Deutschland im Viertelfinale gegen Schweden, USA mit Mühe

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Deutschland wird im Viertelfinale der Frauenfußball-WM in Frankreich am kommenden Samstag auf Schweden treffen. Die Schwedinnen rangen in einem zähen Spiel Kanada nieder. Auch die USA hatten Mühe, sich gegen Spanien dank zweier Elfmeter durchzusetzen.

Megan Rapinoe verwandelt einen Elfmeter gegen Spanien
Megan Rapinoe traf gleich doppelt vom Elfmeterpunkt

Schweden setzte sich am Abend vor 38.078 Zuschauern im Prinzenparkstadion von Paris mit 1:0 (0:0) gegen Kanada durch. Stina Blackstenius erzielte nach einem Konter den einzigen Treffer der Partie (55.), die qualitativ nur auf durchschnittlichem Niveau stand. Die Kanadierinnen hatten anfangs der Partie mehr vom Spiel, bissen sich an den Skandinavierinnen aber zunehmend die Zähne aus.

Kanada verschießt Handelfmeter

Nach einem durch Videobeweis gegebenen Handelfmeter hatte Kanada die Chance zum Ausgleich, doch Schwedens Torhüterin Hedvig Lindahl parierte den Versuch von Janine Beckie (69.). Die Kanadierinnen wirkten nun geknickt und entfachten erst in der siebenminütigen Nachspielzeit noch einmal eine Druckphase, der die Schwedinnen jedoch standhielten. Somit kommt es am Samstag, 29. Juni, 18.30 Uhr, in Rennes zum Duell zwischen Deutschland und Schweden.

USA siegen mit Mühe

Die USA gewannen vor 19.633 Zuschauern im Stade Auguste-Delaune in Remis mit 2:1 (1:1) gegen Spanien. Der Favorit ging durch einen verwandelten Foulelfmeter von Megan Rapinoe früh in Führung (7.) – Mapi León hatte Tobin Heath von den Beinen geholt. Doch den Spanierinnen gelang der schnelle Ausgleich: US-Abwehrspielerin Becky Sauerbrunn vertändelte einen Ball unweit des eigenen Strafraums, Jennifer Hermoso reagierte blitzschnell und hob den Ball über Torhüterin Alyssa Naeher hinweg ins Netz (9.).

Ausgeglichene Partie

Die Amerikanerinnen hat zwar in der Folge noch einige gute Aktionen, wie etwa ein Abschluss von Rapinoe, doch mit aggressivem Pressing gelang es den Spanierinnen das US-Spiel zu neutralisieren. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel gar noch verfahrener, Rose Lavelle hatte eine der wenigen Chancen (60.), auf der Gegenseite verfehlte Patricia Guijarro nur knapp aus spitzem Winkel (63.).

Megan Rapinoe sorgt für Entscheidung

Ein neuerlicher Elfmeter brachte dann die Entscheidung: Nach einem Foul von Virginia Torrecilla an Lavelle zeigte Schiedsrichterin Katarina Kulcsár erneut auf den Punkt, Rapinoe verwandelte erneut sicher (75.) und machte den Viertelfinaleinzug perfekt, in dem es nun am Freitag, 28. Juli, 21 Uhr, in Paris zum Duell mit Gastgeber Frankreich kommt.

Mein Leben als Hope Solo
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Mein Leben als Hope Solo
  • 340 Seiten - 01.07.2013 (Veröffentlichungsdatum) - Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH (Herausgeber)

Letzte Aktualisierung am 17.01.2020 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

35 KOMMENTARE

  1. Da kan man das Halbfinale schon fest einplanen. Zwar haben die Schwedinnen inzwischen schon auf praktisch allen Positionen die besseren Spielerinnen als wir aber wir sind fuer die viel zu stark im Anti-Fussball, also sprich gegen den Ball und mit dem zweiten Ball, etc.
    Die werden kaum, zu nennenswerten Aktionen in unserer Helfte kommen. Das wird ein langweiliges Spaziergangsspiel ungefaer wie, vor 4 Jahren auch, ausser wir, treffen 5 mal das lere Tor nicht. Spannend wird es erst wieder im Halbfinal wie, vor 4 Jahren auch.

