Die Musik spielt gerade anderswo

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Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf ist zum zweiten Mal in Folge nach der EURO 2017 im Viertelfinale eines großen Turniers gegen ein skandinavisches Team ausgeschieden. Ein Abwärtstrend mit Gründen, dem es in den kommenden Jahren Einhalt zu gebieten gilt.

Enttäuschte DFB-Spielerinnen nach dem WM-Aus in Frankreich
Ernüchterung: Wie bei der EM 2017 war auch bei der WM 2019 im Viertelfinale Endstation © imago/HMB-Media

Als Carolin Simon die Gefahr erkannte, war es bereits zu spät: Schwedens Innenverteidigerin Linda Sembrant hatte, in einer Mischung aus Befreiungsschlag und Kalkül, einen 50-Meter-Ball nach vorne gedroschen und während Stürmerin Sofia Jakobsson die sich anbahnende Chance blitzschnell erfasste und frühzeitig zum Sprint ansetzte, reagierte die deutsche Außenverteidigerin erst mit Verzögerung und verschaffte ihrer Gegenspielerin damit die entscheidenden Meter Vorsprung. Marina Hegering misslang zudem noch der Versuch, den Ball per Kopf zu klären und auch Sara Doorsoun war zu weit aufgerückt, um die in den vergangenen fünf Jahren im französischen Montpellier gereifte schlaksige schwedische Offensivkraft noch zu stoppen und am Ausgleich zu hindern.

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Gegentor als Wendepunkt

Der erste Gegentreffer für die DFB-Frauen in der ersten Halbzeit eines WM-Spiels seit Schwedens Führungstreffer im WM-Finale 2003 durch Hanna Ljungberg, verfehlte seine Wirkung nicht und war der Wendepunkt. Bis dahin hatte die DFB-Elf mit der spielfreudigsten Leistung des Turniers und der taktischen Entscheidung, Kapitänin Alex Popp statt in der Offensive auf der Doppel-Sechs einzusetzen und auf Dzsenifer Marozsán in der Startformation zu verzichten, den Gegner überraschen können.

Mal wieder kein Plan B

Der Rest des Spiels ist schnell erzählt: Deutschland verlor nach dem Wirkungstreffer komplett die Linie und spätestens nach Schwedens frühem Führungstor durch Stina Blackstenius anfangs der zweiten Halbzeit war die Leistung der DFB-Frauen ähnlich desillusionierend, wie in der zweiten Halbzeit des verlorenen EM-Viertelfinales gegen Dänemark zwei Jahre zuvor in Rotterdam. Und auch die eine Viertelstunde vor Schluss zur Coaching Break umfunktionierte Cooling Break konnte in der Hitze von Rennes in Ermangelung eines Plan B für keine Impulse mehr sorgen.

Marozsán-Einsatz: Gezockt, aber verloren

Sicherlich lassen sich einige taktische Entscheidungen von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg und Co-Trainerin Britta Carlson hinterfragen: War es sinnvoll, in der zweiten Halbzeit Dzsenifer Marozsán einzusetzen? Der an einem Zehenbruch laborierenden deutschen Spielführerin hatte Voss-Tecklenburg am Vortag noch Spielfähigkeit attestiert. Doch Marozsáns Körpersprache war schon in den ersten Minuten ihres Einsatzes anzusehen, dass hier eine Spielerin auf dem Platz stand, die weder physisch noch mental für die Anforderungen eines K.-o.-Spiels bei einer WM hundertprozentig bereit war. Doch offenbar überwog im Trainerinnenteam die Hoffnung auf den einen Geniestreich. Der wäre bei einem Freistoß in der Schlussphase auch fast gelungen, als Alex Popp zum Kopfball hochstieg, aber von Schwedens Torhüterin Hedvig Lindahl weggecheckt wurde. Ein elfmeterwürdiges Vergehen, hätten nicht die Hüter des heiligen VAR in Paris dank millimetergenauer Kalibrierungslinien vor dem Foul eine Abseitsstellung von Lina Magull ausgemacht.

