Marith Müller-Prießen wechselt zu Paris FC

Von am 1. Juli 2019 – 20.41 Uhr 8 Kommentare

Marith Müller-Prießen wechselt vom 1. FFC Frankfurt in die französische Liga zu Paris FC. Das gab ihr neuer Verein heute bekannt.

Von Frankfurt nach Paris: Marith Müller-Prießen © Paris FC

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Die 28-Jährige, die zukünftig das Trikot mit der Nummer 13 tragen wird, unterschrieb in der französischen Hauptstadt einen Ein-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

Champions-League-Siegerin

Müller-Prießen. die seit ihrer Hochzeit vor wenigen Wochen einen Doppelnamen trägt, übernahm zur Saison 2017/2018 das Amt der Kapitänin beim 1. FFC Frankfurt, für den sie in fünf Spielzeiten wettbewerbsübergreifend 130 Spiele bestritt und mit dem sie 2015 die UEFA Women’s Champions League gewann. 2014 war die gebürtige Rheinländerin vom Liga-Konkurrenten Bayer 04 Leverkusen gewechselt.

Traum geht in Erfüllung

Zu ihrem Wechsel ins Ausland hatte sie erklärt: „Nach fünf ereignisreichen, intensiven und schönen Jahren ist es an der Zeit, mein Lebensmotto ‘Lebe deinen Traum’ im Ausland zu erfüllen. Ich kann mit purer Freude auf die Zeit hier beim 1. FFC Frankfurt zurückblicken – nicht nur die erfolgreichen Ereignisse mit dem Höhepunkt, dem Gewinn der Champions League 2015, sondern gerade auch die des Umbruchs haben mich in meiner Persönlichkeit sehr weiterentwickelt.“

Vertraute Gesichter

Bei ihrem neuen Verein wird sie einige vertraute Gesichter vorfinden. Denn bei Paris FC spielen unter anderem die ehemaligen Bundesligaspielerinnen Eseosa Aigbogun (Turbine Potsdam) und Marina Makanza (Turbine Potsdam, SC Freiburg):

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

8 Kommentare »

  • bale sagt:

    Viel glück ist da nicht auch eine franz.nationalspielerin?
    Vielleicht vertue ich mich aber auch.

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  • holly sagt:

    ein einjahresvertrag. da scheint ihr neuer Arbeitgeber aber nicht wirklich von ihr überzeugt zu sein.

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  • Herr Schulz sagt:

    Paris FC hie0 bis vor eins zwei Jahren noch Jusify und die Nationalspielerin, die du wohl meinst, ist Gaetane Thiney.-

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  • Aldur sagt:

    holly sagt:
    „ein einjahresvertrag. da scheint ihr neuer Arbeitgeber aber nicht wirklich von ihr überzeugt zu sein.“

    Woher willst Du wissen, dass das eine Entscheidung des Vereins war? Vielleicht will sich auch die Spielerin nicht länger im Ausland binden.

    (7) 9 Gesamt – 8 hoch – 1 runter
  • Dussel Duck sagt:

    @ Herr Schulz
    Ich glaube, Sie meinten „Juvisy“.

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  • holly sagt:

    @aldur, sicher aber als Spielerin will man doch sicher für einen bestimmten Zeitraum planungssicherheit haben. Es sei den das man von sich so überzeugt das man davon ausgeht, das der verein für ein jahr nur als Sprungbrett dient.

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  • bale. sagt:

    Vielen Dank für die Info aha also Frau thiney ob Valerie Gauvin bei Montpellier bleibt oder gibt es andere WM Spielerinnen , die irgendwo Interesse geweckt haben
    Ellen Whites könnte ja nach Köln
    (Kl. Scherz)

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  • Bernd sagt:

    @ holly
    Nein, es gibt doch nicht nur einen einzigen Grund für einen Einjahresvertrag, sondern viele verschiedene! Das kann eine private Beziehug sein, das kann das Interesse an einem bestimmten Land sein, das kann wegen Beendigung eines Studiums sein, usw.
    Z.B. kann es sein, dass Leticia Santos evtl. bereits eine Zusage bei einem spanischen Verein ab 2020 hat, wenn dort eine Spielerin eines Vereins z.B. ihr Karriereende für den Zeitpunkt bereits festgelegt hat.

    „Weniger überraschend war der Abgang von Leticia Santos. Die Brasilianerin wollte laut Jungmann unbedingt ins Ausland (Spanien), doch offensichtlich klappte dies nicht – sie hat jetzt nur für eine Saison beim 1. FFC Frankfurt unterschrieben und wird wohl in der dann folgenden Saison bei einem spanischen Club nochmals anklopfen.“
    http://www.bo.de/sport/lokalsport/sc-sand-vor-dem-saisonstart

    Wechselgründe und Vertragslaufzeiten von Spielerinnen, haben auf beiden Seiten vielfältige Gründe. Der SC Freiburg hätte Europameisterin und mindestens Vize-Weltmeisterin van Lunteren, sicherlich auch gerne mehr als einen Einjahresvertrag gegeben.

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