  2. Schade, Spanien ihr seit großartige Fußballerinnen! Die „Erst und zweitbeste“ Frauschaft der Welt hat ihre Schwächen offenbart! Taktisch und technisch eine Augenweide und gegen die einstudierten Spielzüge der US Frauen klar besser. Zudem haben die Spanierinnen das einzige und schönste Tor aus dem Spiel heraus gemacht. 11Meter „Glück“ für die USA.
    Spanien: Eine junge Frauschaft mit Zukunft und einer Schwäche im Sturm gegen die „Alt“ Stars aus Amerika.
    Mehr kann ich ohne emotional zu werden nicht schreiben.

  3. Allgemein zur WM möchte ich sagen das wie schon in Kanada mit dem Kunstrasen wieder die Frauen die „Versuchs Kaninchen“ der Männerwelt sind.
    Denjenigen die sich hier über die Afrikanerinnen beschwert haben raten ich dringend sich über die Verhältnisse dort kundig zu machen. Die FIFA brüstet sich mit Fördergeldern, nur kommen die selten oder nicht an. Diese Frauen brachen unsere Solidarität gegen die korrupte Männerwelt der FIFA!!!

  4. Deutschland und sein Dummenglück!
    Da entgeht man dem oberen Turnierbaum, sitzt an der Biegung der Rhône, und sieht zu, wie sich Brasilien, Frankreich, die USA und England gegenseitig eliminieren und ein Team nach dem anderen an einem vorbeitreibt.
    Der untere Turnierbaum ist total einfach. Sie sagten ja selbst, „Schweden liegt ihnen“. Wäre ich Schwede, würde ich ihnen das Gegenteil beweisen wollen.
    Also Deutschland im Finale. Und dann?
    Der „wirkliche“ Weltmeister ist dann auf dem Weg ins Finale aber schon ausgeschieden…

  5. @Zaunreiter
    Ich verstehe Deinen Unmut nicht. Bei der WM 2015 war es genau andersrum. Da hatte Deutschland das Vergnügen auf der schweren Seite des Baums zu sein. Das ist halt so… und wenn eine Mannschaft wie Brasilien halt Dritter in der Gruppe wird… dann ist sowas nicht zu verhindern.

    Aber das ist wahrscheinlich typisch deutsch. Anstatt sich zu freuen, das man die leichte Seite erwischt hat, wird es denn Mädels angekreidet, die nichts falsch gemacht haben, weil vorwerfen kann man ihnen nichts. Mehr als Erster in der Gruppe zu werden, können Sie nicht tun. Es ist ja nicht so, das man sich durch ein absichtliches Unentschieden oder Niederlage in die vermeintlich leichtere Hälfte gespielt hat.

    Jeder Fussballer will jedes Spiel gewinnen. Gegen Schweden man eine gute Serie, warum nicht Fortführung dieser hoffen? Die Schweden wollen gewinnen, wir wollen gewinnen. Nichts besonderes…

  6. @Egidi,
    eine Frage an dich, welches Tor hat Spanien aus dem Spiel heraus geschossen? Das Tor gegen die USA z.B. war einem schwerem Patzer der US-Amerikanerin geschuldet. Ansonsten hat Spanien nur ein einziges Tor bei der WM heraus gespielt und zwar gegen Südafrika. Kein Tor gegen Deutschland und China geschossen und mit Ach und Krach 3:1 durch zwei Elfmeter gegen ein international zweitklassiges Südafrika gewonnen. Schönes Spielen mit Ballbesitz im Mittelfeld ist für mich nur „brotlose Kunst“ welche nichts aber auch gar nichts, schon gar keine Tore einbringt.

    • @Rudi: Du wirst heute in den Medien auch kaum etwas über die vielen versteckten und auch weniger versteckten Fouls der Spanierinnen lesen. 😉

  7. Losado, eine der Schlüsselspielerinnen der Spanierinnen, wurde offensichtlich durch einen Faustschlag niedergestreckt, und musste frühzeitig mit einem blauen Auge ausscheiden. Das wäre ein Fall für den Video- Entscheid gewesen, leider werden diese Fälle nicht untersucht. Wenig später ahndete die meiner Meinung nach schwache ungarische Schiedsrichterin (einseitig für die USA!) wenigstens eine derartige „Handgreiflichkeit“ von Rapinoe. Wenn der Titelverteidiger ein derart unsauberes Spiel nötig hat…….