Zu wenig Erfahrung

Ausgerechnet der erst 17-jährigen Lena Oberdorf trug man im Verlauf der zweiten Halbzeit die Bürde auf, das Ruder noch herumzureißen. Eine ähnliche Entscheidung von Silvia Neid, im WM-Viertelfinale 2011 gegen Japan die junge Alex Popp ins Getümmel zu werfen, hatte schon damals seine Wirkung verfehlt. Erfahrene Spielerinnen, wie Lena Goeßling und Melanie Leupolz, mussten auf der Bank schmoren oder wurden, wie im Falle von Babett Peter oder Simone Laudehr erst gar nicht mit zur WM genommen. Dabei hätte dem Team ein wenig mehr Erfahrung gegen einen kompakten und effizienten, aber keineswegs überragenden und unbezwingbaren Gegner sicherlich gutgetan. Allen voran in der Defensive, die gleich am ersten torgefährlichen Gegner im Turnier zerbrach.

[irp posts=“28820″ name=“Deutschland scheitert im WM-Viertelfinale“]Die Weltspitze ist enteilt

Doch unabhängig von einzelnen spieltaktischen und personellen Entscheidungen hat die deutsche Mannschaft in den vergangenen Jahren den Kontakt zur absoluten Weltspitze verloren, auch wenn Weltrangliste, die teils glücklichen Siege der Vorrunde ohne Gegentreffer und einzelne erfolgreiche Testspiele im Vorfeld der WM dies zu kaschieren vermögen. Wer tags zuvor das rasante Duell zwischen Gastgeber Frankreich und den USA verfolgt hat, den Kombinationsfußball Japans gegen die Niederlande bewundern durfte und auch sah, wie England mit überfallartigen Tempovorstößen ein keineswegs schwaches Norwegen aus dem Turnier warf, muss konstatieren, dass Deutschland von diesem Niveau derzeit ein ganzes Stück weit entfernt ist und auf Voss-Tecklenburg in den kommenden Jahren viel Arbeit wartet.

Glückliche Erfolge kaschieren Defizite

Denn gegenüber den Top-Nationen gilt es Defizite in Technik, Taktik und Athletik gleichermaßen wett zu machen. Zu oft waren leichte Abspielfehler, ein ungenaues Passspiel, aber auch läuferische Defizite, mangelndes Zweikampfverhalten und fehlende Gedankenschnelligkeit zu beobachten. Defizite, die sich bereits seit mehreren Jahren angehäuft haben, aber durch die eher glücklichen Titelgewinne wie den EM-Titel 2013 in Schweden und dem Olympia-Gold 2016 in Rio überdeckt wurden. Zudem treiben andere Länder, wie England oder Spanien, die Entwicklung des Frauenfußballs inzwischen mit Entschlossenheit und Ernsthaftigkeit voran. Der Einstieg großer, finanzkräftiger Sponsoren sowie das Engagement von Real Madrid werden die Frauenfußball-Landschaft der kommenden Jahre verändern.

Strategien entwickeln, individuelle Klasse fördern

Hier gilt es, Defizite zu bekämpfen und zu beheben und auch in Deutschland von Seiten des DFB Strategien und Konzepte zu entwickeln, um nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten. So hat etwa der spanische Fußballverband unlängst angekündigt, 20 Milionen Euro in den Frauenfußball zu investieren. Aber nicht nur der DFB, sondern auch die Vereine sind gefragt, Strukturen zu optimieren und die Rahmenbedingungen für die Spielerinnen weiter zu verbessern. Zudem sollte in der Ausbildung der Spielerinnen wieder mehr Wert auf individuelle Klasse statt auf Flexibilität gelegt werden. Eine Weltklassespielerin auf einer Position bringt mehr als eine Spielerin, die auf vielen Positionen gut, aber nicht herausragend ist. Es ist kein Zufall, dass in den kommenden Tagen Spielerinnen wie Megan Rapinoe, Vivianne Miedema oder Lucy Bronze die Schlagzeilen bestimmen werden.

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Zitat: „Zudem sollte in der Ausbildung der Spielerinnen wieder mehr Wert auf individuelle Klasse statt auf Flexibilität gelegt werden. Eine Weltklassespielerin auf einer Position bringt mehr als eine Spielerin, die auf vielen Positionen gut, aber nicht herausragend ist.“

Dafür muss aber erst einmal genug Nachwuchs vorhanden sein. Meinen Informationen zufolge nimmt die Zahl der spielenden Mädchen seit längerer Zeit ab. Diverse Vereine mussten schon ihre Frauenabteilungen mangels Spielerinnen aufgeben.

