Frauen-Bundesliga: Neuer Partner soll Alarm machen

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Die Frauen-Bundesliga hat mit rückläufigen Zuschauerzahlen und überschaubarer Spannung an der Spitze zu kämpfen. Mit einem neuen Vermarktungspartner soll ab der Saison 2019/20 die Marke gestärkt und die wachsende Konkurrenz aus dem Ausland in Schach gehalten werden.

Logo der FLYERALARM Frauen-Bundesliga
Logo der FLYERALARM Frauen-Bundesliga © DFB

FLYERALARM, eine der führenden Onlinedruckereien Europas, wird in den kommenden vier Jahren neuer Namensgeber der Frauen-Bundesliga und damit die Allianz als Partner ablösen, die der Liga in den vergangenen fünf Jahren ihren Namen gab. Neue Farben, ein neues Logo und vor allem frische Ideen sollen der „FLYERALARM Frauen-Bundesliga“ mehr Schwung verleihen. Frischen Wind hat die Frauen-Bundesliga dringend nötig.

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Wolfsburg und Bayern enteilen der Konkurrenz

Sportlich machen seit 2012 die beiden finanzkräftigsten Teams VfL Wolfsburg und FC Bayern München den Titel unter sich aus. Reine Frauenfußball-Vereine wie die früher sehr erfolgreichen 1. FFC Frankfurt und 1. FFC Turbine Potsdam haben mit der Titelvergabe auf absehbare Zeit nichts mehr zu tun. Die finanzschwächeren Vereine geraten mehr und mehr ins Hintertreffen. Von den Fans wird diese Entwicklung immer weniger goutiert. Der Zuschauerzuspruch war in den vergangenen Jahren rückläufig, im Schnitt verfolgen anders als noch in den Jahren 2013 bis 2016 wieder weniger als 1.000 Zuschauer die Partien.

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Immer weniger Mädchen wollen Fußball spielen

DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch legte am Mittwoch bei der von ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann in der FLYERALARM Lounge am Münchener Rindermarkt moderierten Pressekonferenz, auf der auch 1. FFC Frankfurts Manager Siegfried Dietrich, Bayern-München-Managerin Karin Danner sowie die beiden Bundesligaspielerinnen Nicole Rolser (FC Bayern München) und Isabella Hartig (TSG 1899 Hoffenheim) anwesen waren, ebenfalls den Finger in die Wunde: „Es fangen immer weniger junge Mädchen an, Fußball zu spielen. Wir haben eklatanten Rückgänge zu verzeichnen.“

FLYERALARM erhält Vorschusslorbeeren

Kreative Ideen sind also gefragter denn je und das Konzept von FLYERALARM, das den zwölf Bundesligisten bereits in einem Workshop vorgestellt wurde, stößt auf Anklang. „FLYERALARM ist ein ganz modernes Unternehmen, das sich genauso präsentiert, wie sich die Frauen-Bundesliga präsentieren muss, um sich auf dem Markt zu behaupten“, ist Siegfried Dietrich, Manager des 1. FFC Frankfurt, überzeugt.

Evolution der Partnerschaft

Für FLYERALARM ist das Sport-Sponsoring alles andere als Neuland. So ist das Unternehmen seit vielen Jahren als Banden-Werbepartner bei allen Heimspielen sowie bei ausgewählten Auswärtsländerspielen der DFB-Männer-, DFB-Frauen- und U21-Nationalmannschaft vertreten. Seit 2013 ist FLYERALARM einer der Premiumpartner der Frauenfußball-Nationalelf.

„Genau der richtige Zeitpunkt“

Thorsten Fischer, Gründer und CEO von FLYERALARM, meint: „Was mich am Frauenfußball reizt, ist, dass wir meiner Meinung nach genau den richtigen Zeitpunkt erwischt haben. Wir glauben, dass sich die Attraktivität des Frauenfußballs in den nächsten Jahren positiv entwickeln wird“. Fischer verspricht „viel Geld“ zu investieren, über den finanziellen Rahmen seines Engagements bewahrt er allerdings Stillschweigen. So sind unter anderem eine eigene Zeitschrift zur Frauen-Bundesliga, Youtube-Kanäle und weitere On- und Offlinemaßnahmen geplant, die den Vereinen helfen sollen, eine Marke aufzubauen.