  8. Also finde ich unfair die Schwedinnen als so schlecht
    Sie laufen sich langsam „warm“
    Sind ein bisschen turnierteam außerdem viele gute Alte und neue junge wilde
    Wird spannend

  9. @Helmut Pichler
    Vicky Losado wurde mitnichten von einem Faustschlag niedergestreckt, es war ein relativ normaler Zweikampf mit Julie Ertz ungefähr auf Höhe 30 Meter in der Hälfte der Spanierinnen. Vicky Losado und Ertz rennen ineinande, beide haben die Augen auf dem Ball. Vicky Losado geht zu Boden und Julie Ertz trifft Losado mit dem Knie im Weiterlaufen am Kopf.

    Unglücklich, aber weder Absicht noch ein Faustschlag.

    Etwas voreingenommen? Die Szene hast Du auf jeden Fall nicht gesehen, wenn Du das Spiel überhaupt gesehen hast.

  10. Die Schweden waren fuer uns schon immer ein Happen sprichwortlich und noch nie ein Schwedenproblem. Die happen die Angst jetzt schon fest im Nacken sitzen und, werden in unserem starken Gegenfussball total abgepresst.
    @Zaunreiter
    Das mit dem Dummenglueck ist ja wol total daneben. Hoffentlich nicht schlecht getraumt. Ja, glueck ist dabei aber, man kann doch nicht behaubten dass, die anderen weniger dumm waeren.
    Schau doch nur was USA und F fuer ein glueck hatten.

  11. Also ich weiß nicht, wo Megan Rapinoe, ihres Zeichens eine vorbildliche Fußballerin, ihre Gegenspielerin mit der Faust niedergestreckt haben soll. Da kam es unglücklicherweise zu einem Wisch ins Gesicht, aber Absicht war das keine. Aber auch die Spanierinnen – wie die Deutschen – haben es inzwischen drauf – sich theatralisch fallen zu lassen.

    @Helmut Pichler: Der TV hat kein derart unsauberes Spiel nötig!

  12. Rapinoe hat mit beiden Armen herumgefuhwerkt und am Ende die Spanierin am Hals getroffen, woraufhin die hingefallen ist. Das als theatralisch zu bezeichnen – aber den spielentscheidenden Sturz der US Frau im Strafraum, 2 Schritte nach einer vermeintlichen Berührung (die ich nicht wirklich erkennen konnte) als nicht diskussionswürdig einzustufen kommt mir komisch vor.
    Wie so vieles bei dieser WM. Unterm Strich glaube ich nicht, dass die Fifa hier einen grossen Erfolg verbuchen wird. Es gibt viel zu viel Frust über VAR etc, zu häufig gewinnt der Betonmischfussball und wirklich professionell sind scheinbar nur mehr die Medienauftritte der Damen, sei es der US Girls, aber auch der Deutschen, wo dann in den Medien alles brav heroisierend nachgeplappert wird. Nee, mir macht diese Veranstaltung ziemlich wenig Spass.

  13. Rudi über die Offensiv Schwäche von Spanien besteht kein Zweifel. Aber in der ersten Halbzeit liefen die Spanierinnen die USA sehr hoch an. Ein offensives Gegenpressing das die USA am Spielaufbau gehindert hat dadurch erzwingt man Fehlpässe. Das war (für Mich) Taktisch sehr gut. Nach dem Ausgleich änderten die Spanierinnen ihre Taktik in eine Defensive aber auch das sehr flexsible und erfolgreich. Brotlos? kann man so oder so sehen die Videoanalysen werden wohl schon laufen. Die USA sehr athletisch und schnell aber Taktisch doch sehr einfach. So erinnerten mich einige Spielzüge doch sehr an das Endspiel von 2015.

