Norwegen stark, Spanien mit Mühe

Von am 8. Juni 2019 – 23.46 Uhr

Ein starkes Norwegen ist mit einem souveränen Sieg in die Frauenfußball-WM in Frankreich gestartet. Weit mehr Mühe als erwartet hatte Spanien beim Erfolg gegen Südafrika. Erst zwei Elfmeter kippten das Spiel zugunsten der Spanierinnen.

Caroline Hansen (re.), hier im Duell mit Osinachi Ohale, zeigte eine starke Leistung © imago / DeFodi

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Spanien gewann vor 15.000 Zuschauern im Stade Océane von Le Havre mit 3:1 (0:1). Thembi Kgatlana, Afrikas Fußballerin des Jahres 2018, brachte den Außenseiter in seinem ersten WM-Spiel mit einem gefühlvollen Schlenzer in den Winkel in Führung (25.).

Spanien dreht Partie dank Elfmetern

Die favorisierten Spanierinnen, die zwar gewohnt viel Ballbesitz hatten, wussten mit ihrer Überlegenheit gegen die kompakten Südafrikanerinnen jedoch nur wenig anzufangen. Erst ein Handspiel der untröstlichen südfrikanischen Kapitänin Janine van Wyk brachte die Wende: Jennifer Hermoso verwandelten den fälligen Elfmeter zum Ausgleich (69.) und in der Schlussphase gab es nach einer fragwürdigen VAR-Entscheidung einen weiteren Elfmeter für den Favoriten: Hermoso erzielte vom Punkt ihren zweiten Treffer (82.), ehe Lucia Garcia den Schlusspunkt setzte für alles andere als beeindruckende Spanierinnen(89.).

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Norwegen souverän

Im Abendspiel zeigte Norwegen vor 11.508 Zuschauern im Stade Auguste-Delaune von Reims beim 3:0 (3:0) gegen Nigeria eine bärenstarke Vorstellung, angetrieben vom Duo Caroline Graham Hansen und Guru Reiten. Nach guter Anfangsphase der Nigerianerinnen erzielte Reiten mit einem abgefälschten Schuss die Führung (17.), die Lia-Marie Utland ausbaute (34.). Ein Eigentor von Osinachi Ohale (37.) brach den Nigerianerinnen dann vollends das Genick.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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