Marith Müller-Prießen verlässt den 1. FFC Frankfurt

Von am 7. Juni 2019 – 16.09 Uhr 5 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt wird ab sofort ohne seine Kapitänin Marith Müller-Prießen auskommen müssen, die den Verein vorzeitig verlässt, um ins Ausland zu wechseln.

Marith Müller-Prießen am Ball für den 1. FFC Frankfurt

Marith Müller-Prießen wechselt ins Ausland © imago / foto2press

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Der ursprünglich bis zum 30. Juni 2020 laufende Vertrag zwischen dem 1. FFC Frankfurt und der Innenverteidigerin wurde vorzeitig zum 30. Juni 2019 aufgelöst.

Marith Müller-Prießen – die seit ihrer Hochzeit vor wenigen Tagen diesen Doppelnamen trägt – übernahm zur Saison 2017/2018 das Amt der Kapitänin beim 1. FFC Frankfurt, für den sie in fünf Spielzeiten wettbewerbsübergreifend 130 Spiele bestritt und mit dem sie 2015 die UEFA Women’s Champions League gewann. 2014 war die gebürtige Rheinländerin vom Liga-Konkurrenten Bayer 04 Leverkusen gewechselt.

Wechsel ins Ausland

Marith Müller-Prießen meint: „Nach fünf ereignisreichen, intensiven und schönen Jahren ist es an der Zeit, mein Lebensmotto ‘Lebe deinen Traum’ im Ausland zu erfüllen. Ich kann mit purer Freude auf die Zeit hier beim 1. FFC Frankfurt zurückblicken – nicht nur die erfolgreichen Ereignisse mit dem Höhepunkt, dem Gewinn der Champions League 2015, sondern gerade auch die des Umbruchs haben mich in meiner Persönlichkeit sehr weiterentwickelt. Ich bin stolz, Kapitänin dieser Mannschaft gewesen zu sein, bedanke mich recht herzlich bei meinem Team, dem gesamten Team dahinter, den Fans und allen Verantwortlichen. Ich wünsche allen nur das Beste und aus sportlicher Sicht ganz viel Erfolg für die Zukunft.“

Verständnis für die Entscheidung

FFC-Manager Siegfried Dietrich sagt: „Nach einem halben Jahrzehnt beim 1. FFC Frankfurt hat Marith Müller-Prießen den Wunsch geäußert, ein kurzfristig erhaltenes Angebot eines ausländischen Vereins anzunehmen und sich somit im Herbst ihrer Karriere den Traum zu erfüllen, noch einmal in einem anderen Land Fußball zu spielen. Wir haben Verständnis für ihre Entscheidung, hätten unsere Kapitänin aber natürlich gerne noch ein weiteres Jahr als erfahrene und zuverlässige Leaderin unserer jungen Truppe an Bord gewusst. Wir wünschen ihr bei ihrer neuen Herausforderung sportlich und privat alles erdenklich Gute für die Zukunft!“

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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