  14. Okay wenn man weiß wie die Amis ticken dann komsequent decken und in die 2 Kämpfe gehen??bin für Les bleues

  15. Andi sagt:
    „Vicky Losado und Ertz rennen ineinande, beide haben die Augen auf dem Ball. Vicky Losado geht zu Boden und Julie Ertz trifft Losado mit dem Knie im Weiterlaufen am Kopf. Unglücklich, aber weder Absicht noch ein Faustschlag.“

    Das ist so sicher korrekt zusammengefasst, ändert aber nichts daran, dass Losada in der Situation heftig getroffen wurde. Daher war es meiner Meinung nach absolut richtig von der Schiedsrichterin, die beste Sicht auf die Szene hatte, sofort zu unterbrechen, um eine Behandlung zu ermöglichen. Was ich nicht nachvollziehen konnte, war dann die Reaktion von Rapinoe, die nur Sekundenbruchteile später bei der Schiedsrichterin steht, sich beschwert, und gar nicht mehr aufhört zu diskutieren. Aber vermutlich war es auch von Losada in der Situation nur „Theatralik“, und die Tatsache, dass sie es mit stark zuschwellendem Auge nochmal ein paar Minuten versucht hat, eine „Wunderheilung“…

  16. @aldur
    Ich habe mich ehrlich gesagt auch gewundert, das nicht schneller unterbrochen wurde.

    Mein Kommentar rührte daher, Faustschlaglegende entgegen zu treten.

  17. Ich muss das vielleicht präzisieren, sonst könnte wieder jemand auf die Idee kommen, mir sowas wie „Unmut“ zu unterstellen.

    Ich hab nur festgestellt, dass die eine Hälfte des Baumes schwer ist und die andere Hälfte des Baumes leicht. Und mitnichten war der Weg von 2015 schwerer als diesmal. 2015 war der Gegner im AF Schweden und im VF Frankreich. Aber Schweden und Frankreich liegen uns ja. Die haben ja Angst vor uns. Da kam erst im HF die USA.
    Dann wird hier ein deutsches Team hochgejubelt, wo noch viele Baustellen erkennbar sind, obwohl sie es in der Vorrunde mit einem FF-Entwicklungsland zu tun hatten, dazu ein asiatischer Scheinriese, der vorhin zu Recht das Achtelfinale verlor und ein europäischer Underdog, der Schritt für Schritt sich entwickelt. Diese A-WM war für Spanien zu früh. Da hat Deutschland mindestens ein oder anderthalb Jahrzehnte Vorsprung. Das entwickelt sich in Spanien aber Schritt für Schritt. Lasst denen noch Zeit.
    Hat sich da der gemeine deutsche Frauenfußballfan eine schwarz-rot-goldene Nationalbrille übergestülpt? Wo er doch sonst den Verlust des Vorsprungs auf Vereinsebene beklagt? Bei manchen Beiträgen frag ich mich, ob die Leute zugleich auch ihre Demut vergessen haben vor lauter Nationalpathos. Die Demut dafür, dass Deutschland sich einen jahrzehntelangen Vorsprung im Frauenfußball aufbauen konnte und dass das bisher in anderen Ländern nicht gegeben war.
    Wenn man hier was konstruktiv-kritisches schreibt, dann wollt ihr das nicht lesen und dann gehen gleich die Daumen runter.
    Wo ist eigentlich die Objektivität hier abgeblieben?
    Leute, lobt doch mal Italien. Was die geschafft haben, finde ich sensationell. Ihr etwa nicht?

    Also wenn alles wie immer läuft, dann steht Deutschland im Finale. Gegner wird dann die USA sein. Und der vierte Stern für den Branchenführer, der ist mir lieber als ein dritter deutscher Stern. Trotz all meines sonstigen Anti-Amerikanismuses. Das erdet dann wieder ein wenig hierzulande. Und ein verweigerter Besuch des USWNT im Weißen Haus würde doch Schlagzeilen machen, oder nicht? Hier posiert man ja nur mit „Mutter Neuland“ und ist auch noch stolz drauf.

  18. @zaunreiter

    Es ging um Deinen Ausdruck „Dummenglück“ und die restliche Ausdrucksweise.

    Glaubst Du ernsthaft, das hier irgendwer die die deutsche Mannschaft für überragend hält? Da braucht man nichts schönreden. Die verlorene Zeit rächt sich.

    Im Jahr 2015 war die deutsche Turnierseite mach Leistungsstand die schwerere. Ist aber auch egal.

