Deutschland im Achtelfinale gegen Nigeria

Von am 20. Juni 2019 – 22.58 Uhr 18 Kommentare

Der Gegner steht fest: Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf trifft am Samstag, 22. Juni, 17.30 Uhr (ZDF live), im WM-Achtelfinale in Grenoble auf Nigeria.

Logo der FIFA Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich

Logo der FIFA Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich © FIFA

Deutschland war bereits am Montag als Sieger der Gruppe B ins Achtelfinale eingezogen, musste aber genauso wie Gegner Nigeria bis zum späten Donnerstagabend warten, bis nach Abschluss der Vorrunde die Paarung feststand.

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USA und Niederlande Gruppensieger
Alle Achtelfinalpartien im Überblick

Samstag, 22. Juni 2019 (17.30 Uhr) in Grenoble – Deutschland – Nigeria (ZDF/DAZN)
Samstag, 22. Juni 2019 (21.00 Uhr) in Nizza – Norwegen – Australien (ZDF)
Sonntag, 23. Juni 2019 (17.30 Uhr) in Valenciennes – England – Kamerun (ARD)
Sonntag, 23. Juni 2019 (21.00 Uhr) in Le Havre – Frankreich – Brasilien (ARD Livestream)
Montag, 24. Juni 2019 (18.00 Uhr) in Reims – Spanien – USA (ARD)
Montag, 24. Juni 2019 (21.00 Uhr) in Paris – Schweden – Kanada (ARD)
Dienstag, 25. Juni 2019 (18.00 Uhr) in Montpellier – Italien – China (ZDF)
Dienstag, 25. Juni 2019 (21.00 Uhr) in Rennes – Niederlande – Japan (ZDF)

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

18 Kommentare »

  • Altfan sagt:

    Hoffentlich klappt es für die deutsche Mannschaft wenigstens noch mit dem Einzug in das Viertelfinale, wo dann allerdings Schluss sein könnte. Wie weit wir von der Weltspitze entfernt sind, konnte man gut an der Begegnung Kanada gegen Holland ablesen. Dort gab es bei der Ballannahme kaum technische Fehler, die Pässe kamen mit traumwandlerischer Sicherheit über 20 und mehr Meter bei der eigenen Mitspielerin an und die Handlungsschnelligkeit war mindstens doppelt so hoch wie bei uns. Und im gesamten Spiel kam es bei beiden Mannschaften zusammen vielleicht zu maximal 8 Rückpässen zur eigenen Torhüterin, da in der Regel die direkte Spieleröffnung mit einer schnellen Überbrückung des Mittelfeldes und entsprechendem Zug nach vorne gesucht wurde. Da liegen Welten zwischen diesen beiden Teams und der deutschen Mannschaft!!!
    Es wäre übrigens zu hoffen, dass unsere Spielerinnen und das Trainerteam intern selbstkritischer mit sich umgehen als in der Öffentlichkeit. Dieses ewige „es ist noch Luft nach oben“ ist ja wohl maßlos untertrieben. Die Mannschaft hat bisher noch nicht mal eine befriedigende Leistung auf den Platz gebracht. Lediglich Einsatzbereitschaft und leidenschaftliches Engagement waren überdurchschittlich … – Aber dies allein wird für die stärkeren Gegner definitiv nicht reichen! Aber vielleicht noch gegen Nigeria?!?

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  • Andreas sagt:

    Immer dieses Schwarz malen für übernächste Spiele, wenn doch erstmal das nächste zu spielen ist. Erstmal muss Deutschland gegen Nigeria gewinnen, was natürlich machbar sein sollte. Und Kanada müsste auch erst gegen Schweden gewinnen, was bestimmt kein Selbstläufer wird. Muss man dann immer gleich schreiben, wieviel besser die anderen sind. Gegen Kamerun hat Kanada auch nur 1:0 gewonnen. Soviel besser können sie dann auch nicht sein. Darüber hinaus gewinnt auch nicht immer die technisch bessere Mannschaft, wie man ja bei Deutschland – Spanien gesehen hat.