Schnellboot statt Supertanker

Heike Ullrich, DFB-Direktorin Vereine, Verbände und Ligen, setzt große Hoffnung in den neuen Partner. „Fünf Jahre Allianz waren für uns wichtig. Es ist aber auch wichtig, einen jüngeren Partner zu haben, der anders agiert als ein DAX-Unternehmen. Davon kann die Bundesliga profitieren, wir wollen bewusst die Jüngeren ansprechen.“ Anders heißt: Schneller, wendiger und noch fokussierter.

Mangelnde TV-Präsenz

Bis heute hat der Frauenfußball-Fan in Deutschland keine Möglichkeit, alle Spiele der Frauen-Bundesliga live zu verfolgen. In anderen Ländern wie den USA oder auch Schweden ist dies seit Jahren kostenlos (USA) bzw. kostenpflichtig (Schweden) möglich. Doch Ullrich verspricht, dass die Präsenz des Frauenfußballs auf bereits bestehenden Plattformen wie Magenta Sport ausgebaut werden soll. Die jüngere Generation soll zudem zielgruppenspezifisch in Zukunft noch besser bedient werden.

Den Frauenfußball weiter emotionalisieren

„Wir stellen fest, dass die junge Generation nicht mehr unbedingt 90 Minuten den Fernseher einschaltet, sondern zeitgleich zwei, drei andere Dinge macht.“ Und so sollen die Social-Media-Aktivität und die emotionale Schiene des Frauenfußballs verstärkt werden. „Der Frauenfußball ist nach wie vor ein sehr naher und ehrlich erlebbarer Sport.“ Beim DFB wird er immer noch als Gegenentwurf zum vom Business geprägten Männerfußball empfunden.

Neue Stufe zünden

Denni Strich, Geschäftsführer der DFB GmbH, sagt: “Durch das Engagement von FLYERALARM erreichen wir eine neue Stufe, die Vereine und die gesamte Liga profitieren von dieser Kooperation. Gemeinsam haben wir das Ligasponsoring vorbildlich weiterentwickelt und bekommen dadurch neue Möglichkeiten, unsere Spielerinnen und die Liga auf vielen unterschiedlichen Ebenen zu positionieren.“

Duales System fördern

Neu ist etwa, dass FLYERALARM die jungen Spielerinnen auch neben dem Platz im Rahmen des Dualen Systems auf ihrem Lebensweg begleiten wird. Geschäftsführer Fischer erklärt: „Wir haben bei FLYERALARM derzeit rund 70 Auszubildende, daran sieht man, wie ernst wir das Thema nehmen. Wir haben viele Business Units, das heißt, bei uns können sich die jungen Leute austoben. Ob in der Finanzabteilung, im Marketing oder bei anderen digitalen Themen, wie unserem neuen Projekt Virtual Reality. Die jungen Leute werden bei uns viel lernen können.“

FRAUENFUSSBALL - Weltmeisterschaften 1991 bis 2019: Enzyklopädie des Sports
  • Roland M. Weissbarth
  • Herausgeber: Independently published
  • Taschenbuch: 272 Seiten

Letzte Aktualisierung am 15.09.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Detlef
Detlef

„Flyeralarm Frauenfußball Bundesliga“…… ein sehr sperriger Name, mit dem gerade die jungen Leute ihre Probleme haben werden!!!
Für eine bessere Vermarktung hätte es wohl eines kürzeren, einprägsameren Namens bedurft!!!

Ich bleibe weiter sehr skeptisch, ob dies tatsächlich der richtige Weg ist!!!
Die größere Medienpräsenz könnte zwar mehr Interesse wecken, aber ob die Leute dann auch wieder den Weg in die Stadien finden, oder ob eher die virtuellen Angebote genutzt werden bleibt abzuwarten!!!

Solange der Titelkampf vorhersehbar langweilig bleibt, wird man wohl kaum mehr Interesse generieren können!!!
Ein Problem daß es früher schon gab, als Frankfurt, Duisburg und Potsdam einsam an der Spitze standen!!!