  19. @Zaunreiter,
    ich kann mich deinem sehr sachlichen und realistischen Beitrag nur voll und ganz anschließen. Leider sind in diesem Forum viele „sogenannte Experten“ mit aufgesetzter Nationalbrille unterwegs, die nur auf das Ergebnis des Spieles schauen und nicht auf die spielerische Leistung der deutschen Elf. Mich erinnert das ein wenig an Olympia 2016 in Rio wo sich die deutsche Elf zum sehr glücklichen Sieg kämpfte und das Spielerische blieb auf der Strecke. Die Folgen hat man dann 2017 bei der EM in Holland gesehen.

  20. @ Zaunreiter sagt:25. Juni 2019 um 7.14 Uhr Uhr
    „Deutschland und sein Dummenglück“

    Sorry, selbst wenn Deutschland Glück hatte, verstehe ich das mit den „Dummen“ überhaupt nicht!
    „Dumm“ ist für mich zu behaupten:
    „Der „wirkliche“ Weltmeister ist dann auf dem Weg ins Finale aber schon ausgeschieden“

    Gegen wen, soll der „wirkliche“ Weltmeister denn ausgeschieden sein? Sollte ein „wirklicher“ Weltmeister nicht jeden schlagen können?

  21. Also das Eventpublikum ist hier wieder einfach beneidenswert. Ball getroffen, Hand getroffen, Foul. Man sollte Fussball, einfach in Eventball umbenenen vielleicht mal.
    Wie in der Szenen wieder so die Faust aufs Auge getroffen wird. Okay, fachliches wird hier immer mit Haenden und Daumen verjagt aber, ein paar wuerden den Tip gern haben vielleicht wenn, man eine Situation bewerten will, die Reaktion der Spieler darauf mit, einzubeziehen.
    Lassen wir mal weg dass 2 ineinanderrennen auch was anderes ist als eine rennt in die andere. Wenn Mewis hingeht und sich entschuldigt dann ist es logisch anspruchsvoll sich, zu denken dass auch Mewis dabei war aols es passierte. Ok Ertz oder Mewis macht den Kohl jetzt auch nicht fet und, Warsteiner oder Jever ist schon entscheidender, kann man auch nachvolziehen.
    Man koennte aus der Naehe noch schauen ob, Losada Mitschuld hatte indem, sie Mewis den Weg ein wenig versperren wollte und wie sehr Mewis da die Schulter reindreht. Aber das ist fuer einen Eventvar auch bischen heftig und, da der Ball woanders war wahren, wohl auch nicht so viele Kameras gros drauf so, dass man es in der totalen schlecht sah und es sah wieder aus den 2 Perspektiven erst mal unterschiedlich aus.
    So, ich genehmige mir jetzt aber noch ein Becks auf jeden Fall und bereite mich dabei mental schon mal auf das Holland-Match vor. Olympia ist sicher und das ist eigentlich schon viel erreicht und die Hauptsache.

  22. @fufbal van 23.45
    „Olympia ist sicher und das ist eigentlich schon viel erreicht“

    Sag mal, hast Du Dir vor Deinem Kommentar schon das ein oder andere Jever, Warsteiner, oder Becks „genehmigt“?

  23. @fufbal van

    Ein paar Hopfenkaltschalen zuviel erwischt. Nochmal für die nicht ganz so aufmerksamen Leser wie Dich. Es ging nur darum das es kein Faustschlag war. Wie es gehandhabt wurde, das ist eine andere Sache.

  24. @Bernd
    gute Antwort 😉
    Das war natuerlich schon Bierseelig unvoll formuliert. Also unser Halbfinale gegen Holland meine ich natuerlich.
    Weil Schweden wird das Tunier depressiv verlassen nachdem, wir sie plattgepresst haben wie einen Volvo IV Baujahr 1972. Es gibt auch keinen perfekteren Zweitballtreffer als, den Gegner auf der eigenen Torlinie abzugraetschen.
    Da koennen die Schwedinnen mit dem ersten besser aussehen oder nicht so viehl sie wollen.