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  • Ludwig sagt:

    Es ist schon so: Die deutsche Mannschaft ist – soweit ich weiß – die einzige in der Weltspitze, die seit über einem Jahr kein Spiel verloren hat. Das ist ein absolut eindeutiges Indiz dafür, wie weit sie von eben dieser Weltspitze entfernt ist. Sozusagen meilenweit neben sich selbst.

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  • Schwarzwaldmarie sagt:

    Mit der K.O. Runde hat es die DFB Auswahl noch ganz gut erwischt. Während in der einen Hälfte die Topfavoriten USA und Frankreich schon im Viertelfinale aufeinandertreffen könnnen, sehen die Gegner in der deutschen Hälfte auf den ersten Blick doch etwas einfacher aus. Selbst die Achtelfinalgegnerinnen von Frankreich mit Brasilien und den USA mit Spanien sind alles andere als Traumlose. Zudem könnte im Halbfinale noch England als möglicher Gegner drohen. Zwar ist auch der Sieger aus Kanada gegen Schweden anspruchsvoll, aber um ins Halbfinale zu kommen, gibt es keine einfachen Hürden mehr.

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  • Altfan sagt:

    Altfan,

    ja, ja Andreas und Ludwig, die Hoffnung stirbt zuletzt!

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  • Pauline Leon sagt:

    ich freue mich über alle acht achtelfinalspiele!!
    und wünsche vor allem deutschland, australien, italien und spanien allen erfolg den sie bekommen können.

    kein schnickschnack mehr, notalls bis zum elfmeterschießen…
    und da denke ich natürlich an pinkpanthers kommentar zu „Brasilien im Achtelfinale“, mit allen möglichkeiten der platzverweise, gegen sich zu früh bewegende keeperinnen, o.a.

    sehr gut.
    haut rein,
    mögen die besseren gewinnen!!!

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  • Bernd sagt:

    Freue mich auch schon sehr auf die K.O.-Runde und bin auf das erste Elfmeterschiessen gespannt.
    Wenn die WM ein „Wunschkonzert“ wäre, würde ich mir die Spiele Frankreich : England und Deutschland : Niederlande für die Halbfinals wünschen.
    Im Finale, dann die Paarung zwischen Deutschland und England mit dem Brexit in der Verlängerung!
    Vier Monate später, dann das erneute Duell zwischen den beiden Teams in Wembley, am 9.11. vor ausverkauftem Haus.
    Träumen kann man ja mal! 🙂

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  • ollerRentner sagt:

    Pauline Leon sagt:…und da denke ich natürlich an pinkpanthers kommentar zu „Brasilien im Achtelfinale“, mit allen möglichkeiten der platzverweise, gegen sich zu früh bewegende keeperinnen…

    Ich las gerade eine Kicker-Meldung zu dem Thema. Auf Bitte der FIFA hat die IFAB entschieden, dass die Gelbe-Karten-Regelung während eines Elfmeterschiessens nicht angewandt wird.

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  • Pauline Leon sagt:

    ollerRentner:
    das hört sich gut an, was auch immer passieren wird..

    vom sieg der dfb-elf gehe ich aus, deshalb umsomehr aufmerksamkeit auf die achtelfinals 2,4,5,7 und 8, meinerseits.

    viv ist meine favoritin im toreschiessen.
    danach kommt schon klara bühl, wenn sie freie bahn hat.

    Klara, hau rein!!

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  • FFFan sagt:

    @ ollerrentner:
    „Ich las gerade eine Kicker-Meldung zu dem Thema. Auf Bitte der FIFA hat die IFAB entschieden, dass die Gelbe-Karten-Regelung während eines Elfmeterschiessens nicht angewandt wird.“

    Sehr gute Entscheidung! Bei Elfmetern im Spiel bleibt die „Gelbe-Karten-Regelung“ allerdings bestehen.

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  • Schwarzwaldmarie sagt:

    Für mich dauert die WM eine Woche zu lang. Die DFB Elf hatte jetzt fast eine Woche Pause, nach dem Achtelfinale käme eine weitere Woche Pause dazu. Das Programm hätte man locker in 3 Wochen unterbringen können. So geht bei mir die Vorfreude auf die Spiele der DFB Frauen etwas flöten und die Aufmerksamtkeit für dieses Turnier lässt nach. Ärgerlich ist für mich auch der Modus mit den 24 Teams und dass z.B. Nigeria noch einige Tage nach ihrem letzten Spiel warten muß, bis sie wissen, ob sie noch weiterhin dabei sind. Desweiteren sind die Teams, die ihre Vorrunde zu einem späteren Zeitpunkt beenden dürfen, im Vorteil, weil sie genau wissen, mit welchen Ergebnissen sie noch weiter kommen, während die Teams aus den Gruppen A-D tatenlos zusehen müssen.

