Bundesliga: Spielplan der Saison 2019/20 veröffentlicht

Von am 5. Juli 2019 – 13.34 Uhr 33 Kommentare

Der DFB hat heute den Spielplan für die Saison 2019/20 in der Frauenfußball-Bundesliga veröffentlicht. Gleich am 1. Spieltag kommt es zum Duell zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem 1. FFC Turbine Potsdam. Meister VfL Wolfsburg hat ein Heimspiel, Vizemeister FC Bayern München muss zum SC Freiburg.

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Die 30. Bundesligasaison wird mit einem Klassiker des deutschen Frauenfußballs eröffnet: Am Freitag, 16. August, empfängt der 1. FFC Frankfurt den 1. FFC Turbine Potsdam im heimischen Stadion am Brentanobad. Die weiteren Partien des ersten Spieltags werden allesamt am Sonntag, 18. August ausgetragen.

Wolfsburg zuhause, Bayern auswärts

Dabei genießt Meister VfL Wolfsburg Heimrecht gegen den SC Sand, Vizemeister FC Bayern München startet mit einer anspruchsvollen Auswärtsaufgabe beim SC Freiburg, ein frühes Wiedersehen für Bayerns neuen Trainer Jens Scheuer und Giulia Gwinn, die beide vor der Saison von Freiburg nach München wechselten.

Heimspiele für die Aufsteiger

Heimspiele bestreiten am ersten Spieltag die beiden Aufsteiger: Der FF USV Jena hat die TSG 1899 Hoffenheim zu Gast, der 1. FC Köln empfängt den MSV Duisburg. Die SGS Essen bestreitet ein Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen.

Zweimonatige Winterpause

Die Saison geht nach dem 13. Spieltag am 15. Dezember für rund zwei Monate in die Winterpause, ehe der Spielbetrieb am 16. Februar 2020 wieder aufgenommen wird. Der letzte Spieltag wird am Sonntag, 17. Mai, ausgetragen.

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

33 Kommentare »

  • Helmut sagt:

    @Detlef

    Wo liegt das Problem?

    Viele Fans von Herta werden es ja auch schaffen am gleichen Tag nach München zum Bundesligastart zu fahren. Sie nehmen sich halt einen Tag Urlaub oder nehmen Gleitzeit. Das ist ihnen halt ihre Herta wert!

    Das Wort „Fan“ leitet sich von „Fanatismus“ ab. Ähnlich „Besessenheit“ oder „Verrücktheit“.
    Entweder du bist Besessen oder Verrückt genug deine Turbinen auch am Freitag Nachmittag zu unterstüzen oder bleib schmollend daheim.

    Denn Fan sein bedeutet nähmlich auch das man gelegentlich auch Opfer bringt.

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  • Bernd sagt:

    @ SCF Klausi
    Jeder Trainer will sein Team zum Erfolg coachen!

    Beim Jubel von Gwinn wette ich dagegen,
    wobei ich persönlich es nicht schlimm finden würde, wenn sie jubelt.
    Man darf sich auch über sein Tor freuen ohne davon ausgehen zu müssen, wie das wohl wieder interpretiert werden könnte.

    Du schreibst von „Respekt“!
    Wer sich respektvoller verhält vermag jeder selbst zu beurteilen:
    Du gegenüber Giulia Gwinn?
    Oder die junge Spielerin gegenüber dem SCF und seinen Fans?
    http://www.instagram.com/p/BxftR5yjyZh/
    Für mich steht es da 1:0 für Giulia Gwinn!

    Herzlichen Glückwunsch noch an Giulia Gwinn, die zur besten jungen Spielerin des WM-Turniers gewählt wurde!
    Giulia, bleib auch so wie Du bist und Danke für Alles!

