn man sich die instgramprofile von anderen Sportlern sportarten anguckt sieht man schon gewaltige Unterschiede.
    während dt. Sportler sportlerinnen gerne ihre sponsoren präsentieren und sonst nichts(ist natürlich wichtig). posten andere viel mehr sachen abseits vom sport sei es der urlaub. immer sehr schöne Eindrücke von den Heimatbesuchen bei Sarah Björk G. oder der US Ski Verband. der regelt der US Verband alles, aber jede/r Sportler/in hat noch einen eigenen Instagramaccount und der wird nicht nur mit werbepflichtigen Bilder dicht gepflastert.

  20. @ balea
    Was hast Du für Erwartungen?
    Es kann doch wohl nicht Dein Ernst sein, dass sich die „Neuen“ Oberdorf, Bühl und Gwinn mit Kritik „vorwagen“ sollen.
    Es ist doch vollkommen normal, dass man sich, wenn man irgendwo neu ist, -nicht nur im Fussball-, erstmal zurückhält. Wenn jemand da gleich lospoltert, gilt man ganz schnell als überheblich sowohl in den Medien, als auch bei den Kritikern hier. Dann heißt es: „Noch nix geleistet, aber schon die Klappe aufreißen“.
    Du verlangst mehr support und Rückendeckung der Frauen! Wie wär`s wenn wir hier im Forum z.B. mal damit anfangen?
    Oder findest Du z.B. die Äußerungen über G.Gwinn in diesem thread einen tollen support?
    Auf das eigene Handeln hat man noch dem meisten Einfluss, scheint aber ziemlich schwierig zu sein. Etwas mehr Wertschätzung der spielenden Frauen, realistische Erwartungen an 17-,18-,19-jährige und mehr support und Rückhalt für die Spielerinnen würde uns hier im Forum auch gut zu Gesicht stehen. Oft habe ich das Gefühl, dass hier manch ein „womensoccer-Fan“ den Frauenfussball mehr kritisiert, als mancher Frauenfussballgegner.
    Wenn jemand von Euch im Leben mal eine große Ehrung bekommt, wünsche ich Euch jedenfalls nettere Kommentare unter den erscheinenden Artikeln!
    Um nochmal darauf zurück zu kommen, die Überschrift des Artikels lautet:
    „Giulia Gwinn beste junge Spielerin der WM“ !

  21. Sag mal @Bernd, bist Du immer so schwer von Verstand? Bei den Natiospielerinnen gibt es meist 2 wichtige „Arbeitgeber“: DFB und Verein (und natürlich Uni, Ausbildung etc). Sie sind von deren Wohlwollen abhängig – ganz besonders am Anfang ihrer Karriere. Im Verein sind diese jungen „Stars“ meist natürlich schon völlig etabliert und sich ihres Status sicher – aber für alles weitere ist der DFB massiv ausschlaggebend. Und wenn dieser Verband selbst etablierten, selbstbewussten Spielerinnen schon den Mund mehr oder weniger direkt verbietet ist das eine klare Ansage an die Newcomer: Schön stromlienenförmig bleiben, hübsch aussehen und brav Danke sagen. Dann klatschen auch die Fans.
    Und damit bist Du glücklich? Wenn die Spielerinnen schon solche Fans haben, brauchen sie wirklich nicht mehr viel erwarten…

  22. @ Zaunreiter
    Ja wirklich sehr aktuell!
    Acht Jahre ist dieser Artikel alt.
    Wolltest Du damit beweisen, wie zutreffend die Einschätzung des DFB damals war? Die darin erwähnte Nadine Angerer hat doch einige Erfolge feiern dürfen, entgegen der Anna Gauto. Bist Du der Meinung Nadine Angerer war total angepasst? Anna Gauto ist tatsächlich im Fussball nicht so weit gekommen. Sie hatte ja auch noch andere Träume. Ist doch auch vollkommen o.k., aber da kann der DFB wohl am allerwenigsten was für.
    @ balea
    Ob ich immer so schwer von Verstand bin fragst Du mich. Das dürfen gerne Andere beurteilen. Wenn meine Freunde mich nicht belügen stimmt wohl eher das Gegenteil. Aber evtl. fragen mich die Leute ja, um dann das Gegenteil zu tun.
    Welcher Spieler oder Spielerin egal welcher Sportart, ist eigentlich nicht vom Wohlwollen des Trainers und anderen Verantwortlichen abhängig? Selbst der, oder die Trainerin ist davon abhängig. Bei welchem Verband oder Verein ist das denn anders? Die meisten von uns sind im Job auch vom Wohlwollen anderer abhängig. Wer mit seinen Äußerungen dem Chef auf den Sack geht, hat selten gute Karten. Findest Du Popp die als Kapitänin bestimmt wurde, als angepassteste Spielerin der Nationalelf?
    Und jetzt mal Klartext balea, wer konkret verbietet wem was?
    Da Du so tust als ob Du Dich beim DFB anscheinend sehr gut auskennst, werde doch mal konkret. Brauche keine Sandrine Wagner bei den Frauen, der Sandro Wagner bei den Männern reichte mir schon. Wo spielt der selbsternannt, beste Stürmer der Bundesliga jetzt? Auf solche Typen kann ich gerne verzichten. Bei den Männern des SC Freiburg sind alle Spieler ganz schön „angepasst“, man könnte auch sagen, sie haben ein positives Sozialverhalten. Für so einen kleinen Verein mit so wenig Mitteln, sind diese „angepassten“ Jungs aber schon lange erfolgreich. Laut dem wenig angepassten Christian Streich ist das ein wesentlicher Erfolgsfaktor, dass sich Niemand in den Vordergrund stellen will.
    Übrigens, war der DFB früher anders? Wenn nicht, warum war er dann so erfolgreich? Es ist immer so schön einfach den DFB für alles verantwortlich zu machen was nicht gut läuft! Das bringt ja auch leicht Zustimmung! In der Realität sind die Ursachen aber meistens komplex und selten monokausal! Das weiß sogar ich, der Deiner Meinung nach schwer von Verstand ist. Zu den vielen Ursachen zählt zum Beispiel unter anderem, dass sich viele Teams in anderen Ländern weiterentwickeln konnten, da auch viel Entwicklungsspielraum da war. An der Leistungsspitze werden die Entwicklungsmöglichkeiten natürlich geringer. Eine Frau die mal die die Zwei-Meter-Höhe übersprungen hat, wird sich mit einer Verbesserung sehr schwer tun, egal ob „stromlinienförmig“ oder nicht. Da haben die anderen mit geringeren Höhen noch mehr Potential nach oben. Die Erwartung dass Deutschland immer um den Titel mitspielen muss, ist meines Erachtens vermessen. Höhen und Tiefen sind im Sport das Normalste auf der Welt. Wenige Ausnahmen bestätigen diese Regel! Oft haben Leute die es selbst zu wenig gebracht haben, die höchsten Erwartungen! Warum? Einer der vielen Gründe dürfte sein, dass sie selbst nie erfahren haben, wie schwer es ist sich an der Spitze zu halten!

  23. Herrlich, wie hier einige Leute den Spielerinnen vorschreiben wollen wie sie sich neben dem Fußballplatz zu verhalten haben.

  24. @ Zaunreiter:

    Nett von dir, dass du uns „einen ausgibst“. Aber der hat nun wirklich einen ‚eisgrauen Bart‘. Nicht nur, dass der Artikel selbst schon acht Jahre alt ist – die darin erzählte Geschichte stammt sogar aus dem Jahr 1996! Seitdem dürfte sich sogar beim ‚erzkonservativen‘ DFB einiges geändert haben.

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