Der DFB wird wohl so richtig viel Geld in die Hand nehmen und dieses in die Nachwuchsarbeit investieren müssen, einschliesslich passender Werbung um Nachwuchs.

Der Zuschauer
Der Zuschauer

Herr Juchem ,Gratulation zu diesem Kommentar.
Sie sprechen genau das an ,was auch ich schon vor Jahren geschrieben habe. Wenn uns erstmal die Färöer Inseln 6:1 schlagen ,ist es zu spät.

wisser
wisser

MVT… mit der schweiz die Quali nicht geschafft. in DU seinerzeit eine demission erlebt. es hat sich nicht viel verändert, sie hat eigene vorstellungen, die man teilweise nicht nachvollziehen kann. eine j.M. einzusetzen, wo ärmelhochkrempeln gefragt ist, eine fehleinschätzung.

ReneX
ReneX

…….dem ist nichts hinzuzufügen.

Schwarzwaldmarie
Schwarzwaldmarie

Zum Thema Marozsan: Hinterher ist man immer schlauer. Wäre sie nicht eingewechselt worden und man hätte das Spiel nicht gewonnen, wäre genau umgekehrt argumentiert worden. Wie kann man eine solche Schlüsselspielerin nicht einsetzen ? Das Erreichen des Viertelfinales entspricht ungefähr den bis dahin gezeigten Leistungen. Man war keineswegs Favorit, Martina Voss-Tecklenburg sprach vor dem Schweden Spiel zurecht von einer 50:50 Angelegenheit. Man ist weit davon weg, zu sagen, diese Truppe ist so talentiert, damit muß man auf jeden Fall ins Halbfinale oder gar ins Finale einziehen Wenn man zur Einzelkritik übergeht, muß man feststellen, dass man aus diesem Team leider… Weiterlesen »

Rudi
Rudi

@Markus, Gratulation für ihren konstruktiven Beitrag, er trifft den Nagel auf den Kopf! Bin aber gespannt ob sich was ändert in Fußballdeutschland in Bezug auf die Nationalelf. Um den Vereinsfußball, vor Allem den VfL Wolfsburg, mache ich mir wenig sorgen. Um die Bundesliga insgesamt aber schon ein bißchen mehr. Nicht nur in und für der Natio, sondern auch der Bundesliga müsste viel mehr, vor Allem Geld, investiert werden. Vielleicht wäre die Überlegung nicht schlecht die Frauenbundesliga in DFL mit zu integrieren und damit fördern. Bessere Sendepräsenz im TV wie Sportschau oder Sportstudio und einheitliche Anstoßzeiten, wie Almuth Schult gefordert hat.… Weiterlesen »

HFVFAN
HFVFAN

Die Frage stellt sich will das der DFB überhaupt(Geld in die Hand nehmen). Ich habe da meine Zweifel! Die Spielerinnen werden nicht in der Bundesliga gemacht sondern in den kleinen Vereinen am Rande der Zentren. Dort muß investiert werden(bei Sportstetten, Betreung und Finazierung der Mannschaften, Trainerausbildung und Bezahlung der selbigen) von da kommen die Talente für die Bundesliga. Was spassiert z. B. in Wolfsburg die U17 wird Deutschermeister, haben demzufolge gute Talente in ihren Reihen. Die Spielerinnen gehen zu anderen Vereinen damit sie einen Schritt nach vorne machen. In der 1. Mannschaft ist kein Platz für sie da. Was soll… Weiterlesen »

wisser
wisser

quo vadis frauenfussball, und das sei jahren.im prinzip gibt es in der bfbl nur zwei vereine die ein bisschen inernational mithalten können. die anderen sind nur füllmaterial. ich habe vor jahren schon gesagt die vereine sind nur da damit wir eine natio stellen können.die 2.bl wurde neu konzipiert.man wollte die leistung verbessern, hataber übersehen,dass dort viele 2. mannschaften spielen. eine farce, dass dort zb der fünftplazierte aufsteigen kann oder muß. gespielt wird teilw. vor 50 -80 zuschauern. wo soll das geld herkommen? in engl. spielt eine überdurchnittliche spielerin für 300.000€, von diesen ges. budget träumen hier ganze vereine. wo sind… Weiterlesen »