Dussel Duck
Dussel Duck

Leider fehlt in dem Artikel die Information, die mich am meisten interessiert: nämlich wie viel Geld Flyeralarm künftig den Vereinen zahlen wird. Als die Allianz Namenspate wurde, hieß es, glaube ich, dass sie 2 Mio. für dieses Privileg pro Jahr rausrücken würden (?). Schweigt der DFB nun, weil a) Flyeralarm so viel mehr zahlt, dass man den bisherigen Sponsor nicht in Verlegenheit bringen will, oder weil b) niemand außer Flyeralarm überhaupt „hier“ gerufen hat und man nehmen musste, was man als Brosamen vorgeworfen bekam. Oder ist c) die Summe allgemein bekannt, nur mir nicht? Was auf Pressekonferenzen an blumigen Reden… Weiterlesen »

Ritchie
Ritchie

Bei „Flyeralarm“ denke ich sicher nicht an Fußball… Aber okay, es ist ein Name wie vorher „Allianz“. Aber „Alarm“ ist nicht unbedingt anziehend, da gehe ich lieber in Deckung. 🙂
Aber okay, da gewöhnt man sich (hoffentlich) dran.
Das Konzept zielt scheinbar nicht darauf, die Zuschauer mehr ins Stadion zu bringen. Mehr virtuelle Plattformen ersparen der Zielgruppe „junge Interessenten“ den Weg ins Stadion.
Tschaun wir mal

Pauline Leon
Pauline Leon

solange die ganzen patriarchalen strukturen (nicht nur) dem fussball der frauen den daumen draufhalten (dfb, lizenzgebende vereine, unternehmen, sponsoren, politik (grindel als gutes schlechtes beispiel), etc.) wird sich nichts ändern. die frauen sollten immer noch einen eigenen verband gründen und bei null anfangen, wie in der dritten welt. da sind wir nämlich garnicht sooo weit von entfernt. oder die spielerinnen machen mal die welle, wie in dänemark, usa, spanien. Aber das können die guten deutschen nicht. da hat frau jackie groenen schon ganz recht: in deutschland wird der ball flach gehalten-bloß nicht streiten, gar unmut erregen. und nach uns kommt… Weiterlesen »

Strike
Strike

Deutschland 🇩🇪 denkt erstmal negativ ! Freude, über neue Ideen, vielleicht doch mal Alarm zu machen ! Nee erstmal abwarten, etwas Kritik, etwas schlechte Stimmung und auf andere schauen 👀 das ist mittlerweile normal , meine Oma würde ausrasteten damals war nix mehr da, und Leute es ging aufwärts , heute alle satt , verwöhnt und Motzki Mentalitäten 🤫schade aber so sind wir fast alle geworden

Bernd
Bernd

Bei solchen Reaktionen, wie z.B. hier im Forum, frag ich mich welcher Sponsor den Lust auf Unterstützung für den Frauenfussball bekommen soll?
Ich sage, herzlich willkommen flyeralarm, viel Erfolg bei Euren neuen Ideen. Auf die Frauenfussballzeitschrift bin ich gespannt.

Sorry Pauline, aber der Vergleich mit der „dritten Welt“ geht garnicht! Du hast Dich mit den Realitäten in den armen Ländern unserer „einen Welt“, anscheinend noch nie wirklich beschäftigt.
Die Unterstützung von Projekten für den Frauenfussball in diesen Ländern ist sehr sinnvoll, hat aber mit dem sponsoring der Frauenfussballbundesliga wenig zu tun. Dazwischen liegen tatsächlich „Welten“. Leider!

ajki
ajki

Allianz SE = einer der weltgrößten Versicherungs-/Finanzdienstleister; als Konzern ca. 140.000 Mitarbeiter, Umsatz mehr als 120 Mrd., börsennortiert, weltweit bekannte Marke dingsda = GmbH in Privathand, Internet-basiertes Druckwesen, Umsatz so weit bekannt ca. 300 Mio (statt Mrd), das meiste Erlösgeld scheint in Werbung zu fliessen (bekannt von Reklamesendern auf zeitlich billigen Sendeplätzen) Es ist schon ein deutliches Zeichen, dass ein im Grunde kleines Internet-Firmchen, eigentlich nur durch massive Werbung bekannt, anscheinend ohne große Konkurrenz Sponsor der dt. FF-Liga werden kann. Es gibt möglicherweise auch gute Aspekte daran – die Firma hat sich ja schon seit langem um das Sponsoring bemüht… Weiterlesen »

quotis
quotis

@ ajki Wenn ich mir die zB Firmen im DAX anschaue, sind die zur Mehrzahl nirgendwo im Fußball-Sponsoring tätig. Im Nachgang ist es doch egal ob das Geld von Tedi oder Allianz oder Flyeralarm kommt. Die Herrenbundesliga hat bis heute keinen Sponsor gefunden. Und mir ist ein „kleines“ Unternehmen lieber, dass mit der Marke Frauen-Bundesliga auch aktiv arbeitet, als eine anonyme Allianz-Gruppe.