  25. Um als europäisches Team bei Olympia aufzutauchen, muss man mindestens WM Halbfinalist werden.

    Für andere Verbände gelten praktisch gesehen andere Regeln … da hilft es nur faule Eier nach Lousanne zu tragen, imo – und vielleicht die Schweizer ins „Fremdschämen“ für die FIFA zu treiben via social media.*shrug*

  26. Hallo Leute !

    Ich muss mich jetzt auch mal melden:

    Was ist schlimm daran, wenn man FAN der deutschen Mannschaft ist, sich freut, dass sie ihre Spiele gewonnen haben und das Viertelfinale erreicht ? Mir kommt es oft so vor, als ob man sich als DFB-11-Fan verstecken müsste.
    Sicher war es spielerisch nicht immer das gelbe vom Ei, jedoch haben WIR gewonnen. Und mir ist es ehrlich gesagt so was von egal, ob wir die „leichtere Turnierseite“ bespielen oder nicht und dass sich auf der anderen Seite (vermeintliche) Favoriten gegenseitig rauskegeln.
    So ist das Reglement und fertig. In sofern freue ich mich über das bisherige Abschneiden der DFB-Elf, hoffe dass sie noch einige Spiele gewinnt, bin aber auch nicht böse, wenn sie eines der nächsten Spiele verdient verliert – denn dann hat es der Gegner verdient weiter zu kommen. Und Falls die deutschen Frauen tatsächlich ins Endspiel kommen (was ich hoffe, aber nicht glaube), fragt hinterher niemand warum oder wie sie das Endspiel erreicht hat. Wünsche euch einen sonnigen Tag

  27. Ich finde es äußerst bemerkenswert, wieviel Vertrauen Martina Voss-Tecklenburg ihren unerfahrenen Spielerinnen im Kader schenkt und wieviel Spielzeit sie ihnen gewährt.
    Und damit meine ich nicht nur unsere drei Jüngsten (Giulia Gwinn, Lena Oberdorf und Klara Bühl), sondern auch unsere nicht eingespielte Innenverteidigung (Marina Hegering und Sara Doorsoun).

    Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
    Ohne den verletzten Dreh- und Angelpunkt Dzsenifer Marozsan wurden nicht nur alle bisherigen vier Spiele ohne Elfmeter, Verlängerung, Elfmeterschießen oder gar gütige Mithilfe der Schiedsrichterinnen gewonnen, sondern haben unsere Mädels auch als einzige Mannschaft im Turnier kein einziges Gegentor kassiert.

    Erfahrene Spielerinnen wie Goeßling, Hendrich oder Leupolz finden sich – trotz einer verletzten Marozsan – auf der Bank wieder oder bekommen (wie Maier, Elsig, Knaak) gar keine Spielzeit.
    Unter diesen Umständen kann ich vor unserer jungen Mannschaft und unserem Trainerteam nur den Hut ziehen und hoffe, dass dieser unbekümmerte Schwung sie bis ins Finale weht mit dem Titel und Olympia vor Augen.

    Vielleicht wird Marozsan ja auch erst wieder im Halbfinale benötigt. 🙂

    Und da auch Birgit Prinz psychologisch gute Arbeit zu leisten scheint, bin ich im Blick auf den weiteren Turnierverlauf sehr hoffnungsvoll.
    Die Siegesmentalität wird unsere Mannschaft noch sehr weit tragen.

    In diesem Sinne …

  28. @Andi
    Ja. Du hast natuerlich voellig rechts. Es hat hier sozusagen niemand nicht, vom Eventpublikum von einem Faustschlag geschrieben und niemand nicht, vom Eventpublikum wirklich Erz gesehen.
    Ich wollte wirklich nicht den ihnen eigenen Wahrheitsraum der Eventfans verletzen.
    Und dass Eventfans lieber Becks trinken als Mewis zusehen war reine Spekulation meihnerseits die ich hiermit, bedauernswerterweise zurueckgenehmige.

  29. Hmmhh…vielleicht sind da meine mittelhessischen Gäule mit mir durchgegangen.
    „Dummenglück“ = Dusel -> s.a. „Bayern-Dusel“

    Und nochmal: Der Vorsprung, den Deutschland in Europa hat (unabhängig von Skandinavien), von der sog. „Dritten Welt“ ganz zu schweigen, der schmilzt langsam. Und der Vorsprung ist emanzipatorischer Natur, auch wenn hierzulande Fußball eher männlich daherkommt. Wie konnte denn Deutschland 6x hintereinander Europameister werden? Da muss ja Potential vorhanden sein. In spielerischer und taktischer Hinsicht. Doch wo ist das momentan? Wie kann es sein, dass sich Deutschland durch die Turniere rumpelt, wenn doch Erbinnen Lingors vorhanden sind?