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  • holly sagt:

    hoffe das nicht wieder GG Verteidigung spielen muss. Es wäre eine extreme Schwächung für unser offensivspiel.

    M.Hegering sollte gegen K.Hendrich oder Lena Goesling getauscht werden. Eigentlich Sara Doorsun auch, aber da fehlen dann schon die Alternativen. J.Elsig ist keine Alternative für mich.

    (-6) 10 Gesamt – 2 hoch – 8 runter
  • never-rest sagt:

    Auf geht`s. Ich hoffe natürlich auf ein Weiterkommen gegen Nigeria – Sollte machbar sein – und auf das erste rundum zufriedenstellende Spiel. Danach wartet gegen Schweden oder Kanada ebenfalls eine lösbare Aufgabe, so dass das Halbfinale keine Utopie mehr ist. Das Erreichen des Endspiels wäre dann aus meiner Sicht schon eine Zugabe für unsere N11.

    Mit Maroszan sollte MVT m.E. ohne Not kein unnötiges Risiko gegen voraussichtlich robuste Nigerianerinnen eingehen, damit sie wenn möglich im Viertelfinale wieder voll einsatzfähig ist.

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  • Bernd sagt:

    @ Schwarzwaldmarie
    Die Dauer des WM-Turniers darf man natürlich nicht nur aus deutscher Sicht, bzw. aus der Sicht des Zuschauers sehen. Die sechs Teams die am 11.06. in die WM einstiegen haben die drei Spiele der Vorrunde am 20.06. beendet, Deutschland bereits am 17.06.
    Zwischen Vorrunde und K.O.-Runde wurde nur gestern nicht gespielt. Zwischen Achtel- und Viertelfinale ist ebenfalls nur ein spielfreier Tag.
    In der Vorrunde fanden jeden Tag Spiele statt. Wenn noch mehr Spiele parallel laufen würden, wären wieder die Leute nicht einverstanden, welche alle Spiele sehen möchten. Bei noch früheren oder späteren Anfangszeiten würden sich auch wieder Leute beschweren. Als Veranstalter kann man es unmöglich allen recht machen. Egal wie man es macht, es hat immer Vor- und Nachteile.
    Für Dich sind die Teams, welche die Vorrunde zuletzt beendet haben im Vorteil. Für Andere sind die Teams im Nachteil, weil sie weniger Zeit zum regenerieren haben. Du schreibst, „das Programm hätte man locker in drei Wochen unterbringen können“. Wenn Du nur ein wenig nachdenkst, merkst Du ganz schnell, das dies nicht funktionieren kann. Gehe mal davon aus, dass Du nicht alle Teams am ersten Tag spielen lassen möchtest, denn entweder gäbe es dann ganz viele Parallelspiele, oder bei 12×2 Stunden 24 Stunden Non-Stop Fussball Tag und Nacht. Da Du wohl einsiehst, das dies wenig sinnvoll ist fängt die WM für die Teams an unterschiedlichen Tagen an und dauert daher für jedes Team auch unterschiedlich lang. Angenommen für das erste Team dauert die WM drei Wochen, also 21 Tage. Für das letzte Team 16 Tage. Dann müsste eines der Teams welches später die Vorrunde beginnt, bis zum Finale fast jeden zweiten Tag spielen. Dies ist mit An-Ab- und Weiterreise und Training, bzw. Spielvorbereitung nicht möglich. Zudem würden sich bei Verletzungen alle möglichen Leute melden und sich über die Überlastung und die fehlenden Regenerationsmöglichkeiten beschweren. Du siehst, es ist sehr leicht etwas zu fordern, aber es besser zu machen ist oft nicht leicht!
    Hatte mal ein Miniturnier mit vier Teams. Da hat sich doch tatsächlich vor dem dritten Spiel Jemand beschwert, dass sein Team nach dem zweiten Spiel schon wieder spielen muss. Habe ihm gesagt, wenn er einen Plan vorlegt bei dem jedes Team ein Spiel pausieren kann, würde ich diesen sofort annehmem. Er hat es dann tatsächlich versucht. 🙂
    Übrigens, konnten viele Teams die am letzten Vorrundenspieltag wussten mit welchem Ergebnis sie weiter kommen, das Ergebnis nicht erzielen. Ob z.B. beim Elfmeter für Chile, es tatsächlich ein Vorteil war zu wissen, dass sie den Elfer zum 3:0 unbedingt verwandeln muss, darf jeder selbst entscheiden. Wie oft ist es auch schon schief gegangen, wenn man Unentschieden spielen wollte. Habe noch die bitter weinenden Bremerinnen am letzten Spieltag in Freiburg vor Augen, die versuchten das Unentschieden über die Zeit zu bringen, weil sie dachten, dass es für den Nichtabstieg reicht, bis Leverkusen kurz vor Schluss gegen Essen in Führung ging. Hätten sie mal besser nicht gewusst wie es in Leverkusen steht!

