DFB-Frauen: Fragezeichen trotz Aufbruchstimmung
Mit 15 WM-Neulingen und dem mit 25 Jahren und 10 Monaten fünftjüngsten Kader des Turniers startet die deutsche Frauenfußball-Nationalelf am morgigen Samstag, 8. Juni, 15 Uhr (ARD/DAZN live), gegen China in Rennes in die Frauenfußball-WM in Frankreich. Das Team um Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg versprüht gute Laune und Aufbruchstimmung, doch reichen die kurze WM-Vorbereitung und eine recht unerfahrene Defensive zum großen Wurf?
Nach einer verkorksten EURO 2017 in den Niederlanden mit dem sang- und klanglosen Viertelfinal-Aus gegen Dänemark, einer Heimniederlage in der WM-Quali gegen Island und weiteren verunsicherten Auftritten beim SheBelievesCup in den USA zog der DFB Mitte März 2018 die Reißleine und installierte Horst Hrubesch als Interimstrainer für die glücklose Steffi Jones. Der sorgte dafür, dass die Spielerinnen den Kopf wieder frei bekamen, die Spielstruktur wurde vereinfacht und am Ende die Qualifikation mit einem 2:0 auf Island im Rückspiel doch noch einigermaßen souverän über die Bühne gebracht.