Altwolf
Altwolf

Da bemüht sich eine Firma sich mit anderen Ideen im FF zu engagieren und hier hört man überwiegend Kommentare, die eigentlich noch „verstaubter“ sind als man es von den DFB-Oberen bezüglich des FF bisher gewohnt ist. Entscheidend ist doch nicht, ob nun die gleiche Summe den Vereinen vom DFB zur Unterstützung gegeben wird, sondern in wie weit das „neue“ Konzept die Öffentlichkeit besser und wirksamer erreicht und dort präsenter ist als bisher. Wartet doch mit der „Kritik“ , wenn sie denn berechtigt wird, bis die ersten Aktionen stattgefunden haben und ich denke ein Liga- FF-Magazin ist sicherlich nicht die schlechteste… Weiterlesen »

balea
balea

Wie wärs wenn VW Sponsor wird und 12 Mille pro Saison reinsteckt = 1 Mille pro Club. Sind für VW absolut machbare Dimensionen: „Wie der DFB am Freitag gegenüber der WELT bestätigte, löst Volkswagen die Stuttgarter ab und wird ab 2019 Hauptsponsor der DFB-Nationalelf. Dem Vernehmen nach zahlen die Wolfsburger knapp 30 Millionen Euro pro Jahr, der Vertrag läuft bis 31. Juli 2024.“ https://www.welt.de/wirtschaft/article166647304/VWs-Millionen-Deal-ist-das-groesste-Schnaeppchen-im-Fussball.html VW legt seit Jahren intensiven und extensiven Wert auf Fussballsponsoring. Dieser Artikel ist alt (2012) und bezieht sich auf die Männer – die „Denke“ dahinter dürfte aktuell sein, auch für die Frauen: „Volkswagen ist der Verein… Weiterlesen »

SCF Klausi
SCF Klausi

Etwas ungewöhnlich ist der neue Name für die Frauen Bundesliga zunächst schon.Aber Frau/Man(n) wird sich nach einiger Zeit auch daran gewöhnen.

Was den Zusachauerzuspruch betrifft kann sich die Liga meiner Meinung nach nur selbst helfen,in dem attraktiver Fußball gespielt wird,bzw die Nationalmannschaft durch attraktive Spielweise begeistert.

Bernd
Bernd

Immerhin ermöglicht der neue Name die praktische Abkürzung FFB-liga, oder FFBL. @SCF Klausi Klar attraktiver Fussball ist ein wichtiger Punkt, allerdings nutzt es wenig, wenn kaum einer etwas davon mitbekommt. Daher ist Medienpräsenz auch sehr wichtig, ob im TV, Internet oder anderen Medien. Für Flyeralarm ein interessantes Betätigungsfeld. Gelingt es Ihnen, den Frauenfussball einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, wäre dies auch für das Unternehmen eine Topreferenz für deren Möglichkeiten. Daher dürfte flyeralarm nicht nur daran interessiert sein das Unternehmen bekannter zu machen, sondern auch die FFBL! @Quotis Dass die Männer-Bundesliga bis heute keinen Sponsor gefunden hat, halte ich für… Weiterlesen »

speedy75
speedy75

Vielleicht sollt man sich über den neuen Sponsor erstmal ein bischen schlau machen bevor man hier schon wieder so negativ schreibt. Über 2.000 Mitarbeiter und ein Jahresumsatz von über 350 Mio Euro in 2018 sprechen auch ein deutlich Sprache.
Wer „Freund“ Google befragt findet noch mehr interessante Infos.