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  • Detlef sagt:

    @Helmut,
    Leider hast Du nix begriffen!!!
    Worüber reden wir denn jetzt seit Wochen, Monaten und Jahren??? 🤔
    Es geht um Zuschauerschwund in der Frauen Bundesliga!!!
    Was hat uns also die ganze Berichterstattung in den TV – Sendern (wenn man das überhaupt so sagen kann) bzw den Internetportalen gebracht, wofür wir diese ganzen Verlegungen auf uns genommen hatten???
    Unterm Strich ist es doch ein dickes Minus!!!
    Also wie bekommen wir die Leute wieder ins Stadion, die dort früher schon mal gewesen sind, bzw wie begeistern wir Menschen, die dort noch nie waren???

    Es geht doch nicht um fanatische und (positiv) bekloppte Anhänger wie mich, die immer Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um ihre Mädels zu unterstützen!!! 🙂

    Also warum kann man nicht endlich feste Termine für die Bundesligaspiele machen, ohne Angst auf Verlegung haben zu müssen??? 🤔
    Das wurde auch schon von Experten wie zB Kellermann gefordert!!!

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  • holly sagt:

    @Detlef, das ist das Saisoneröffnungsspiel. Das sollte schon etwas besonderes sein. Ich hab nix dagegen das es an einem exclusiven Termin statt findet.
    Warum der FFC und Potsdam. Es ist die 30te Saison. Da beide Vereine mit die 30 Jahre sehr mitgeprägt ist die Ansetzung nicht überraschend.
    Wie schon weiter vorne geschrieben, gehe ich davon aus das die ARD bzw Sport1 die Partie live überträgt.

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  • Detlef sagt:

    @holly,
    wenn das tatsächlich der wahre Grund für die Auswahl ist, dann steht es um die Bundesliga noch schlechter als ich geglaubt habe!!!

    Es wird doch von allen Seiten immer wieder betont, daß die reinen FF-Vereine eine aussterbende Erscheinung sind, die die ewig gestrige, und zutiefst unprofessionelle Vergangenheit des FF symbolisieren!!!

    Das nun ausgerechnet diese zwei Dinosaurier etwas neues eröffnen sollen, entbehrt nicht einer gewissen Komik!!!
    Da dieser „Klassiker“ nun endlich für alle Zeiten aussterben wird, stirbt mit ihm auch der Versuch, einen anderen Weg einzuschlagen, als die Jagd nach dem großen Geld!!!

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  • Helmut sagt:

    @Detlef

    „Was hat uns also die ganze Berichterstattung in den TV – Sendern, bzw den Internetportalen gebracht“

    Die Antwort ist ganz einfach:
    Dem Fan nichts, den Vereinen Geld

    Tut mir leid, du scheinst das „dreckige Spiel“ nicht verstanden zu haben.

    Wer bezahlt, der bestimmt auch.

    Woher glaubst du denn, wo das Geld herkommt das der DFB in seiner „großzügigen“ Weise an die Mannschaften der Frauenbundesligen verteilt?

    Die Gelder werden doch über Fernsehrechte und Sponsoren generiert.
    Es ist also durch legitim das die visuellen Medien auch dafür sorgen das die Spiele dann gezeigt werden wo man sie am besteten Vermarkten kann.

    Das ist doch in anderen Sportarten doch schon lange üblich.
    Ob es uns gefällt oder nicht, daran wird sich nichts mehr ändern.

    „Also wie bekommen wir die Leute wieder ins Stadion, die dort früher schon mal gewesen sind, bzw wie begeistern wir Menschen, die dort noch nie waren???“

    Möglicherweise wird es dich wundern das man vor 10 Jahren, also zur „guten alten Zeit“, genau so viele Zuschauer in die Stadien kamen wie letzte Saison. TP hatte 08/09 im Schnitt sogar 300 Zuschauer weniger.

    Was man gerne vergisst, das in der Nach-WM-Saison die Zuschauerzahlen um unnatürliche 40% gegenüber der Vorsaison angestiegen sind.
    Diesem Luftballon ist halt nach und nach die Luft ausgegangen.

