Lisa Schmitz wechselt nach Montpellier

Von am 17. Juni 2019 – 16.12 Uhr 5 Kommentare

DFB-Torhüterin Lisa Schmitz wird zukünftig in der französischen Liga spielen. Sie wechselt von Turbine Potsdam zu Montpellier Hérault SC.

Torhüterin Lisa Schmitz in Aktion für die DFB-Frauen

Von Potsdam nach Montpellier: Lisa Schmitz © imago / Eibner

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Die 27-Jährige unterschrieb in der südfranzösischen Stadt einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2021 und wird somit die erste deutsche Spielerin, die je in Montpellier gespielt hat. Sie erhält das Trikot mit der Nummer 1.

„Spannender Verein“

Schmitz, die in Montpellier die in die USA zurückkehrende Casey Murphy ersetzt, erklärt: „Ich freue mich sehr auf die kommenden Aufgaben in einem neuen Land bei einem spannenden Verein.“

Wunschkandidatin

Montpellier-Präsident Laurent Nicollin freut sich: „Lisa war für den Torhüterinnenposten unsere Wunschkandidatin. Sie ist die erste deutsche Spielerin und wir hoffen, dass es es eine Erfolgsgeschichte werden wird. Sie besitzt reichlich Erfahrung auf hohem Niveau, die sie in der namhaften und anspruchsvollen Bundesliga gesammelt hat.“

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Find den Wechsel an sich spannend. Hätte eher damit gerechnet dass sie woanders hin wechselt.

    (8) 12 Gesamt – 10 hoch – 2 runter
  • Bernd sagt:

    Die Österreicherin Sarah Puntigam, vormals SC Freiburg, spielt seit letzter Saison in der schönen Stadt. Montpellier wurde Dritter in der vergangenen Saison, allerdings mit deutlichem Abstand zu den beiden Grossen, PSG und Lyon. Ähnliche Situation dort, wie bei uns mit Wolfsburg und Bayern in der Liga. Bestimmt eine interessante Erfahrung für Lisa Schmitz, die Zeit in Montpellier und in einer anderen Liga.

    (6) 10 Gesamt – 8 hoch – 2 runter
  • dia sagt:

    Alles Gute, Lisa, in Montpellier.

    (7) 9 Gesamt – 8 hoch – 1 runter
  • Aldur sagt:

    Bernd sagt:
    „Montpellier wurde Dritter in der vergangenen Saison, allerdings mit deutlichem Abstand zu den beiden Grossen, PSG und Lyon. Ähnliche Situation dort, wie bei uns mit Wolfsburg und Bayern in der Liga.“

    Montpellier ist sogar vorletzte Saison Vizemeister geworden, und spielte daher in der abgelaufenen Saison in der UWCL. In Deutschland ist es schon satte fünf Jahre her, dass die beiden ersten Plätze nicht an Wolfsburg und Bayern gingen, was sich so schnell auch nicht ändern dürfte. Insofern ist Montpellier eine wirklich attraktive Adresse und ein richtig guter Karriereschritt im besten Torhüterinnen-Alter für Lisa Schmitz.

    (1) 3 Gesamt – 2 hoch – 1 runter
  • Bernd sagt:

    @ Aldur
    Es wird aber auch sehr schwer für Montpellier zukünftig an Lyon und/oder Paris vorbei zu kommen. 18 und 23 Punkte Rückstand auf Paris und Lyon in der vergangenen Saison als Tabellendritter, sprechen eine deutliche Sprache. Der Abstand zwischen den ersten beiden Tabellenplätzen und dem Rest ist daher aktuell noch größer als bei uns. Was vorletzte Saison war ist für die Zukunft nicht entscheidend. Finanziell hat Montpellier nicht die Möglichkeiten wie Paris und Lyon, ähnlich wie in Deutschland, wo kein Verein an den Etat von Bayern und Wolfsburg herankommt.
    Die Zeichen der Zeit hat auch der FFC Frankfurt erkannt, der sich ab 2020 mit der Eintracht zusammen schließen wird. Sehr schade, wieder ein Frauenverein weniger, aber für`s Überleben in der Zukunft der Frauenbundesliga auf Dauer wohl leider alternativlos.

    (2) 2 Gesamt – 2 hoch – 0 runter

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