Detlef
Detlef

@ Strike & Altwolf, Es hat ja auch Gründe, warum der Grundtenor hier eher „sehr vorsichtig optimistisch“ ist!!! Was hat denn das Engagement der Allianz dem deutschen FF gebracht??? Die Buli ist immer noch so spannend wie früher, naja eher weniger, denn damals waren es immerhin drei Teams an der Spitze!!! Die Liga ist weiterhin dreigeteilt, und die Aufsteiger sind fast schon automatisch auch wieder die Absteiger!!! Die Natio befand sich im freien Fall und spielte eine unterirdische EM!!! Der letzte CL-Sieg eines deutschen Vertreters ist auch schon etwas her!!! Es gibt also keinen Grund zu übertriebenem Optimismus!!! Neue Ideen… Weiterlesen »

Pauline Leon
Pauline Leon

hier gehts doch nicht darum, wie der neue sponsor heißt. hier geht es darum, warum im fussballland nr.1 (aus deutscher sicht) die frauen immer betteln müssen, obwohl ordentlich erfolgreich.
würden die vereine an den rand des ruins gerückt werden, falls flyeralarm keine 2 mio überweist?
glaube ein paar schon. das geld sammeln von cloppenburg und jena, nur ein paar tausend, klappt nicht.
offensichtlich will niemand diesen sport so richtig unterstützen.

Außerdem ist das sponsoring natürlich auch werbung für flyeralarm. vielleicht im werbeetat enthalten. kosten-nutzenrechnung.

Bernd
Bernd

Hier ein interessantes Interview mit dem Gründer, Besitzer und Chef von flyeralarm:
http://www.youtube.com/watch?time_continue=243&v=inixXh3PkZQ
Meines Erachtens ein seriöses Interview, bei dem ich schon das Gefühl bekam, dass der Mann weiß was er tut.
Gerne dürft ihr mich als Schönredner bezeichnen, aber mit einem Pessimismus wie beispielsweise von Fan2 kommt man bestimmt nicht weiter. Freue mich über den Mut der Firma mit der FFBL gemeinsam was zu erreichen zu wollen!

holly
holly

@balea, das VW Mercedes ablöst ist ein alter Hut. Das steht schon seit über einem Jahr fest. Was ändert sich dann an den in der FF BL wenn jeder Verein von VW eine Million bekommt??

Denke auch das Flyeralarm zumindest der Öffentlichen Wahrnehmung gut tun wird. Ob dadurch mehr Leute ins Stadion kommen werden weiss ich nicht.

Das unternehmen ist schon längerere Zeit Sponsor vom DFB daher sehe ich das erstmal positiv.

Fan2
Fan2

@Altwolf: Zunächst einmal ist es doch mehr als entscheidend, ob den Klubs die gleiche Summe zur Verfügung gestellt wird. Die 100.000€ sind für die allermeisten Teams (was man sich in Wolfsburg vermutlich nicht vorstellen kann) ein ganz signifikanter Posten. Fällt er weg, dann können gleich mal 4-5 Teams auf Wiedersehen sagen in der BL. @quotis/Bernd: Die Männer wissen, was für einen Aufschrei es geben würde, wenn die Liga „verkauft“ würde. Deswegen geschieht das auch nicht. Denkt mal an die ganze Geschichte um das Hamburger Volksparkstadion. Ansonsten sehe ich das Konzept aber durchaus positiv an. Vermarktung ist das, was der FF-BL… Weiterlesen »

bale
bale

So dann bin ich mal gespannt, viel glück und auch bitte das dfb pokalfinale besser vermarkten, das die hütte vieeeeeel voller wird!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Altwolf
Altwolf

@Sheldon/Fan2

Eigentlich kannst Du dir die Frage nach der Subventionssumme von ca. 100.000 € pro Verein durch den DFB selbst beantworten.

Denn der DFB verteilt die kommunizierten Gelder, nicht der Sponsor und so würden ja bei einer niedrigeren Auszahlung die gerade dadurch geschaffene und gewollt verbesserte Infrastruktur der Vereine, insbes, hauptamtliche Trainer zu ermöglichen, ad adsurdum geführt und somit wird sich mit oder ohne entsprechender Sponsorensumme an dem Betrag zumindest nach unten hin nichts ändern.
Im „schlimmsten Fall“ wird der DFB selbst die dazu fehlende Differenz zahlen müssen, denn sonst würde er selbst ja die „beworbene“ Liga gefährden.