    Zum anderen gibt es ein gesellschaftliches Problem.

    Viele Planen doch schon ihre Freizeit bis zur letzten Minute durch und da ist keine Zeit mehr für 2 Stunden nichts tun, im Fussballstadion, dazu noch Frauenfussball.

    Für viele junge Menschen ist es doch viel zu „uncool“ in Fussballstadion zu gehen, ausserdem ist gar nicht so einfach um 12:30Uhr aufzustehen und 14:00 zum Fussball zugehen. Man ist doch erst um 6:30 aus der Disco gekommen.

    Dazu kommt noch das viele am Sonntag um 16:00Uhr schon im Auto oder Zug sitzen, damit sie am Montag früh, fern der Heimat, zur Arbeit kommen können.

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  • ajki sagt:

    In Ergänzung zum oben geschriebenen möchte ich zufügen, dass hier auf dieser Seite, die den FF beinahe ausschließlich im Fokus hat, eine ziemliche Banalität anscheinend aus dem Auge geraten ist/gerät.

    Wenn man sich fragt, wie man mehr Zuschauer in die Stadien bekommt, dann muss man sich zwingend zuerst fragen, WER denn das eigentlich sein soll.

    Und dann trifft man schnell auf ein echtes Problem. Die kommerzielle Verwertung des MF im globalen Maßstab hat ja schon seit langen Jahrzehnten dazu geführt, dass sowohl ein Vereins-Fan als auch der reguläre allgemeine Fußball-Liebhaber absolut dauerausgelastet ist. Während der Saison ohnehin, aber selbst in den Zwischenphasen wird JEDERZEIT sowohl lokal, regional, auf der Ebene der 1. bis 3. Liga und international reichlich angeboten. Nein, nicht „reichlich“: überreichlich. Selbst jetzt momentan in der Saure-Gurken-Zeit: schaut Euch die riesige Anzahl an „Freundschaftsspielen“ an, oder die Copa oder der Africa Cup oder oder….

    Ob Männlein oder Weiblein, wer gerne Fußball schaut (auf dem Platz oder in einer Glotzenform), der ist seit etlichen Jahren dauerausgelastet mit „Mainstream“-Ereignissen. Man muss schon aus irgendwelchen Gründen den Frauenfußball *bevorzugen* vor „Standard-Fußball“, denn typischerweise bedeutet das Ansehen eines FF-Spiels, dass man selbst vor der Glotze Bundesligaspiele der Männer ganz oder teilweise verpasst. Aufm Platz mit An-/Rückreise siehts natürlich noch schlechter aus.

    Ich weiß wirklich an sich gar nicht, woher bei diesem Grad an Dauerbefeuerung denn Zuschauer überhaupt noch herkommen sollen. Ich würde sogar meinen, dass die Zukunft für alle „Kleinen“ eher noch weniger Live-Zuschauer bedeutet – denn irgendwann muss selbst der hartgesottenste Fußball-Enthusiast auch mal was essen oder gar schlafen… man hat sogar schon davon gehört, dass manche sogar noch „arbeiten“ müssen (was immer das auch bedeuten mag) 😉

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  • Bernd sagt:

    @ balea
    „An einem Freitag? Uhrzeit unbekannt, vermtl 14 Uhr, weil besonders Familienfreundlich…“

    Nein die Uhrzeit, 18 Uhr, war bereits bekannt und auf der facebook-Seite der SCF-Frauen zu finden!
    https://scontent-frx5-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/66111021_1247145958805554_5581247187255296000_n.jpg?_nc_cat=102&_nc_oc=AQkjHOO5EguT3FMRKS8RupG2oPr24DcyMmapheMsz5YkbRUf3_3C1v4KlmSB7nxd23p-XD2sNm7MF3MojAKMFjPI&_nc_ht=scontent-frx5-1.xx&oh=2f4312ddb6e565f7f7b45b926e5a4bef&oe=5DBEE2AC