Rudi
Rudi

@Schwarzwaldmarie,
ich bin mit den meisten deiner Einschätzungen einverstanden. Nur beim Thema Maro bin ich nicht deiner Meinung. Wenn Maro fit gewesen wäre dann hätte sie sowieso gespielt, aber eine der Maßen verletzte Spielerin einzuwechseln ist m.E. nicht richtig, Hier hätte mit Lena Gößling die beste Mittelfeldspielerin der Rückrunde in der Bundesliga mit ihrer Erfahrung dem Team mehr helfen könne als eine angeschlagene, nicht gesunde Maro.Auch bei Magull bin ich nicht deiner Meinung. Sie ist eine technisch sehr gute Spielerin, übertreibt aber oft das Dribbling und hat dann keinen Blick für ihre Nebenleute.

Egidi
Egidi

Der Vergleich mit Rotterdam vor zwei Jahren stimmt in einer Hinsicht besonders, das warten auf Schiedsrichter Entscheidungen! Ansonsten ist der Artikel des Herrn Juchem genau das was auch in der Presse berichtet wird. Der Kicker erklärt den Ausgleichstreffer für irregulär und liefert zudem den „Videobeweis“. Bei anderen Frauschaften hatte das hier zu Entrüstung`s Stürmen geführt. Nur bei der Eigenen halt nicht. Schon Arg Merkwürdig dieses womensoccer und seine User.

FraFuFan
FraFuFan

hi, tut mir leid, dass ich die holländischen fans gelobt habe. hätte ich gewusst, dass das hier nicht erwünscht ist, hätte ich mir nicht die mühe gemacht.
bitte auch meine sonstigen daten löschen.

danke

speedy75
speedy75

Wie der große DFB die Frauenfußballvereine unterstützt kann man auch dem folgendem Artikel ansatzweise entnehmen.

https://www.swp.de/sport/fussball-lokal/hohenlohe/viel-mehr-als-nur-der-nichtabstieg-31326184.html

Da sind andere Nationen deutlich weiter mittlerweile. Wenn man wieder an die Weltspitze zurück will muss da deutlich mehr kommen.
Auch die Medien müssn hierzu ihren Teil beitragen und mehr berichten damit der Frauenfußball präsent bleibt nicht nur zu großen Turnieren.

bale
bale

Ja guter Artikel, aber was mich stört „dann spielen hier nur noch Ausländeriinen“ !!!
In England (kenne,Miedena ,wälti,Ericsson, Mjelde)
Frankreich (Jakobsson ,Bronze,kumagai,van der Sanden etc)
Spanien (duggan, Martens ,hamraoui)
Schadet nicht den Vereinen im Gegenteil!!!!!
Meine Meinung

balea
balea

Die Kritik von Herrn Juchem ist ja noch sehr zurückhaltend und höflich formuliert. Im Grunde offenbart sich jetzt aber eine Folge der Fehlentwicklungen, die hier schon länger im Zusammenhang mit dem Ligabetrieb kritisiert wird: Die meisten Vereine geben sicher ihr Bestes, aber sind von der wachsenden Schere schlicht überfordert. WOB und Bayern schöpfen den Rahm ab – tun das aber allein unter dem Primat der Eigen(marken)vermarktung und der Ligabetrieb geht damit zunehmend vor die Hunde. Einfach Dortmund aufzufordern, noch so einen künstlichen Elefanten aufzubauen würde langfristig gar nichts nützen. Die Breite des Nachwuchses hat davon nichts. Es ist in erster… Weiterlesen »

Rudi
Rudi

@Egidi, was kritisierst du hier Herrn Juchem für einen Artikel welcher den Finger richtiger Weise in die Wunde legt? Soll er hier die Spiele der Deutschen Elf vielleicht noch loben? Leg doch mal deine fußballnationale Brille ab dann wirst du sehen wie es zur Zeit um die Deutsche Elf bestellt ist. Nur rum jammern weil die Schiedsrichterin und der VAR mal ein Foul im Mittelfeld!!! übersehen oder es nicht als Foul gewertet haben, was soll das bringen? Dieses Spiel wurde von unserer Trainerin mit taktischen Fehlleistungen verloren. In einem anderen Beitrag schreibst du dass wir 2 Vereine in der Bundesliga… Weiterlesen »