    Positiv finde ich, dass man kurzfristig entschieden hat, beim Elfmeterschiessen der Torhüterin kein Gelb zu zeigen, wenn sie die Linie zu früh verlässt!

    Glückwunsch auch noch nach Wolfsburg zum Meistertitel bei den B.Juniorinnen!

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  • FFFan sagt:

    @ Bernd:

    Teilweise habe ich schon den Eindruck, dass das Turnier unnötig in die Länge gezogen wird. An den ersten beiden Gruppenspieltagen fanden z.T. nur zwei Spiele am Tag statt, wo auch drei möglich gewesen wären. Der letzte Gruppenspieltag hätte statt in vier auch problemlos in drei Tagen absolviert werden können. Und auch das Viertelfinale wird auf drei (statt zwei) Tage gedehnt!

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  • Bernd sagt:

    @ FFFan
    Ich denke, zum einen möchte man das Eröffnungsspiel gerne separaten Raum geben und das Finale am Sonntag spielen. Ansonsten könnte man sicherlich 1-2 Tage spielplantechnisch rausholen. Kann aber gut nachvollziehen, dass man die WM an einem Freitagabend starten und am Wochenende beenden möchte. Sonst gäbe es auch wieder Leute die sagen: „Ein Finale am Donnerstag? Mit den Frauen kann man es ja machen.“ Es gibt einfach vieles was bei einer WM zu berücksichtigen ist. Bei vielen die sich beschweren, stehen oft persönliche Interessen im Vordergrund. Da wünschte ich mir manchmal schon das Leute etwas mitdenken.
    War gerade einkaufen. Ein Mann legt seine zwei Teile ganz ans Ende des langen Laufbands an der Kasse, obwohl das ganze Band frei ist, dabei steht hinter ihm eine Frau die kaum ihre Sachen auf den Armen halten kann. Als der Mann angesprochen wird, seine Sachen doch bitte weiter vorne auf`s Band zu legen, sagt er patzig, dass es seine Sache sei, wo er seine Teile hinlegt. So etwas meine ich, wenn man nur sein Interesse sieht und das von Anderen egal ist, dann finde ich das sehr schade für Alle. So sehe ich das Z.B. auch bei den Streams. Wer z.B. bis 21 Uhr beim Aldi arbeitet, ist evtl. froh sich das Spiel dann später noch anschauen zu könnnen. Ein Freund macht das sehr oft. Der würde mich „umbringen“, wenn ich ihm vorher ein Ergebnis verrate. Bei allem gibt es Vor- und Nachteile. Bin aber der Meinung wir haben es eigentlich so gut, dass man so lange man gesund ist, sich nicht auf Nachteile fokussieren sollte. Wenn viele sich auf negatives konzentrieren, kann das auch Andere runterziehen. Freue mich sehr über den Sieg heute, er erinnert mich übrigens an ein gutes Pferd. 😉

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  • Andreas sagt:

    @altfan:
    Die Hoffnung der Weltklassemannschaft Kanada ist jedenfalls gestern gestorben. Sorry dafür.

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