Leticia Santos wechselt zum 1. FFC Frankfurt

Von am 13. Juni 2019 – 14.10 Uhr 8 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat die brasilianische Außenverteidigerin Leticia Santos von Ligakonkurrent SC Sand verpflichtet.

Leticia Santos de Oliveira führt den Ball auf schneebedecktem Boden

Leticia Santos de Oliveira wechselt von Sand nach Frankfurt © SC Sand

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Die flexibel einsetzbare und technisch starke Abwehrspielerin kann sowohl die rechte als auch linke Defensivseite bespielen. Die 24-Jährige unterschrieb einen Einjahresvertrag bis zum 30. Juni 2020.

Gute Philosophie

Letícia Santos erklärt: „Nach zweieinhalb Jahren beim SC Sand möchte ich eine neue Herausforderung annehmen. Diese sehe ich beim 1. FFC Frankfurt, einem bekannten Namen im europäischen Frauenfußball, der nicht nur eine unglaubliche Erfolgshistorie aufzuweisen hat, sondern auch eine gute Philosophie, junge Spielerinnen auszubilden, und die tolle Mannschaft, die mich absolut überzeugen.“

Flexibel einsetzbar

Frankfurts Trainer Niko Arnautis sagt: „Letícia ist eine technisch und läuferisch sehr starke Spielerin, die auf den beiden Außenbahnen defensiv wie offensiv verschiedene Positionen bekleiden kann. Hinzu kommt, dass sie die Frauen-Bundesliga kennt, darüber hinaus trotz ihrer noch jungen 24 Jahre bereits einige Erfahrung auf hohem Niveau mitbringt und als Führungspersönlichkeit vorangehen kann.“

Auf allerhöchstem Niveau erprobt

FFC-Manager Siegfried Dietrich meint: „Wir sind sehr froh, mit Letícia nicht nur eine Bundesliga-erfahrene, sondern auch international auf allerhöchstem Niveau erprobte Spielerin verpflichtet zu haben, die als flexibel einsetzbare und technisch beschlagene Verteidigerin unsere Defensive verstärken wird! Sie zählte beim SC Sand zu den gestandenen Bundesliga-TOP-Spielerinnen und hat dort ihre hohen Qualitäten auf dem Platz bewiesen. Wir freuen uns, Letícia nach der Weltmeisterschaft in Frankreich hier in Frankfurt beim FFC begrüßen zu dürfen!“

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

8 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Wird für den FFC ein klare Verstärkung sein.

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  • Dussel Duck sagt:

    Laut der „Wechselbörse 19/20“ verlässt ein Dutzend Spielerinnen den SC Sand. Gibt es dafür Gründe, die nicht bis zu mir in den Norden durchdringen, oder ist das reiner Zufall? Rutscht da ein Verein in den Bereich der möglichen Abstiegskandidaten? Weiß da jemand was?

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  • holly sagt:

    und in einem jahr ist sie dann wieder weck. verstehe die personalpolitik beim FFC schon lange nicht mehr. langfritstige aufstellung einer mannschaft sieht anders aus

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  • Dussel Duck sagt:

    Was Frankfurts Vertragspoloitik angeht, könnte ich mir vorstellen, dass die schon deshalb keine langfristigen Verträge mehr abschließen, weil sie hoffen, bald bei der SGE unterzuschlüpfen. Wer weiß, wieviel Geld und für wen ein solches neues Team dann ausgeben wollte.
    Natürlich weiß ich rein gar nichts darüber, ob und wann was aus der Fusion wird. Mir kam bloß gerade der Einfall.

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  • holly sagt:

    @Dussel Duck, das gab es beim FFC schon in letzter Zeit öfters das Spielerinnen nur einjahresverträge bekommen oder haben wollten.

    Denke eher das es von Spielerinnenseite so gewollt ist. Aber so kann man natürlich nicht auf lange Sicht als Verein planen.

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  • enthusio sagt:

    Es zeichnet sich wohl konkret ab, dass der 1.FFC Frankfurt ab der übernächsten Saison von Eintracht Frankfurt übernommen wird.

    https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-vorstand-axel-hellmann-ueber-zukunft-sge-12493569.html

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  • speedy75 sagt:

    @enthusio
    Danke für den Link, lohnt sich zu lesen.

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  • Bernd sagt:

    @ enthusio

    Davon ist ab 2020 wohl auszugehen, denn der Zusammenschluß wird von beiden Seiten angestrebt. Schade für den FFC, aber perspektivisch wohl alternativlos.

    „Abschließend: Zurzeit läuft gerade die Frauen-WM. Wie ist der Stand bei den Plänen zur Eingliederung des FFC Frankfurt unters Dach der Eintracht?
    Aus sportlichen und gesellschaftspolitischen Gründen kann ich sagen, dass Profi-Frauenfußball sehr gut zu Eintracht Frankfurt passen würde. Es spricht daher vieles dafür, dass wir in Zukunft gemeinsame Wege gehen werden. Ich denke, wir werden uns zu dem Thema zeitnah öffentlich erklären.

    Und dann in der Frauenbundesliga an den Start gehen?
    Ja. Wenn es so kommen würde, würde Eintracht Frankfurt die Spiellizenz des 1.FFC ab Sommer 2020 übernehmen.“

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