fufbal van
fufbal van

@HFVFAN Sorry, ja das war eigentlich auch nicht auf diesen Kommentar bezogen. Aber schoen, dass es bei euch im Dorfclub noch gute Leute gibt. Das waren ja frueher, immer sowas wie die Keihmzellen. Nur leider wurden die guten Leute da auch im Zuge der ueppigen Komerzialisierung durch das Eventpublikum, immer seltener. Dass befeuert dann auch widerum solches Millionengekluengel wie beim dfb. Weil solange Erfolg da ist wird, voellig unkritisch beigejubelt (erinnere dich bloss an die ersten Spiele von Jones). Wenn nicht, wird voellig unkritisch draufgedroschen. nicht kritisch sondern beleidigt und gut oder schlecht wird in keinem Fall beruecksichtigt. Sieh nur… Weiterlesen »

HFVFAN
HFVFAN

Guten Morgen fufbal van >Das erlebe ich bei mir in meiner Fußball Umgebung auch, das die vorne sind die rennen können aber den Ball nicht stoppen. Das stimmt mich traurig. Gestern habe ich mal reingeschaut beim Spiel U21 Männer Finale. Da wurde von Spanien Fußball zelebriert nicht gebolzt das Rennen kommt dann von alleine. War schön anzuschauen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf das sich die Zeiten ändern. Schlimmer kann es fast nicht mehr werden. Wenn ich die DFB Bosse höhre „wir haben viel Arbeit gehabt um MVT zu verpflichten“ dann bekommt ihr hoffentlich noch mehr Arbeit den Karren aus… Weiterlesen »

Mosan
Mosan

Unnötige Niederlage gegen biedere,opportunistische Schwedinnen. Irgendwannmusste man mal verlieren gegen Allsvenskan, aber dass es gegen das uninspierinste Schwedens eit Ewigkeiten passiert,darf sich jede Spielerin persönlich hinter die Ohren schreiben. Wie zerstöre ich den Nimbus einer deutschen Nationalmannschaft. Die Generation Maro, Huth, Magull & Co hat Ihren Stempel in den letzten Jahren wirklich aufgedrückt – Nicht als Rumpelfußballerinnen, wie einst die Herren Anno 2000, sondern als Verlierer Natio! Die besseren Spielanlagen waren auf deutscher Seite. Torhüterinnen sind schlechtestenfalls pari und verlä#ssliche Torschützinnen haben die Schwedinnen sogar noch weniger … man ist ausgetrickst worden und vor allem über die eigenen Füße gestolpert.… Weiterlesen »

HFVFAN
HFVFAN

Gut das Kind ist in den Brunnen gefallen, aber wer soll es da wieder heraus holen? MVT? In der Öffentlichkeit wird nichts über falsche Strategie und falsche Austellung gesprochen, da heist es nur die Fußballerinnen haben versagt sie sind noch nicht gefestigt. Horst R hat eine funktionierende Mannschaft mit einen sehr guten System hinterlassen. Was hat MVT innerhalb eines halben Jahres daraus gemacht ein Hühnerhaufen. Wiso muste sie das Rad neu erfrinden es war garnicht notwendig sie hätte genügend Möglichkeiten gehabt junge Spieleinnen einzubauen wiso in der kurzen Zeit die ganze Mannschaft bis und währent der WM umkrempeln. Was kriegen… Weiterlesen »

ollerRentner
ollerRentner

Mosan sagt: „Unnötige Niederlage gegen biedere, opportunistische Schwedinnen.“ Dem stimme ich zwar zu, aber nicht der Kritik an den Spielerinnen. Meines Erachtens hat das Trainerteam sich völlig vertan und hätte durch eine ganz einfache Änderung, spätestens zur Halbzeit, wieder für Stabilität sorgen können. Statt Marozsán für Dallmann sofort Leupolz und gleichzeitig den sehr spät vollzogenen Wechsel Oberdorf für Schüller. Eine Doppelsechs mit Leupolz und Oberdorf hätte einmal deutliche Stabilität hinten gebracht und der Aufbau nach vorne hätte dann auch aus mehr, als hohen Bällen in die Spitze bestanden. Ausserdem wäre Popp dann sofort dort gewesen, wo sie dem Gegner richtig… Weiterlesen »