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  • Detlef sagt:

    @Helmut,
    Das Problem ist doch, daß die Rechnung für die Vereine nicht aufgeht!!!
    Denn die entgangenen Eintrittsgelder über die Saison gerechnet, werden durch die paar Kröten, die es TV Gelder gibt kaum ausgeglichen werden!!!
    Dazu kommen noch entgangener Umsatz beim Caterer, Fanshop, Stadion Zeitung und Spendengelder für den Nachwuchs usw!!!
    Es bleibt also unterm Strich ein dickes Minus übrig !!!
    Von der fehlenden Stimmung durch fehlende Fans ganz abgesehen, die Neuinteressenten dann auch wieder abschrecken könnte mal wiederzukommen!!!

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  • Detlef sagt:

    @ajki,
    Du hast sicher nicht ganz Unrecht!!!
    Allerdings war es ja schon mal besser!!!
    Potsdam hatte zB mal 2500 Zuschauer im Schnitt, da waren es bei Top Spielern auch mal 3000-7000!!!
    Da gilt es wieder hinzukommen!!!

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  • Bernd sagt:

    @ Detlef
    Da hat ajki schon Recht, das Angebot an Fußball, aber auch an anderen Veranstaltungen und events hat gegenüber früher enorm zugenommen. Am Wochenende besteht eine viel größere Auswahl an möglichen Freizeitaktivitäten. Im Wettbewerb um die Besucher sind auch kleine Steigerungen schon gute Erfolge. Die durchschnittlichen Besucherzahlen bei den meisten Vereinen ergeben bei den günstigen Eintrittspreisen nur einen kleinen Teil des Etats. Von „paar Kröten“ durch TV würde ich daher nicht sprechen.

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  • Sundermann sagt:

    @Detlef

    „Potsdam hatte zB mal 2500 Zuschauer im Schnitt, da waren es bei Top Spielern auch mal 3000-7000!!!“

    Scheinbar bleiben die Erfolgsfans bei TP aus?

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  • Rudi sagt:

    Ich will zwar nicht den Satz bemühen „dass früher Alles besser war“, aber die Zuschauerzahlen im Amateurbereich waren schon höher. Wenn ich meinen Heimatverein in der Bezirksliga als Beispiel nehme war das mal vor 20 bis 30 Jahren ein Zuschauerschnitt von 800 bis 1000 Zuschauern, jetzt dagegen ist man froh wenn mal ausnahmsweise 200 Leute ins Stadion kommen. Es gab dafür auch einen Gründe warum das so ist: früher wurde der Sonntag nur für den Amateurfußball vom DFB reserviert und Profiligen durften da keine Spiele austragen. Es gab auch kein Sky und auch keine DFL, alles war in der Hand des DFB. Es gab noch keine CL und EL, sondern den Landesmeisterpokal und UEFA-Cup, etc.. Ich kann mich daran erinnern wie oft wir uns geärgert haben dass es keine oder nur sehr selten mal eine Live-Übertragung von Europapokalspielen gab. Es gab meistens nur Zusammenfassungen jenseits oder kurz vor ca. 23:00 Uhr. Was schließe ich daraus, es war eben nicht Alles schlecht was früher einmal anders war. Meiner Meinung müsste der Sonntag nur dem Amateurfußball und auch Frauenfußball mit festen Anstoßzeiten freigehalten werden. Die Sportsendungen in den ÖR-Sendern müssten auch die Ergebnisse und auch Zusammenfassungen der Spiele von der Frauenbundesliga bringen und nicht immer sogenannte Nachbetrachtungen der Männerspiele vom Samstag. In diesen beiden Sonntagssportsendungen von ARD und ZDF müssten überhaupt auch mehr von anderen Sportarten berichtet werden. Oftmals ist es so dass in der Sportschau um 18:00 Uhr der gleiche Beitrag gesendet wird wie 1 Stunde zuvor in der Sportreportage.

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