    Bisher wurde auch der Blickwinkel auf die USA falsch gesetzt, der als „Erzfeind“ betrachtet wird. Warum eigentlich? Im Männerfußball gibt es ja auch Kooperationen zwischen Deutschland und Frankreich. Es gibt so einige Dinge die Deutschland von den USA lernen könnten.

    Doch auch der Titelverteidiger hatte gegen Spanien seine Probleme, konnte es aber routiniert lösen. Es hat auch seine Gründe, warum Jill Ellis gewohnheitsmäßig auf ältere Spielerinnen setzt. Insofern hatten sie auch Dusel.

    Ein Halbfinale zwischen Deutschland und Italien fände ich reizvoll. Da ging es im EM-Gruppenspiel ja eher eng zu. Und die Azzurre spielen ja anders als „ihre“ Männer.

  30. @Zaunreiter,
    das mit dem „Dummenglück“ hatte ich auch nicht ganz verstanden aber so wie du es jetzt erklärst ist mir klar was du damit meintest.
    Der Vorsprung von Deutschland in Europa ist meiner Meinung schon aufgebraucht. Da haben einige Länder mit uns zumindest gleich gezogen wenn nicht sogar schon überholt. Der spielerische Abstieg unserer Natio begann bereits bei der Heim-WM 2011, wurde aber von den Gewinnen der EM 2013 und Olympia 2016 leider überdeckt.Das Ergebnis war dann bei der EM 2017 zu sehen. Auch jetzt rumpelt, wie du hier schreibst, die Elf sich durch die bisherigen Spiele und es erinnert mich sehr stark an Olympia 2016. Das habe ich schon an anderer Stelle in diese Forum geschrieben und sehr viele Daumen runter bekommen. Auch ich freue mich wenn unser Team gewinnt aber nur wenn es auch gut spielt und nicht durch einiges Glück wie bei dieser WM schon ein paar Mal wieder geschehen.

  31. Ich finde es immer problematisch zu sagen, dass da eine Mannschaft mit Glück weiter gekommen ist. Dies wird ja hier im Forum auch gerne mit Deutschland in Verbindung gebracht. Da muss ich dann sagen, dass ich das nicht nachvollziehen kann. Ist das Unvermögen der Gegnerinnen Glück. In meinen Augen nicht. Sicher, Deutschland hat nicht überragend gespielt, aber dass sie jetzt im Viertelfinale stehen hat mit Glück mal gar nichts zu tun.
    Wenn man anfängt so zu argumentieren, dann haben andere Viertelfinalisten eher mehr gehabt. Hier ein paar Beispiele:
    – Die USA, die nur mit Hilfe von 2 Elfmetern gegen Spanien gewonnen haben.
    – Niederlande, die Glück hatten, dass Japan mehrere Großchancen nicht nutzen konnte, und dann in der Letzten Minute einen Elfmeter zugesprochen bekommen haben.
    – Schweden, weil Kanada einen Elfmeter nicht im Tor unterbekommen hat und man selber nur eine Torchance hatte.
    Alles sehr zweifelhaft mit dem Glück beim Fussball wie ich finde.

  32. Naja… Sprüche halt. Besser nicht ganz so „ernstnehmen“. Man kann vielleicht sagen, dass die „Null Gegentore“ ein ziemliches „Glück“ für die dt. 11 und andererseits durchaus „Pech“ für einige der Gegner sind – ein paar Mal waren die Gegnerinnen „durch“ bzw. gab es eklatante Fehler in den Ketten, aber der Abschluss ging dann (zum Teil knapp) irgendwohin, nur nicht in die Bude.

    Andererseits war z.B. das Däbritz-EinsNull keineswegs „Glück“, sondern mit massivem Willen erkämpft und durch Können ermöglicht.

  33. Ja stimmt was du schreibst so ist das und hätte Sinclair geschossen….,,.am Ende zählen die Ergebnisse und keine Statistiken und und und
    Lese gerade in Presse das Einschaltquoten in vielen Ländern Rekorde erzielen das freut mich sehr für ALLE Teams

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